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Ist Sex überbewertet?

gYwendo.lynn


Und nochmal an @Alleine_m,

obwohl die Frage an sich nicht an mich war, aber das Thema reizt mich wegen der angesprochenen Krankheit (Erfahrungswerte), also dies

aus irgendwelchem Grund nicht mehr so ausleben könnt, z.b. OP seinerseits und strikte Enthalsamkeit. Dann muss es quasi auch einen zeitlich begrenzten "Verzicht" geben oder andere Möglichkeiten, deine Libido zu stillen. Dann stellt sich die Fage: wieso nicht von vornherein mal "verzichten"

sehe ich genau anders herum!!! Denn wenn es mal soweit ist und es funktioniert wegen OP und Krankheit mal nicht, dann mach ich nicht vorher schon freiwillig Verzicht! Dann nehme ich von dem Schönen so viel mit, wie nur geht, um hinterher, wenn nichts mehr geht, wenigstens die Erinnerungen daran zu haben. Und mir nicht vorwerfen zu müssen, kostbare Lebenszeit vergeudet zu haben, um meinen Trieb beherrschen zu wollen .

Aber ich schreib besser nicht mehr weiter, allmählich fang ich nämlich an, mich über dieses Statement aufzuregen ......

[TSEANx]


@ gwendolynn

Nicht aufregen, wir wollen doch noch eine halbe Ewigkeit leben.

D$er R"ebexll


Geist des Waldes schrieb:

Und da wunderst du dich noch, dass wir vehement gegen seine Theorien anreden und GERADE seine mangelnde Erfahrung auf dem Gebiet als Beweis dafür heranziehen, dass er sich über sowas eigentlich lieber kein Urteil erlauben sollte - und vor allem kein so negativ gefärbtes, wie er es hier zum Besten gibt.

Ich wundere mich eigentlich viel mehr darüber, wie vehement die meisten anderen Ihm Euer Weltbild überstülpen wollen.

Und ja, ich nehme es mir hier verdammt noch mal raus, ihn hier so abzukanzeln, damit er sich diesen Blödsinn aus dem Kopf schlägt, weil ich, wie bereits geschrieben, früher genauso ein Scheißtheroretiker wie er war, der die Welt mit seinen abstrusen Theorien über Sex und Beziehungen genervt hat.

Er soll es also unbdingt so machen wie Du und alle die was anderes denken als Du, denken Blödsinn ? Wenn ich das so lese, mit welcher Vehemenz Du versuchst, andere Leute von DEINER Einstellung zu überzeugen, denke ich gerade, ob es nicht besser gewesen wäre, das Dich Deine Prinzessin nicht wachgeküßt hätte.

Warum ich mich so aufgeregt habe ? Weil hier fast in jedem zweiten Posting die Haltung aufgetaucht ist, das er doch absolut keine Ahnung habe und gefälligst im Jungmannfaden weiter schreiben soll. Manche User musten das sogar noch in GROßBUCHSTABEN unterstreichen und Die Agressionen sind nicht von dem Thread Eröffner hier reingestreut

Deswegen lasse ich mir aber hier noch lange nicht von ihm einen erzählen, es wäre doch eigentlich sinnvoller, sich einem guten Buch zu widmen oder sonst irgendwelchen anderen Triebkompensationsscheiß zu machen, um sich nicht ständig den ach so primitiven Trieben hinzugeben.

in denen du Sex im Allgemeien als die Wurzel allen Übels darstellst

sollte der Rest der Menschheit am Besten auch darauf verzichten, weil ... macht ja nur Ärger, der Kram

Wo liest Du eigentlich die ganzen Dinge immer, die er angeblich geschrieben haben soll ? Scheint irgendwas dran zu sein, an der Theorie über den Zusammenhang von Intelligenz und Sex.

DRer Raebexll


Wenn man sich den Faden so durchliest, muß man sich doch wirklich ernsthaft Fragen, wer wen mit mehr Agressivität versucht seine Einstellung überzustülpen.

[fSEAkNx]


Da muss ich dem Rebell allerdings Recht geben.

--> übrigens, ein super Motto

DFer G}eist dses bWnaldes


Irgendwie spaßig, dass gerade er die Frage stellt, ob Sex gesellschaftlich überbewertet wird.

