» »

Ist Sex überbewertet?

c9yber)rixe


Hallo!!

Ich spreche hier nicht über MEIN Sexleben, sondern um die allgemeine Einstellung gegenüber Genusskonsum!

Über Verzicht und dem Luxus seinen Trieben widerstehen zu können und nicht immer allem was schön ist zu verfallen.

(bsp: ich bin gerade geil, deshalb gehe ich an ort und stelle mit der freundin ins gebüsch,...)

Darum habe ich ja den Vergleich mit dem Essen angeführt: Auch seinem kulinarischen Genusstrieb kann man nicht ununterbrochen frönen.

Die konsequenz, die ein ständiges konsumieren hat, kann/will man offenbar nicht verstehen, aber für MICH resultiert ein übertriebener Konsum in Abstumpfung und schließlich in dem Wunsch nach immer mehr.

Nur irgendwann ist alles ausprobiert, jede Stellung, jeder Ort, jeder Trieb gestillt, dann kommt die Sehnsucht nach etwas neuem, das kann dann z.B. ein neuer Partner sein.

@ ichbinsblos

Ich habe ja bereits geschrieben, ich verspüre nicht den geringsten Neid, auf jemandem der ständig mit den schönsten Frauen ins Bett geht und ich habe auch kein bedürfnis nach einem für heutige Maßstäbe normierten Sexleben. Mich überfordert die vorstellung ein einziges Lustobjekt und Triebbefriediger zu sein.

Sprich: Man sieht sich nach der Arbeit nur am abend und gibt jeden tag außgiebig den Trieben hin.

Diese "partnerschaftlichen Pflichten" will ich einfach nicht erfüllen, denn ich will ein erfülltes Partnerschafts(!!)leben (nicht Sexleben) mit langen Diskussionen, mir Humor, mit verantwortung und mit Liebeleien und zärtlichkeiten.

und mit (eigenkreation) "triebdisziplin".

Ich glaube auch, dass Verzicht auf etwas diese Sache noch viel schöner macht.

Jeden tag Schnitzel hängt einem dann auch beim Hals raus!:(v

@ LaPEtite

Habe ich ja geschrieben, dass Sex etwas wunderschönes ist!:)z

ich habe meine Einstellung schon mehrmals überdacht und bin zu diesem oben angeführten Schluss gekommen. Und wenn meine Freundin glaubt nicht genug befriedigung von mir zu bekommen, dann ist sie wohl auch nicht die richtige für mich. :=o

cJyberxrie


@ Floh2007

Danke für deine Antwort!

Ich sehe das genauso!

Genau wie du es schilderst kann ich es mir auch vorstellen.

Aber ich bin jung und in meinem Alter wird es kaum Mädchen geben (bzw. sind sie schwer zu finden) denen die Partnerschaft wichtiger ist als der gute Sex.

Ich kann mir schon vorstellen, dass wir in einer Beziehung einige Sexintensive Wochen/Monate haben werden, wie es sich ergibt, aber ich will nie in die Verlegenheit kommen wo ich sagen muss: der Sex war nicht gut genug, also ciao! (oder umgekehrt)

Ich habe ganz andere Prioritäten.

iochb8insbxloß


Diese "partnerschaftlichen Pflichten" will ich einfach nicht erfüllen, denn ich will ein erfülltes Partnerschafts(!!)leben (nicht Sexleben) mit langen Diskussionen, mir Humor, mit verantwortung und mit Liebeleien und zärtlichkeiten.

Nagut, ich verstehe nun was du meinst, allerdings kann man trotzdem nicht alle über einen Kamm scheren ...

Ich persönlich sehe es so, je höher die Bildung, der gesellschaftliche Rang einer Person bzw. eines Paares, desto mehr besteht Interesse daran, die Beziehung nicht durch Sex, sondern durch o.g. Eigenschaften zu definieren.

