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Fetisch loswerden - aber wie?

Ebsskiggu8rkxe hat die Diskussion gestartet


Hi!

Ich möchte aus Gründen, auf die ich nicht näher eingehen möchte, einen Fetisch loswerden. Eigentlich ist er total harmlos, aber ich will so einfach nicht mehr. Weiteres will ich hier auch nicht von mir preisgeben.

Gibt es Möglichkeiten, einen Fetisch loszuwerden? Konditionierung, Psycho-Tricks oder sonstwas?

Danke sehr !

Antworten
Rxi^strBettxo


Weiteres will ich hier auch nicht von mir preisgeben

Sehr förderlich für einen passenden Tipp %-| %-| %-|

AupriVl6x6


stimmt,das bringt eine menge. :)^

welche ratschläge erhoffst du dir wenn niemand weiss worum es eigentlich geht?

einen echten fetisch wirst du auch nicht dadurch los,dass dir jemand sagt,schweb drei meter über dem boden und fang mit dem hintern fliegen. 8-)

ACzraekl-Alfka3sxar


sorry aber ohne input kann keiner arbeiten. ist ja fast wie....

arbeiten sie und seien sie fleissig!

was soll ich den machen.

das ist ihr problem, arbeiten sie einfach!

EQss}iggourkxe


Tut mir Leid, aber ich dachte daß es reichen würde.

Da es aber unvermeidlich zu sein scheint,muss ich mich auf die Anonymität im Internet stützen: mein Fetisch dreht sich um Frauenfüße und besonders Schuhe. Ich kann mich in manchen Situationen überhaupt nicht mehr auf meine Arbeit konzentrieren (ich bin Fahrlehrer), Hobbies wie Reiten fallen mir auch mehr und mehr schwer, wegen der Damen mit ihren Stiefeln. Wie gesagt an sich harmlos, aber es geht schon soweit, daß es eine erhebliche Behinderung in meinem Leben darstellt. Ob es daran liegt, daß ich zuviel Hormone hab, ich weiß es nicht. Ich muss immer hingucken, kann an nichts anderes mehr denken. In meinen Beziehungen war das bisher kein Problem, da ich das selten zur Sprache gebracht hab, und ich bin im Moment auch Single (28).

Aber auch was das anbelangt war ich ziemlich unglücklich, meine Freundinnen haben mir eigentlich nie meine Wünsche erfüllt oder erfüllen wollen. Sex mit Stiefeln zum Beispiel, diese küssen und dazu gezwungen werden, am Geschlecht mit ihnen berührt zu werden...alles unerfüllte Wünsche.

Ich bin also am Punkt angelangt, daß dieser Fetisch mein Leben beeinträchtigt.

Sk. w*al:lisixi


Was bringt es zu wissen um welchen Fetisch es sich handelt?

@Essiggurke

Weiteres will ich hier auch nicht von mir preisgeben.

Etwas wenig ist das trotzdem. Ich gehe jetzt z.B. davon aus dass wenn du von Fetisch sprichst auch völlig darauf fixiert bist, also dass an jedem Orgasmus der Fetisch beteiligt ist. Ist das überhaupt so? Falls, stell ich's mir schwer vor das mal eben einfach abzulegen. Vielleicht hilft es in so einem Fall nach einer destruktiven Motivation zu suchen oder nach einem komischen Gefühl bei der Ausübung und dem dann weiter nachzugehen. Für vielversprechender halte ich das aber eher wenn der Fetisch weniger penetrant oder vllt gleich gar kein Fetisch ist.

Früher hatte ich eine Phase in der ich unterbewusst sehr viel Destruktives mit einer bestimmten SB-Praktik auslebte. Als mir das (nach langer Zeit) bewusst geworden ist, hat einfach nur die bewusste Beobachtung und vorsichtige Erforschung dieses Verbundes aus Lust und Destruktion ausgereicht um dem Ganzen das zwanghafte und destruktive zu nehmen.

