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Ehefrau und Geliebte: Wie kommt ihr damit klar?

egowynx1


@ Bernd_B

Was sagst du dazu, mein Mann hätte kein Problem damit, mich in einem SC-Club an mehrere Herren "auszuliefern"???!!!! Also kann er damit kein Problem haben, oder ???

L1ian-_Jill


Was soll ich jetzt daraus schließen ???

Ganz einfach: entweder traut er dir das ohnehin nicht zu und es war eine ebenso scherzhafte Reaktion auf deinen "Scherz" - oder er hätte tatsächlich kein Problem damit.

Bkernbd_xB


eowyn1, ich verstehe deine Frage nicht. Bitte mal umformulieren. Was ist ein SC-Club?

l@ittle)-w2itcxh


@ Süntje

Hexchen, sprichst du aus Erfahrung?

So ähnlich, wenn du nichts anderes kennst - nur diesen einen Mann...woher soll ich denn wissen ob er wirklich so "gut" ist ??? Mir fehlen die Vergleichsmöglichkeiten....und in mir drin ist einen Angst, ohne IHN nicht lebensfähig zu sein...grenzt das nicht schon an Hörigkeit ??? :-/

l,ittlMe-wuitcxh


@ Bernd

Ich antworte jetzt mal für eowyn:

SC-Club = Swinger-Club ]:D

Bje<rnd_xB


Ich hatte bereits eowyn1 vorgeschlagen, dass sie alles ihrem Mann erzählen soll. Aber nicht hintenrum als Spaßtheater mit anschließender Fragerei, wie seine Antwort wohl zu deuten wäre. Nein, offen, direkt und ehrlich!

Wenn sie danach aus Liebe zusammenbleiben und in irgendwelche Klubs gehen – meinen Segen hätten sie. o:)

e-pigsodex6


die Analyse von LovHus ist ziemlich treffend...

An dem Punkt an dem eowyns ehe (ihr mann geht notorisch fremd) und meine ehe (frau verweigert intimität) waren, wären viele andere Ehen zerbrochen.

LNovHAus


eowyn

Ich hab mich oft gefragt, was gewesen wäre, wenn ich episode vor meiner Ehe kennen- und liebengelernt hätte ....bis heute habe ich noch keine definitive Antwort gefunden..

Die Antwort findest du auch in der Zukunft nicht, denn dazu müsstest du die Vergangenheit verändern. Du kannst dir aber "was wäre wenn"-Szenarien vorstellen, die von Hölle bis Himmel reichen. Realistischerweise wäre aber auch ein Leben mit episode ein ganz normales geworden ;-).

Lgov8Hxus


eowyn

Mach es, wenn es dir gut tut...!!!:=o :-/ Was soll ich jetzt daraus schließen?

Ganz einfach: Wenn es dir gut tut, dann mach es. Würde es dir denn gut tun, eowyn? Ich glaube nicht. Und dein Mann vermutlich auch nicht. Deshalb blieb der Scherz ein Scherz und es gibt nichts daraus zu schließen für deine/eure Situation.

Du wirst ihn schon wissen lassen müssen, was dir gut tut, nur zunächst im Hypothetischen lassen. Ob er dann immer noch sagt: Mach es! ??? ;-).

BLernxd_B


An dem Punkt an dem eowyns ehe (*1) und meine ehe (*2) waren, wären viele andere Ehen zerbrochen.

Diese Erkenntnis ist so zu würdigen, wie die Ehen.

Ehe1: ihr mann geht notorisch fremd

Ehe2: frau verweigert intimität

Wenn ihr euch wohlfühlt in euren Ehen, ist das doch prima!

FQre0udenkXinxd


ich habe scherzhaft meinem Mann gesagt, dass ich als "Escort-Girl" mir meinen nächsten Traumwagen finanzieren will - Angebote würde es bestimmt geben.....die Antwort von ihm darauf: Mach es, wenn es dir gut tut...!!!:=o :-/

Was soll ich jetzt daraus schließen ???

Dann verstehe ich echt nicht, warum ihr nicht gleich beide ehrlich zueinander sein könnt und eine offene Ehe führt ??? Ihr poppt ja eh beide auswärts, möchtet aber scheinbar an der häuslichen Gemeinschaft (am gemachten Nest) festhalten :)D

F+reuden&kinxd


Nur um es klar zu stellen

Ich hab eigentlich nichts gegen auswärts Poppen, aber ich hasse Lügen

LsovHxus


Liebe, Gehorsam und die goldene Regel

Bernd schrieb:

Jetzt wird behauptet, dass der Fremdgeher einerseits seinen Partner liebt, andererseits überhaupt kein schlechtes Gefühl wegen der Fremdgeherei hat.

