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Cuckold - Phantasie

L!ed)ersho#se hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen, ich bin neu hier und wollte mal Eure Meinung zur Entstehung von Phantasien für’s Kopfkino hören.

Ich bin seit 5 Jahren mit meiner Partnerin zusammen. Vor knapp einem halben Jahr war mein Schatz alleine auf einer Party bei einer guten Freundin eingeladen. Diese Freundin hat schon länger eine Affäre, ihr Lover war auch eingeladen. Als ich an diesem Abend in’s Bett bin, waren die Gedanken bei meiner Freundin. Und plötzlich lief in meinem Kopfkino ein neuer Film ab: Mein Schatz wird vom Lover der Freundin angemacht, die Sache entwickelt sich und die beiden haben Sex. Das Ganze hat mich derartig angeturnt, dass ich es mir nicht nur 1 x gemacht habe. Seit dem ist diese Cuckold/Wifesharing – Phantasie fest in meinem Kopf und dient als regelmäßige Wichsvorlage. Meine Partnerin kennt meine Phantasie, ich will es nicht für ausgeschlossen halten, dass es vielleicht irgendwann mal zu einer Verwirklichung kommt. Aber darum geht’s hier nicht. Ich bin eher überrascht, weil mir solche Gedanken sowohl in meiner früheren Beziehung, als auch in der jetzigen Partnerschaft vollkommen unbekannt waren. Das war wie wenn man einen Schalter umgelegt hätte, von 0 auf 100. Wie ist diese Phantasie bei Euch entstanden ?

Antworten
Lreder3hosxe


Hatte mir zumindest ein paar Antworten erwartet....niemand da, der mir über seine Erfahrungen berichtet ??

A?lva^aaro


Hallo Lh.

das doofe an der Sache ist ja, dass es nicht Einen Grund dafür gibt, sondern einen ganzen Haufen - wie meist.

Du wirst viele einzelne Bedürfnisse, Wünsche, Phantasien schon länger in dir schlummernd gehabt haben, jedoch wurden sie erst durch diesen einen Gedanken zusammengeführt. Es ist mit Sicherheit eher eine Entwicklung, welche dahintersteckt - niemand ändert sich von heute auf morgen, auch nicht in solchen Belangen.

Wie ist die Phantasie bei mir entstanden?

Rückblickend: Schleichend. Und wann genau die Idee kam, kann ich gar nicht mehr sagen, ich denke, sie war einfach eine konsequente Weiterführung vorheriger Tendenzen.

1.

Es fing bereits vor vielen Jahren an, da war ich noch mit einer anderen Frau zusammen. Schon immer mochte ich pornographisches - und beim Zuschauen bemerkte ich, wie ich immer mehr anfing mir vorzustellen, ich wäre die Frau dort in dem Film und nicht der Kerl: Wie mag es sein, diese "Gier" der Kerle auf sich zu spüren? Das "gewollt werden" fand ich sehr reizvoll. Männer wollen immer, Frauen nicht(angeblich) - wie wäre es also die andere Seite zu erleben? Aus männlicher Sicht doch reizvoll?! Ich stehe nicht auf Männer, aber auf dieses "gewollt werden" und diese so deutliche Lust. In der Phantasie knied man dann schon mal schnell vor einem Kerl. Und in dieser Rolle merkst du schnell, dass du dafür auch eine devote Ader brauchst. Die habe ich wohl also auch.

2.

Und dann gibt es noch den Aspekt des Stolzes. Auf die Freundin/Frau. Sehr schon zu erleben, dass ein anderer Mann sich für die eigene Frau interessiert! Vergiss mal das Thema Eifersucht dabei - ich meine ja nur die Bestätigung der Eigenen Meinung. Ich finde, meine Frau ist die Tollste und erlebe nun, andere sehen das auch so. Das ist Bestätigung und fühlt sich gut an, oder?

1+2=3 ;-)

Devote Ader/Lust auf die Lust+Stolz, da hat man schon mal gute Voraussetzungen für den Gedanken, seine Frau mit nem anderen sehen zu wollen.

Aber der Haufen ist noch viel größer - sorry.

Es ist ein schwieriges Feld in dem man schnell den Überblick verliert. -welche GEfühle gehören wohin u.s.w. Insbesondere auf Verständnis trifft man selten.

Aber ich bestätige: Solche Phantasien sind ne feine Sache und wenn dir mal in diesem Zusammenhang jemand sagt, du würdest also deine Frau nicht wirklich lieben: Ich halte das für Quatsch - so einfach ist es eben nicht!

Lgederxhose


Hallo Alvaaro,

danke für Deine Antwort. Es ist klar, dass es für Phantasien aller Art die vielfältigsten Ursachen gibt. Zu Deinen Gründen: Die devote Ader kann ich auch rückblickend bei mir nicht entdecken - aber vielleicht gehört die auch zu den versteckten Ursachen.

Mit Punkt 2 kann ich schon mehr anfangen: Ich denke der Stolz ist bei jedem da, meine Partnerin ist dazu auch noch ein ziemlicher Hingucker - auch wenn ihr das selber meist nicht auffällt. Ich habe es schon öfters genossen, mich nach Saunagängen etwas abseits zu stellen und andere Männer beim Beobachten/Begutachten meiner Freundin zuzusehen.

Wäre schön, auch noch von anderen Betroffenen was zu hören.

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