Du solltest dich vielleicht einfach nicht an solchen Leuten orientieren. Manche haben einfach keine anderen Sorgen ausser Poppen bis zum Gehtnichtmehr. Sie haben sonst nichts zu bieten, besonders im intellektuellen Bereich und auch an nichts Interesse. Das schlimme ist, der Großteil der Menschen ist so :-/

Da kannst du nur weiter suchen.

cKybeUrrxie


@ ichbinsbloß

Natürlich kann man nicht ALLE über einen Kamm scheren, denn ich glaube, dass ich nicht der einzige bin, der so denkt, aber wie du schreibst:

Das schlimme ist, der Großteil der Menschen ist so

Man sagt ja "normal" wäre, was der Großteil der Menschen macht. Wenn es also normal ist, ist die Frage sicher berechtigt: Wird Sex generell überbewertet?

Ich persönlich sehe es so, je höher die Bildung, der gesellschaftliche Rang einer Person bzw. eines Paares, desto mehr besteht Interesse daran, die Beziehung nicht durch Sex, sondern durch o.g. Eigenschaften zu definieren.

Das sehe ich auch so. Drum habe ich geschrieben: Unkontrollierter Konsum wirkt auf mich primitiv. (aber auch das kann man klarerweise nicht verallgemeinern)

F;entxa


Die konsequenz, die ein ständiges konsumieren hat, kann/will man offenbar nicht verstehen, aber für MICH resultiert ein übertriebener Konsum in Abstumpfung und schließlich in dem Wunsch nach immer mehr.

Nur irgendwann ist alles ausprobiert, jede Stellung, jeder Ort, jeder Trieb gestillt, dann kommt die Sehnsucht nach etwas neuem, das kann dann z.B. ein neuer Partner sein.

Das sehe ich nicht so. Es geht doch nicht darum, jeden Ort "abzuarbeiten", um dann irgendwann alles gemacht zu haben, und sich anschließend vortrefflich zu langweilen. Aber ich möchte meinem Mann eben nicht nur nahe sein, wenn ich in unserer Wohnung bin. Es wird nicht fade, und es gehen auch nicht die Stellungen "aus". Für mich ist ein erfülltes Sexualleben eben vielseitig, facettenreich und voller Leidenschaft. Und ja, selbstverständlich bin ich daran interessiert meinen Mann zu befriedigen, ihm alles zu geben, was er braucht. Nicht nur im täglichen Miteinander, sondern eben auch beim Sex.

Diese "partnerschaftlichen Pflichten" will ich einfach nicht erfüllen, denn ich will ein erfülltes Partnerschafts(!!)leben (nicht Sexleben) mit langen Diskussionen, mir Humor, mit verantwortung und mit Liebeleien und zärtlichkeiten.

Äh... was hat das mit dem Sex zu tun? Denkst du, dass man nur ENTWEDER erfüllten (bzw. viel) Sex ODER den ganzen Rest haben kann? Sollte das so sein, bist du ganz schön auf dem Holzweg. Für mich ist Sex resp. Befriedigung des Partners auch keine Pflicht, sondern etwas, das ich gerne und aus freien Stücken mache. Weil ich ihn liebe und will, dass es ihm gut geht.

wenn meine Freundin glaubt nicht genug befriedigung von mir zu bekommen dann ist sie wohl auch nicht die richtige für mich

Inwiefern? Soll das heißen, konstruktive Kritik am Sexualleben ist ein Trennungsgrund? Wünsche, Vorstellungen sollen nicht geäußert werden? Ich versteh das nicht so ganz. Also für mich ist (befriedigender) Sex ein genauso wichtiger Bestandteil einer Beziehung wie gemeinsame Lebensvorstellungen, Gespräche, Verständnis, Aufmerksamkeit, Zärtlichkeiten, Romantik.... und ich bin immer bereit an allen diesen Punkten zu arbeiten, wenn es nötig ist.

c7y@ber3rixe


@ Fenta

Und ja, selbstverständlich bin ich daran interessiert meinen Mann zu befriedigen, ihm alles zu geben, was er braucht.

Diese Ansicht teile ich eben überhaupt nicht. Ständig die Lust und die Gier (auch Habgier,...) zu befriedigen, allein dieser Gedanke befriedigt mich absolut nicht.

Sich zu lieben muss ja nicht immer in SEX resultieren. Ich finde einfach eine Lustbefriedigung um jeden Preis abstoßend. Zum Glück gibt es Gesetze, Regeln, Moral und Tabus, denn diese lenken uns doch in gewisse Bahnen, die reizvoller sind als stets ungeachtet und ungestraft alles überall mit jedem machen zu können/dürfen.

