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Mit dem Sex beginnen...

Kpeuschdheitsgü1rtel


@ Eloquenzia

Was Du schreibst, kommt mir sehr bekannt vor. Auch ich hatte mal derartige Problemchen in einer Partnerschaft.

Nach dem, was man hier von Dir liest, bist Du Dir über Deine sexuellen Wünsche zwar selber einigermaßen im klaren, äusserst sie aber durchaus widersprüchlich, was Du auch zu wissen scheinst:

Bin eher der devote Typ, der sich gern "rannehmen" und überwältigen lässt. Vielleicht liegt auch darin so ein bisschen das Problem: Diese "subtilen" Signale, die ich schon als Einleitung, bzw. Einladung für ihn sehe, über mich herzufallen, werden nicht unbedingt immer als solche erfasst.

Vielleicht bin ich auch einfach ein bisschen hin und her gerissen: einerseits mag ich den unkomplizierten, harten Sex, auf der anderen Seite hätte ich aber auch gern mal etwas mehr Brimborium drumherum.

Was davon gilt nun: Romantischer, durch Kuscheln und Küssen eingeleiteter Schmusesex oder doch lieber die harte Nummer?

Ich persönlich sehe weder ein Problem darin, auch mit einer leicht devoten Frau sehr intimen und gefühlvollen Sex zu haben, noch darin, es mal hart und mal liebevoll zu tun. - Es sollte nur jeweils halbwegs eindeutig geäussert werden, was Dir gerade vorschwebt.

Ich denke, ich kann auch als Mann gut und gerne meine subtilen Antennen ein bisschen justieren, ohne dabei meine Identität zu verlieren (@ Ristretto: Ich bin ja auch noch unter 30 :-D ), bei mir herrschte aber eine gewisse "Voreingenommenheit": Ich dachte, zu wissen, was meine Partnerin möchte, weil ich aus den vielen Gesprächen, die wir über dieses Thema schon geführt hatten, eben genau diese Wünsche herausgehört zu haben meinte.

Da mir die Wünsche nicht ungelegen kamen, hatte ich mich dann recht schnell auf eine gewisse Art und Weise "eingeschossen", die auch nie kritisiert wurde.

Die Geschichte mit dem "Anfangen" siehst Du sehr einseitig: Es mag ja sein, dass Du nur so überquillst vor lauter subtiler Signale, die aber eben auf der anderen Seite - ohne dass da auch nur der Hauch eines bösen Willens im Spiel ist - gar nicht ankommen.

Sich dann auf den Standpunkt zu stellen, der andere sei das Problem und wolle nicht merken, was Du da noch und noch von Dir gibst, ist dann zu kurz gedacht. - Sicherlich sollte man sich nach einiger Zeit der Partnerschaft kennengelernt haben und vielleicht auch mal ohne große Worte verstehen, was der andere gerade im Kopf hat, wenn es da aber hakt, bringt es doch nichts, ihm das zwar innerlich vorzuhalten, ihn aber nie auf den kleinen Kommunikationsfehler aufmerksam zu machen.

Deinem Freund scheint die Situation ja ebenfalls nicht hundertprozentig recht gewesen zu sein, wenn er Dich, wie es im ersten Beitrag klingt, bereits mehrfach darauf angesprochen hat. - Das ist mal die andere Seite: Es stört ihn etwas, er sagt es Dir und es ändert sich nichts. Es stört ihn weiterhin, er sagt es irgendwann wieder, und es ändert sich nach wie vor nichts.

Das ist auch ärgerlich! Man versucht, im beiderseitigen Interesse, eine nicht wirklich entscheidende aber doch "lästige" Kleinigkeit abzustellen, und erreicht auch nach mehrfacher Wiederholung nicht wirklich viel.

Du sollst zwar keineswegs nur noch nach seiner Pfeife tanzen, ihm aber zumindest eine Rückmeldung auf seine "Beschwerde" geben: Wenn sein Wunsch für Dich beispielsweise völlig inakzeptabel oder auch einfach nur in dem Moment nicht erfüllbar ist, muss er das wissen, um nicht seinerseits das Gefühl zu bekommen, quasi vor eine taube Wand zu reden.

Überhaupt scheinst Du sehr davon überzeugt zu sein, "richtig" zu denken:

Wir haben diese Woche, wie gesagt, noch einmal darüber gesprochen und es haben sich noch so einige gänzlich unterschiedliche Auffassungen und Empfindungen gezeigt, über die ich echt schockiert war, dass man sie ernsthaft so wahrnehmen kann. Ich glaube ihm das, kann es aber - aus meiner Sicht - nicht nachvollziehen.

Na und?

Wenn er nunmal so denkt? - Sicherlich tut man, gerade in einem Streit, gerne nochmal ein Schippchen drauf und ist ganz besonders empört über gewisse vermeintliche Untaten des anderen, deswegen nimm vielleicht nicht alles ganz und gar wörtlich, was er Dir in einer solchen Situation sagt, aber woher nimmst Du das Recht, Deine Auffassung als die einzig richtige hinzustellen?

Es ist doch durchaus möglich, dass er für sich, sein bisheriges Leben und seine sonstigen Gedanken völlig klare Ansichten vertritt, die eben mit Deinen Erfahrungen, Deinen Ideen nicht gänzlich harmonieren, die aber trotzdem für ihn zutreffen und von ihn begründbar sind. - Das kann natürlich auch mal Spannungen geben, wenn seine zugrundeliegende Wahrnehmung nicht genau das erfasst, was Du in der betreffenden Situation empfunden hast, aber darüber muss man dann reden!

