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Schlechtes Gewissen nach Handjob

fZeuers.tein8x9 hat die Diskussion gestartet


hallo zusammen,

wenn ich mit meiner freundin schlafe, dann kommt es des öfteren vor, dass sie vor mir ihren orgasmus bekommt.

das liegt daran, dass ich versuche, zuerst sie zu befriedigen und dann erst mich.

heute war es dann mal wieder so. und dieses mal habe ich sie gefragt, ob sie es mir mit der hand machen will.

nach kurzem zögern tat sie das dann auch.

hinterher kam ich mir dann aber irgendwie blöd vor. es war so ein komisches gefühl. ich kam mir vor, wie ein perversling.

kennt jemand dieses gefühl?

Antworten
LMeNxI025


Huhu *:)

Ne kenn dieses Gefühl nicht.

Ich mache es meinem Freund öfters mit der Hand, und umgekehrt ;-)

Hats dir denn gefallen?

Rede einfach mit deiner Freundin darüber, das es dir ggf. gefallen hat aber du ein blödes Gefühl hast.

Ich kann dir sagen, du brauchst kein blödes Gefühl haben. Ist doch was schönes :)^ :)z

n%ickIelbxrill


@ feuerstein89

da brauchst du überhaupt kein schlechtes gewissen haben. ein "handjob" ist doch was ganz normales. sprich mit deiner freundin drüber.

nWeugiuerDig


Genau, das ist doch gar kein Problem?

Vllt. gefällt dir Blasen ja mehr...Oder komme doch einfach in Ihr, wie wärs denn damit?

Oder wenn du merkst, dass deine Freundin einen Orgasmus bekommt - sie kann es dir ja auch sagen - dann probier doch einfach zeitgleich mit ihr zu kommen. Das ist meiner Meinung nach ein sehr schönes Gefühl, wenn das Sperma meines Freundes zusätzlich in mich spritzt und er mich vollpumpt.

LG

kcuckaucks}b:lxume


hallo feurstein!

wie kam es denn bisher zu deinem orgasmus? kommst du während des geschlechtsverkehrs zum orgasmus oder war es meistens so, dass du dich selbst mit der hand gestreichelt hast und dasss deine freundin sozusagen zuschauerin war?

und dieses mal habe ich sie gefragt, ob sie es mir mit der hand machen will.

wenn sie so etwas zum allerersten mal gefragt hast, dann hat dich die frage bestimmt überwindung gekostet. beim sex eine bitte zu äußern, das fiel mir früher sehr schwer. ich glaube man muss sich erst daran gewöhnen, dass man beim sex auch um etwas bitten darf.

hinterher kam ich mir dann aber irgendwie blöd vor. es war so ein komisches gefühl. ich kam mir vor, wie ein perversling.

kannst du dir erklären wie es zu diesem gefühl gekommen ist? ging das in die richtung, dass du dir zu wenig rücksichtsvoll, zu sehr egoistisch vorgekommen bist?

vielleicht hilft es dir wenn du dir die situation einmal umgekehrt vorstellst.

stell dir einmal vor deine freundin hätte dich lieb um etwas gebeten. angenommen sie hätte dich darum gebeten ihre brüste zu streicheln. hättest du bei so einer bitte das gefühl sie wäre egoistisch?

ARntel.ami


vielleicht hilft es dir wenn du dir die situation einmal umgekehrt vorstellst.

Das ist zumindest in meiner verqueren Denkweise nicht ganz dasselbe, kuckucksblume! Denn wenn ich meiner Frau einen Wunsch beim Sex erfülle, dann schränkt das ihre Fähigkeit, mir im Gegenzug Lust zu schenken, in keiner Weise ein. Wenn ich mir aber von ihr beispielsweise Oralverkehr oder einen Handjob bis zum Schluß wünsche, dann ist diese Erektion für ihren Lustgewinn verloren! In desem Zusammenhang kann ich den Fadeneröffner durchaus verstehen, mich kostet es enorme Überwindung, mich von diesem Gedanken zu lösen!