Für mich wäre da ein Widerspruch und für mich wäre beides gleichzeitig nicht vorstellbar.

Die goldene Regel besagt bekanntermaßen, darf ich doch annehmen : Was du nicht willst, was man dir tu, das füg' auch keinem andern zu. Ich habe Bernd so verstanden, dass er sich auf diese Regel bezieht, denn es gibt ja nicht wirklich einen Widerspruch (wenn ich jemanden verletze, tut es ihm und nicht mir weh - ganz normal), "nur" eine Verletzung dieser Regel. Bernd geht davon aus, dass die goldene Regel eine notwendige Bedingung von Liebe ist: Nicht dass die Regel allein genügt, um von Liebe sprechen zu können, aber dort, wo sie nicht erfüllt ist, gibt es auch keine Liebe. So wird aus dem Widerspruch des Verhaltens zur goldenen Regel ein Widerspruch zur Liebe. Damit kann dann Bernd von dem beschriebenen Verhalten her die Liebe verneinen.

Ich habe aber Zweifel, dass die goldene Regel hier noch richtig angewandt wird. Als Illustration nehme ich den Gehorsam, der nicht über die goldene Regel eingefordert werden kann. Ins Extrem geschrieben: Muss ich allen Anforderungen an mich genügen, weil ich will, dass andere meinen Anforderungen gehorchen? Da ich nicht will, dass jemand ablehnt, meinen Wünschen zu gehorchen, gehorche ich allen Wünschen, die an mich herangetragen werden? Das kann natürlich nicht sein. Ich schließe daraus, dass die Erfüllung von Wünschen nur freiwillig vom Partner geschenkt werden kann, keineswegs vermittels der goldenen Regel eingefordert werden darf. Insbesondere Wünsche nach Verzicht seitens des Partners halte ich für kritisch: Weil Liebe doch seiner Natur nach Fülle bedeutet, können Verzichtswünsche ebenfalls die Liebe verdorren lassen.

Wenn aber von beiden Seiten das eigene Fremdgehen als Bereicherung erfahren wird, was wäre das für eine Liebe, die dem Partner diesen Reichtum missgönnte? Wenn aber von beiden Seiten das Fremdgehen des Partners als Schmerz erfahren wird, was wäre das für eine Liebe, die diesen Schmerz des Partners duldete?

Liebe UND Reichtum UND Schmerz. Ich sehe hierin eine große Spannung, aber keinen Widerspruch. Die Logik hat keine Macht über unsere Gefühle. In so einer Situation erkenne ich zwei Ansätze. Einmal Prions: Bewältigung des Schmerzes. Was genau tut weh? Warum tut es weh? Wie lässt sich der Schmerz auflösen? Verzicht, genauso wie Trennung ist nur Flucht. Zum anderen unseren (Maes und meinen): Konzentration auf die Reichtumspotenziale der eigenen Partnerschaft. Beiden Ansätzen ist gemein, dass man sie nur als Paar zusammen gehen kann. Gibt es hierüber kein Einvernehmen - explizit oder implizit - wird die Partnerschaft keinen Bestand haben.

L5o-vHus


Freudenkind

aber ich hasse Lügen

und Schleimer :=o.

BPerndx_B


LovHus, diese Regel meinte ich nicht.

Ich kann nicht ein gutes Gefühl für meinen Partner (Liebe) empfinden und gleichzeitig ein gutes Gefühl dabei haben, diesem Partner Schmerz zu bereiten. Da prallen sozusagen die guten Gefühle frontal aufeinander. So einen Zustand würde ich eher als Verwirrung und nicht als Liebe bezeichnen.

Liebe () UND Schmerz. Ich sehe hierin eine große Spannung, aber keinen Widerspruch.

Entscheidend ist doch die Richtung. Wenn sie ihn liebt, müsste es sie selbst schmerzen, wenn sie wiederum ihn schmerzt. Wenn sie dieses Gefühl nicht fühlt, dann kann er ihr nicht so wichtig sein. Wenn er ihr nicht so wichtig ist, liebt sie ihn nicht.

Ich kann kein gutes Gefühl zu einem Menschen haben und gleichzeitig ein gutes Gefühl dabei haben, diesen Menschen weh zu tun.

Diesen Gefühlswiderspruch kann mir keiner mit logischen Argumenten ausreden. Sorry!

Die Logik hat keine Macht über unsere Gefühle.

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