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Gibt es was gegen zuviel Lust?

T&rasvelxler30 hat die Diskussion gestartet


Hallo, kurz zu meiner Person. Ich bin 30, seit 3 Jahren verheiratet und habe einen kleinen Sohn.

So, jetzt zu meinem Problem. Ich will ständig Sex. Ich wache morgens auf und könnte meine Frau sofort bespringen, den ganzen Tag über sehe ich auf Arbeit oder in der Stadt Frauen über Frauen und bei jeder hübscheren könnte ich zum Stelzbock werden. Abends bin ich dann meistens so riemig dass ich meine Frau schon bedränge, ja schon um Sex anbettele. Das ganze entwickelt sich dann über Tage hinweg immer stärker. Manchmal haben wir einmal die Woche Sex, manchmal auch nur alle 3 Wochen einmal... und genau diese längeren Zeitabstände lassen mich dann irgendwann fast durchdrehen... damit ich dann überhaupt noch ruhig sitzen kann, nutze ich fast täglich mal 5 ruhige minuten um mir "Abhilfe" zu schaffen. Nur das kann es ja eigentlich nicht sein. Ich verkrieche mich heimlich in ne Ecke wie nen Drogenabhängiger zum nächsten Schuss und danach bin ich zwar entspannt, aber unglücklich.

Klar könnte man jetzt sagen vielleicht wäre es einfacher wenn meine Frau 1 - 2 mal wöchentlich mit mir schlafen würde, dann wäre mein "Druck" nicht so stark, aber bei Frauen ist es ja leider etwas anders gestrickt mit dem Sex. Männer brauchen Sex um Stress loszuwerden, Frauen können wenn sie gestresst sind nicht "abschalten" und wollen dann meistens keinen Sex... kann ich ja auch verstehen und respektiere das...zumindest solange bis ich das nächste mal eingeschnappt bin, weil ich wieder abgewiesen werde.

Da ich das Problem eher auf meiner Seite sehe, als bei meiner Frau, da ansonsten alles super in der Beziehung ist und auch der Sex, wenn wir ihn dann haben absolut traumhaft ist, suche ich nun nach etwas was mich ruhiger werden läßt.

Gibt es denn da draussen in der großen weiten Medikamenten- und Naturheilmittelwelt nicht irgendwas, was meine überdrehte Lust und Geilheit ohne Große Nebenwirkungen etwas runterschraubt ??? So, dass ich abends neben ihr auf dem Sofa liegen kann und beim kuscheln nicht gleich nen Ständer kriege und meine Finger mal oberhalb der Gürtellinie bleiben !!! Oder wenn ich dann beim zweiten mal kommen auch aufhören mag und sie nicht immer so fertig mache, dass sie quasi danach zu nix mehr zu gebrauchen ist. Ich möchte auch mal das Gefühl haben, befriedigt zu sein. so wie es eigentlich sein soll.

Also, wenn hier jemand mein Problem nachvollziehen kann und die richtige Lösung dafür kennt, dann wäre ich über jede Antwort dankbar.

P.S. Zweitfrau/Freundin oder ins Bordell gehen möchte ich nicht, weil ich das mit mir nicht vereinbaren kann. Fällt also als Vorschlag schonmal flach....

Danke und Gruß *:)

Antworten
Gfrüne>r; Kadktus


Bevor ich antworte kurz zu meiner Person:

Ich bin 37 Jahre alt, zwar bei manchen Frauen beliebt, aber ausschließlich als platonischer Kumpel. Deute ich an, dass ich an einer Frau sexuell interessiert bin, bricht fast jede Frau sofort den Kontakt ab.

Deshalb bin auch ich schon seit Jahren auf der Suche nach so einem Mittel. Es gibt zwar gewisse Medikamente (meistens Antidepressiva), die die Lust zügeln, aber die haben massive Nebenwirkungen und zügeln nicht nur die Lust, sondern auch alles andere.

Dann gibt es ein Medikament namens Androcur, das z.B. von Transsexuellen benutzt wird, weil man dadurch weiblicher wird. Aber auch dieses Medikament soll starke Nebenwirkungen haben.

Dann gibt es noch einige "Hausmittelchen" wie Mönchspfeffer, Lakritze usw., die den Sexualdrang hemmen sollen.