Aus

Außerdem weiß ich ja, dass er geil auf mich ist - egal ob ich jetzt Schlabberklamotten, ne beschissene Frisur (ja, wirklich!) oder sonstwie meiner Meinung nach "nicht gut" aussehe.

würde ich einfach mal schließen, dass er es wirklich nicht böse meint, Du Dich aber gerade ein bisschen aufregen möchtest. Versuche vielleicht einfach mal, ihm nochmal ein korrigiertes Bild Deiner sexuellen Gedanken mitzuteilen, die ja nun wirklich scheinbar nicht ganz einfach zu verstehen sind. Und wenn es ihn glücklich macht, wenn Du ab und zu mal ganz plump einen ordinären Fick einläutest, indem Du Dich eben völlig unromantisch an ihm vergreifst, dann gesteh ihm das doch zu. Er kommt Dir ein bisschen entgegen, Du ihm ein bisschen.

Viele Grüße

KG

oDOElWoquenLziaOxo


Nach dem, was man hier von Dir liest, bist Du Dir über Deine sexuellen Wünsche zwar selber einigermaßen im klaren, äusserst sie aber durchaus widersprüchlich...

Äh... Frauen?! ;-D

Was davon gilt nun: Romantischer, durch Kuscheln und Küssen eingeleiteter Schmusesex oder doch lieber die harte Nummer?

Beides. Ich sollte nur künftig daran arbeiten deutlich zu vermitteln, zu welcher Variante ich ursprünglich in Stimmung bin.

Da mir die Wünsche nicht ungelegen kamen, hatte ich mich dann recht schnell auf eine gewisse Art und Weise "eingeschossen", die auch nie kritisiert wurde.

Na, bei so einer Aussage würde ich ja als Freundin in die Verteidigungshaltung gehen! :-D Natürlich bist Du nicht dazu da, ihr alle Wünsche von den Augen abzulesen, geschweige denn aus ihr herauszupulen, was sie denn nun eigentlich will! Das kann man gar nicht immer. Aber Dich hat es nie irritiert? Klingt schon ein bisschen "eingefahren".

Ich dachte, zu wissen, was meine Partnerin möchte, weil ich aus den vielen Gesprächen, die wir über dieses Thema schon geführt hatten, eben genau diese Wünsche herausgehört zu haben meinte.

So viel zu den Antennen! :-D Na aber wenn sie sich sonst nicht beschwert hat, kann es doch nicht so unangenehm gewesen sein. Wenn mir etwas gänzlich gegen den Strich ginge, würde ich es nicht mitmachen. Bei mir war es so, dass es generell auch so gut war (ohne besagtes Brimborium). Im Prinzip habe ich an der Art, wie es bisher lief nichts auszusetzen, würde also nie behaupten, dass es "schlecht" war - im Gegenteil! Aber manchmal wäre eben ein bisschen sanfter und kuscheliger schon ganz schön, um noch mehr für sich selbst und vom Partner zu haben. Die Richtung werde ich dann künftig mal versuchen vorzugeben - wenn er mich denn lässt. ;-)

...wenn es da aber hakt, bringt es doch nichts, ihm das zwar innerlich vorzuhalten, ihn aber nie auf den kleinen Kommunikationsfehler aufmerksam zu machen.

Es ist ja keine omnipräsente Vorhaltung, meinerseits. Im Endeffekt glaube ich auch, dass er es viel "schlimmer" sieht, als ich. Von meiner Seite aus war es lediglich ein Wunsch - vielleicht unpassend während eines Streits - den ich da geäußert habe. Wie gesagt - der Sex an sich war nie schlecht - nur eben wäre es schön, wenn man ihn um gewisse Dinge noch bereichern könnte.

Deinem Freund scheint die Situation ja ebenfalls nicht hundertprozentig recht gewesen zu sein, wenn er Dich, wie es im ersten Beitrag klingt, bereits mehrfach darauf angesprochen hat. - Das ist mal die andere Seite: Es stört ihn etwas, er sagt es Dir und es ändert sich nichts. Es stört ihn weiterhin, er sagt es irgendwann wieder, und es ändert sich nach wie vor nichts.

Hm, ich weiß auch nicht so recht. Es ist soweit schon richtig, dass das ziemlich enttäuschend ist, aber hier habe ich bisher darauf gebaut, dass er auch ein bisschen meine (subtile) Seite versteht. Es ist eben in manchen Situationen schwierig, sich an einer neuen Herangehensweise zu erproben. Ich habe es nach einiger Zeit auch wieder schlichtweg vergessen, muss ich zugestehen.

Im Prinzip sollte ich glaube ich künftig mal auf meine "Weichmacher" verzichten und die Dinge klarer (männerfreundlicher) formulieren. Mal sehen, ob das hilft. ???

Wenn sein Wunsch für Dich beispielsweise völlig inakzeptabel oder auch einfach nur in dem Moment nicht erfüllbar ist, muss er das wissen, um nicht seinerseits das Gefühl zu bekommen, quasi vor eine taube Wand zu reden.

Ich meine, dass ich ihm damals erzählt habe, dass es für mich schon andere Formen des "Anfangens" gibt. Da habe ich auch erwartet, dass das ein bisschen mit in die Überlegungen miteinbezogen wird. Nachher habe ich seinen Wunsch - wie gesagt - irgendwie vergessen und es wurde auch erstmal nicht mehr thematisiert. Ich war auch ziemlich baff, als er mir das letztens noch einmal vorgehalten hat: das Ganze war für mich wirklich nicht mehr so "präsent", bzw. brisant.

