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Sie will seltener als er

EShema"liger rNutz/er (#}1491x87)


Hm, ehrlich gesagt, Sex ist für mich auch nur ausnahmsweise eine Soloveranstaltung. Es kann ja jeder auch mal abwechselnd "dran" sein, aber so prinzipiell finde ich nicht, dass es beim Sex nur um einen gehen sollte. Insofern hätte ich persönlich gegen deinen inneren Zensor gar nichts einzuwenden.

mit der nur ausnahmsweisen soloveranstaltung hast du natürlich recht.

erinnere ich mich richtig, dass es bei dir eine phase gab, wo du sehr wenig lust hattest?

M!onixka65


Der kleine Prinz

Ja, erinnerst du richtig. Die Grundlage war sicher eine ähnliche Situation wie bei Bergwiese. Viele Alltagsprobleme, Probleme mit den Kindern, Beruf etc.

ENhemalig`er Nutz%er (#149x187)


monika

und mit welcher begründung sagst du dann das mit der ausnahmsweisen soloveranstaltung?

soll dein freund/mann leiden, weil du keine lust hast?

MDoEnikaJ65


Der kleine Prinz

Wenn ich keine Lust habe, dann habe ich auch keine Lust auf Soloveranstaltungen, im Gegenteil, da besteht die Gefahr, dass das letzte bisschen Lust auch noch flöten geht. Ich finde das total abtörnend, einen bedürftigen Mann. :-/ Ist so, kann ich nicht ändern.

Umgekehrt würde ich das im Leben niemals wollen, dass der Mann lustlos für meine Befriedigung sorgt. Das geht überhaupt gar nicht.

E!hemali'ger NuRtzer< (#1491x87)


ja, auf der einen seite kann ich das verstehen, aber irgendwie auch wieder nicht :-/

von dir aus kann ich das schon nachvollziehen.

auf der anderen seite, ein "nichtbedürftiger" mann würde dich ja verhungern lassen, und da verstehe ich dich eben nicht. zum einen brauchst du den bedürftigen mann, zum anderen turnt dich sein bedürfnis ab.

ich komme da einfach nicht mit :-/

Msonitkax65


Der kleine Prinz

Hm, das ist vermutlich ein sprachliches Problem. Für mich gibt es einen Unterschied zwischen "bedürftig sein" und "begehren. Beim letzteren ist eine erotische Komponente dabei, beim "ich habe ein Bedürfnis" nicht. Begehren mit einer gewissen Souveränität, die ich bei einem erwachsenen Mann voraussetzen will. Erst dann zieht er mich auch an.

Was mich abtörnt ist dieses "ich brauchs unbedingt", egal, wie die Frau gerade drauf ist (und umgekehrt natürlich). Bedürftigkeit hat immer Schwäche im Paket, es macht den Mann für mich automatisch kleiner, so wie ein Kind eben, dass jetzt nach der Mutterbrust schreit. Zudem vermittelt es den Eindruck, dass es im Grunde egal ist, wer das Bedürfnis befriedigt, hauptsache es passiert, womöglich auch egal wie... Ich weiß nicht, ob ich das richtig rüberbringen kann.

Es kann ja auch passieren, dass beide "bedürftig" sind, du darfst nicht glauben, dass mir das fremd ist. Ich kenne das Gefühl durchaus. Aber sowie es einseitig ist, werde ich davon abgestoßen. Und alles in allem ist Begehren immer noch das Beste, da habe ich lieber weniger Sex und dann eben richtig.

B3ergtwiesxe


Monika

Mir fällt auf, dass Du - ähnlich anderen Frauen hier im Forum - dem Trieb an sich gewisse negative Beiklänge gibst. So wie hier:

Bedürftigkeit hat immer Schwäche im Paket, es macht den Mann für mich automatisch kleiner, so wie ein Kind eben, dass jetzt nach der Mutterbrust schreit.

Das ist - ganz sicher ungewollt - ziemlich verletzend. Ja, der Mann als solcher ist eben doch Säugetier (Frauen, vermute ich, eigentlich auch ;-) ) Als solches ist er dem Sexualtrieb unterworfen und noch bevor es eine bestimmte Frau gibt, auf die sich sein Begehren richtet, empfindet er den Drang, eine Frau zu "besitzen" bzw. mit einer Frau Sex haben zu müssen. Ich sage bewusst: müssen. Es ist ja nicht eine Sache der freien Entscheidung. Man kann sich nicht gegen seinen Trieb entscheiden. Er übernimmt dann und wann ganz rigoros das Szepter.

Eine Frau möchte gerne, das ausschließlich sie als konkrete Person es ist, die beim Manne Lust auslöst. Aber das ist Illusion. Zuerst ist da der Trieb an sich. Allerdings: Ich persönlich möchte mit keiner anderen Frau als der meinigen schlafen, auch wenn sie das aktuell empfundene "Bedürfnis" nicht ausgelöst hat. Es gibt da schon doch eine Verbindung zur Partnerin.

Dass Dich das abtörnt, kann ich voll und ganz verstehen. Du sagst ganz richtig, dass es ja vor allem SEIN Problem ist, es hat, auch was das Gefühl des Getriebenseins angeht, nichts mit dem Begehren zu tun, welches Du speziell in ihm auslöst. Das ist sicher nicht sexy. Aber anders herum ist es nicht wirklich zu vermeiden und das Unvermeidbare als ein Problem mangelnder Souveränität abzutun, ist das verletzende. Denn aus dieser Sicht sind wir als Männer ALLESAMT kleine quengelnde Kinder, nur der eine oder andere verbirgt es geschickter oder entschärft den Druck dezent, wenn er alleine ist. Es gehört aber zum Mannsein dazu, von daher ist es nicht schön, wenn das so negativ bewertet wird.

