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Sie will seltener als er

Dfer k[lEeine @Prixnz


bergwiese

Wenn sie viel schreit, dann schreien wir uns leider auch bald an, weil wir dann so genervt sind.

und wie es es sonst mit euch? seid ihr eher ruhige menschen, die in sich ruhen?

oder seid ihr im allgemeinen und vom charakter her eher quirlige menschen, viel aktiv, vielleicht eher schnell ärgerlich auf euch selbst oder aufeinander (gegenseitig)?

AErtzus


@ Bergwiese

wie alt ist euer Kind ? Wenn es nachts noch schreit wohl sehr jung oder ? Stillt deine Frau noch ?

B}ergwixese


Kleiner Prinz

wir sind beide eher Menschen, die sich kräftig ärgern können. Wir ruhen beide nicht in uns selbst, sondern sind durch beruflichen Ärger oder Stress im Familienalltag durchaus zu verunsichern. Wir sind beide schlecht in der Lage, Stress abzuschütteln, sondern wir laborieren beide stark an solchen Dingen. Meine Freundin kann z.B. tagelang über Ärgernisse auf Arbeit nachgrübeln. Man sieht ihr dann förmlich an, dass es in ihr gärt und brodelt. Ich bin eigentlich genauso.

Awrtus


Wir ruhen beide nicht in uns selbst, sondern sind durch beruflichen Ärger oder Stress im Familienalltag durchaus zu verunsichern.

daran sollte man dringend arbeiten ... man kann vielleicht gemeinsam ein Yoga-Seminar o.ä. buchen ?

B erg.wiiese


Artus

es ist jetzt zwei. Nachts schreit es nur noch, wenn es krank ist. Dafür tobt es sich manchmal tagsüber und mit viel Energie aus. Oder es geht einfach Abende lang nicht richtig ins Bett und hängt bis 11 Uhr abends den Eltern am Rockzipfel mit allerlei Wünschen. Manchmal haben wir uns schon wie Kellner im Schnellrestaurant gefühlt.

A~rtuxs


da macht ihr wohl gehörig was falsch in der Erziehung ... und damit schadet ihr euch mehr als euch lieb sein kann und zur Entspannung trägt das ganz sicher auch nicht bei ... ihr solltet euch mal von erfahrenen Eltern beraten lassen ... wenn die Kleine jeden Tag zu festen Zeiten ins Bett geht und schläft, dann hat auch die "Entspannung" eine gewisse Chance und möglicherweise kommt dann auch wieder so etwas wie Lust ... und nicht nur Trieb ... :-)

AVrtus


und Berwiese wenn gar noch ein zweites geplant ist und die/der wird auch so quirlig und darf machen was er/sie will ... dann gute Nacht ... im wahrsten Sinne des Wortes ... dann ist deine Frau (und du auch?) reif für die Klappse ... also Fazit: ihr habt euch nicht im Griff und das Kind schon gar nicht ... und du denkst nur ans poppen @:)

B+er+gwifese


Artus

wenn die Kleine jeden Tag zu festen Zeiten ins Bett geht und schläft, dann hat auch die "Entspannung" eine gewisse Chance und möglicherweise kommt dann auch wieder so etwas wie Lust ... und nicht nur Trieb ...

Ja, das wissen wir, wir bringen sie normalerweise auch zu festen Zeiten ins Bett. Aber kürzlich hatte sie halt so eine Phase, wo nichts klappte. Es ist ja auch in dem berühmten Trotzalter un wenn sie etwas kann, dann trotzig sein wie ein alter Esel. Mittlerweile hat sich das wieder entspannt. Aber solche Kämpfe können unglaublich nerven.

Asrtu9s


Aber solche Kämpfe können unglaublich nerven.

klar und du wirst dich wundern, was da noch alles kommt .... :=o

exkk


und mit welcher begründung sagst du dann das mit der ausnahmsweisen soloveranstaltung?

soll dein freund/mann leiden, weil du keine lust hast?

Das klingt für mich etwas merkwürdig, das "leiden". :-/ Wenn ein Partner keine Lust hat und es ihm nicht angenehm ist, dem anderen bei seiner Lust zu helfen, würde dieser ja "leiden", wenn er trotzdem "mitmacht".

Ansonsten sehe ich es wie Monika, dass "Bedürftigkeit" für mich erstmal ein Lustkiller wäre.

D.er kleiUne Prixnz


wir sind beide eher Menschen, die sich kräftig ärgern können. Wir ruhen beide nicht in uns selbst, sondern sind durch beruflichen Ärger oder Stress im Familienalltag durchaus zu verunsichern. Wir sind beide schlecht in der Lage, Stress abzuschütteln, sondern wir laborieren beide stark an solchen Dingen. Meine Freundin kann z.B. tagelang über Ärgernisse auf Arbeit nachgrübeln. Man sieht ihr dann förmlich an, dass es in ihr gärt und brodelt. Ich bin eigentlich genauso.

ah ja, klasse, deine offene art! ich hoffe, ich darf auch offen sein und auch sachen sagen, die weh tun können @:).

also ich bin um einiges älter als du und von daher könnte es sein, dass ich vielleicht mehr einsicht in situationen und zusammenhänge habe als du, einfach, weil ich vermutlich mehr erlebt habe.

bezogen auf den punkt, wie kinder sind, wie quengelig oder friedlich, wie aufmerksam oder eher verschlafen sie sind, hab ich für mich ganz eindeutige zusammenhänge erkannt.

es gibt eine hohe korelation zwischen elterlichem und kindlichem verhalten. je weniger eltern in sich selbst ruhen, je quirliger und unstetiger sie sind, desto mehr sind die kinder ganz genau so. bei kleinen kindern äussert sich das eben in weinen, schreien und brüllen.

man kann sogar her gehen und dieses phänomen von der eltern-kind situation auf gesellschafts-kinder situation ausweiten.

nirgend wo sind kinder auffälliger und unangenehmer als in einer rastlosen gesellschaft wie zum beispiel der deutschen.

nirgendwo sind kinder ruhiger als in einer gesellschaft, die ruhig und mit relativ wenig hektik in den tag hineinlebt, wie in vielen ländern asiens.

man gehe in ein deutsches lokal am abend, und man wird auf weinende, quengelnde und schreiende kleinkinder treffen. man gehe in ein lokal in vietnam, thailand, laos oder malaysia, und man wird auf friedlich schlafende oder leise mit sich spielende kinder treffen.

ich möchte damit sagen, dass es in hohem maß von den eltern abhängt, wie die kinder sind. ausnahmen, ausreisser gibt es immer mal, aber in der regel ist es schon so, dass die kinder nach den eltern geraten.

ich muss erwähnen, ich habe psychologie studiert und mich in diesem rahmen auch in die entwicklung verschiedener "zweige" (kognitive entwicklung, spracherwerb, entwicklung des sprachgebrauchs, des mutterbegriffs, ...) im früh- und frühestkindlichen stadium von kindern eingearbeitet.

mittlerweile hab ich mit psychologie nichts mehr zu tun, ich bin im technik-bereich (kfz) tätig.

was sehr interessant ist, ist das die entwicklung natürlich nicht mit der geburt des kindes beginnt, sondern im grund genommen sofort mit der befruchtung der eizelle.

alles, was von diesem moment an auf das kind einwirkt, hinterlässt spuren. wenn man so will, kann man sagen, dass ein kind, das im mutterbauch einer ruhigen, ausgeglichenen, musisch orientierten frau die gerne malt, viel klassische musik hört, mit hoher wahrscheinlichkeit ein ruhiges, musisch interessiertes kind werden wird. das hat nichts mit den genen zu tun, das hat damit zu tun, was das kind an anreizen bekommt.

umgekehrt gilt das selbe: die eher negativen reize wie ruhelosigkeit, aufbrausend-sein, sich schnell ärgern, lust am streiten, stressanfälligkeit, ... haben die tendenz, auch in dem kind ihren auszudruck zu finden.

ich möchte sagen, wenn bei euch die situation so ist, dass das kind viel schreit, was dann alsbald dazu führt, dass ihr erwachsenen auch beginnt euch anzuschreien, weil euch einfach die nerven durchgehen, dann muss ein durchbrechen dieses teufelskreises bei euch beginnen. bei dem kind anfangen, das kind versuchen ruhiger werden zu lassen, ist ein aussichtsloses unterfangen.

das kind beginnt nicht erst dann zu schreien, wenn ihr nach aussen und für jedermann sichtbar unruhig, nervös, gereizt, genervt seid, sondern das kind fühlt eure befindlichkeit früher, wenn sie noch in "euch drin" und für einen aussenstehenden gar nicht sichtbar ist. das kind verfügt über extrem hoch entwickelte sensoren dafür, was in der unmittelbaren umgebung um sie herum geschieht.

deshalb: es ist sinnlos, nur die nach aussen dringenden zeichen (die aus euch herausbrechenden zeichen) für eure unruhe zu versuchen zu verstecken!

es ist notwendig, aus sich selbst heraus und in sich selbst drin zur ruhe zu kommen, wie man sagt "in sich zu ruhen". DANN wird ein kind auch ruhig und sicher werden.

B]ergswiesxe


Kleiner Prinz

Leider kann ich heute nicht mehr ausführlich antworten, aus Zeitgründen, aber ich finde Deinen Beitrag interessant. *:)

MEonikaH65


Der kleine Prinz

Ich weiß nicht, das ist doch alles ziemlich viel Theorie. Es gibt solche und solche Kinder und man kann schon ziemlich viel Nerven lassen.

M0onikfa65


es ist auch nicht so, dass ich da im späteren verlauf der beziehung was "gerade rücken" müsste, weil ich unzufrieden bin, sondern es ist immer so gewesen, dass mich nur frauen angezogen haben, für die sex ein zentraler punkt in einer beziehung ist.

Für mich war es auch ein zentraler Punkt. Aber er ist nunmal in den Hintergrund gerückt durch die Kinder, finanzielle und erzieherische Sorgen (ein Kind hatte Entwicklungsstörungen), etc. Mein Partner hat sich teilweise auch äußerlich gehen lassen, mit anderen Worten, ich hatte auch keine Lust mehr auf ihn. Andererseits konnte ich es auch verstehen, denn man muss ja zuhause auch "daheim" sein dürfen. Meiner Ansicht nach lässt sich das nicht immer vermeiden, durch solche Phasen muss man durch. Ich denke, es ist eine überzogene Erwartung zu glauben, man könnte Familienleben, Arbeit und Erotik immer und zu jeder Zeit ohne Abstriche hinbekommen.

Mconik4a65


ekk

Wenn ein Partner keine Lust hat und es ihm nicht angenehm ist, dem anderen bei seiner Lust zu helfen, würde dieser ja "leiden", wenn er trotzdem "mitmacht".

Eben. Zudem sinkt dann der Respekt vor dem Partner und das ist schwer wieder hinzubekommen. :-/

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