Sicherlich tut man, gerade in einem Streit, gerne nochmal ein Schippchen drauf und ist ganz besonders empört über gewisse vermeintliche Untaten des anderen, deswegen nimm vielleicht nicht alles ganz und gar wörtlich, was er Dir in einer solchen Situation sagt, aber woher nimmst Du das Recht, Deine Auffassung als die einzig richtige hinzustellen?

Mhm, es ging darum, wer dem Anderen mehr Aufmerksamkeit, in Form von Streicheleinheiten, etc. (die nix mit Sex zu tun haben ;-)) zukommen lässt - es war also nicht auf das eigentliche Problem gemünzt. Da war ich einfach nur total erstaunt, dass unsere Auffassungen so weit auseinander gingen! Jeder meinte mehr darin zu investieren als der andere. :-/

Ich nehme mir nicht raus meine Auffassung als die einzig richtige anzusehen - wie bereits gesagt glaube ich ihm , dass er das anders sieht, bin aber eben - aufgrund meiner Eindrücke - nur irritiert ob der verzerrten Wahrnehmung beiderseits. Da gibt es irgendwie noch Klärungsbedarf und in gewissen Abständen vielleicht noch mal nen Infotermin ;-)

Es ist doch durchaus möglich, dass er für sich, sein bisheriges Leben und seine sonstigen Gedanken völlig klare Ansichten vertritt, die eben mit Deinen Erfahrungen, Deinen Ideen nicht gänzlich harmonieren, die aber trotzdem für ihn zutreffen und von ihn begründbar sind. - Das kann natürlich auch mal Spannungen geben, wenn seine zugrundeliegende Wahrnehmung nicht genau das erfasst, was Du in der betreffenden Situation empfunden hast, aber darüber muss man dann reden!

Das ist schon richtig, aber bei ihm habe ich manchmal das Gefühl, dass seine Aussagen - weil rational - pauschal erstmal Gültigkeit haben und ich dann mit meinen weniger rationalen (gefühlsbetonten) Argumenten oder Gefühlszuständen (die ich eben als Frau nicht immer begründen kann) da keine Schnitte habe, oder diese nicht gänzlich mit in die Betrachtung eingehen können. Natürlich ist es schwierig, solche Dinge zu begreifen. Aber er hat mir mal irgendwann gesagt, dass er auch über solche Sachen informiert werden möchte. Ich stelle ihm lediglich die Situation aus meiner Sicht dar und hoffe auf ein gewisses Verständnis, bekomme dann aber im Gegenzug manchmal irgendwie vermittelt, dass das ja gar nicht sein kann, weil irrational. Ich versuche mich da ja auch auf ihn einzustellen, aber das gelingt eben auch nicht immer so ganz.

...würde ich einfach mal schließen, dass er es wirklich nicht böse meint, Du Dich aber gerade ein bisschen aufregen möchtest.

Ich unterstelle ihm ja auch keine Böswilligkeit - aber schwer zu begreifen ist es dennoch und ich fühle mich manchmal ein bisschen hilflos, weil er die Dinge eben auch so krass formuliert und ich dann aus allen Wolken falle! Ich habe einfach keine Lust, immer als die Dumme dazustehen. Ich weiß, dass ich da mit meiner gefühlsbetonten Art die definitiv schlechteren Karten habe, aber warum sollte das nicht auch mit in die Betrachtung einbezogen werden? Wie gesagt - die ganze Thematik war für mich kein schwerwiegendes Problem, das jetzt sonstwie an den Pfeilern der Beziehung sägt - aber wenn ich mich permanent für gewisse "Unzulänglichkeiten" rechtfertigen muss, geht man eben schon mal in die Abwehrhaltung.

Heißt für mich im Endeffekt, dass ich eben daran arbeiten muss, Dinge (für Männerohren) deutlicher zu formulieren und vom Schmusekurs im Notfall temporär abzuweichen ;-)

Versuche vielleicht einfach mal, ihm nochmal ein korrigiertes Bild Deiner sexuellen Gedanken mitzuteilen, die ja nun wirklich scheinbar nicht ganz einfach zu verstehen sind.

Naja, aus Frauensicht sind die ja klar! ;-D

Und wenn es ihn glücklich macht, wenn Du ab und zu mal ganz plump einen ordinären Fick einläutest, indem Du Dich eben völlig unromantisch an ihm vergreifst, dann gesteh ihm das doch zu.

Hab ich ja letztens gemacht. War selbst von mir überrascht, aber naja. Es ist ja auch nicht so, dass ich es ihm vorenthalten will - ganz und gar nicht! Äh.. aber warum soll denn nur ich ihn glücklich machen?! ;-D

LG

Elo

oWOEloqueAnziaxOo


@ Ristretto:

Was soll der Scheiss? Willst du aus deinem Mann eine Frau machen ??? Warum soll er sich verbiegen müssen, und sein wie Männer von natur aus nicht sind ??? Nur um dein Ego zu streicheln

Wenn er durch und durch ein total typischer Mann wäre, der nichts vom weiblichen Geschlecht versteht, würde ich es nicht in Betracht ziehen. Da ich aber weiß, dass er generell dazu in der Lage ist, auch solche Feinheiten zu registrieren fänd ich es schön, wenn er meinem weiblichen Naturell eben manchmal einfach ein bisschen entgegenkommt, bzw. Verständnis für manche Dinge zeigt, auch wenn sie nicht komplett "männerverständlich" sind. Er soll sich also nicht verbiegen - sondern im Rahmen des ihm möglichen - agieren.