Es ist vor allem auch - nach meiner bescheidenen Meinung - eine Täuschung. Eine Frau möchte gerne, das ausschließlich sie als konkrete Person es ist, die beim Manne Lust auslöst. Aber das ist Illusion. Zuerst ist da der Trieb an sich. Natürlich löst auch sie durch ihr Aussehen und ihre Ausstrahlung solches Begehren aus. Aber z. B. durch lange Phasen der Abstinenz bricht vor allem der nackte Trieb durch, das unbesiegbare Bedürfnis nach Sex.

Allerdings führt das nicht zu Beliebigkeit : Ich persönlich möchte mit keiner anderen Frau als der meinigen schlafen, auch wenn sie das aktuell empfundene "Bedürfnis" nicht ausgelöst hat. Es gibt da schon doch eine Verbindung zur Partnerin. Sie ist es, zu der ich das Vertrauen habe und sie ist es, deren Körper ich gerne spüren möchte. Das Ausbrechen des blanken Triebes ist damit - für mich - keineswegs Blindheit gegenüber meiner Partnerin als Mensch.

Aber wie gesagt, ich kann Dir nachfühlen, dass der blanke Trieb nicht sehr erotisierend wirken mag. *:)

E3heWmalige\r NutzerO (#1x49187)


kann es also sein, dass der "bedürftige" mann dir nicht sagen darf "ich bin gerade so geil, kannst du dich bitte ausziehen und mir deine muschi zeigen, damit ich kommen kann", sondern dass der mann eher sagen müsste "ich will dich auf der stelle ficken, ich muss dich jetzt haben ..." und dich dann schnappt und dich auszieht?

EIhe9maligenr Nu?tzeJr (#14x91x87)


oh sorry, das war an monika geschrieben

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hm...

irgendwie ist das bei mir anders rum...

ich möchte öfters als mein freund xD

MVoniyka6x5


Bergwiese

Aber z. B. durch lange Phasen der Abstinenz bricht vor allem der nackte Trieb durch, das unbesiegbare Bedürfnis nach Sex.

Das kenn ich genauso, ich leugne es nicht. Es geht nicht darum, dass es keinen Trieb gibt, sondern den Umgang damit.

aus dieser Sicht sind wir als Männer ALLESAMT kleine quengelnde Kinder

Sorry, aber das stimmt einfach nicht. :-/ Es tut mir leid, wenn dich das verletzt, aber es ist nun mal einfach so, dass es mich abtörnt.

der eine oder andere verbirgt es geschickter oder entschärft den Druck dezent, wenn er alleine ist.

Das ist doch in Ordnung, machen Frauen genauso. Der Druck ist zunächst mal das Problem desjenigen, der ihn hat. Wenn er einen Partner hat, der gerade auch Lust hat oder sich anstecken lässt, umso besser.

Das Ausbrechen des blanken Triebes ist damit - für mich - keineswegs Blindheit gegenüber meiner Partnerin als Mensch.

Das glaub ich dir, ich versteh dich auch. Aber die Lösung in einseitigem Sex zu sehen ist meiner Ansicht nach eine absolute Sackgasse, es sei denn, deine Frau mag das. Aber wie du ja selbst sagst, du tappst im Dunkeln, da liegt doch auch schon ein Problem. Du weißt nicht genau, wie sie das empfindet.

MKonikax65


Der kleine Prinz

:=o Da ist auf jeden Fall was dran. 8-)

E6hemal$igeXr NutzerK (#149^1x87)


ah ok, dann blick ich jetzt durch ;-D

G1rüne7r Kakxtus


Natürlich könnte ich auch akzeptieren, dass die Libido meiner Partnerin anders tickt als meine. Dann käme es nicht so sehr darauf an, Lust gemeinsam zu erleben. Also müsste ich bzw. müssten wir beide einen Weg finden, mit meiner häufiger auftretenden Lust umzugehen.

Du könntest Dir Deine Partnerin schnappen und einmal zu einem Profi gehen, d.h. Psychologen, Beziehungsberater, oder was weiß ich was es da für Stellen gibt. Hier im Forum wurde oft erwähnt, dass Verhütungsmittel die Libido der Frau negativ beeinflussen können und der Profi könnte euch da helfen andere Mittel zu wählen.

Oder das Gespräch hilft Dir Möglichkeiten zu finden Deine zu starke (für Deine Frau) Libido zu reduzieren.

kZuck"ucklsblWume


@ Monika

aber es ist nun mal einfach so, dass es mich abtörnt.

so ein empfinden wird von frau zu frau unterschiedlich sein denke ich. ob es für die frau unangenehm ist wenn sie stark dieses "ich brauche" des mannes spürt, das kann man nur erfahren wenn die betreffende frau sagt wie es ihr dabei geht. ich selbst kann nicht wirklich etwas dazu beitragen, weil mir die erfahrung fehlt nur so rein in der vorstellung finde ich den gedanken nicht befremdlich stark zu spüren, dass mein partner unbedingt sex möchte während ich es nicht möchte. ich glaube dass so etwas auch typ-sache ist. meine mutter zum beispiel kann alles was nur entfernt in richtung jammern und leiden geht ganz schwer ertragen, sie fühlt sich dann automatisch zuständig und fühlt sich dann aber sofort erdrückt. bei mir ist es anders. die bedürftigkeit von jemandem neben mir (jetzt nicht speziell auf sexualität bezogen) erzeugt bei mir selbst keinen druck oder zumindest keinen so großen druck.

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