Sex ist doch die schönste Sache der Welt, und die will ich mir langsam erarbeiten und dann mit der Frau mit der ich wirklich ALLES teilen kann, der ich vollends vertrauen kann.. am Höhepunkt des Glückes erleben.

Sorry, aber ich frage mich ganz ehrlich, ob eine derartige, geradezu BRAVO-mäßig romantische Verbrämung von Sex nun wirklich die bessere Alternative darstellt als der allgegenwärtige, von ihm angeprangerte Sexkonsum. Denn gerade damit wird Sex doch inhaltlich völlig überhöht. Du würdest dich wundern, wie unspektakulär-normal Sex zum Teil sein kann.

Ich habe mal den Spruch gelesen: Um guten Sex haben zu können, muss man in Kauf nehmen, auch öfter mal mittelmäßigen bis schlechten Sex zu haben. Will heißen, mit deinen wiederholten "Höhepunkten des Glücks" dürfte es wohl nichts werden, eher wird es dann wohl so sein, dass deine "Höhepunkte" mittelmäßig bis enttäuschend ausfallen, weil du einfach viel zu wenig "in Übung bist", um auch öfter mal guten Sex haben zu können. Und im Falle deines hier propagierten, längeren freiwilligen Verzichts, damit es dann "umso schöner wird", dürfte eher eine vorzeitige Ejakulation der Fall sein, weil dein Körper aufgrund des sonstigen Mangels an sexuellen Reizen völlig übereagiert. Ja ja, Grau ist alle Theorie ... .

Onenightstands, ständige Partnerwechsel, ausleben eines abwechslungsreichen Sexlebens, kann ich absolut nicht nachvollziehen und finde ich abstoßend und irgendwie auch primitiv...

Das ist mir nun schon wiederholt bei dir aufgefallen: Zwischen deiner asketischen Enthaltsamkeit und "Überkonsum bis hin zur Sucht" inklusive diverser Exzesse scheint es bei dir nichts zu geben, oder ?? Die ganz normale Sexualität, wie sie etwa 95 Prozenz der Leute hier im Forum haben, erwähnst du zumeist gar nicht. Und selbst relativ normales Verhalten bei deinen Freunden erscheint dir schon maßlos überzogen. Es kommt mir zum Teil echt so vor, als wenn du alles, was auch nur geringfügig über dein (niedriges) Triebniveau hinausgeht, gleich als Überkonsum, Sexsucht und damit als "primitiv" brandmarkst. Das war auch so eine Sache, die mich gestört hat. Siehe auch hier:

Die konsequenz, die ein ständiges konsumieren hat, kann/will man offenbar nicht verstehen, aber für MICH resultiert ein übertriebener Konsum in Abstumpfung und schließlich in dem Wunsch nach immer mehr.

Blödsinn. Wo hast du das wieder her ?? Zu viel Marquis de Sade und andere Exzess-/Orgienberichte gelesen ?? Ich denke, die meisten von uns Usern hier sind mit der normalen sexuellen "Hausmannskost" mit gelegentlichen, etwas außergewöhnlicheren Highlights völlig zufrieden ;-)

... ich finde es einfach schade, dass Sexualität einen Menschen ausmacht und weniger seine anderen Eigenschaften.

Wo hast denn den Käse her ?? Aus den von dir erwähnten Boulevardmagazinen, die eh nur über sexuelle Eskapaden und Exzesse berichten, weil das am meisten Quote bringt ??

Lustbefriedigung hat für mich einen primitiven "touch".

Pure Hybris deinerseits. Zu glauben, dass du über deine tierischen Triebe erhaben seist. Und auch bei den, von dir im Anschluß daran genannten Beispielen führst du wieder nur welche für gnadenlosen Überkonsum an und nicht für ein "normales" Maß, wie es die meisten hier im Alltag praktizieren. Insofern nur sehr bedingt praxistauglich, deine Beispiele.

Aber ich finde einfach, Sex ist so etwas intimes, und es wird damit umgegangen als wäre es ein normales Grundbedürfnis wie schlafen oder essen (ohne das man nicht leben kann)!

Ist es doch auch. Auch hier liegt wieder die Überhöhung primär bei dir. Nur, weil es etwas Intimes ist, muss man es deswegen doch nicht, wie von dir hier wiederholt vorgeschlagen, wie waffenfähiges Plutonium horten und nur an Sonn- und Feiertagen ab und zu mal hervorholen, um es sich kurz anzuschauen und sich einen Keks drüber zu freuen. Und was das "Nicht mehr ohne Sex leben können" angeht: Nöö, man kann schon, nur viele wollen es eben nicht.