Ob ähnliches bei einem ausgewachsenen Fetisch funktioniert weiß ich nicht - schwer stelle ich mir dabei halt vor dass du vermutlich rausfinden müsstest warum du diesen Fetisch hat um ihm den Druck nehmen zu können. Wahrscheinlich würde psychologische Unterstützung das Ganze etwas einfacher machen aber das ist halt Überwindungssache.

Dann gäb's natürlich noch die Möglichkeit ihn einfach gewaltsam zu unterdrücken oder eine Art der vorrübergehenden Suchtverlagerung zu versuchen. Hat vermutlich beides so seine Tücken.

Nachdem du jetzt offenbart worum sich's handelt, weiß ich gar nicht ob's überhaupt sinnvoll wäre zu versuchen den Fetisch "abschalten" oder ob er vielleicht nicht deshalb so penetrant geworden ist weil er völlig unausgelebt ist? ... Schätze zu einer Fachfrau für Schuhfetischismus wirst net gehen wollen?

A4zr_aelF-Alxkasar


aua, schweres problem. ich denke mal das dieses problem sich hier nicht lösen läst. es sitzt anscheinent sehr tief in dir. schon mal über eine therapie nachgedacht? such dir am besten einen psychotherapeuten.

Baetonxkopp


Was bringt es zu wissen um welchen Fetisch es sich handelt?

Was bringt es dem Arzt, zu wissen, wo ich Schmerzen habe? Genügt doch, wenn ich ihm einfach sage, dass ich krank bin. ;-)

Ob Essiggurke wirklich einen Fetisch mit sich herum schleppt, da bin ich mir noch gar nicht sicher. Fest steht, dass er ein besonderes Faible für Damenfüße in Schuhen oder Stiefeln hat. DAS soll gar nicht mal so selten vorkommen. :=o

Ist an sich nicht schlimm, meiner Meinung nach. Wenn es aber bei der Arbeit ablenkt, ist das nicht gut. :-/

E-sasiggurIkxe


Erstmal danke für eure Mühen.

Völlig fixiert bin ich nicht, nein. Es ist sogar so, dass mein Sex gar nichts mit dem Fetisch zu tun haben muss.

Aber ich büße ein gutes Stück Lebensqualität ein, wenn es mich so sehr vereinnahmt. Ich sage ja auch nicht, daß es etwas Schlimmes ist, so einen Fetisch zu haben, aber ich kann ihn nicht ausleben und werde permanent abgelenkt.

Unterdrücken habe ich bereits versucht, es hat nichts geholfen. Was genau wird bei einer Therapie gemacht? Natürlich ist da eine Hemmschwelle, zu einem Psychiater zu gehen und ihm zu erzählen, was sonst keiner weiß.

SE. wallxisii


Na gut, du hast schon recht - es ist sinnvoller zu wissen um was es geht. Hätte den Satz löschen sollen nachdem mir selber aufgefallen ist dass mich das Wissen darum das Ganze gleich etwas anders einschätzen lässt - Der Widerspruch ist mir nur nicht gleich aufgefallen. |-o

W@olfg1axng


Die Knüllertips wirst du hier nicht bekommen. Wenn ein Verhalten oder eine Vorstellung, gleichgültig welcher Art sie ist, so zwanghaft wird, dass das tägliche Leben beeinträchtigt wird, so ist das ein Fall für den Psychoanalytiker. Geh zum Seelenfachmann. Auch der wird dir icht sofort helfen, aber wenn überhauopt jemand, dann der...

Sk. walxlisii


@ Essiggurke

Natürlich ist da eine Hemmschwelle, zu einem Psychiater zu gehen und ihm zu erzählen, was sonst keiner weiß.

Kann ich gut verstehen. Aber wenn du weiterhin keine Möglichkeit hast den Druck abbzubauen ist das vielleicht die einzige Möglichkeit dem Ganzen die Penetranz zu nehmen. Aber ich weiß ehrlich gesagt weder wie verbreitet so ein Therapieangebot ist, noch was da genau gemacht wird oder wie erfolgversprechend es ist.