Mir ist eine gewisse Selbstdisziplin und Kontrolle über sich selbst wichtiger, als sich überall jedem Trieb hinzugeben.

Wenn ich ein schönes Stück Torte sehe, läuft mir das Wasser im Mund zusammen, aber ich kann meinen Hunger kontrollieren und esse die Torte aus Vernunftgründen nicht. Oder ich sehe ein tolles Auto, in dessen besitz ich gerne wäre, aber ich kaufe es nicht, weil ich keine Schulden machen will.

Ich bin an gewisse "Gesetze" gebunden. "Gesetze" der gesundheit und vitalität bzw... wirtschaftliche.

Was das nun mit Sex zu tun hat? Es ist genauso Lustbefriedigung, die ich kontrollieren kann. Hier kann man schließlich den Drang zur Befriedigung ausleben, weil es offenbar keine Einschränkungen gibt.

Trotzdem glaube ich, dass es eine Konsequenz gibt.

Ich verspüre auch öfter Lust, aber ich gehe dem Drang nicht ständig nach (wie denn auch in der arbeit?). Sobald ich das aber jedes mal täte, wäre es ein Hauptbestandteil des Lebens und wäre irgendwann "uninteressant". Denn wenn man der Lust einmal verfallen ist, so will man sie immer mehr ausreizen und man verfällt einer Art Sucht. (deshalb werden die Schulden wenn sie einmal gemacht sind immer größer, deshalb werden menschen immer dicker ...)

Ich glaube schon, dass das für viele der (Haupt)Grund ist für Onenightstands, für Partnerwechsel, für Ehekrisen und Scheidungen.

Denkst du, dass man nur ENTWEDER erfüllten (bzw. viel) Sex ODER den ganzen Rest haben kann? Sollte das so sein, bist du ganz schön auf dem Holzweg.

Natürlich denke ich das nicht, so naiv bin ich nicht, aber ICH lege mehr Wert auf alles andere und die sexuelle befriedigung steht an letzter Stelle. Wenn aber der Sex quasi die Hauptrolle spielt und aus irgendeinem Grund der Partner nicht mehr Lust hat dieses oder jenes zu machen, bzw. länger mal ohne Sex auskommen will, dann leidet der andere und holt sich seine Befriedigung wo anderes, folglich trennt man sich, weil der Sex nicht gut war, und das finde ich sehr traurig, da mir anderes weitaus wichtiger ist!

Inwiefern? Soll das heißen, konstruktive Kritik am Sexualleben ist ein Trennungsgrund? Wünsche, Vorstellungen sollen nicht geäußert werden? Ich versteh das nicht so ganz.

nein, das genaue gegenteil. Ich habe nur in meinem umfeld festgestellt, dass kritik am Sexleben, bzw ein unerfülltes, durchaus ein Trennungsgrund ist.

Wünsche und Vorstellungen sollen eben geäußert werden, nur welche Frau akzeptiert denn meine Wünsche und Vorstellungen?

Wenn ich sage: Ich will jetzt mal vl 1 Monat keinen Sex, dann wird sie rotieren ;-) oder interpretiert sonstwas hinein.

Oder würde ich sagen: Kein Sex vor der Ehe, oder ich will jetzt nicht, etc... würde sie das eventuell nicht akzeptieren.

Wenn sie sich dann von mir trennt, dann weiß ich woran ich bin, und dass sie eben nicht die Richtige für mich wäre, wenn ihr ein mangelndes Sexleben wichtiger ist als Diskussionen, gemeinsame Interessen, Spaß, Zärtlichkeiten, gemeinsam lachen zu können und gemeinsam für etwas die verantwortung übernehmen zu können.

Sex ein genauso wichtiger Bestandteil einer Beziehung wie gemeinsame Lebensvorstellungen, Gespräche, Verständnis, Aufmerksamkeit, Zärtlichkeiten, Romantik....

wo steht das geschrieben? Gibt es vorschriften, was wichtig in einer Beziehung ist?

für MICH ist es eben nicht genauso wichtig.

JJohnny$_Hanydsoxme


cyberrie

Mir ist eine gewisse Selbstdisziplin und Kontrolle über sich selbst wichtiger, als sich überall jedem Trieb hinzugeben.