Auf der anderen Seite soll ich ja auch Verständnis für die "Einfachheit" des Mannes zeigen, oder nicht?

Reine Definitionssache! Da Männchen eh entwicklungsmässig ein paar Jährchen hinten den Weibchen hinterherhinken, bezeichne ich alles unter 30 nicht wirklich als Mann

Auch da kann man(n) sich täuschen. Nach meiner Erfahrung gibt es da auch extreme Unterschiede. Manche "Männchen" unter 30 sind mehr Mann, als es ein Ü30-er je sein könnte... :=o Aber wie immer: Ausnahmen bestätigen die Regel. :)z

K-euschh(eitysgüxrtel


Von Männern und Frauen

Ich bin auch so ein rationaler Typ. - Argumente, die rein auf Gefühlen meiner Partnerin fußen, kann ich nur schwer begreifen bzw. messe ihnen tatsächlich nicht die Bedeutung bei, die ich meinen meist logischen Argumenten gebe.

Dabei wäre es hilfreich, die Gründe oder Umstände zu erfahren, die zu den jeweiligen Gefühlen geführt haben. Bei mir fallen Emotionen ja auch nicht vom Himmel und ich wäre erstaunt, wenn meine Partnerin nicht wüsste, was sie zu dieser oder jener Regung veranlasst hat. Damit könnte / kann ich dann wesentlich mehr anfangen.

Ich erscheine vielleicht ab und an etwas hart, weil ich nur von den Umständen spreche, nicht von den Gefühlen, die sie ganz selbstverständlich in mir auslösen.

Das ist nicht immer einfach, da kann man sich herrlich in die Haare kriegen, jaja... ;-) Im Grunde zofft man sich dann mehr über die Form der Auseinandersetzung als über den eigentlichen Inhalt, den man ebensogut (und viel schneller) in einem kurzen Gespräch hätte klären können.

Ich habe meiner Partnerin damals nicht unterstellt, sie hätte grundsätzlich ein Problem mit unserem Sex, aber man ist ja schließlich bestrebt, es dem anderen nicht unnötig unangenehm zu machen und denkt nicht nur an sich selbst! - Von daher ist es dann schon doof, wenn sich irgendwann herausstellt, dass es zwar so schon ganz gut, mit einer kleinen Änderung aber noch besser gewesen wäre, insbesondere dann, wenn man gegen diese kleine Änderung gar nichts einzuwenden gehabt hätte, sie vielleicht sogar sehr begrüßt und meint, es der Partnein vor langer Zeit auch mal erzählt zu haben, dass man es so auch sehr gerne mag.

Was die Menge von Zärtlichkeiten angeht, die man einander zuteil werden lässt, kommt es immer stark darauf an, was man vielleicht als "Alltäglichkeit" gar nicht so sehr wahrnimmt und wo man sich ganz bewusst wird, dass der andere einem gerade etwas Gutes tut. Da kann man sich tatsächlich schonmal schwer vertun, was die Auffassung des anderen angeht.

Ebenso verhält es sich mit der Wortwahl und Betonung in einem Streit. Mancher ist immer leise und auch im Streit noch höflich, der andere poltert schonmal herum und meint es gar nicht so hart, wie es vielleicht klingt.

Was ich verstehen könnte, wäre, dass er mal lauter oder etwas harscher wird, wenn er das Gefühl hat, Dir etwas schon zig Mal gesagt zu haben, Du aber nicht darauf reagiert hast. - Weiss er, dass Du seinen Wunsch nach "Anfangen" nicht gar so eng genommen hast (wobei Du ihm das vielleicht sowieso besser nicht sagst ;-) ) und Du es schließlich vergessen hast?

Es wäre zwar keine schöne Vorstellung, dass der Partner etwas vergessen hat, um das man ihn schon mehrmals gebeten hat(!), aber es würde zumindest erklären, warum sich da nichts tut. - Auch wenn man es ihm nicht unterstellen will, kommt sonst nämlich leicht schonmal der Verdacht des "nicht-Wollens" auf! Selbst wenn man sich dann sehr sicher ist, dass es da nicht um boshaftes Vorenthalten geht, ist man doch irgendwie traurig, einfach so ohne Kommentar nicht das zu bekommen (oder wenigstens eine Absage zu hören), worum man gefragt hat...

Äh.. aber warum soll denn nur ich ihn glücklich machen?!

Wer sagt denn sowas!?! - Ich sprach von einem Kompromiss: Du sagst ihm, was es Dir noch angenehmer machen würde, er kommt merkt sich und beherzigt das, wofür Du ihn bei Gelegenheit "belohnst" :-D

Gute Nacht und

viele Grüße

KG

K[euschhoeit,suxrtel


Wie nett...

er kommt merkt sich und beherzigt das, wofür Du ihn bei Gelegenheit "belohnst"

"Kommen" wird er dann sicherlich auch irgendwann, aber in dem Satz hat es nix verloren :-D

jfen19Z90


Bestimmt nicht über die Schule

es ist nunmal gesellschaftlich dumm gemacht,Schule grade in eine extrem (!!!) wichtige Entwicklungsphase zu packen. Aber wir wissen dass es eh nicht anders geht ;-)

Und glaub mir,es IST nunmal anfänglich verdammt schwer,grade Frauen,denen in den Medien dieses ideale Selbstbild fast aufgedrückt wird...weißt du eigentlich seit wieviel Jahren ich mit Ängsten und Depressionen kämpfe,weil ich mir über alle möglichen Sachen Gedanken mache?