Ich finde einfach eine Lustbefriedigung um jeden Preis abstoßend. Zum Glück gibt es Gesetze, Regeln, Moral und Tabus, denn diese lenken uns doch in gewisse Bahnen, die reizvoller sind als stets ungeachtet und ungestraft alles überall mit jedem machen zu können/dürfen.

Genau, wie schön, dass es irgendwo doch noch pflichtbewusste Menschen gibt, die sich mit der verantwortungsvollen Aufgabe befassen, den vielen unkontrollierten Spaß, den wir anderen, wild durch die Gegend vögelnden Sexkonsumenten haben, in geordnete Bahnen zu lenken, damit er nicht Überhand nimmt und die uns immer wieder daran erinnern, was WIRKLICH wichtig im Leben ist: Geld, Macht, Status, die Hypotheken für die Wohnung abzuzahlen, ein guter Konsument und folgsamer Arbeiternehmer zu sein, usw.

Mir ist eine gewisse Selbstdisziplin und Kontrolle über sich selbst wichtiger, als sich überall jedem Trieb hinzugeben.

Sich in einem derart reizarmen Klima wie du als jungfräulicher, vergeistigter Dauersingle den ständigen Verlockungen des Fleisches zu widersetzen, muss schon echt hart sein. Alter, wenn du alle 5 Meter über eine nacktes Mädel stolpern würdest, welches dir ihre tropfnasse Muschi entgegenreckt und dich mit heiserer Stimme darum bittet, es ihr ordentlich zu besorgen, wäre ich wahrscheinlich ziemlich beeindruckt von deiner Selbstdisziplin, aber so ... .

Denn wenn man der Lust einmal verfallen ist, so will man sie immer mehr ausreizen und man verfällt einer Art Sucht. (deshalb werden die Schulden wenn sie einmal gemacht sind immer größer, deshalb werden menschen immer dicker ...)

Ich glaube schon, dass das für viele der (Haupt)Grund ist für Onenightstands, für Partnerwechsel, für Ehekrisen und Scheidungen.

Ja ja, Sodom und Gomorrah, wie ich schon sagte. Weißt du eigentlich, wie verschwindend gering der Anteil an Leuten ist, die WIRKLICH sexsüchtig sind ??

... oder man liest unter anderem hier im Forum: Wir hatten gerade Lust, also hatten wir im Aufzug/Auto/Toilette, etc... Sex.

Lust/Verlangen nach etwas zu haben, und das sich dann an Ort und Stelle zu nehmen, das bekommen wonach man "giert" (wie ein kind dass unbedingt dieses o. jenes Spielzeug will, das lernt auch, dass es Grenzen gibt und es nicht ALLES haben kann.)

Erschreckendes Beispiel, in der Tat, vor allem, wenn es dann BEIDE auch noch wollen !! Wo kämen wir denn da hin, wenn sich jedes Paar so viel Spontanität gönnen würde !! Nee nee, bloss keine Experimente. Dann doch lieber die alten, wohlbekannten "Höhepunkte des Glücks" samstag abends nach der Sportschau im heimischen Bett. Entschuldige bitte den Sarkasmus, aber das musste einfach sein.

Dass ich noch keinen Sex hatte, hat verschiedene Gründe, aber nicht weil ich unbedingt keinen wollte. Ich will einfach nur nicht jede Lust befriedigen und auch nicht befriedigt haben.

Aaaah, JETZT verstehe !! Verzicht nur um des Verzichtes willen. Hier geht es ums Prinzip. Tja, das ist entweder brilliant oder verdammt dumm. Ich tendiere da eher zu letzterem. Aber wie gesagt, selber Schuld, wenn du dich vorsätzlich selber um diese wunderbare Erfahrung bringst.

Natürlich ist und war Sex immer schon ein wesentlicher bestandteil, doch als es noch nicht die Möglichkeit zur Verhütung gab, brauchte man auch etwas Disziplin und konnte sich nicht ständig wenn man Lust hatte vermehren.

Ahahaha, als hätten mangelnde Verhütungsmethoden JEMALS die Menschen vom hemmungslosen Rumvögeln abgehalten. Lies' dir bei Gelegenheit mal "Die Tatsachen des Lebens" von Hans-Peter Duerr durch, du wirst dich wundern.