Was hindert dich eigentlich daran generell geziehlt nach einer Partnerin zu suchen die dem Fetisch nicht abgeneigt wäre? - es gibt doch z.B. entsprechende Fetischbörsen... ich glaub das wäre irgendwie einfacher als gleich zu versuchen den Fetisch wegzuthreapieren.

I|nsuMlanexr


zu einem Psychiater zu gehen und ihm zu erzählen, was sonst keiner weiß.

also: der Psychiater ist der falsche Fachmann, - ein Psychotherapeut ist schon besser. Frag mal Deinen Hausarzt, wie man zu einem Therapeuten kommt - das heisst noch lange nicht, dass Du ihm sagen musst, warum Du hin willst. eine andere Möglichkeit ist Auskunft beim Gesundheitsamt, es gibt auch Berfufsverbände von Therapeuten, die im Internet zu finden sind und auch über die Gesundheitsbehörden zu finden sind.

Beim Therapeuten selbst musst Du allerdings Deine Anonymität aufgeben - nur ist es so, dass man mit einem Therapeuten privat nicht verkehrt, des weiteren sind die Therapeuten verpflichtet, nicht über ihre Klienten auskunft zu geben, so ähnlich wie Ärzte und Priester. Sorgen machen, dass Dich der Tehrapeut auslacht, musst du wirklich nicht haben - die haben schon sehr viel ärgeres gesehen.. ttotzdem wird ein seriöser Fachmann Dein Anliegen sehr ernst nehmen... so wie ich (als Laie mit persönlicher Erfahrung) das einschätze, kann er Dir auf zwei Arten helfen: entweder er schafft es mit Dir gemeinsam herauszufinden, warum sich bei Dir dieser Fetisch entwickelt hat (was Du vielleicht selbst nicht weisst) und auf solche Art den Fetisch "aufzulösen" oder aber er zeigt Dir Wege auf, wie Du damit besser klar kommst, dass Du davon weniger beeinträchtigt wirst im täglichen Leben....

es zahlt sich auf jeden Fall aus... wegen der Kosten: entweder übernimmt eine Kassa einen Teil der Kosten, manchmal braucht man dafür ein Bestätigung eines Arztes, dass eine Therapie erforderlich oder zumindest zweckmässig ist - manche Therapeuten arbeiten auch mit Ärzten zusammen, die bei der Untersuchung keine Fragen stellen, wenn sie klarmachen, dass sie vom Therapeuten xy geschickt wurden....

viel Erfolg, is alles halb so schlimm *:)

d]uallVife


Ist es nicht so, daß Unterdrückung die meisten Vorlieben noch verstärken? Ist ja auch logisch, dadurch dass man die ganze Zeit versucht etwas NICHT zu tun, muss man ja um so mehr daran denken.

Es ist doch nichts schlimmes, diesen Fetisch auszuleben und beispielsweise gegen Bezahlung eine Dame dafür zu beauftragen. Es ist IMO falsche Scham, das nicht zu tun. Nur wenn Du ein Ventil zum Ablassen hast, kannst Du Dich auch wieder auf Dein richtiges Leben konzentrieren.

gKuxs


Essiggurke

Aber auch was das anbelangt war ich ziemlich unglücklich, meine Freundinnen haben mir eigentlich nie meine Wünsche erfüllt oder erfüllen wollen.

Ich würde doch wohl meinen, daß DAS dein Problem ist, und erst sekundär der Fetisch.
Ohne guten Sex bist du unbefriedigt. Wenn du unbefriedigt bist verhälst du dich eben in gewisser Weise "zwanghaft".
Das hier stimmt also eben nicht "gleichgültig welcher Art sie ist":

Wenn ein Verhalten oder eine Vorstellung, gleichgültig welcher Art sie ist, so zwanghaft wird, dass das tägliche Leben beeinträchtigt wird, so ist das ein Fall für den Psychoanalytiker.

Dann wäre ja jeder Mann und warscheinlich auch ein Haufen Frauen fällig. Jeder der einen "Sexualtrieb" hat.
Du bist einfach nur ...ähm, naja sagen wir unausgelastet. Unzufrieden. Da liegt es ja nah, das auf den Fetisch zu schieben.

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