ksuck0udcksbhlu$me


Antelami

Wenn ich mir aber von ihr beispielsweise Oralverkehr oder einen Handjob bis zum Schluß wünsche, dann ist diese Erektion für ihren Lustgewinn verloren!

ja, diese erektion ist dann für ihren lustgewinn verloren. allerdings ist genau diese erektion für deinen lustgewinn gewonnen!

mir kommt das so vor als würde man einer frau nur dann vergönnen etwas "schenken" zu dürfen wenn sie im gegenzug dazu selber ein mindestens genauso großes geschenk erhält.

warum der frau aber nicht einmal diese beschenker-rolle gönnen? warum muss sie unbedingt am selben tag noch das "ausgleichsgeschenk" erhalten?

in feuersteins fall ist es ja so, dass seine freundin meistens vor ihm zum orgasmus kommt. so war es auch beim im eingangsbeitrag beschriebenen erlebnis. zumindest hatte ich ihn so verstanden.

sie hatte also einen orgasmus! und trotzdem fällt es ihm schwer sie darum zu bitten ihn auch anzufassen.

APnteHlami


Ich weiß, ich weiß, kuckucksblume, eigentlich weiß ich das! Ich habe aber - wenn es dann gilt - trotzdem ein Problem damit. Irgendwie bilde ich mir immer ein, daß meine Frau doch nicht meiner Lust dienen muß! Ich komme mir so dann ein wenig mies vor, als würde ich sie um etwas bitten, das zutiefts machismo-behaftet ist. Ich kann mich eben nicht so entsetzlich gut von diesem Gedanken lösen ...

Dxer kzleGine Pirinxz


antelami

ob das alice ihre spuren hinterlassen haben könnte?

D:er Fkleinex Prinz


da, nicht das!

k+ucku/cksSblxume


ja.. sich entsetzlich gut davon lösen.. *lacht* .. aber mir würde es schon reichen wenn sich ein mann etwas von diesem gedanken lösen könnte.

es ist auch für die frau ein gewinn wenn sich der mann ein bißchen von diesem gedanken lösen kann. solche ängste, die angst dass das eigene verhalten als machismo-behaftet wahrgenommen wird, und andere "benachbarte" ängste, die bleiben ja nicht ohne wirkung. solche ängste sind dann "in der luft", also sie bringen unsicherheit. wenn der mann nur mit halber überzeugung ein "geschenk" annehmen kann, dann wird auch die frau plötzlich unsicher.

was mich interessieren würde, wie kommt es zu der befürchtung es würde so sein, dass die frau deiner lust dienen muss? dieses "muss" interessiert mich.

sie könnte ja auch "nein" sagen. das ist ja der wichtige unterschied!

eine dienerin muss, das tun worum sie gebeten wird. aber deine frau darf ja auch nein sagen!

Afntelaxmi


Vielleicht fürchte ich, daß sie eben nicht nein sagen würde, was zugegebenermaßen etwaqs unpraktisch ist, denn schließlich zerbreche ich mir ja damit ihren Kopf. Aber das muß ist in diesen Zusammenhang eher mein Ausdruck für eine gesellschaftliche oder kulturelle Wahrnehmung, eben einer Unterordnung der Frau gewesen und bezog sich eigentlich weniger auf unser ganz konkretes Miteinander. Es ist weder meine noch ihre Vorstellung von einer Partnerschaft. Allerdings reagiert meine Frau sehr sensibel auf Eingriffe in ihre Entscheidungsautonomie (sie mag es zum Beispiel nicht, wenn ich Einladungen in ihrem Namen inklusive annehme!), beim Sex möchte sie aber - in völligem Gegensatz zu ihrem sonstigen Verhalten - gerne etwas geführt werden. Ich fühle mich in dieser Rolle nicht immer so sonderlich wohl und möchte eigentlich auch gerne mal etwas öfter verführt werden, vor allem muß ich aber aufpassen, sie nicht zu sehr zu bestimmen. Oder zumindest habe ich den Eindruck.

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