So, werter Rebell, erkennst du da vielleicht ein gewisses Schema ?? Zum Beispiel, dass es sich großenteils eben um unausgegorenen, zusammentheoretisierten Blödsinn handelt ??

eOichroerncchxen


Der Geist des Waldes

Deinen Beitrag gelesen, geschmunzelt und stimme Dir zu.

DZer JGeist dpes Wadlxdes


Warum ich mich so aufgeregt habe ? Weil hier fast in jedem zweiten Posting die Haltung aufgetaucht ist, das er doch absolut keine Ahnung habe und gefälligst im Jungmannfaden weiter schreiben soll. Manche User musten das sogar noch in GROßBUCHSTABEN unterstreichen und Die Agressionen sind nicht von dem Thread Eröffner hier reingestreut

Wenn er hier im Forum über gesellschaftliche Werte und Normen reden will, dann kann er das von mir aus gerne auch im Café oder im Psychologie Forum machen. Klar, das Suject war hier der menschliche Sexualtrieb, was seine Wahl, die Diskussion hier im Sexualitätsforum zu starten, schon nachvollziehbar macht.

Aber warum redet jemand wie er, der noch nie Sex hatte, hier groß und breit über die Vorzüge von Triebkontrolle, wenn er selber als jungfräulicher Single nur so selten mal in die Verlegenheit kommt, seine Triebe kontrollieren zu müssen ?? Wie will jemand, der von Sex noch keine Ahnung hat, nachvollziehen, warum vielen Menschen Sex so wichtig ist und sie diesem "Trieb" auch oft und gerne nachkommen. Es ist, als würde man mit einem Blinden über Farben diskutieren wollen.

Wieso enthält seine Argumentation so viel Schwarz-Weiß Denken (primitiver Überkonsum, Sex als Sucht, etc.) und so wenig Grautöne ?? Liegt das auch an seiner mangelnden Praxiserfahrung ?? Er betrachet das Phänomen Sex zum Teil wie ein Wissenschafler durch eine Glasscheibe und nicht wie jemand, der schon mal Sex hatte und weiß, wie es ist, als Paar in einer Beziehung mit seinen Trieben klarkommen zu müssen.

Und auch, wenn er hier vorgibt, in seiner Beurteilung objektiv zu sein, fühlt man sich als Mensch, der auch regelmäßig Sex hat, irgendwie ständig von ihm kritisiert, weil er eben vorwiegend die negativen Seiten des Sex betont, was wohl vor allem auch an seiner Schwarz-Weiß Sicht auf die Dinge liegen mag. Und ich mag es einfach nicht, mich hier als normaler, sexhabender Mensch von ihm implizit wiederholt kritisieren lassen zu müssen.

Deswegen lasse ich mir aber hier noch lange nicht von ihm einen erzählen, es wäre doch eigentlich sinnvoller, sich einem guten Buch zu widmen oder sonst irgendwelchen anderen Triebkompensationsscheiß zu machen, um sich nicht ständig den ach so primitiven Trieben hinzugeben.

Zur Erklärung: Es kommt bei ihm an allen Ecken und Enden in den Beiträgen durch, dass der Mensch sich doch bitte über sein primitives, tierisches Erbe, sprich seine Triebe erheben möge - mehr noch, als er es ohnehin schon tut - und die durch Triebkontrolle gewonnene Energie doch bitte endlich für die wirklich wichtigen Dinge verwenden möge, wie zum Beispiel um Kultur zu schaffen, abstruse Diskussionen wie diese hier zu führen oder Kinder aufzuziehen.

Und mich nervt dieser ständig wiederkehrende Hinweis von ihm gewaltig, weil ich als studierter Soziologe mit Nebenfach Psychologie verdammt gut weiß, was es mit Triebkontrolle, Sublimation, Kompensation und der Erhebung des Menschen über sein inneres Tier auf sich hat und wie viel wir davon bereits im täglichen Leben anwenden, um Triebenergien abzuleiten. Aber das reicht Herr cyberrie anscheinend ja noch lange nicht. Sein Ideal wäre wahrscheinlich, wenn alle so vergeistigt wie er wären. Und genau DAS kotzt mich an. Auch davon hat er nämlich anscheinend keine Ahnung.