Wie wirksam all diese Präparate sind weiß ich nicht, da ich mich dann doch nicht getraut habe sie anzuwenden. Ich hatte glücklicherweise in meinem Leben nur sehr wenig Sex und der war fast ausschließlich schlecht. Das hilft mir mir einzureden "Sex ist sowieso nur enttäuschend. Also wozu noch mehr wollen?". Diese Autosuggestion hat über Jahre meine Libido doch schon so weit reduziert, dass einmal pro Tag kurz SB genügt um meine Libido wieder soweit zu beruhigen, dass ich problemlos mit hübschen Frauen ausgehen kann, ohne von denen "mehr" zu begehren.

TBravEel{leer30


Hallo,

also Antidepressiva kenne ich zwar, aber da sind mir die Nebenwirkungen doch ein wenig zu hart. Da hätte ich Angst, das sich dadurch mein ganzes Wesen verändert und dann das ganze Leben aus den Fugen gerät.

Aber ein Mittel was mich weiblicher werden lässt, kann doch auch nicht das Gelbe vom Ei sein, nachher werde ich noch das absolute weichei, oder mir wachsen Brüste... Gut, ok, ich könnte dann mehr mit mir selbst kuscheln, aber ob das meiner Frau so gefällt...man weiss es nicht...

Also ich finde es schon respektvoll, das man sich doch so selbst unter Kontrolle haben kann. Wenn ich mal für nen Tag oder 2 allein bin, lege ich gleich 4 - 5 mal pro tag selbst hand an um dann mit einigermaßen ruhigem gewissen auch mal allein in die Stadt zu gehen... mit einer weiblichen Person mich zu treffen vermeide ich eigentlich fast komplett, weil ich Angst habe, es könnten wieder die Triebe mit mir durchgehen... deswegen ziehe ich auch eigentlich nur mit kumpels los, von denen ich weiss, dass sie ein Auge auf mich haben und bremsen, weil sie wissen wie ich ticke. Die haben mich auch schon oft genug vor schlimmeren bewahrt...

Gd$ne r K~aktuxs


Gut, mich hindert auch meine Schüchternheit, die durch meine fast ausschließlich negativen sexuellen Erfahrungen unterstützt wird davor meinen weiblichen Kumpels zu nahe zu treten.

Erst diese Woche hat eine sehr gute Bekannte von mir wieder gemeint: Ich denke zuviel nach, ich soll doch eher meine Gefühle sprechen lassen. Sie hat das schon oft zu mir gesagt und ich habe ihr schon genauso oft gesagt, sie solle vorsichtig mit dem sein, was sie mir so rät, denn das könnte auch gegen sie selbst gerichtet werden.

Ergo wurde es mir dieses Mal zu bunt und ich habe ihr gestanden, dass ich sehr wohl Interesse an ihr hätte. Tja.... jetzt muss ich sagen: Ich KANNTE sie seit fast 9 Jahren und nun ist sie weg.....

Ok, ich gebe schon zu, dass es da eine Frau gibt, die mich sehr wohl auch sexuell will: Sie lebt in Argentinien; ich lernte sie bei einer Hochzeit kennen, indem ich nur zwei Mal mit ihr Walzer getanzt hatte. Sie schrieb mich dann per Mail an und verliebte sich in mich. Dann besuchte ich sie und wir hatten Sex.... ....sofern man das so bezeichnen kann. Denn sie ist leider nach maximal 10 Minuten fertig und hat dann definitiv keine Lust mehr auf Weiteres. Ich dagegen bin nach 10 Minuten gerade mal mitten im Vorspiel und wenn sie dann aus meinem Bett abhaut, frage ich mich ob ich mich verarscht oder nur frustriert fühlen soll.

Solche Erlebnisse (von denen ich echt viele habe :=o) sind es, die mich daran hindern einer Frau nahe zu kommen. Ich werde z.B. wieder die wundervolle Latina besuchen, aber wenn möglich jegliche sexuellen Aktivitäten vermeiden, da ich auf den Frust nach den paar Minuten eher verzichten möchte.

Fwor&m"elR1-Fahrxer


Schon krank, oder? Wer will schon seine Libido senken. %-|

TKrav9elxler30


Natürlich ist es nicht das was man(n) wirklich will, aber will man(n) glücklich mit Frau zusammenleben und nicht ständig wie ein geiler Hund um Sex betteln.

Eigentlich will ich das ausleben was mein Körper und mein Ding mir sagt, aber ich wünsche mir andererseits glücklich mit Frau und Kind zu sein. Was will man denn machen, wenn sich das nicht alles unter einen Hut bringen lässt ???

