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Ehefrau und Geliebte: Wie kommt ihr damit klar?

P1rioxns


Hier nochmal der DownLoad für eine Betreuungsverfügung: [[http://www.bmj.bund.de/media/archive/1045.pdf]]

Ist aber im Grunde das Gleiche, wie die Vorsorgevollmacht, allerdings kann man hier auch explizit benennen, wer auf keinen Fall Betreuer werden soll - also in Wolfgangs Fall die Ehefrau.

F>orumUanexr


Beides muss natürlich zu einem Zeitpunkt vom Betreffenden unterschrieben worden sein, wo er (noch) im vollen Besitz seiner geistigen Fähigkeiten war. Wenn also der Opa schon eine beginnende Demenz hat, kann es bereits zu spät sein. Mitunter erkennt dann der Richter die Unterschrift nicht an.

Deshalb mein obiger Hinweis auf den Notar. Der muss ja die ordentliche Geschäftsfähigkeit des Unterzeichners prüfen und bestätigen und den Umfang der Erklärungen/Vollmachten erläutern.

PMri:ons


Na ja, dafür gibt es beispielsweise auf der Patientenverfügung 2 (!) Zeugen, die die Geschäftsfähigkeit beurkunden. Ein Notar bei/für jeder Auffrischung der Unterschrift kann fix ins Geld gehen!?

F{oruBmaner


Aber, um wieder aufs Ausgangsthema zurück zu kommen.

Die gesetzliche Einrichtung "Ehe" spielt hier nur mittel- und nicht unmittelbar eine Rolle.

Ein unverheiratetes Paar, kann mit den richtigen Verträgen, Testatmenten und Vollmachten am Ende besser dastehen, als ein Ehepaar mit nix Schriftlichem. :)_

FYorum`ane9r


Prions, die zwei Zeugen können die Erben sein. You know? ]:D

Fvoru&manxer


Hab doch grad mal etwas Zeit.

Also bei Wofgangs Beispiel von 9.24 Uhr müsste es so sein:

Bevor der Richter kommt, hat sich die Betreuungsbehörde eingeschaltet und schon viele Sachen geprüft und Gespräche mit dem Umfeld geführt – jedenfalls ist das deren Aufgabe. Es müsste doch nachweisbar sein, dass der Mann seit Jahren mit einer anderen als seiner Ehefrau zusammenlebt und die Ehe nur noch auf dem Papier besteht. Dies ist zu berücksichtigen!

Außerdem muss der Richter (na gut, Richter sind eigentlich frei) noch zusätzlich einen Verfahrenspfleger bestellen, was meistens ein Anwalt ist. Dieser muss ebenso Erkundigungen zum persönlichen Umfeld einholen und im Gerichtsverfahren die (vermeintlichen) Interessen der Person vertreten, die unter Betreuung gestellt werden soll.

Eigentlich müssten die Chancen gut sein, dass in diesem speziellen Fall die Lebensgefährtin zur Betreuerin und nicht die "Ehefrau" bestellt wird.

Wolfgang, sag deiner Freundin, dass es Einspruchsmöglichkeiten und –fristen gibt. Hoffe, es ist nicht zu spät!

Parole: Pro Lebensgemeinschaft! :)^

PJrEioxns


Prions, die zwei Zeugen können die Erben sein. You know? ]:D

Dass Du auch immer vom Schlimmsten ausgehen mußt!? ]:D Wie war das mit dem: "Was ich selber denk und tu' ... :=o

F=orumxaner


Prions, wie war das mit der objektiven Wahrheit? ]:D

Der Richter richtet!

S6üntJje


na, vielleicht ist die Geliebte ja auch ganz froh, dass sie ihn los ist....

Porioxns


Was das alles gibt!? :-o

Betreuungsbehörde

P3rionxs


@ Forumaner

Ja, Richter sprechen Recht, nicht Gerechtigkeit! :=o

P\rionxs


@ Süntje

Nach dem Motto: "Kann sich die Alte wieder um den Sack kümmern - ist eh grad zu nix zu gebrauchen!" (Achtung Scherz!)

F}oru)manexr


Prions, für dich heißt das [[http://www.muenchen.de/Rathaus/soz/sozialesicherung/betreuungsstelle/98321/index.html Betreuungsstelle beim Sozialreferat]] .

FEoru)manexr


na, vielleicht ist die Geliebte ja auch ganz froh, dass sie ihn los ist....

Niemand kann dazu gezwungen werden, gegen seinen Willen zum Betreuer eines Verwandten oder sonst eines Menschen bestellt zu werden. Da kannste vorher tonnenweise Papier unterschrieben haben – irrelevant!

Im entscheidenden Moment reicht ein Einfaches: Nein.

P6rioxns


:-p

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