Weil so hängengebliebene Jungen zu mir sagen "du hast keine Oberweite" , dabei keine Sekunde darüber nachdenken dass der ihnen gegenüber auch iwas dabei empfinden könnte.... und noch vieles mehr !

Und ältere Menschen wie du sagen ganz locker "redet Klartext" - ich kann aber meinem Freund nicht immer sagen was ich will weil ich ihm alles recht machen will und mich da einfach nicht traue aus vielen Gründen!

Du kannst gerne weiterhin sagen,dass wir Frauen uns diese Schwierigkeiten "selber basteln" und so weiter...

aber denke vielleicht auch mal genauer darüber nach was du da eigentlich schreibst.

ohOEloquqenziaOxo


...und Frauen und Männern

Dabei wäre es hilfreich, die Gründe oder Umstände zu erfahren, die zu den jeweiligen Gefühlen geführt haben. Bei mir fallen Emotionen ja auch nicht vom Himmel und ich wäre erstaunt, wenn meine Partnerin nicht wüsste, was sie zu dieser oder jener Regung veranlasst hat. Damit könnte / kann ich dann wesentlich mehr anfangen.

Hm, ich meine, dass ich ihm diese eigentlich auch liefere. Das Problem ist, dass ich dann meist ein bissl weiter aushole, weil ich dann alles Drumherum erklären möchte, er bei manchen Äußerungen aber wieder etwas Falsches denken könnte, weshalb ich dann auch noch diese innerhalb der eigentlichen Auflösung noch beschreiben muss. Häufig stellt er dann auch noch Fragen zwischendurch, die wieder Grundsätzliches anrühren - gut, so bekommt man im Endeffekt dann doch heraus, dass man in diesen und auch anderen Punkten komplett aneinander vorbei redet - aber es ist schon wirklich schwierig, in dem ganzen Krams dann auch noch den Faden zu behalten ;-) Spätestens, wenn er dann sagt: "Das hat doch jetzt damit (also der eigentlichen Sache) nichts zu tun" bin ich irgendwie irritiert, da ich dann meine, dass der - wenn auch lange Weg - doch wieder dahin führt, weil er einfach GRUNDSÄTZLICHES erklärt, von dem ich dann wiederum der Auffassung bin, er hat es noch nicht ganz in meinem Sinne aufgenommen/verstanden. Schon ein bisschen kompliziert... :-D

Ich erscheine vielleicht ab und an etwas hart, weil ich nur von den Umständen spreche, nicht von den Gefühlen, die sie ganz selbstverständlich in mir auslösen.

Die sind aber manchmal wichtig, um der Partnerin zu zeigen, dass es nicht bloßes "Beschweren" ist, sondern auch irgendwas in der Person verursacht. Das kann schnell so aussehen, als würdest Du sie auf die Anklagebank setzen wollen und einer Art Verhör unterziehen. ;-)

Ich kenne das auch. Problem ist nur, dass ICH ja immer alles mögliche gefühlstechnisch zu beschreiben versuche, aber auch bemüht bin rationale Aspekte (die vermutlich aus seiner Sicht relevant sind) miteinzubeziehen. Und wenn ich dann quasi "für alle" ein bisschen etwas versucht habe klar zu machen, bzw. auch zeige, dass ich mir teilweise den Auffassungen der anderen Seite bewusst bin und bemüht bin diese auch zu beleuchten, ist es dann manchmal ein bisschen ungerecht, wenn man wieder nen Schuss vor den Bug bekommt.

Das ist nicht immer einfach, da kann man sich herrlich in die Haare kriegen, jaja... ;-) Im Grunde zofft man sich dann mehr über die Form der Auseinandersetzung als über den eigentlichen Inhalt, den man ebensogut (und viel schneller) in einem kurzen Gespräch hätte klären können

Wie gesagt - vielleicht sollte man schon bei kleineren Dingen miteinander sprechen, um so einen Zinnober zu vermeiden. Wenn es bei euch so läuft, wie bei uns kann das schon ganz schön erschreckend sein, zumal es dann so viele Dinge zutage fördert, die einen wirklich überraschen, bzw. noch weitere Fragen (und teilweise auch Unverständnis) aufwerfen. :-/ Problem an der Sache ist allerdings nur, dass ICH für meinen Teil die Dinge nicht als allzu schlimm empfinde und daher auch nicht die unbedingte Notwendigkeit sehe, solche Dinge schnell zu klären... *grübel* Naja, einfach mal sehen, wie sich das so anlässt.

Von daher ist es dann schon doof, wenn sich irgendwann herausstellt, dass es zwar so schon ganz gut, mit einer kleinen Änderung aber noch besser gewesen wäre, insbesondere dann, wenn man gegen diese kleine Änderung gar nichts einzuwenden gehabt hätte, sie vielleicht sogar sehr begrüßt und meint, es der Partnein vor langer Zeit auch mal erzählt zu haben, dass man es so auch sehr gerne mag.

Süß eigentlich, oder? ;-D Na immerhin scheint ihr dann doch auf einen gemeinsamen Nenner kommen zu können! Warum hast Du den Wunsch dann nicht mal geäußert? Oder war er nicht so stark, weil Du ja auch mit der herkömmlichen Art und Weise "gut gefahren" bist? :-D Bei mir war es so, dass ich den Wunsch schon mal - wenn auch nicht in allzu deutlicher, direkter Form (doch, ich habe ihn wirklich formuliert und nicht nur angedeutet! ;-)) geäußert habe, dann aber "vergessen" habe, weil es auch so gut war und eben dachte, wenn man sich gerade sowieso komplett die Meinung geigt, könnte ich das ja auch noch einstreuen. :=o Timing war nicht besonders - aber da arbeite ich ja dran.