Was bringt Dir eine Libido die zu 300% über der Deiner Partnerin liegt und dadurch Euer gemeinsames Leben unheimlich erschwert ??? Du aber diese Frau über alles liebst, weil sie sonst total der Hammer ist. Und der Sex mit ihr ist dann wenn wir ihn mal haben, immer der Beste den ich je hatte.... nur leider zu selten.. :-(

GTrünVer KaBktuxs


Was bringt Dir eine Libido die zu 300% über der Deiner Partnerin liegt und dadurch Euer gemeinsames Leben unheimlich erschwert

:)^ :)^ :)^

o`bel-FX


*glucks*

Kenne ich, bzw. kannte ich. Mir hat da ein Antidepressivum geholfen, welches ich aber aus anderen Gründen nehmen mußte...ob ich die Nebenwirkungen nur wegen dem Problem der zu großen Libido auf mich genommen hätte, kann ich nicht mal sagen. Wahrscheinlich nicht.

Trotzdem war es sehr befreiend...sich selbst und/oder Frau mal sagen zu können "Och nö, keine Lust", das kannte ich vorher gar nicht ;-D

Aber ich denke, mit Autosuggestion kann man da auch viel erreichen. Ist zwar schade, daß man es überhaupt "muß", aber warum soll man ewig unter seiner Natur leiden, nur weil die Evolution uns so schlecht an das Leben in der westlichen Zivilisation angepasst hat :-)

Dcie?_SintnlZiche


Ich kann dir da nicht weiterhelfen und meine Antwort passt wahrscheinlich auch nicht so wirklich, aaaaber....

Ich finde es total interessant das mal aus der Sicht eines Mannes zu lesen. Ich kann mich da nämlich nicht hineinversetzen, wenn ein Mann sagt, dass er nervös und zittrig und unausgeglichen wird, wenn er länger keinen Sex hatte. Ich finde das wahnsinnig interessant. Aber für mich schwer nachzuvollziehen von den Gefühlen her.

So und nun klinke ich mich auch wieder aus, kann ja nichts konstruktives dazu beitragen. ;-D

GSrünewr K@aktxus


Sinnliche,

macht ja nix, dass Du keine Lösung des Problems beitragen kannst. Aber trotzdem finde ich Deinen Beitrag interessant, weil er eine weibliche Sichtweise unserer Probleme zeigt.

Die Libido wirkt in einem Mann eventuell wie eine Drogensucht: Man kriegt richtige Entzugserscheinungen, man wird fahrig, agressiv, kann sich nicht mehr konzentrieren und selbst kleinste sexuelle Reize (und sei es nur ein durchschnittlicher Frauenhintern in einer faden Jean) bringen einen schon durcheinander. Hört sich lustig an, ist es aber nicht. Sofern man diesen Drang nicht ausleben kann (weil die Partnerin nur wenig Sex will oder weil man gar keine Partnerin hat), dann ist das entsetzlich.

Doie_PSinUnlicxhe


Grüner kaktus,

das hört sich in der Tat wirklich etwas lustig an, weis aber auch, dass es nicht so ist.

Du hast das gut geschrieben. Aber es ist für mich als Frau schwer, die Gefühle nachzuvollziehen. NAtürlich, klar, ich weiss das ein Mann Sex "braucht" und das er dann nach einer Zeit extrem angespannt ist. Aber das Gefühl kann ich irgendwie nicht nachvollziehen. Ich würde es gerne um es zu verstehen.

Gjrünejr Kakutxus


Sinnliche,

ich befürchte das geht genauso wenig wie wir (Männer) die Regelbeschwerden einer Frau nicht nachvollziehen können.

Aber hattest Du schon einmal einen Partner, der deutlich weniger Sex wollte als Du? Wie hast Du Dich da gefühlt?

D6ie_xSinnli,chxe


Ich hatte das mit meinem Partner mal, dass ich wollte und er nicht. Es war frustrierend. Aber ich habe michjetzt nicht depressiv oder sonst wie dadurch gefühlt...

Aber bislang hatte ich das Problem noch nicht, da immer wenn ich will, er auch will :)^

GLrün'er tKak!tus


Aber bislang hatte ich das Problem noch nicht, da immer wenn ich will, er auch will

Sehr schön :)^ So sollte es sein!

Es war frustrierend.

Ja. Jetzt überlege einmal wie das ist, wenn Du das jahrelang mitmachen musst, wenn Dein Partner vielleicht 1 oder 2 Mal im Monat Sex haben will.....

D ie_SZinJnliche


Klar, mega frustrierend. Ich sag ja, ich kann es vollkommen verstehen, aber die Gefühle die in euch vorgehen, nicht.

Die Situation und alles verstehe ich und kann ich nachvollziehen, aber die Gefühle nicht, warum das dann bei euch soooo heftig ist....

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