Sorry .. aber ich muss bei Deinen Beiträgen trotz aller gegenteiligen Beteuerungen an Aesop's Fabel vom Fuchs und den Trauben denken ..

c4ybeZrrfie


@ Johnny_Handsome

und ist das jetzt gut oder schlecht ???

J:oh(nn1y_Ha.nbdsomxe


Der Fuchs streckt sich nach de Trauben .. erreicht sie nicht .. und sagt, "Sie sind eh noch nicht reif .. saure Trauben mag ich nicht" .. und trabt hochmütig in den Wld zurück ..

gut oder schlecht?

Tja ..

ckybner7rie


Du meinst, weil ich es nicht haben kann, würde ich es mir schlechtreden??

(uminterpretiert von dieser fabel)

Möglich, dass du das so siehst, als jemand der sich ein leben ohne sex nicht vorstellen kann/will.

Es ist aber definitiv nicht so, sonst hätte ich es ja schon öfter versucht "eine ins Bett zu bekommen"...

RFainS|u'nCo6nHvertelr


Hi cyberrie,

Ich glaube, du befindest dich gerade in der Phase des Verdrehens deines Weltbildes. Klar ist Sex primitiv. Wir Menschen sind ja auch von unseren Grundbedürfnissen nicht anders als primitive Rudeltiere. Viele, die in diesem Alter keine Frau abbekommen, leiden ab und zu wie ein Hund. Wenn es sich mit dem Leiden zuspitzt, wie ich es bei dir gerade vermute, dann flieht man sich in Ausreden (ein Schutzmechanismus), wie "Sex ist primitiv." die einem die Tatsache des Nichtgefragtseins, vergessen lassen.

Ein Onkel von mir ist psychisch krank, ca. 55 Jahre alt, sehr wahrscheinlich jungfräulich und redet genau so.

Diejenigen, die Sex haben, attraktiv und nicht zu kompliziert für Sex sind, die begreifen natürlich nicht, was los ist. Ich denke auch öfters so, da ich mich dann nicht so minderwertig fühle und so bedürftig nach Liebe und Sex bin, dass Frauen schon aus 100 Metern Entfernung ihren Kopf wegdrehen.

Ich bin mir sicher, du beneidest eigentlich diejenigen, die eine hübsche Freundin haben, glücklich verliebt sind und Sex haben und gönnst es ihnen nicht.

Falls das hier alles grober Unfug ist, dann liegt das an den zwei Bier, die ich vorhin getrunken habe, aber ich denke, ich kann dazu stehen, was hier steht.

Liebe Grüße,

c3yberVrie


@ Rainsunconverter

Ich habe doch schon geschrieben, ich habe/hatte noch nie das dringende Bedürfnis mit einer Frau ins Bett zu gehen und wenn ich auch noch so ein hübsches Mädchen sehe kommt es schon mal vor, dass ich mich sofort in sie verliebe und mir wünschte, in ihrer Nähe sein zu können (evtl. auch sie zu berühren, zu küssen etc...) aber ich achte nicht auf ihre "kurven", etc... sondern mir fällt als erstes ihr Gesicht auf, ihre Augen, ihre Art, etc...

Sicher beneide ich viele, die eine Freundin haben, aber nicht weil sie Sex haben, sondern weil sie jemanden 2. an ihrer Seite haben und nicht so alleine sind wie ich, das ist aber der einzige Grund, das kannst du mir glauben!

Aber das ist ja auch gar nicht das Thema.

Das Thema ist eigentlich, ob Sex in der Gesellschaft, in einer Beziehung, in den Medien, etc.. nicht einen viel zu hohen Stellenwert hat, bzw. ob Sex wichtiger ist als Freundschaft, Liebe, Ehrlichkeit, Humor, etc...

Und außerdem habe ich NIE geschrieben: SEX ist PRIMITIV... in dem Sinne, dass Sex an sich etwas schlechtes ist, sondern, dass der ÜBERKONSUM , bzw. auch Unkontrolliertheit von etwas (allgemein) primitiv ist.

ERnoya


ich habe auch oft das Gefühl, dass Sex überbewertet wird.

