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Und er schenkte ihr eine Perlenkette...

Sfü4ntjxe


Natürlich kann ich mir vorstellen, dass bestimmte Dinge auch direkt ausgesprochen werden, das ist sicher auch reizvoll. Aber das ist dann auch eine Frage der Stimmung.

genauso.

Ebenso, wie eine immer blumige Sprache nix für mich wär, wäre auch die immer deftige nichts. Es ist dann richtig, wenn das Gehörte in meinem Kopf unmittelbare, erregende Reaktionen auslöst :)z

B ergWwiesxe


süntje

du schränkst dann ein, dass es für dich zumindest nicht passt. Ich hab in anderen Fäden gelesen, dass es genau die gefühlte Erniedrigung ist, die Frau daran lustvoll findet.

So geht es mir nicht, deshalb find ich die Perlenkette schön

Das habe ich nicht ganz verstanden: Meinst Du, Du findest die Perlenkette schön, eben weil sie nicht mit Erniedrigung zu tun hat?

stöpseln hat sowas von "plopp und zu"

Ja, das finde ich auch und so eine Sprache finde ich nicht erotisch. Das klingt zu mechanisch. Da fehlt jede Streicheleinheit in der Sprache. Es klingt irgendwie zu distanziert.

Es ist dann richtig, wenn das Gehörte in meinem Kopf unmittelbare, erregende Reaktionen auslöst

Ja, das sehe ich genauso. Es gibt halt Stimmungen, da ist eine blumige Ausdrucksweise eine Bremse.

S}ün*txje


Das habe ich nicht ganz verstanden: Meinst Du, Du findest die Perlenkette schön, eben weil sie nicht mit Erniedrigung zu tun hat?

genau. Den Kick brauch ich nicht.

KTle-e0neFoxxy


Ich finde Ausdrücke wie "Perlenkette" super. Schade nur, dass es davon so wenige gibt. Oder habt Ihr bspw. eine Idee wie man "blasen" schöner umschreiben kann? Oder habt Ihr einen "süßeren" Ausdruck für Schwanz? Bei Eiern finde ich Juwelen schön. Aber sonst?

Bnerg7wiCese


Kleene Foxy

Schade nur, dass es davon so wenige gibt. Oder habt Ihr bspw. eine Idee wie man "blasen" schöner umschreiben kann?

Da hast Du ein echtes sprachliches Problem aufgetan. Mögen die Kreativen jetzt mal etwas neues erfinden.

"Blasen" ist wirklich kein treffender Ausdruck. Niemand bläst dabei ja wirklich und das, was geschieht, wird nicht einmal ansatzweise beschrieben. Es ist mehr Küssen, lecken, umspielen und in sich aufnehmen. Es ist sehr zärtlich, wie sich die Lippen um die Eichel schließen und es ist auch ein Beweis von Nähe und Vertrauen. Das müsste man doch auch sprachlich irgendwie schöner ausdrücken können.

Leider habe ich auch noch keine Idee.

S7üntxje


ich geh mal Ante rufen ;-D

Avnt=e{lami


Hmmmm, eine poetischere Metapher für Fellatio? :-/ Blasen ist kein Wort, das ich in der Konversation mit Frau Ante verwende, obgleich es natürlich recht prägnant und griffig ist. Irgendwie widerstrebt mir der ausdruck allerdings, vielleicht weil ich mir nicht wie ein Wasserball vorkommen möchte. Im Portugiesischen sagt man chupar, also Lutschen (woran ich immer denken muß, wenn ich Chupa-Chups sehe ;-D), im Chinesischen, das ja traditionell reich an blumigen Umschreibungen ist, gibt es die ebenso unpassende Bemerkung "die Flöte spielen". Wenn man von den Assoziationen von Bergwiese ausgeht, die ja irgendwie in Richtung naschen, schlecken, in sich bergen gehen ... :-

Vertrauen ist dabei eine ganz wichtige Komponente, denn der weibliche Mund ist ja eigentlich eine Art männliche Urangst, eine vagina dentata!

Und mit der Perlenkette, ich finde den Ausdruck an sich schön, aber wenn man pearl necklace googelt, stößt man schon auf eine ganze Menge Eindeutiges, da ist also schon ein kräftiger Schritt aus dem rein poetischen Lager hinaus gemacht worden. Trotzdem, und das ist nun wirklich nur mein ganz persönliches Empfinden, bietet sich der Ausdruck "Perlenkette" oder "eine Perlenkette schenken" ungeachtet seiner ja durchaus angenehmen Assoziationen für mich nicht so recht zum praktischen Gebrauch im pillow talk an, da muß ich Wolfgang recht geben. Es klingt mir irgendwie etwas zu poetisch, zu metaphorisch um aktiv zu wirken. Frau Ante würde vermutlich auch eher irritiert sein, wenn sie diesen Ausdruck vernähme. Ich überlege gerade, wie ich denn eigentlich dazu sagen würde, denn ganz bestimmt hat meine Frau von mir noch nie den Ausdruck "auf die Titten spritzen" gehört. ???

BGergwixese


Antelami

denn ganz bestimmt hat meine Frau von mir noch nie den Ausdruck "auf die Titten spritzen" gehört.

Ich kenne einige Deiner Beiträge und deshalb kann ich an dieser Aussage kaum zweifeln. *:) *:)

Es klingt mir irgendwie etwas zu poetisch, zu metaphorisch um aktiv zu wirken.