in denen du Sex im Allgemeien als die Wurzel allen Übels darstellst

Willst du es mir ernsthaft verübeln, dass ich diesen Eindruck hatte, wenn er - neben seinen paar positiven Statements über Sex - alle Ppaar Zeilen mit Fremdgehen, Verlassen des Partners wegen sexueller Unzufriedenheit, dem ach so primitivem Sexkonsum spontan an ungewöhnlichen Orten Sex habender Pärchen und Sex als Sucht, die irgendwann zwangsläufig in einer immer exzessiver werdenden Abwärtsspirale enden muss um die Ecke kommt ?? Diese dauernde Schwarz-Weiß Malerie von ihm ist in meinen Augen unrealistisch und dient vor allem dem Zweck, Sex als etwas Schlechtes zu diskreditieren, damit er dann als leuchtenden Gegenentwurf seine Idee des von ihm gelebten freiwilligen Verzichts in den Raum stellen kann. Und sorry, aber derart einseitige und offensichtlich in eine bestimmte Richtung angelegte Diskussionen finde ich blöd.

sollte der Rest der Menschheit am Besten auch darauf verzichten, weil ... macht ja nur Ärger, der Kram

Wie gesagt, wo viel Licht, da viel Schatten. cyberrie scheint aber offensichtlich der Meinung zu sein, dass der Mensch aufgrund besagter, gelegentlich auftretender negativer Nebeneffekte nur bedingt für einen verantwortungsvollen Umgang mit Sex bereit zu sein scheint, weil sie sich ja nach wie vor viel zu sehr seinen Trieben hingibt, weswegen eben entweder stärkerer persönlicher Verzicht oder Reglementierung durch Staat und Gesellschaft ratsam wären. Ha, und das von jemandem, dessen Umgang mit Sex - ob nun verantwortungsvoll oder unverantwortungsvoll - noch nicht mal angefangen hat. Und so jemand will uns belehren ??

Tut mir Leid, aber so ein Kulturpessimismus und dieses Schreien nach mehr Obrigkeit ärgern mich einfach, weil ich diese, erst im Laufe vieler Jahrhunderte gewonnene Freiheit des Menschen, in einem gewissen Rahmen selbst zu entscheiden, wie er leben möchte, sehr schätze und absolut keinen Bock auf mehr Reglementierung von oben habe. Dann kommen wir nämlich - im dümmsten Fall - ganz schnell wieder da an, dass Homosexualität eine Krankheit ist und Dinge wie Oral- oder Analsex in verschiedenen Staaten sogar unter Eheleuten verboten sind (Amiland lässt grüßen). Die Idee der Bundesregierung mit der Verschärfung der Verbote sexueller Annährungsversuche zwischen Teenagern war ja schon ein toller Schritt in die entsprechende Richtung :-/.

EGhemali>ger Nutzer x(#344712)


@ Der Geist des Waldes

Wohl eine lange Nacht gehabt??

Mir ist es ja egal, was du in meine Aussagen hineininterpretierst, aber da du offensichtlich nur in wissenschaftlichen psychosozial gestützten Theorien denkst, ist es ja wohl leicht mich in ein von namhaften Sozialforschern konstruiertes Muster unterzuordnen.

Ich will nun gar nicht konkreter auf all deine Aussagen eingehen, ich danke Der Rebell, der dankenswerterweise einige deiner Interpretationen bereits berichtigt hat.

Und ich lasse mir wirklich von niemandem vorschreiben, was ich zu denken habe und wo ich verdammt noch mal einen Thread eröffne....

Aber eines scheinst du auch zu überlesen haben, (neben vielen anderen Dingen), dass ich diese Diskussion auch hauptsächlich dazu nutze, mir differenzierte Meinungen anzuhören um mir dann über meine eigene Gedankenspielerei wirlich einmal gänzlich klar zu werden.

UND NICHT UM IRGENDJEMANDEM IRGENDETWAS VORZUSCHREIBEN ODER DIE WELT ZU VERÄNDERN!!!

Mehr will ich gar nicht zu deinen Ausschweifungen sagen, wenngleich ich einige wenige deiner

Meldungen bestätigen könnte...

mfg

hEe0xexT.


