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Sie will seltener als er

B9edrgwiaexse hat die Diskussion gestartet


Ich nehme an, dass dieses Problem vielen Männern bekannt ist. Mir jedenfalls geht es so, dass ich häufiger Sex will als meine Partnerin. Das hat bei ihr viele Gründe: der Alltag (Arbeit, Kind und andere anstrengende Dinge), Streit und Konflikte, die im gemeinsamen Zusammenleben aufkommen, körperliches Unwohlsein, Müdigkeit. Jedenfalls ist es so, dass wir nur ein bis zwei Mal die Woche Sex haben. Für mich ist das viel zu wenig, leider verspüre ich schon nach zwei Tagen große Lust.

Nun überlege ich, wie ich damit umgehen kann.

Ich sehe im Geiste schon die Antwort des einen oder anderen Freund des offenen Wortes vor mir: "Mach es Dir öfter selbst". Aber ich stimme dem zu, was in einem Faden ein User schrieb: SB bringt nur sehr kurzzeitige Befriedigung, es ist dagegen befriedigender, wenn man zum Höhepunkt durch sie gebracht wird. So geht es mir auch. SB ist daher keine echte Lösung. Außerdem fehlt mir die Ruhe dafür, denn ich bin selten alleine zu Haus, die Familie ist immer da.

Daher wären eigentlich Tipps gut, wie man die gemeinsame Lust auch im Alltag und auch nach etlichen Jahren Beziehung sowie nach stressigen Arbeitstagen wiederbeleben kann.

Natürlich könnte ich auch akzeptieren, dass die Libido meiner Partnerin anders tickt als meine. Dann käme es nicht so sehr darauf an, Lust gemeinsam zu erleben. Also müsste ich bzw. müssten wir beide einen Weg finden, mit meiner häufiger auftretenden Lust umzugehen.

Ich kann aber nicht unbedingt meine Partnerin darum bitten, es mir zu machen. Dabei komme ich mir komisch vor. Das ist vor allem dann so, wenn sie gar nicht in Stimmung für Sex ist. Oft - so scheint es mir- ist sie dann auch nicht in der Stimmung, sich um mich zu kümmern. das ist auch sehr verständlich, wenn sie müde oder gestresst ist oder sich unwohl fühlt. Doch mein Trieb drängt ja trotzdem. Das ist eine Zwickmühle.

Antworten
D?er Rklein-e Prixnz


ja, das ist eine zwickmühle, in der viele paare stecken, und eine lösung weiss ich auch nicht dafür.

auf jeden fall braucht es dir nicht komisch vorzukommen, wenn du sie bittest, dass sie dir "schnell mal" hilft, und wenn sie sich dir nur zeigt, damit du besser kommen kannst.

ob sie deiner bitte nachzukommen in der lage ist, ist eine andere frage, aber wenn du dir "komisch vorkommst", mit ihr offen zu sein, dann stehst du dir ja selbst im weg, finde ich.

e#hr+lic=hER


Bergwiese, such dir ein Hobby, was dich ablenkt! Skydiving zum Beispiel.

B5ergwi:esre


Ein Problem ist ja auch: Wenn die Pausen sehr lang werden, dann bin ich immer ziemlich aufgeladen, wenn es dann zum Sex kommt. Manchmal kann ich das kontrollieren, aber oft ist es eben auch nicht wirklich schön, weil es zu schnell zu Ende geht und weil dieser sich entladende Druck irgendwie das Lustempfinden stört. Die lange Enthaltsamkeit sorgt manchmal für einen tollen Höhepunkt, aber auch oft für eher fade körperliche Erleichterung, die zu schnell eintritt. Auch weil ich so unter Spannung stehe, bin ich eben nicht entspannt genug, um genießen zu können.

:-/ :-(

Kleiner Prinz

und wenn sie sich dir nur zeigt, damit du besser kommen kannst.