Was die Menge von Zärtlichkeiten angeht, die man einander zuteil werden lässt, kommt es immer stark darauf an, was man vielleicht als "Alltäglichkeit" gar nicht so sehr wahrnimmt und wo man sich ganz bewusst wird, dass der andere einem gerade etwas Gutes tut. Da kann man sich tatsächlich schonmal schwer vertun, was die Auffassung des anderen angeht.

Das können wir anscheinend grundsätzlich! :-D Eigentlich ist es ja nicht wirklich lustig, sondern eher schade. Da ist eigentlich jeder bemüht, dem anderen irgendwie zu zeigen, dass man ihn mag und wird dann teilweise doch wieder anders verstanden... *sich auch schon oft gefragt hat, woran das liegt* Aber wenn ich ein paar Mal sage, dass ich es schön fänd, wenn er mir beispielweise den Rücken streichelt (ja, auch hier wieder eindeutig, wenn auch nicht im Streitgespräch) wäre es dann schon schön, wenn er das auch mal "ohne Aufforderung" machen würde. Bevor ich dann sage "Könntest Du mal..." fänd ich es eben schön, wenn er von selbst auf den Trichter käme. Soll jetzt nicht heißen, dass er das andauernd machen soll, aber er hat es - meiner Auffassung nach, ich bin ja jetzt vorsichtig ;-) - noch gar nicht gemacht, obwohl mich das tierisch freuen würde. Gut, wenn er generell denkt, dass er mir mehr zukommen lässt, als ich ihm, kann ich verstehen, dass nix kommt, aber da sollte ER doch dann mit mir drüber reden oder nicht?! ???

Wenn das

Ebenso verhält es sich mit der Wortwahl und Betonung in einem Streit. Mancher ist immer leise und auch im Streit noch höflich, der andere poltert schonmal herum und meint es gar nicht so hart, wie es vielleicht klingt.

aber mit dem

Ich erscheine vielleicht ab und an etwas hart, weil ich nur von den Umständen spreche, nicht von den Gefühlen, die sie ganz selbstverständlich in mir auslösen

hier einher geht, kann es schon schwierig werden.. Da mein Freund auch so reagiert kann ich mir vorstellen, dass sich Deine Liebste da auch irgendwie in die Ecke gedrängt und ein bisschen unverstanden fühlt. Da ist dann das Verhältnis der Ich-Botschaften irgendwie im Ungleichgewicht..

Es wäre zwar keine schöne Vorstellung, dass der Partner etwas vergessen hat, um das man ihn schon mehrmals gebeten hat(!), aber es würde zumindest erklären, warum sich da nichts tut.

Tja, damit müssen ja beide irgendwie leben, oder?! Bei uns gab es (neben den kleinen Dinge, s. o.) auch schon mal um etwas anderes, das ich mir von ihm gewünscht habe und er mir daraufhin gesagt hat, dass er schlichtweg drauf vergessen hat. Gut, der Unterschied zu mir ist, dass er es direkt gesagt und sich entschuldigt hat... Da steht dann wohl meinerseits heute noch was aus, würde ich sagen... ;-)

Selbst wenn man sich dann sehr sicher ist, dass es da nicht um boshaftes Vorenthalten geht, ist man doch irgendwie traurig, einfach so ohne Kommentar nicht das zu bekommen (oder wenigstens eine Absage zu hören), worum man gefragt hat...

Prima, wenn er das im umgekehrten Fall auch verstanden hätte, wäre das super! ;-D Ich denke, mir war es bis jetzt selbst nicht so bewusst, dass ich seinen Wunsch des "Anfangens" nicht so recht ernst genommen habe.. :-/ Und dann irgendwie sagen, dass man es vergessen hat, ist schon nicht schön. Abgesehen davon, dass es da ja noch die andere Auffassung meinerseits gibt, was das "Anfangen" betrifft... :-)

Wer sagt denn sowas!?! - Ich sprach von einem Kompromiss: Du sagst ihm, was es Dir noch angenehmer machen würde, er kommt merkt sich und beherzigt das, wofür Du ihn bei Gelegenheit "belohnst" :-D

Der kam aber meines Erachtens in dem von mir zitierten Absatz sooo nicht vor! *gg* Und wie gesagt, die kleinen Dinge habe ich ihm ja (wenn auch vielleicht für seine Verhältnisse ein bisschen durch die Blume) gesagt und es passierte nix. Warum sollte ich denn da intuitiv ihm noch etwas Gutes tun wollen? ;-) Da das alles Missverständnisse waren und es ja jetzt hoffentlich mal alles mehr oder weniger klar ist, hoffe ich, dass sich das ja auch bessert... Wenn ich meine, dass ich im Besonderen etwas zurückbekomme, bin ich ja durchaus gewillt, ihm eine Freude zu machen (wenn ich denn dazu in Stimmung bin *hüst*). Bei uns stehen nämlich (beiderseits) noch immer ein paar spezielle Klamottenvorführungen aus... :=o

Naja, ich hoffe mal, dass wir das am Wochenende jetzt alles gänzlich klären können. Immerhin freue ich mich noch sehr darauf, ihn zu sehen! x:) Ist ja kein ganz schlechtes Zeichen... ;-)

...er kommt merkt sich und beherzigt das...

