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Dominanz

sVpibeHl hat die Diskussion gestartet


Mit großem Interesse las ich eure Beiträge zum Thema "Ist Dominanz lernbar?" und meldete daraufhin gleich in diesem Forum an.

Was mich nun interessiert ist, was ist für euch Dominanz?

Jeder empfindet sie ja anders.

Für mich ist die Thematik recht neu, aber sehr wichtig. Eure Meinung, Erfahrung würde mir sehr nützen.

Auch inwiefern Dominanz etwas mit S/M zu tun hat, zu tun haben muss?

Wann benötigt man Dominanz?

Wie fühlt sich Sub? Was empfindet Sub?

Wie fühlt sich Dom? Was empfindet Dom?

Hoffe, ich kann es relativ klar rüberbringen, was ich meine.

Danke für eure Hilfe, Eure Erfahrungen, Meinungen.

Liebe Grüße

Spiel

(Womit ich auch nicht klar komme, alles soll nur ein Spiel sein? Es liegen doch irre Gefühle darin!)

Antworten
Jbohn)nOy_Han3dsome


Auch inwiefern Dominanz etwas mit S/M zu tun hat, zu tun haben muss?

Kann .. muss nicht .. nicht zwangsläufig ..

(Womit ich auch nicht klar komme, alles soll nur ein Spiel sein? Es liegen doch irre Gefühle darin!)

*"aha" denkt .. und auf Deinen nick blickt*

L,ik/eahuu.rrixcane


Erst mal Begriffsdefinition:

Dominanz ist für mich Manipulation.

Auch inwiefern Dominanz etwas mit S/M zu tun hat, zu tun haben muss?

im sexuellen kontext, ja, ist es für mich bdsm.

in jedwedem anderen kontext lehne ich dominanz (=manipulation) ab.

Wann benötigt man Dominanz?

wenn man manipulieren will.

Wie fühlt sich Sub? Was empfindet Sub?

sie sollte sich gut dabei fühlen ;-)

Wie fühlt sich Dom? Was empfindet Dom?

dito.

das wort "spiel" ist umstritten. es gibt aber kein besseres wort für dieses "gemeinsame sexuelle miteinander" (wie ich es gerne nenne).

m"achexte


@ spiel

Das sind wirklich interessante Fragestellungen. Und in der Tat scheint das ein jeder individuell zu definieren.

Dominanz hat für mich etwas mit der Verantwortung für die sexuellen Geschehnisse zu tun. Der dominante Part übernimmt den größeren Teil der Verantwortung (bzw. die gesamte Verantwortung) für die Gestaltung des Sex. Also ist der dominante Part für "Drehbuch und Regie" verantwortlich.

Nach dieser Definition (die wohl sehr umfassend ist) hat die Dominanz zunächst gar nichts mit S/M zu tun, auch wenn hierdurch theoretisch gleichwohl alle S/M-Praktiken abgedeckt wären.

Dominanz benötigt man, aus meiner individuellen Definition abgeleitet, für ein besonders intensives sexuelles Erlebnis des dominierten Teils (hier können sich definitiv die Geister scheiden). Im Gegensatz zum "gleichberechtigten" Sex, bei dem für mich das besonders intensive Erleben der gegenseitigen Nähe im Vordergrund steht. Betonen möchte ich das Tendenzielle in diesen Beschreibungen, denn sexuelles Erleben und ein Gefühl der besonderen gegenseitigen Nähe gehört für mich grundsätzlich zu jeder Form des Sex.

Die Gefühle und Empfindungen bei dominantem und dominiertem Teil sind nach meiner Denke noch individueller als die obige Definition. Durch die angedeutete Verschiebung von gleichberechtigtem Geben und Nehmen werden besondere Empfindungen ermöglicht. Dem dominierten Teil wird es möglich sich vom Geben vollständig zu lösen und (ein berechtigt tief empfundenes Vertrauen in den dominierenden Teil vorausgesetzt) tief in eine reagierende, genießende Rolle einzutauchen. Dies ermöglicht die oben erwähnten besonders intensiven sexuellen Erlebnisse.

Der dominante Teil ist dafür verantwortlich, dass "Drehbuch und Regie" kontinuierlich an die Reaktionen des dominierten Teils angepasst werden und (bei einer entsprechenden Erfahrung) der dominierte Teil nicht das bekommt, was er will, sondern das, was er braucht. Hier geht es im Besonderen um die Einhaltung der Grenzen zwischen Genuss und Frust.

In der Kombination aus kreativer Gestaltung und aufmerksamer Einfühlung liegt für den dominierenden Teil ein sexueller Stimulus, den ich näher zu beschreiben nicht in der Lage bin.

Das Thema "Spiel" sehe ich darin verwirklicht, dass sich beide Teile bewusst und auf die Zeit des Sex beschränkt, vom partnerschaftlichen gleichberechtigten Geben und Nehmen lösen. Alle Aktionen, Emotionen, Verantwortungen, Grenzen sind jedoch echt, sehr echt!

Ich hoffe ich konnte mich hinlänglich verständlich machen…

Gruß M

sQpiEel


danke für eure antworten.

also endet es immer in der sexualität?

sorry, ich fand hier andere beiträge über dominanz, darum stellte ich es hier ein.

dachte, es gehört eher in beziehungen.

was, wenn es nicht in sexualität enden kann?

L-ikea;hfurric)anbe


Hallo,

es ist völlig unterschiedlich, wo "es" enden kann. Die weitaus meisten Menschen aber betreiben "es" aus Lust (vermute ich).

Es hängt aber von den beteiligten ab.

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