Du meinst, sie würde sich mir zeigen und ich würde ihren Anblick nutzen, um mich zu erregen für SB? Hm, das ist kein uninteressanter Gedanke. Allerdings käme ich mir komisch vor, wenn sie dies aus pragmatischen Gründen täte und ich das fühlen würde, dass sie eigentlich nicht innerlich beteiligt ist. Ich käme mir beobachtet vor und ich würde mich auch meiner Lust schämen. Ich habe ohnehin Schwierigkeiten, allein Lust vor ihr zu erleben. :-(

Daer +kleiqne Pxrinz


ja, ich hab schon manchmal von dir gelesen, weil mir deine schreibe gefällt, deswegen weiss ich, dass du ein kleines problem hast, deiner lust wirklich freien lauf zu lassen.

Du meinst, sie würde sich mir zeigen und ich würde ihren Anblick nutzen, um mich zu erregen für SB? Hm, das ist kein uninteressanter Gedanke. Allerdings käme ich mir komisch vor, wenn sie dies aus pragmatischen Gründen täte und ich das fühlen würde, dass sie eigentlich nicht innerlich beteiligt ist.

klar tut sie das aus pragmatischen gründen, weil sie eben in dem moment nicht anders kann. aber auch die situationspragmatik kann sehr zugewandt, liebevoll, erotisch sein. das MUSS keine kalte stimmung sein, dass sie sich dir zeigt, dabei ein buch liest und völlig weg von dir ist.

sie kann dir sehr zugewandt sein, sich streicheln, dir liebe, geile, romantische, vulgäre dinge sagen, sie weiss doch, was du magst. du kannst nähe zu ihr herstellen, weil du deine scham, die ja eh nur hinderlich ist, über bord wirfst und einfach nur deine aktuelle lust lebst, die sie dann miterleben darf. kaum was ist erotischer als zu sehen, wie bei dem, den man liebt und begehrt die zurückhaltung weicht und die lust wächst.

es ist sicher falsch, dich vor ihr deiner lust zu schämen, wie du diese scham besiegen kannst, weiss ich leider nicht. aber ich weiss, dass es sehr befriedigend und befreiend ist, die lust bis in die letzte faser zuzulassen.

B"ergUwiese


Kleiner Prinz

ich hab schon manchmal von dir gelesen, weil mir deine schreibe gefällt

Das Kompliment möchte ich postwendend zurückgeben.

sie kann dir sehr zugewandt sein, sich streicheln, dir liebe, geile, romantische, vulgäre dinge sagen, sie weiss doch, was du magst. du kannst nähe zu ihr herstellen, weil du deine scham, die ja eh nur hinderlich ist, über bord wirfst und einfach nur deine aktuelle lust lebst, die sie dann miterleben darf. kaum was ist erotischer als zu sehen, wie bei dem, den man liebt und begehrt die zurückhaltung weicht und die lust wächst.

Also vom Kopf her kann ich Dir nur zustimmen. Deine Argumentation ist überzeugend. Die Vorstellung ist sogar reizvoll. Ich selber mag es ja auch, wenn ich ihre Lust spüre, ich kann das genießen und ich finde es sogar erregend, nicht selten ist ihre Lust ein wichtiger Stimulus für mich und hilft mir, aus mir herauszugehen.

Wie es ihr damit geht, weiß ich nicht so genau. Ich habe sie zwar schon danach gefragt, aber die Antworten waren eher vage, ließen nicht auf größere Erregungspotenziale schließen. Aber ich weiß ja von mir selber, dass Antworten auf solche Fragen auch nicht immer locker über die Lippen gehen. Immerhin habe ich es vor kurzen erlebt, wie sie sich selber in eine erregte Stimmung hineingesteigert hat, als sie sich nur um mich gekümmert hat. Es reichte nicht, um selber noch Sex zu wollen, aber sie hat mein Stöhnen durch eigenes begleitet. Allerdings weiß ich nicht, ob es nicht allein zur Animation gedacht war. So what: animioerend war es auf alle Fälle!

Was Dein Vorschlag angeht, so werde ich wohl noch einige Zeit daran arbeiten müssen, ihn zu realisieren. Ist doch seltsam und erstaunlich, wie stark die eigenen Grenzen manchmal sind.

DJerT kle4ine uPrinxz


meine erfahrung ist, dass probieren über studieren geht. soll heissen, einfach machen, behutsam und vorsichtig natürlich! reden ist schon sehr gut, aber manchmal auch überfordernd. wie du sagst, antworten auf fragen gehen manchmal nicht so locker über die lippen.

was das mitstöhnen ihrerseits anbelangt, glaube ich kaum, dass es nur stimulanz für dich war, das wird schon eher "echt" gewesen sein.

h8exexT.


Erregungspotenziale schließen. Aber ich weiß ja von mir selber, dass Antworten auf solche Fragen auch nicht immer locker über die Lippen gehen.

über euer kommunikationsproblem haben wir ja an anderer stelle schon geschrieben, wie wäre es denn zur abwechslung wenn du einfach mal machst, sprich tue einfach wozu du lust hast, wenn ihr irgendwas nicht gefallen sollte wird sie wohl stop sagen, oder?

Immerhin habe ich es vor kurzen erlebt, wie sie sich selber in eine erregte Stimmung hineingesteigert hat, als sie sich nur um mich gekümmert hat. Es reichte nicht, um selber noch Sex zu wollen, aber sie hat mein Stöhnen durch eigenes begleitet. Allerdings weiß ich nicht, ob es nicht allein zur Animation gedacht war. So what: animierend war es auf alle Fälle!

Was immer ihr getan habt, wieso hat es dann zum sex nicht mehr gereicht? Vorausgesetzt ihr stöhnen war lustvoll, wäre es doch wohl richtig gewesen sie im richtigen moment einfach zu nehmen und der kommt bei spielchen ohne kopulation doch unvermeidlich, zumindest nach meiner erfahrung, allerdings nicht zwangsläufig.

Mwonixka6x5


weiß ich nicht, ob es nicht allein zur Animation gedacht war.

Könnte ich mir gut vorstellen. :)z

B/ergwxiese


Monika

aber was muss ich daraus schließen?

M\oniakaa6x5


Bergwiese

:-/ Keine Ahnung, ich kenne deine Frau ja nicht. Wenn du den Verdacht hast, dass sie dich animieren will, dann entweder, um es zu beschleunigen oder deinen Spaß zu verstärken. Ich denke, wenn sie davon sehr erregt würde, dann würde sie es dir doch irgendwie zeigen, selbst Lust bekommen auf mehr. Ich habe dein Eindruck, dass du ziemlich im Dunkeln tappst?

BLebrgw4iese


Monika

Ja, ich tappe ein bißchen im Dunkeln. Das ist auch ein Problem meines nicht sehr starken Selbstbewusstseins. Ich bin mir einfach oft unsicher und ich kann mich nicht gut gehen lassen, wenn es nur um mich geht. Außerdem denke ich dann, das es egoistisch ist und keine Frau große Freude daran haben kann.

Diese Skrupel stehen im heftigen Widerstreit zu meinen Wünschen, denn natürlich finde ich den Gedanken toll, dass es nur um mich geht und ich mir gar keine Gedanken um ihre Befriedigung machen muss. Das entlastet auch von der Angst, das nicht hinzukriegen. Aber mein innerer Zensor schreitet bei solchen Gedanken sofort ein und empört sich über meine Selbstbezogenheit. Im Grunde würde die Antwort meiner Freundin auf diese Skrupel wohl lauten, ich solle mir nicht den Kopf anderer Leute zerbrechen, sie könnte ja auch selber sagen, wenn sie etwas nicht will. Ich zerbreche mir oft und immer wieder den Kopf anderer Leute, sicher nicht, weil ich so wohlerzogen bin, sondern einfach, weil ich die innere Freiheit nicht habe, meinen Wünschen und Lüsten zu frönen.

sfpeed;yx2x0


@ Bergwiese

Ich kann dein Problem gut nachvollziehen. Meine Beziehung ging leider daran kaputt.

