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Jede zweite Frau geht fremd?

M2ilixtum


damit die extreme Recht in Österreich

Zu Heiders Tod habe ich gelesen: "Österreichs Rechte ist enthauptet".

Aber ich denke, dafür reckt der Strache jetzt seinen Kopf raus.

*

Ob bei deinEngel der Ablauf so war, wie du es schilderst, kann ich nicht beurteilen.

Pjrioxns


Deine Kette ist nicht ganz richtig:

1 Eine monogame Beziehung führen

2 ohne Rücksicht auf Verluste "Fremdgehen"

3 Beziehungsdrama

4 zu zweit das Drama (mit vielen Tränen, Selbstmorddrohungen etc.) durchstehen

5 eine monogame Beziehung führen - das "Fremdgehen" rückwirkend damit rechtfertigen, dass es ohnehin die Beziehung gerettet habe.

Es wäre eher so:

1. eine liebend Beziehung führen

2. Alltag und Sorgen dieses beschweren die Beziehung

3. Auseinander leben und die Unfähigkeit, damit umzugehen und damit eine Entfremdung

4. Sehnsüchte aufbauen - damit eine weitere Entfremdung vom Partner

5. (zufällig) einen Menschen finden, auf den man die Sehnsüchte projizieren kann

6. Eines kommt zum Anderen > Fremdgehen

7. Begreifen, was passiert ist und entsprechend reagieren (Trennung oder Chance, wenn der Partner mitzieht)

...

NHo GPreat DKark Mxan


Ob bei deinEngel der Ablauf so war, wie du es schilderst, kann ich nicht beurteilen.

Das war eine Spitze gegen Prions, nicht gegen deinEngel.


Zu Heiders Tod habe ich gelesen: "Österreichs Rechte ist enthauptet".

lächerlich.

Porioxns


No Great Dark Mans "Ablauf" ist albern und wird so in der Welt da draußen wohl kaum geschehen - ist einfach zu weltfremd, hat dafür aber einen bedauerswerten Beigeschmackt!

NVo Gr ea)t Dark Mxan


Lieber Prions, das war keine Handlungsanweisung. Ich hatte aber den Eindruck, dass "Fremdgehen" in Deinen Augen durchaus etwas wäre, womit eine entfremdete Beziehung wieder belebt werden könnte?!

PTrioynos


So ist das mit den Annahmen ... Diese Fehldeutung habe ich ja nun widerlegt, oder? Fremdgehen ist eher vielmehr oft als Aufschrei/Hilfeschrei zu verstehen ...

NNo Grea7t Darko Maxn


Erich Kästner

Sachliche Romanze

Als sie einander acht Jahre kannten
(und man darf sagen: sie kannten sich gut),
kam ihre Liebe plötzlich abhanden.
Wie andern Leuten ein Stock oder Hut.

Sie waren traurig, betrugen sich heiter,
versuchten Küsse, als ob nichts sei,
und sahen sich an und wußten nicht weiter.
Da weinte sie schließlich. Und er stand dabei.

Vom Fenster aus konnte man Schiffen winken,
Er sagte, es wäre schon Viertel nach vier
und Zeit, irgendwo Kaffee zu trinken.
Nebenan übte ein Mensch Klavier.

Sie gingen ins kleinste Cafe am Ort
und rührten in ihren Tassen.
Am Abend saßen sie immer noch dort.
Sie saßen allein, und sie sprachen kein Wort
und konnten es einfach nicht fassen.

Nno Gr$eeat D-ark Mxan


vielmehr oft als Aufschrei/Hilfeschrei

Eben. Genau das stört mich. Für mich waren sexuelle Begegnungen mit Menschen immer vom dringenden Interesse aneinander, von großer Lust aufeinander, von einem Begehren zueinander geprägt. Solche Begegnungen konnten sich naturgemäß mit anderen Beziehungen überkreuzen. Aber ich habe sie nie als Funktion dieser Beziehungen gesehen.

Ich weiß, dass genau das was Du schreibst, oft der Fall ist. Aber das ist nicht die Art wie ich Sexualität leben möchte.

Phri^onxs


@ No Great Dark Man

Es möchte wohl kaum jemand SO seine Sexualität "leben", oder auch nur "erleben". Aber dennoch passiert es und das nicht zu knapp. Viele Menschen bauen beispielsweise Streß und Aggressionen gut beim Sex (in der eigenen Beziehung!) ab - (be)nutzen also somit ihren Partner in dem Sinne auch "nur" für niedere Bedürfnisse ... Aus diesen "niederen" Bedürfissen kann es u.U. auch zu Affären kommen (Rache, Sehnsucht usw.).

So ist das Leben.

N o GrdeatA Dark xMan


So ist das Leben.

Diesen Satz fand ich schon immer tendenziell unbefriedigend.

Über alles Andere muss ich erst nachdenken.

Pyrio(nxs


Diesen Satz fand ich schon immer tendenziell unbefriedigend.

Ich weiß - ich mag auch keine "pauschal-resignierte Abschlußsätze", a la "Das ist eben so!". Aber einige Sachen sind nun einmal so, da beißt die Maus keinen Faden ab. Interessant (zumindest für mich) ist in dem Falle zu verstehen, WARUM das so ist ... (und da kommt dann auch weder die Befriedigung ins Spiel :)z).

N%o Greeat< DarPk Mxan


Interessant (zumindest für mich) ist in dem Falle zu verstehen, WARUM das so ist.

Und ich versuche das was "eben so" ist, eben eben nicht so zu machen.

Pkrionxs


Ja, das kennen ich auch - ich mache das schon aus Natur oft so - ist bei mir "leider" einfach so. Aber ich will dennoch wissen, warum andere es anders machen und auch warum ich es eben anders als andere mache. Aus Prinzip mache ich aber nichts und auch nicht anders ...

N\o G#rea:t D6agrk Maxn


Aber ich will dennoch wissen, warum andere es anders machen

Die kritische Auseinandersetzung mit dem was Andere tun, habe ich immer schon mühsam, und wenig gewinnbringend gefunden. Eine relevante Frage ist es für mich warum ich manchmal mit meinen eigenen Ansprüchen in Konflikt komme. Aber was Andere tun.. ? - Maßt Du Dir wirklich an, ausreichend Einblick zu haben, darüber urteilen zu können?

P~rioxns


Es geht mir (ähnlich, wie Dir) darum, einen Kontrastpunkt/Angelpunkt o.ä. für mein Tun zu haben. Um mich und mein Tun einschätzen zu können, muß ich zumindest eine Ahnung davon haben, wie es andere handhaben und warum ... Erst dann kann ich mein Tun/Handeln/Denken/Fühlen usw. verstehen und werten - bzw. weiß/verstehe ich, warum ich (wie Du es ausdrückst) mit anderen Menschen und deren Ansichten "in Konflikte komme" ...

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