Ja, das hab ich auch gesehen - putzig an der Stelle! Freudscher Vertipper?! ;-D

LG

Elo

R{istrextto


Dieser Abschnitt ist richtig klasse

Ich meine, dass ich ihm damals erzählt habe, dass es für mich schon andere Formen des "Anfangens" gibt. Da habe ich auch erwartet, dass das ein bisschen mit in die Überlegungen miteinbezogen wird. Nachher habe ich seinen Wunsch - wie gesagt - irgendwie vergessen und es wurde auch erstmal nicht mehr thematisiert. Ich war auch ziemlich baff, als er mir das letztens noch einmal vorgehalten hat

Du meinst deine Wünsche erzählt zu haben, bist aber nicht mal sicher, und erwartest ihre Umsetzung... Er aber hat dir seine Wünsche ganz klar geäussert, du vergisst sie, siehtst das aber als Bagatelle :=o :=o :=o Frei nach dem Motto, wichtig sind ich und meine Wünsche und Ansichten...

Da ich aber weiß, dass er generell dazu in der Lage ist, auch solche Feinheiten zu registrieren fänd ich es schön, wenn er meinem weiblichen Naturell eben manchmal einfach ein bisschen entgegenkommt, bzw. Verständnis für manche Dinge zeigt, auch wenn sie nicht komplett "männerverständlich" sind. Er soll sich also nicht verbiegen - sondern im Rahmen des ihm möglichen - agieren

Du hast eine GANZ wichtige Regel im Umgang mit dem anderen Geschlecht noch nicht kapiert... Wenn ihr möglichst wenig Missverständnisse und unnötige Reiberein haben wollt, dann haltet euch an einen ganz einfachen Grundsatz: Du willt was vom Mann, dann sag es ihm männlich-klar-direkt, er will was von seiner Frau, dann sagt er es dir fraulich-gefühlsbeduselt-verweichspült! Und schon klappts...

Und glaub mir,es IST nunmal anfänglich verdammt schwer,grade Frauen,denen in den Medien dieses ideale Selbstbild fast aufgedrückt wird...

Aber nicht von Männern, Frauen drücken sich das mit grosser Kraft selber auf... Wer befiehlt dir, diesem Bild zu entsprechen... Einzig dein mangeldes Selbstvertrauen, der unbändige Wunsch dem angeblichen Ideal zu entsprechen. Du brauchst bloss so viel Arsch, hinzustehen und allen zu sagen ich-bin-wie-ich-bin, und wems nicht passt, der kann mich mal. Schon ist das Problem gelöst. Kleiner Gratistipp am Rande: Dabei hilft männlich-logisch-reales Denken, weiblich-gefühlsbeduseltes Denken ist dabei eher hinderlich ;-) Und komm nicht mit Gruppenzwang, den gibt es nicht, bloss mangelndes Selbstvertrauen.

weißt du eigentlich seit wieviel Jahren ich mit Ängsten und Depressionen kämpfe,weil ich mir über alle möglichen Sachen Gedanken mache?

Nein, weiss ich nicht, woher solltte ich? Ist aber typisch weiblich, sich über Probleme gedanken zu machen, die vielleicht unter Umständen mal kommen könnten... Hab auch so eine Spezialistin zu Hause. Geniale Sache, so potenzierst du deine echten Probleme ins unermessliche und vermiest dir dein eigenes Leben für nichts

Weil so hängengebliebene Jungen zu mir sagen "du hast keine Oberweite" , dabei keine Sekunde darüber nachdenken dass der ihnen gegenüber auch iwas dabei empfinden könnte.... und noch vieles mehr !

Solche Sachen, im linken Ohr rein und im rechten wieder raus, Problem gelöst. Wenn du dir solchen Scheiss zu herzen nimmst, dann bist du wirklich selber schuld... Wie ich sagte, hinstehen und sagen ich bin wie ich bin, um wems nicht passt, der lecke mir am Arsch

RwisDtrxetto


ich kann aber meinem Freund nicht immer sagen was ich will weil ich ihm alles recht machen will und mich da einfach nicht traue aus vielen Gründen!

KÖNNEN tätest du schon, und das Beste wäre es auch, du traust dich bloss nicht... Schade, das würde euch viele Missverständnisse sparen :=o Woher willst du wissen, das das "recht machen", das du dir in deinem weiblichen Denken zurechtgelegt hast, wirklich das ist, das dein Freund will? Vergiss den Quatsch, sei du selbst. Entweder die Beziehung funktioniert so, oder sie war eh falsch

aber denke vielleicht auch mal genauer darüber nach was du da eigentlich schreibst

Ich schreib nicht einfach blabla, da sind schon überlegungen und 43 Jahre Lebenserfahrung dahinter... Mit dem Grundsatz sei ehrlich und sei dich selbst, bin ich bisher sehr gut gefahren... Ich sag meine Meinung lieber gerade heraus, als vorne zu lächeln und hinten zu motzen. Solche Falschheit ist es, die ICH nicht ausstehen kann

o.OElouqueinxziaOo


Du meinst deine Wünsche erzählt zu haben, bist aber nicht mal sicher, und erwartest ihre Umsetzung... Er aber hat dir seine Wünsche ganz klar geäussert, du vergisst sie, siehtst das aber als Bagatelle :=o :=o :=o Frei nach dem Motto, wichtig sind ich und meine Wünsche und Ansichten...

Natürlich sind meine Wünsche und Ansichten wichtig! Genauso wie ich mir um seine Bedürfnisse Gedanken mache (wenn auch nicht zwangsweise im sexuellen Bereich), sollte er sich die auch um mich machen. Da ich mir nicht jeden "Scheiß" merke - also was ich wann und wie in welcher Weise gesagt habe - habe ich es mal vorsichtig formuliert. Wenn Du aufmerksam weitergelesen hättest, hättest Du vielleicht auch bemerkt, dass er mal etwas vergessen hat - da ich es "verziehen" habe, kann ich mich noch nicht einmal ganz genau daran erinnern was es war..