Nach meinen Erfahrungen sind es aber oft die Männer, die Sex überbewerten. Für sie ist alles gut, solange der Sex in Ordnung ist. Erst, wenn Frau nicht mehr will, merken sie, dass etwas nicht mehr stimmt.

Ich finde deine Einstellung zu Liebe und Partnerschaft sehr schön und ich glaube, dass du bei vielen Frauen damit auf offene Ohren stossen wirst.

Aber auch ich finde, dass Sex eine sehr schöne Sache ist und irgendwie schon zu den Grundbedürfnissen gehört, wie etwa auch Zärtlchkeit und Nestwärme.

lQoUnaTlxao


also ehrlichgesagt kenne ich keine leute, die- so wie du beschreibst- "ständig und überall ihrem sexualtrieb folgen". und freundschaft, gegenseitiges verständnis, etc. ist auch für menschen wichtig, die sich gelegentlich für einen ons entscheiden. ich seh da eigentlich nicht den zusammenhang...

mir kommt es so vor, als würdest du gerade über ein thema "theoretisieren" und dir dein moralverständnis zusammenzimmern- was ja prinzipiell auch ganz "normal" ist, überhaupt in deinem alter. ABER schade finde ich, daß deine moralischen vorstellungen sich hauptsächlich darauf aufbauen, daß du das verhalten von ANDEREN "abwertest". DU könntest auch einfach sagen "mir ist freundschaft, etc. wichtig/ wichtiger als sex" und danach leben ohne ständig diese hinweise darauf, wie "primitiv" alles andere (alles, was nicht deinen vorstellungen entspricht) ist.

dadurch, daß du diese ablehnung des "sexuellen konsums" in den mittelpunkt stellst, sprich dein leben an etwas ausrichtest, was du NICHT möchtest, bewertest DU finde ich diesen sex- konsum über (wenn auch über die ablehnung desselben). schließlich hat dieser sex- konsum der anderen scheinbar große auswirkungen auf dein handeln und dein persönliches moralverständnis, das sich davon abheben will. jemand, der sein leben nicht vom sex- konsum bestimmen lassen möchte, bräuchte meines erachtens mehr gelassenheit gegenüber diesen "anderen".

und um nochmal auf deinen kulinarischen vergleich zurückzukommen: angenommen, du hättest eine partnerin, die gerne und gut kocht. sagen wir mal, sie bereitet dir eine leckere gemüselasagne zu (oder irgendwas, was du halt gerne isst...) wenn du jetzt hingehst und sagst "neiin, ich möchte das nicht essen, weil denk doch daran, daß so viele menschen essen einfach konsumieren, es gibt so viel fast- food auf dieser welt, und üble schlemmereien, deshalb will ich jetzt nur noch reis essen, um damit zu beweisen, daß mir andere dinge viel wichtiger sind, als essen." <-- was bringt das? nur, weil es menschen gibt, die fast food konsumieren, muss man doch nicht jegliches essen abwerten. der "asketische" reis- esser ähnelt meines erachtens viel mehr dem fast- food- konsumenten, denn beide haben kein "gesundes" verhältnis zur sache. jemand, der die gemüselasagne einfach geniessen kann, grenzt sich meiner meinung nach viel wirkungsvoller von dieser "konsumgesellschaft" ab, weil er sein tun und handeln eben nicht davon bestimmen lässt, was andere tun.

zu meinen, der eigene sex- verzicht sei im angesicht der übersexualisierten gesellschaft eine besonders "wichtige/aussagekräftige tat" oder ausdruck einer moralischen richtungsentscheidung finde ich persönlich eine überbewertung.

M,onFika6x5


cyberrie

Sex ist doch die schönste Sache der Welt, und die will ich mir langsam erarbeiten und dann mit der Frau mit der ich wirklich ALLES teilen kann, der ich vollends vertrauen kann.. am Höhepunkt des Glückes erleben.

Das hast du geschrieben. Wenn das nicht eine Überbewertung von Sex, dann weiß ich auch nicht. Ich finde, du erhöhst die Sache in den buchstäblichen Himmel. :-/

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Sexualität oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Sexualanatomie · Selbstbefriedigung · Sexualtechniken · Homo, Hetero, Bi · Gynäkologie · Urologie · Beziehungen · Schwangerschaft · Verhütung · HIV und Aids


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH