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Jede zweite Frau geht fremd?

rUache8en^gelx65


ich sag ja, in wirklichkeit sind es noch viel mehr ;-D

ehhrlRichExR


Mit wem gehen denn diese Frauen eigentlich fremd? Nur mit alleinstehenden Herren oder etwa mit den fremdgehenden Männern der anderen fremdgehenden Frauen?

PpriHons


@ Monika

Das ist aber nur das spontane Hineinfallen in eine Gelegenheit, mag sein, dafür möchte ich nicht die Hand ins Feuer legen, obwohl ich in sexueller Hinsicht nicht so derart spontan bin.

Ja, da bin ich wohl ebenso gestrickt - ich tue mich auch immer schwer, bis es zum Sex kommt ... Finde ich aber nicht die schlechteste Einstellung - immerhin sollte Sex nicht belanglos sein!?

Aber ich hatte dich anders verstanden. Eher in die Richtung, dass du eine Frau begehrst, die etwas Anderes "zu bieten" hat als deine Frau. Um dein Beispiel aufzugreifen, eine anderen Hautfarbe.

Ja, das hast Du schon richtig verstanden - auch wenn ich denke, daß das bei jedem anders gelagert ist ...

Kann ich nachvollziehen, ich finde Schwarze sehr attraktiv. Aber bei mir würde das der kleine Wunsch, mal mit einem Schwarzen im Bett zu sein, nicht so anwachsen, dass ich ihn mir praktisch erfüllen muss. So hattest du das ja geschildert.

So war es auch gedacht - theoretisch mit persönlichen Ansätzen ...

Ich würde es also nur ausleben - die Gelegenheit vorausgesetzt - wenn mein Partner damit einverstanden wäre. Und das sollte er nur sein, wenn es ihm wirklich nichts ausmacht oder womöglich sogar anmacht.. das gibts ja auch..

Wobei grad DAS dann wieder diese andere Einstellung vorraussetz, von der ich hier immerzu spreche - es wäre dann quasi wie eine Art von Geschenk an einen (den) geliebten Menschen - eben WEIL man um diesen "Wunsch" weiß, den man selber nicht erfüllen kann. ABER diese "Einstellung" setzt eben auch vorraus, daß der Partner DANN keien Selbstzweifel hegt oder schlimmer noch, die Beziehung in Frage stellt ...

DAS muss ich nicht haben, weils ein kleiner Wunsch ist. Und so einen Verzicht kann ich von meinem Partner und von mir erwarten.

Erwarten wollte ich nichts - auch nicht erhoffen. Zumindest nicht aufgrund meiner Liebe - in der Beziehung evtl.

Aber bei dir höre ich immer heraus, dass in eurer Beziehung fürchterlich viel "gearbeitet" wird und das womöglich nur wegen solcher "Wünschleins".

"Fürchterlch viel" würde ich es nicht nennen - aber wir bewegen uns merklich aus eingefahrenen Bahnen und auch aus vorgegebenen Bahnen. Das ist jetzt aber keine Selbsthilfegruppe, die nun jeden Tag 8 Stunden am grünen Tisch sitzt und die Beziehung analysiert ...

Und dieses "Wünschlein" ist nur eine Baustelle von viele, die es zumindest wert ist besprochen und gefühlt zu werden - man muß sich gewisse Dinge quasi auf die Zunge legen und dort zergehen lassen - sehen/schmecken, wie sie einem Bekommen. DAS ist die Arbeit - das bloße Ablehne, nur weil man das nicht so macht, machen wir schon seit langem nicht mehr ...

M;onirkax65


Prions

... Finde ich aber nicht die schlechteste Einstellung - immerhin sollte Sex nicht belanglos sein!?

Das sehe ich auch so. Darum ist es auch dann nicht so einfach, "nur" Sex ohne verletzt zu werden, zu akzeptieren, weil es eben nicht belanglos ist für viele Menschen. Obwohl ich ein paar Mal belanglosen Sex hatte, im Nachhinein betrachtet.

Wobei grad DAS dann wieder diese andere Einstellung vorraussetz, von der ich hier immerzu spreche - es wäre dann quasi wie eine Art von Geschenk an einen (den) geliebten Menschen - eben WEIL man um diesen "Wunsch" weiß, den man selber nicht erfüllen kann.

Das ist für mich durchaus vorstellbar. Andererseits gehts mir auch um das Prinzip, ich möchte einfach keinen Menschen in meinem Zentrum haben, der nicht auch zu Verzicht fähig ist, der seinen Wünschen quasi ausgeliefert ist. Das könnte ich nicht respektieren. Dass es im Einzelnen mal zu so einem "Geschenk" kommen kann, halte ich nicht für ausgeschlossen.

ABER diese "Einstellung" setzt eben auch vorraus, daß der Partner DANN keien Selbstzweifel hegt oder schlimmer noch, die Beziehung in Frage stellt ...

Das sehe ich auch so, eine große Sicherheit ist notwendig. Allerdings muss der Partner aufpassen, dass er sich nicht selbst überstrapaziert, Selbstzweifel stellen sich leicht ein.

Mich würde interessieren, gibt es für dich eine denkbare Grenze, was du deiner Frau nicht als "Geschenk" machen würdest? Nur mal so als Gedankenspiel..

Und dieses "Wünschlein" ist nur eine Baustelle von viele, die es zumindest wert ist besprochen und gefühlt zu werden - man muß sich gewisse Dinge quasi auf die Zunge legen und dort zergehen lassen - sehen/schmecken, wie sie einem Bekommen. DAS ist die Arbeit

Verstehe.

P\rioxns


@ Monika65

Darum ist es auch dann nicht so einfach, "nur" Sex ohne verletzt zu werden, zu akzeptieren, weil es eben nicht belanglos ist

Ich sage ja nicht, daß es einfach ist - eher das Gegenteil ist der Fall und dies ist ein hartes Stück Arbeit: immer wieder schauen, was mache ich, wie bekommt es mir, wie meinem Partner - tut es uns gut, oder eben nicht ... Versuchen, werten, verwerfen, oder ausbauen ... Aber eben alles immer und permanent hinterfragen und nichts als "gottgegeben" hinnehmen!!! Wobei man das eben auch so verstehen muß, daß es fast schon ein Selbstläufer ist und nicht mehr wirklich bewußt läuft - also nicht am grünen Tisch geschiet ...

ich möchte einfach keinen Menschen in meinem Zentrum haben, der nicht auch zu Verzicht fähig ist, der seinen Wünschen quasi ausgeliefert ist.

Nein, so soll es auch nicht verstanden werden. Niemand ist Sklave seiner Wünsche oder Veranlagungen! Dazu sind wir dann doch zu weit vom Affen entfernt und zumindest ein stückweit vernunftbegabte und selbstentscheidende Wesen ... Die Betrachtung unserer Herrkunft diente da auch nur der Grundlagenforschung - worauf baut unsere Selbstbestimmung auf ...

Dass es im Einzelnen mal zu so einem "Geschenk" kommen kann, halte ich nicht für ausgeschlossen.

Ja, so in der Art war es gemeint.

Das sehe ich auch so, eine große Sicherheit ist notwendig. Allerdings muss der Partner aufpassen, dass er sich nicht selbst überstrapaziert, Selbstzweifel stellen sich leicht ein.

Ja, das setzt neben der Seltsicherheit auch eine große Portion Selbstbewußtsein, ruhen in sich selbt und auch ein großes Wissen um sich selbst vorraus ... Man kann aber nur wissen, was man sich wirklich zumuten kann, wenn man sich selbst kritisch und fordernd zugleich betrachtet, beobachtet und wertet ... Was wiede der Selbstreflektion bedarf und keinesfalls eines "Das ist eben so!"-Einstellung ...

Mich würde interessieren, gibt es für dich eine denkbare Grenze, was du deiner Frau nicht als "Geschenk" machen würdest? Nur mal so als Gedankenspiel..

Mmmhh - gute Frage. Soweit ware ich in meinen Überlegungen noch nicht. Ich weiß aber, daß mich diese emotionale Untreue sehr getroffen und auch arg aus der Bahn geworfen hat. DAS, so denke ich, könnte ich ihr nicht "schenken". Aber wie gesagt, ich bin auch noch lange nicht am Ende meiner/unserer Reise. So würde ich mich wohl derzeit auch schon mit einem Farbigen als "Geschenk" schwer tun - so, wie sie sich eben auch mit einer Affaire meinerseits schwer tut ... Wir fangen eben erst an, zu verstehen ...

M?oniOka65


Prions

Wobei man das eben auch so verstehen muß, daß es fast schon ein Selbstläufer ist und nicht mehr wirklich bewußt läuft - also nicht am grünen Tisch geschiet ...

Also das kenn ich auch, ich habe irgendwann damit angefangen und seitdem läuft es so.

Man kann aber nur wissen, was man sich wirklich zumuten kann, wenn man sich selbst kritisch und fordernd zugleich betrachtet, beobachtet und wertet

Ich fürchte jedoch, dass man das erst in der Praxis wirklich merkt und wer sich einigermaßen kennt, kann vorbauen. Selbstreflektion fördert in dem Zusammenhang natürlich die Klarheit, auch die Klarheit, wann man einfach nein sagt. Warum werten?

So würde ich mich wohl derzeit auch schon mit einem Farbigen als "Geschenk" schwer tun - so, wie sie sich eben auch mit einer Affaire meinerseits schwer tut ... Wir fangen eben erst an, zu verstehen ...

Das finde ich interessant, denn es zeigt, dass eure Gefühle noch oder einfach nicht Schritt halten mit deinen Forderungen an dich selbst und deinen Überlegungen. Denn - um bei diesen Beispielen zu bleiben - der Farbige gehört ja in die Kategorie "Wünschlein", wäre also durchaus das Paradebeispiel für so ein Geschenk. Bist du sicher, dass ihr euch nicht einfach beide überfordert? Oder muss ich das so verstehen, dass ihr es als Ziel anvisiert, zu solchen Geschenken fähig zu sein ???

Perionxs


@ Monika

Ich fürchte jedoch, dass man das erst in der Praxis wirklich merkt und wer sich einigermaßen kennt, kann vorbauen. Selbstreflektion fördert in dem Zusammenhang natürlich die Klarheit, auch die Klarheit, wann man einfach nein sagt. Warum werten?

Wir teoretisieren ja nicht nur, sondern beobachten uns durchaus sehr genau in der Praxis ... Vorbauen ist in dem Fall nur bedingt möglich, da wir uns da teileise auf völligem Neuland bewegen und diese eben weder einschätzen, noch vorraussehen könnne ... Die Wertung ist in dem Falle einfach die Auswertung, ob und das letzte Abbiegen gut tat und gefällt, was damit dann vor uns liegt, oder ob wir wieder zurückrudern und die andere Abfahrt nehmen ...

Das finde ich interessant, denn es zeigt, dass eure Gefühle noch oder einfach nicht Schritt halten mit deinen Forderungen an dich selbst und deinen Überlegungen.

Ja, das ist sicherlich so - aber wenn wir uns nicht selber fordern, entwickeln wir uns nicht. Vorweg gibt es sicher theoretische Überlegungen, bei denen die dann folgenden Gefühle sicher noch nicht genau vorhergesagt werden können - diese zeigen sich dann in der Praxis. Sicherlich hat man hier und da selbst schon in den Vorüberlegungen gewisse Bedenken - manchmal werden diese bestätigt, aber oftmals auch widerlegt. Dann ist man überrascht, wie gut das klappt und auch von sich selbst, bzw. von seinen wahren Gefühlen ...

Oder muss ich das so verstehen, dass ihr es als Ziel anvisiert, zu solchen Geschenken fähig zu sein

Ja, es wäre ein mögliches Fernziel.

Aber wie gesagt, wir sind am Anfang - ob wir überhaupt jemals dahin kommen (wollen), steht auf einem ganz anderen Blatt. Es kann durchaus auch sein, daß wir uns auf unserem Wege ganz anders entscheiden - davon gehe ich bei uns sogar fast aus, um dann ganz allein für uns zu leben - DANN aber mit der Gewißheit, daß wir uns tiefgründig hinterfragt haben und es wirklich aus ganz freien Stücken wollen ... So stärkt dieser Weg unsere Liebe und unser Wissen um den anderen, bzw. was wir an dem Anderen haben ...

e2h1rlicUhER


Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast! Ich kann nicht glauben, dass mindestens jede zweite Frau nicht fremdgeht.

Übrigens fällt fremdgehen leichter, wenn man/frau schon selbst einmal "betrogen" wurde, bzw. es gemerkt hat. Aber es merkt halt nicht jede(r).

e_nZgel11x2


Das stimmt sicherlich. Ich wurde von meinem Mann auch schon mal betrogen. Es ist viele Jahre her, ich habe ihm verziehen damals - aber vergessen habe ich es nie. Nur vergelte ich nicht Gleiches mit Gleichem. Das was im Moment in meinem Leben passiert hat damit nix zu tun. Ich habe zwar immer gesagt: ich habe einmal gut.

Aber ich habe das nie ernst gemeint. Und nun ist es doch passiert. Und ich habe kein schlechtes Gewissen - nicht weil ich jetzt sozusagen "quitt" wäre, sondern weil es mir nur gut getan hat und immer noch tut und ja ich weiß, dass es unfair und unkorrekt ist...in den Augen vieler. Wer entscheidet das? Keiner kennt mein Leben und die Umstände wie ich lebe...und doch wird immer Gericht gehalten. Man steht wie vor der Anklagebank und jeder hebt den Finger.....Leute passt auf: Es passiert einem schneller als man denkt und heut sagt ihr noch: niemals....und morgen? Ich würde mir niemals das Recht rausnehmen über jemanden zu urteilen den ich nicht wirklich kenne und wo die Hintergründe für manche Sachen unklar sind weil man nicht alles preisgeben kann oder will.

Manche Menschen haben ein erfüllteres Leben wenn sie nicht immer nur korrekt und fair sind..jedem Recht getan ist eine Kunst die keiner kann. Ich habe nur das eine Leben und ich lebe es so wie ich mich wohl fühle.

Wenn eine Entscheidung fällig wird - dann werde ich sie treffen. Wenn ich soweit bin. Nicht weil die Gesellschaft das erwartet. Ich muss so auch allein durch allen Scheiß durch - da ist auch keiner da.

sxuCse98


Als Quelle bild.de :(v :(v :(v

P5rioxns


Für die Diskussion über dieses Thema ist die Quelle völlig uninteressant!

v:erdexjo2


die umfrage selbst wurde von einem wissenschaftlichen institut durchgeführt und in bild nur zitiert, aber um den genauen anteil selbst ging es in diesem thread ohnehin zu weit mehr als 50% nicht ;-)

sQuse9x8


Behauptung:

Für die Diskussion über dieses Thema ist die Quelle völlig uninteressant!

Begründung?

PDrioonxs


@ engel112

Ich stimme Dir voll zu! :)*

P*rixons


@ suse98

Weil die Prozentzahl völlig wuscht ist - es ist nun einmal so, daß fremdgegangen wird - ob es nun 50% sind, oder "nur" 40, oder gar 60/70/80 ... - egal. Der Artikel der Bildzeitung war in dem Fall nur der Auslöser für diese Diskussion darüber "warum" es "passiert" - warum es doch mehr machen, als 2,3 "Ausreißer" ...

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