Du hast eine GANZ wichtige Regel im Umgang mit dem anderen Geschlecht noch nicht kapiert... Wenn ihr möglichst wenig Missverständnisse und unnötige Reiberein haben wollt, dann haltet euch an einen ganz einfachen Grundsatz: Du willt was vom Mann, dann sag es ihm männlich-klar-direkt, er will was von seiner Frau, dann sagt er es dir fraulich-gefühlsbeduselt-verweichspült! Und schon klappts...

Ach was.. und das klappt bei Dir auf ganzer Linie oder wie? :-D Wenn das immer so funktionieren würde, gäbe es dieses Forum nicht. Es ist doch völlig normal, dass jeder auch ein bisschen versucht, vom Anderen verstanden zu werden. Es gilt nun nur noch, das richtige Maß zu finden.

Und im Übrigen: hätte er mir vielleicht "fraulich-gefühlsbeduselt-verweichspült" klar gemacht, dass es ihn stört, hätte ich es auf emotionaler Ebene vielleicht besser verarbeiten können. So klang es wie eine Art Anklage. Hab ich aber auch oben schon geschrieben.. :=o

Mit dem Grundsatz sei ehrlich und sei dich selbst, bin ich bisher sehr gut gefahren... Ich sag meine Meinung lieber gerade heraus, als vorne zu lächeln und hinten zu motzen. Solche Falschheit ist es, die ICH nicht ausstehen kann

Natürlich sollte man man selbst sein. Allerdings kommt in einer Partnerschaft noch ein Gegenüber dazu, dessen Bedürfnisse auch eine Rolle spielen. Man MUSS manchmal einfach Kompromisse eingehen und kann seine Linie nicht gänzlich fahren. Manche Menschen sind eben anders und bedürfen einer entsprechenden Behandlung. Es gilt also zu verstehen, in welchem Maße man kompatibel ist - man sich selbst treu bleiben kann, ohne den Partner zu vernachlässigen.

Auch schön, dass Du es als "Falschheit" interpretierst. Schon mal darüber nachgedacht, dass sich Frauen den Kopp machen, um gerade solche Dinge zu vermeiden?! Diese Interpretationsmöglichkeit würde ich in einer Partnerschaft doch schon eher hinterfragen... :-/

mOaQchxete


Da ich aber meine, einen sozial und geistig nicht wirklich inkompetenten Mann gefunden zu haben, verlange ich auch eine gewisse Empathiefähigkeit.

Empathie hin, Empathie her. Du stellst doch in Deinen Beschreibungen immer wieder selbst fest, dass auch Du den Menschen nur bis vor die Stirn schauen kannst. (Das Zitieren spare ich mir hier)

Das Problem ist, dass ich dann meist ein bissl weiter aushole, weil ich dann alles Drumherum erklären möchte […], von dem ich dann wiederum der Auffassung bin, er hat es noch nicht ganz in meinem Sinne aufgenommen/verstanden. Schon ein bisschen kompliziert... (den kompletten Absatz will ich zitieren. Ist hier aber zu lang)

Das klingt tatsächlich kompliziert. Die Frage: ist es kompliziert, oder machst Du es kompliziert? Er muss Dich nicht "ganz in Deinem Sinne" verstehen, denn er hat eigene Sinne. Wenn Du ihn dann "zutextest bis ihm Blut aus den Ohren läuft" und er nur noch hilflos fragen kann, was das denn eigentlich mit dem Thema zu tun hätte, dann (ohne hier nochmals auf die Empathiefrage einzugehen) war die Kommunikation für den A****.

Möchtest Du verstanden werden, oder willst Du Dich mitteilen?

Ganz so hart wie Ristretto möchte ich es nicht ausdrücken (wobei ich ihm im Kern gleichwohl Zustimme). Vielleicht solltest Du Dich etwas konzentrierter dem zuwenden "was er sagt" anstatt seine Gedanken zu antizipieren. Und vielleicht ist es nicht schlecht, wenn Du Deine Themen etwas fokussierst anstatt auch noch die letzte Grundsätzlichkeit erklären zu wollen. Das hat jetzt nicht unbedingt was mit Gender-Problem zu tun, sondern mit Kommunikation.

Ich will jetzt nicht "klugscheißen", aber wenn Du Spaß dran hast, dann lies doch mal "Wenn du mich wirklich liebtest, würdest du gern Knoblauch essen - Über das Glück und die Konstruktion der Wirklichkeit (Paul Watzlawik), oder nähere Dich dem Gedankengut der "Themenzentrierten Interaktion (TZI)" von Ruth C. Cohn.

Gruß M

LKove"lyFaixth


Da ich aber meine, einen sozial und geistig nicht wirklich inkompetenten Mann gefunden zu haben, verlange ich auch eine gewisse Empathiefähigkeit

Zu hoch für mich *räusper* kannst du das auch noch auf Deutsch schreiben ;-) ?

SlünVtjxe


sie meint, er müsste sich in sie hineindenken können ;-D

LZoveRlyFamith


ok Danke ;-D

o"OEl2oque3nziaOo


Ihr seid ja süß! *:)

Habe heute auch nen schönen Comic zu dem Thema gefunden, der eigentlich alles ganz toll ausdrückt. Schade, dass man sowas hier ned posten kann... :-D

LG

Elo @:)

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