@ Alleine_m

zum thema verzicht kan ich dir sagen, wir haben zu beginn unserer partnerschaft ein sehr xschwieriges jahr gehabt, warum spielt hier keine rolle. Im zuge dieser unendlichen gespräche und diskussionen kam auch unsere sexualität zur sprache. Das hat damit geendet, daß wir unsere wünsche, vorstellungen und phantasien ausgetauscht haben, mündlich un schriftlich. Eine der daraus resultierenden erkenntnisse ist bis heute gültig, ein nein bei sexwunsch gibt es nicht, ausnahmen krankheit oder verletzungen die es bei uns häufig gibt. Ich bin vor einigen jahren mal abgestürzt und habe das nur dank meines partners überlebt, der mir auf skiern hinterher gefahren ist. Ich bin inclusive rehamaßnahmen fast ein jahr in diversen kliniken und rehainstitutionen gewesen, was glaubst du wieviel sex wir in der zeit hatten.

In den zusammenhang haben wir die erfahrung gemacht, der appetit kommt beim essen und ich empfinde es als wunderschön ihn zu spüren, bei mir zu haben, auch wenn ich mal wenig oder keine lust habe, aber selbst da habe ich durchaus mal einen orgasmus. Umgekehrt ist es genauso, wie er mir versichert hat.

@ geist des waldes

dem was du geschrieben hast kann ich mich nur anschließen. Da diese diskussion in meinen augen zu nichts führt, außer zu völlig abstrusen meinungsäußerungen vor allem durch cyberrie (wohl mangels erfahrung) ist dieser faden für mich hiermit geschlossen

EjhUemaligQer Nu0tzer V(#344x712)


@ hexeT.

wer bist du, den faden hiemit für geschlossen zu erklären??(für dich, okay)

Ich will mir nicht ständig vorwerfen lassen mangels erfahrung sowieso nur scheiße zu labern, weshalb ich auch auf solche Äußerungen und deren Verfasser (wenn sie keine vernünftigeren konstruktiven Beiträge schreiben können) leicht verzichten kann.

Also. Adieu hexeT. für alle anderen ist der Faden natürlich nicht geschlossen!!

lg

tTong


Sorry Cyberrie - aber deine Probleme liegen doch ganz woanders. Ich will dir nicht zu nahe treten - aber wenn ich mir das hier durchlese ( [[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/397563/]] ) dann bin ich der Meinung, das der erotische Schauplatz bei dir nur ein Nebenkriegsschauplatz ist und du in anderen Bereichen viel größere Probleme hast. Mach den PC aus, zieh dir was Weniges an und setz dich mal in ein Straßencaffee, flirte mit ein paar Mädels oder lass es - vielleicht bekommst du dann wieder einen Blick für die andere Dinge im Leben. Hier bei med1 findet nicht das wahre Leben statt :|N

hiexeTx.


hei,

eigentlich wollte ich mich hier ja nicht mehr äußern, aber nachdem ich deinen anderen faden überflogen habe, ist mir einiges klar geworden. Ich kann nur sagen, suche dir professionelle hilfe und dann viel glück für die zukunft.

DEerU fGe*ist Rdes >Walxdes


Mir ist es ja egal, was du in meine Aussagen hineininterpretierst, aber da du offensichtlich nur in wissenschaftlichen psychosozial gestützten Theorien denkst ...

DU wolltest hier eine, großenteils auf soziologischen und psychologischen Theorien basierende Diskussion führen, darum beschwer' dich jetzt bitte auch nicht, wenn ich dich beim Wort nehme und dich auf eben diesen Gebieten zu widerlegen versuche, da ich genau diesen Kram eben studiert habe und auch ein starkes persönliches Interesse an diesen Themen habe.

Ach ja, by the way, mir ist noch ein recht gutes Buch eingefallen, was im Prinzip genau deine Fragestellung hier im Thread behandelt. Es ist von Jean-Claude Guillebaud und heißt "Die Tyrannei der Lust". Ist leider zum Teil recht trocken und wissenschaftlich geschrieben, dafür aber inhaltlich doch recht interessant und dürfte genau deine Baustelle sein. Kannst ja vielleicht mal einen Blick reinwerfen.

Aber eines scheinst du auch zu überlesen haben, (neben vielen anderen Dingen), dass ich diese Diskussion auch hauptsächlich dazu nutze, mir differenzierte Meinungen anzuhören um mir dann über meine eigene Gedankenspielerei wirlich einmal gänzlich klar zu werden.

Ja, da liegt meiner Meinung nach auch einer der Knackpunkt dieser Diskussion, dass dein eigener diesbezüglicher Standpunkt anscheinend zum Teil noch herrlich indifferent ist. Das war es auch, was TILT bezüglich dieser Diskussion kritisiert hat.

Du sagst erst A, nach genauerem Nachhaken dann B, ruderst dann aber doch wieder auf A zurück, weil das eigentlich deine Hauptargumentation war und so weiter. Mag sein, das ich manches von deinen Aussagen überlesen habe, es liegt aber auch mit daran, dass deine eigene Linie in dieser Diskussion verdammt schwammig ist und vieles davon in der schieren Masse deiner Postings einfach untergeht (... sprach der Mann, der selber immer in epischer Bandbreite formuliert ;-D).

Es würde mich nicht wundern, wenn du dir WÄHREND des Lesens unserer Postings deine neue Meinung über die Dinge bildest, was es dann allerdings verdammt schwer macht, deinen eigenen "point of view" noch klar zu erkennen.

UND NICHT UM IRGENDJEMANDEM IRGENDETWAS VORZUSCHREIBEN ODER DIE WELT ZU VERÄNDERN!!!

Hmm, zum Teil glaube ich dir das auch. Aber trotzdem setzt du dich hier im Faden doch schon mit nicht gerade geringem Elan dafür ein, die Leute für mehr freiwilligen Triebverzicht zu begeistern, weil wir deiner Meinung nach in Zeiten gedankenlosen Überkonsums leben (was ich zu gewissen Teilen auch gar nicht abstreite und nachvollziehen kann, in deiner Argumentation hier im Thread aber auf simples Schwarz-Weiß Denken hinausläuft und dadurch die sexuelle Realität der meisten User hier im Forum nicht adäquat widergibt). Ein bisschen Bestreben, die Welt zu verändern, ist also schon vorhanden.

Und du wärst auch gar nicht so traurig, wenn es wieder mehr gesellschaftliche Bestrebungen hin zu mehr Sexualmoral und der Aufstellung von Tabus gäbe, was auch nachvollziehbar ist und zu gewissen Teilen bereits auch - auf einer zunächst noch rein freiwilligen Basis - in Form der von mir genannten Gegenbewegungen zutage getreten ist. Und worauf, denkst du, wird es wohl letzten Endes dann hinauslaufen, wenn diese Bestrebungen sich auf breiter Ebene durchsetzen ?? Auf mehr gesellschaftliche Vorschriften, auch im sexuellen Bereich - für die DU dich hier auch implizit mit einsetzt.

Solange sowas - wie bei dir - auf freiwilliger Basis bleibt, ist dagegen meiner Meinung nach auch nichts einzuwenden. Das von mir weiter oben genannte Beispiel aus jüngster Zeit mit der Verschärfung der Verbote sexueller Annährungsversuche zwischen Teenagern zeigt aber, was dabei rauskommen kann, wenn wohlmeinende Leute wie du sowas auf Gesetzesebene durchzukriegen versuchen. Hier mal der Artikel zu dem Thema:

[[http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,522396,00.html]]

Kannst du in etwa nachvollziehen, warum ich bereits deinen leisen Ruf nach mehr Reglementierung auf sexueller Ebene hier im Forum bedenklich finde und mich zum Teil auch ausdrücklich dagegen ausspreche ??

Ich schaudere ganz ehrlich, wenn ich mir vorstelle, dass Menschen wie du eines Tages die Geschicke unserer Nation lenken könnten und dann ihre, in stiller Enthaltsamkeit zusammenkambüserten Ideen der breiten Masse aufzudrücken versuchen könnten. Viele der alten Kirchenväter waren ähnlich drauf wie du und was dabei rausgekommen ist, kann man ja sehen: KEINE andere Religion ist so derart sexualfeindlich und weltfremd wie die katholische. Darum entschuldige bitte, wenn ich hier im Forum mit allem, was ich habe, gegen alles anargumentiere, was auch nur halbwegs in diese Richtung geht. Solch traurige Zeiten wie damals brauchen wir nicht wieder, ganz bestimmt nicht.

tboxng


Das führt doch alles hier zu nix :|N

Wenn er in der Zeit, in der ihr solche ellenlangen Beiträge schreibt, lieber einen Quicky machen würdet, wäre es sinnvoller x:) Dann könnte man die Zeilen hinterher auf: "rrrrr - das war geil, richtig und gut" reduzieren und der Blickwinkel würde sich doch erheblich verbessern ;-)

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