Ich könnte es auch nicht genießen wenn Sie nur halbherzig ohne Lust zu haben mir einen runterholen würde. Das wär für mich der Abtörner schlechthin. Und unter Umständen würde Sie es auch noch mehr abtörnen. Kann mir vorstellen, das wenn sie es nur dir zu liebe macht, irgendwann komplett von diesem Sexding angewiedert wäre.

Eine Lösung hab ich nicht, hab ja selbst keine für mich gefunden. Außer natürlich die üblichen Ratschläge:

- Miteinander reden

- Die allgemeine Beziehung verbessern

- Sie verwöhnen auch körperlich, aber ohne sexuelle Handlungen

- die Situation aktzeptieren

- Trennung

MYonnikax65


Bergwiese

denn natürlich finde ich den Gedanken toll, dass es nur um mich geht und ich mir gar keine Gedanken um ihre Befriedigung machen muss.

Hm, ehrlich gesagt, Sex ist für mich auch nur ausnahmsweise eine Soloveranstaltung. Es kann ja jeder auch mal abwechselnd "dran" sein, aber so prinzipiell finde ich nicht, dass es beim Sex nur um einen gehen sollte. Insofern hätte ich persönlich gegen deinen inneren Zensor gar nichts einzuwenden. ;-)

Ich zerbreche mir oft und immer wieder den Kopf anderer Leute, sicher nicht, weil ich so wohlerzogen bin, sondern einfach, weil ich die innere Freiheit nicht habe, meinen Wünschen und Lüsten zu frönen.

Das wiederum kann ich schon verstehen. Andererseits hilft es nichts, seinen Wünschen zu frönen, wenn der Partner nicht mitzieht, das wiederum kann man nur allein dann machen.

In euren Fall ist mir aber nicht klar, inwieweit ihr eure jeweiligen Wünsche kennt? Möglich wäre ja, dass sie auch Wünsche hat, die dir nicht klar sind.

Ansichts eures Alltagslebens finde ich übrigens 1-2 mal die Woche auch nicht so extrem wenig, zumindest kann ich nachvollziehen, dass es deiner Frau reicht. Das bloß mal nebenbei.

B*erg1wiexse


Monika

Sex ist für mich auch nur ausnahmsweise eine Soloveranstaltung

Für mich auch. Ich finde es gemeinsam einfach erheblich befriedigender.

Aber ich habe einfach an die Vorschläge anderer hier angeschlossen. Die liefen in die Richtung, dass es dann zu einem Solo wird, wenn ihre Libido nicht mitspielt. Grundsätzlich wäre es mir gemeinsam lieber, denn ihre Erregung ist für mich ein starker Stimulans für die eigene.

Aber auf der anderen Seite braucht es auch eine Möglichkeit, dass beide ihrer Libido so folgen, wie sie beschaffen ist. Das meint ja auch, dass die Gemeinsamkeit nicht zum Dogma werden darf, wenn sie nicht durch gemeinsame gleichzeitige Lust auf Sex gedeckt ist.

In euren Fall ist mir aber nicht klar, inwieweit ihr eure jeweiligen Wünsche kennt? Möglich wäre ja, dass sie auch Wünsche hat, die dir nicht klar sind.

Das ist sicher so. Ich kenne nicht alle ihre Wünsche. Das muss ja auch nicht schlechtes sein, so gibt es nach Jahren des Zusammenlebens eben noch Dinge aneinander kennenzulernen.

Ansichts eures Alltagslebens finde ich übrigens 1-2 mal die Woche auch nicht so extrem wenig, zumindest kann ich nachvollziehen, dass es deiner Frau reicht.

Es ist vielleicht nicht extrem wenig, aber MIR reicht es lange nicht. :-( :-( Ich kann dann gar nicht nachvollziehen, dass es ihr reichen soll. Aber ich bin bereit, das zu akzeptieren. Mich selbst kommt das Bedürfnis danach doch häufiger an und damit muss ich irgendwie umgehen lernen.

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