Vielleicht dann nicht mehr, wenn beide die Bedeutung kennen. :-/

SHünxtje


Frau Ante würde vermutlich auch eher irritiert sein, wenn sie diesen Ausdruck vernähme.

es gibt auch angenehme Irritationen :)z

A@ntelxami


Oooooch, Bergwiese, ich muß gestehen, daß ich den Reiz von etwas plastischeren Ausdrücken in der Hitze des Liebesspiels durchaus zu schätzen weiß. Es macht mich beispielsweise total an, wenn meiner sonst so beherrschten und formellen Frau mit ganz unschuldigem Gesichtsausdruck mal eine Formulierung entfährt, die ... |-o Vermutlich ist es aber gerade dieser Gegensatz, der mich dabei so heiß macht x:)

Vielleicht dann nicht mehr, wenn beide die Bedeutung kennen.

Das kann durchaus sein, aber wenn eine/r der beiden Kombattanten im Geschlechterkampf den Ausdruck partout nicht kennt, dann ist er ja auch nicht im allerersten Moment so selbsterklärend, daß jegliche Mißverständnisse und Irritationen ausgeschlossen werden könnten.

Was ich, ganz nebenbei bemerkt, rein optisch sehr mag, ist der Anblick einer vergleichsweise langen Perlenkette (und ich meine jetzt eine aus glänzenden, harten Kullern aus Süß- oder Salzwassermuscheln!), die tiiiiieeeeef ins Dekolleté hängt. x:) |-o

SXüngtzjxe


das ist doch eine, wie sagt man?, selbsterklärende Tätigkeit? ;-)

AXntelxami


es gibt auch angenehme Irritationen

Durchaus, Süntje, und Du bist ja auch eine Frau, die in dieser Hinsicht gerne irritiert läßt! Ich werde ja - wie ich meinem letzten Beitrag erläuterte, auch ganz gerne verbal irritiert. Frau Ante ist da nicht so ganz irritierungsfreudig, wenn es um sehr poetische Formulierungen geht. Dann fühlt sie sich ein wenig wie im Theater und hinterfragt schnell die Authentizität solcher Äußerungen. Lieber hört sie sich mit hauchzart ins vülgäre schwenkendem Vokabular eine Beschreibung der Auswirkungen an, die der Anblick ihres Hinterns in dieser Stellung auf Teile meines Organismus hat, als daß sie gerne Sätze hört, die ihren Kopf wieder zurück zum analytischen Denken bringen!

AAnte|lamxi


Tätigkeit schon, Süntje! Nur über den Zusammenhang zum Ausdruck "Perlenkette" muß man erstmal nachsinnen.

Vielleicht wäre es aber schön, wenn man nachdem man der jeweiligen Dame das besagte Schmuckstück auf die diskutierte lustvolle Art überreicht hat, eine Bemerkung macht, daß sie wie mit einer Perlenkette geschmückt aussähe?

Obwohl, dabei muß ich immer an diesen Kirchenmystiker, dessen name mir leider entfallen ist, denken, der sagte, das Kreuz Jesu wäre mit den Gliedern des Heilands wie mit Perlen geschmückt, und solche Gedanken vermeide ich gerne im Bett oder auf der Wohnzimmercouch. :-/

Sküntxje


ok, dann ist es natürlich absolut kontraproduktiv, wenn dann der Kopf anfängt zu arbeiten :)z

das darf nur mininmal einen Umweg über die Hörnerven und das Gehirn machen ;-)

BNergwixese


Antelami

Lieber hört sie sich mit hauchzart ins vülgäre schwenkendem Vokabular eine Beschreibung der Auswirkungen an, die der Anblick ihres Hinterns in dieser Stellung auf Teile meines Organismus hat, als daß sie gerne Sätze hört, die ihren Kopf wieder zurück zum analytischen Denken bringen!

Ich stimme Dir zu, dass die unbeabsichtigte Aufforderung zur analytisch hermeneutischen Auslegung von Teilen des Bettgesprächs kaum die Stimmung hebt. Deshalb sollte eine Metapher wie "Perlenkette" besser bereits Sprachkonvention sein. Die von Dir beschriebene positiv erlebte Irritation bezieht sich ja auch eher auf ungewohnte Verhaltensweisen als auf ungewohnte Ausdrücke. Daher kann das auch funktionieren, denn die "Regieanweisung" ist trotz aller Überraschung verständlich. Ja, und ich finde dies auch reizvoll. Allerdings neigt meine Freundin eher selten zu solchen Überraschungen, eine gewisse habituelle Mädchenhaftigkeit ist immer präsent.

Vielleicht wäre es aber schön, wenn man nachdem man der jeweiligen Dame das besagte Schmuckstück auf die diskutierte lustvolle Art überreicht hat, eine Bemerkung macht, daß sie wie mit einer Perlenkette geschmückt aussähe?

Das wäre eine Möglichkeit, zumindest würde man den eigenen Spaß, den man daran empfindet, noch besser zum Ausdruck bringen. Denn man liefert für ihren Kopf ja neues Futter, nämliches jenes, dass es für ihn reizvoll ausschaut. Damit ist dann noch mehr ausgesagt, als nur das, dass der Akt an sich schon lustvoll ist.

das Kreuz Jesu wäre mit den Gliedern des Heilands wie mit Perlen geschmückt,

In katholischen Gegenden bin ich immer wieder aufs Neue erstaunt über die Präsenz des besagten Herrn im Schlafgemach... ;-D

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