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Hilfe ich bin Pädophil

DManniel0 JgE.196x7


Du gesht doch sicherlich nicht mit deiner Neigung bei den Nachbarn hausieren.

Doch, nachdem Anschuldigen getroffen wurden, habe ich einen Zettel ausgehängt, in dem ichschrieb, dass ich keien sexuellen Kontakte zu Kindern habe, es jedoch für mich in Betracht köme, zu Jugendlichen derartige Kontakte zu suchen.

Ja komisch oder? Da wollen sie einerseits sich in Therapie begeben und nehmen sich vor sich nicht an Kindern zu vergreifen, wollen aber keine Therapie, die ihnen hilft ein anderes Lebensglück als den Umgang mit Kindern zu finden..... Wo ist da der Sinn?

Nein, für die einen Großteil der Pädophilen besteht das Konzept darin, Befreidigung durch soziale Kontakte zu Kindern und Juegndlichen zu suchen oder sie weichen auf Jugendliche aus, mit denen sie straffrei sexuelle Beziehungen führen können. Das erscheinen mir die häufigsten Lebenskonzepte von Pädophilen zu sein.

Apuroxra


Befreidigung durch soziale Kontakte zu Kindern und Juegndlichen

Wie ist denn das möglich? Da hat man doch ständig das vor Augen was man nicht haben darf.

Das ist falsch bei Menschen die eine Diät machen, für die ist es auch nicht gut zum leckeren Buffet mitzugehen.

Das ist falsch für unglücklich Verliebte, denen rät man auch, den Kontakt sein zu lassen, da sie sonst nur immer unglücklicher werden, wenn sie den Menschen den sie lieben und wollen direkt vor Augen haben, aber sie keine Chance haben.

Es ist für den Dieb falsch, wenn er jeden Tag in das Geschäft zu dem Regal geht, in dem er die schöne Uhr sieht, die er sich aber niemals kaufen könnte.

Es ist einfach immer falsch, das was man will und nicht haben kann ständig vor Augen zu haben und geht auf Dauer nur selten gut.

Dcaniefl Jg[.196x7


Es ist einfach immer falsch, das was man will und nicht haben kann ständig vor Augen zu haben und geht auf Dauer nur selten gut.

Viele Pädophile sehen es anders. Oder sie halten sich eben an Jugendliche, mit denen sie sexuelle Beziehungen zumindest aus rechtlich Gesichtspubkten nicht unbedingt ausschliessen müssen. Ich kann die Sichtweise anderer nicht bewerten, ich beschreibe hier nur, wie ich die Haltungen und Lebensweisen von Pädophilen erlebe.

J$ohannna_-K


Daniel schrieb:

Doch, nachdem Anschuldigen getroffen wurden, habe ich einen Zettel ausgehängt, in dem ichschrieb, dass ich keien sexuellen Kontakte zu Kindern habe, es jedoch für mich in Betracht köme, zu Jugendlichen derartige Kontakte zu suchen.

Au, das war nicht geschickt.

Sexuelle Kontakte zu Kindern sind absolut nicht akzeptabel. Aber auch als Jugendliche sind nicht alle reif genug, um Verführungen erkennen zu können und wirklich nur die Beziehungen einzugehen, an denen ihnen selbst liegt. Es wäre für mich ein großes Problem, wenn meine Kinder als Jugendliche von einem älteren Herrn (hier älter als etwa 25) verführt werden könnten. Ich kann dich nicht wegen deiner Neigungen verurteilen, denn du bist an ihrem Zustandekommen nicht schuld, aber an der Stelle kann ich dir nur sagen, wenn du von der Gesellschaft akzeptiert werden willst, sollten für dich auch sexuelle Kontakte zu Jugendlichen tabu sein.

Aurora (hübscher Name!@:)) schrieb:

Aber auch wenn das Lebensglück des Pädophilen am Umgang mit Kindern hängt (wie Daniel Jg. schrieb), sollte man das in der Therapie so bearbeiten, dass der Pädophile sein Lebensglück auch in anderen Dingen findet, die nichts mit Kindern zu tun haben.

Ich denke, hier sollte man differenzieren zwischen sexuellen Kontakten und Kontakten ohne sexuellen oder erotischen Hintergrund.

Sexuelle Kontakte zu Kindern sind indiskutabel, keine Frage.

Aber ich halte es für möglich und vielleicht sinnvoll, wenn Pädophile die Gelegenheit hätten, rein kameradschaftliche Kontakte mit Kindern oder Jugendlichen zu haben, z. B. als ehrenamtliche Mitarbeiter in Organisationen oder Vereinen, und das unter einer gewissen öffentlichen Kontrolle. Mit Kontrolle denke ich an andere Mitarbeiter, die von diesen Neigungen wissen und ein wenig aufpassen, sowie dass diese Pädophilen möglichst nicht länger alleine mit Kindern und Jugendlichen sind. