» »

Hilfe ich bin Pädophil

D%aniel JgX.1(967


Es gibt in Deutschland nur für bestimmte geplante Katalogstraftaten eine Anzeigepflicht. Sexualstraftaten gehören nicht dazu. Das gilt ferner nur für geplante (also zukünftige) Straftaten, nicht für vergangene. So muß man selbst die Kenntnis über den Täter eines Mordes nicht anzeigen. Nur bestimmte Personen mit Garantenstellung, bspw. Polizisten, Staatsanwälte, Richter, sind dann verpflichtet eine Strafverfolgung anzustoßen, nicht der "normale" Bürger.

Siehe §138 StGB

[[http://dejure.org/gesetze/StGB/138.html]]

AYuraora


Ich denke, Pädophilen, die Hilfe suchen, denen sollte natürlich auch geholfen werden. Aber auch wenn das Lebensglück des Pädophilen am Umgang mit Kindern hängt (wie Daniel Jg. schrieb), sollte man das in der Therapie so bearbeiten, dass der Pädophile sein Lebensglück auch in anderen Dingen findet, die nichts mit Kindern zu tun haben.

Ich kann es mir auch nicht besonders förderlich für den Pädophilen vorstellen, wenn er weiterhin Kontakt mit Kindern hat, er weis, dass er es nicht haben darf, will es zwar, aber will der Gesellschaft zuliebe drauf verzichten. Das ist, als ob man einen hungrigen Menschen, der nichts essen darf in einen Raum voller Torten setzt. Entweder wird er immer unglücklicher, weil er es direkt vor Augen hat und nicht haben darf, oder er wird irgendwann doch schwach und stürzt sich auf die Torten.

Es ist nunmal so, dass KEINE Mutter es akzeptieren würde, wenn ein Pädophiler Kontakt zum eigenen Kind hat, auch wenn er "abstinent" ist. Das ist nunmal so und muss erstmal von den Pädophilen so akzeptiert werden.

Eine vernünftige Therapie wird also nicht darauf abziehlen, dem Pädophilen die Möglichkeit zu geben zufrieden mit Kindern zusammen leben zu können und sich nicht an ihnen zu vergreifen, sondern dem Pädophilen zu helfen, ein Leben völlig ohne Kinder führen zu können und das Lebensglück in anderen Dingen zu finden als im Kontakt mit Kindern.

NdaDaUnn>02


@ Johanna-K

Ich bin kein Freund der Todesstrafe :|N. Ich finde sie sinnlos, da sie den Täter vor der lebenslangen Auseinandersetzung mit seiner Tat schützt. Ist es denn nicht gerecht wenn der Täter genauso psychisch belastet ist wie das Opfer?

@ S. wallisii

Ich habe diese Ansicht schon lange und frage jetzt nur aus dem Grund um mal andere Meinungen zu diesem Gedanken zu hören.

D#ani\el Jg.,1x967


Eine vernünftige Therapie wird also nicht darauf abziehlen, dem Pädophilen die Möglichkeit zu geben zufrieden mit Kindern zusammen leben zu können und sich nicht an ihnen zu vergreifen, sondern dem Pädophilen zu helfen, ein Leben völlig ohne Kinder führen zu können und das Lebensglück in anderen Dingen zu finden als im Kontakt mit Kindern.

Das wollen aber die allerwenigsten Pädophilen und somit bleiben Therapieangebte, die sich an diesen Randbedingungen orientieren eben ohne besonderen Zulauf.

DwanieVl Jg.r1|967


Ein weiterer Aspekt besteht darin, dass Pädophile zu einem nicht geringen Teil auch verheiratet sind und eigene Kinder haben oder über sonstige Verwandtschaftsverhältnisse einen engen Kontakt zu Kindern haben.

e^kk


Desweiteren gibt es durchaus Beratungsangebote für Pädophile, die den Pädophilen und sein Lebensglück mehr in den Vordergrund stellen. Diese Beratungsformen erreichem mehr Pädophile. Sie zielen jedoch genausowenig auf eine Änderung der Grundproblematik ab, da diese als unabänderlich angesehen wird.

Was ist das konkrete Ziel solcher Beratungsangebote?

k?uKckvuckjsblxume


Daniel,

für mich jammerst du eindeutig zu viel. sooo viel gibt es da gar nicht herumzuüberlegen. leute, die pädophil sind, haben eben das pech, dass sie keine sexualität haben können. so ist es einfach. man stirbt aber nicht daran. auch nonnen und einsiedler und kranke und was weiß ich welche gruppen leben ohne sexualität, auch sie sind noch am leben und nicht immer am jammern. es ist einfach dein "schicksal" wenn man es so nennen will und du musst es akzeptieren.

D1anielp JgI.196x7


Was ist das konkrete Ziel solcher Beratungsangebote?

-Die Bewältigung von akuten Konflikten mit der Umwelt, die aufgrund der sexuellen Neigung entstanden.

-Ein Entwickklung eines positiven Selbstbildes.

-Die Stabilisierung der psychischen Situation.

-Die Entwicklung eines funktionisfähigen Lebenskonzeptes.

-Die Vermeidung strafrechtlicher Belastung.

-Die Erforschung der eigenen Bedürfnisse und Sehnsüchte um besser zu verstehen, wie diese mit der eigenen pädophilen Neigung ztusammenhängen und um zu sehenb, inwioefern andere Erfüllungsquellen aktivierbar sind.

-Die Prüfung, inwiefern sexuelle Beziehungen im klegalenb Bereich möglich sind, etwa durch eine graduelle Erweiterung der Altersvorlieben.

ebkk


-Die Vermeidung strafrechtlicher Belastung.

Was heißt das? Die Vermeidung von Straftaten?

Worin genau besteht der Unterschied zu Therapien wie z.B. in der Charite?

Dsanie\l JgL.19x67


es ist einfach dein "schicksal" wenn man es so nennen will und du musst es akzeptieren.

Ja, nur die Folgen sind weitreichener. Meine Wohnung wurde mir nun gekündigt, weil die Nachbarn mich als gefähjrlich empfanden. Es liegt inzwischen ein Räumungstitel vor. Im Zuge des Vollstreckungsschutzverfahrens wurde nun auifgrund amtsärztlicher Beurteilung ein öffentlich-rechtliches Unterbringungsverfahren wegen erheblicher gegenwärtiger und forbestehender Fremdgefährlichkeit eingeleitet. Dies sind Probleme, die auch Gegenstand spezialisierter Beratungsangebote sind.

DJa?niel lJgJ.196x7


Worin genau besteht der Unterschied zu Therapien wie z.B. in der Charite?

Ein Unterschied besteht darin, dass die Charité speziell strafrechtliche Prävention verfolgt. Pädophile, die keine aktuelle Befürchtung haben Straftaten zu begehen und eher andere Beratungsschwerpunkte suchen, wenden sich eher an andere Institutionen oder Berater.

e+k.k


Wie kommt man zu solchen Folgen wie Wohnungskündigung, Verfahren etc., wenn man kein Kind missbraucht hat? Woher sollen Nachbarn überhaupt von Deiner sex. Ausrichtung wissen, wenn Du sie nicht ausgelebt hast?

D_anielS Jg.19x67


Nun, ich habe mich mit vielen Kinderschutzorganisationen offen und provokativ auseinandergesetzt. Damit habe ich mir eine reihe an Feinden zugelegt. Es wurden dann Briefe an Nachbarn, an dei Hausverwaltung und einige Institutionen geschickt. Daraufhin organisierten Nachbarn eine Unterschriftenaktion zu meiner Entfernung. Überdies hatte ich ja als Jugendlicher sexuelle Kontakte zu unter 14-jährigen Jungen. Dies war auch Gegenstand eines Strafverfahrens, was aber trotz Nachweis nur wegen Verfolgungsverjährung eingestellt wurde. Ausserdem stehe ich ja offen dazu, dass ich auch später sexuelle Beziehungen zu Jugendlichen hatte. Dies hat eine große Besorgnis bei den Nachbarn ausgelöst und das Jugendamt auf den Plan gerufen.

exkk


Nun, ich habe mich mit vielen Kinderschutzorganisationen offen und provokativ auseinandergesetzt.

Und was hast Du mit der Auseinandersetzung bezweckt?

Anuro>rxa


Meine Wohnung wurde mir nun gekündigt, weil die Nachbarn mich als gefähjrlich empfanden. Es liegt inzwischen ein Räumungstitel vor. Im Zuge des Vollstreckungsschutzverfahrens wurde nun auifgrund amtsärztlicher Beurteilung ein öffentlich-rechtliches Unterbringungsverfahren wegen erheblicher gegenwärtiger und forbestehender Fremdgefährlichkeit eingeleitet

Genau das habe ich mich auch gefragt. Du gesht doch sicherlich nicht mit deiner Neigung bei den Nachbarn hausieren. irgendwas MUSS ja vorgefallen sein, dass es sogar rechtlich erlaubt ist dich einfach wegen Ängsten der Nachbarn zu kündigen. Wärst du wirklich so ungefährlich hätte wohl niemand etwas von deiner neigung erfahren.

Das wollen aber die allerwenigsten Pädophilen und somit bleiben Therapieangebte, die sich an diesen Randbedingungen orientieren eben ohne besonderen Zulauf.

Ja komisch oder? Da wollen sie einerseits sich in Therapie begeben und nehmen sich vor sich nicht an Kindern zu vergreifen, wollen aber keine Therapie, die ihnen hilft ein anderes Lebensglück als den Umgang mit Kindern zu finden..... Wo ist da der Sinn?

Wenn sie hilfe wollen sollten sie sich auch helfen lassen und nicht sagen "ich lasse mich therapieren, WENN man mir hilft mich straffrei ausleben zu können und straffrei Kontakt zu Kindern haben zu dürfen"

Hinweis

Dieser Faden ist geschlossen, Sie können deshalb nicht mehr antworten. Aber schauen Sie doch in die übrigen Diskussionen des Forums Sexualität oder besuchen Sie eines der anderen Unterforen:

Sexualanatomie · Selbstbefriedigung · Sexualtechniken · Homo, Hetero, Bi · Gynäkologie · Urologie · Beziehungen · Schwangerschaft · Verhütung · HIV und Aids


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH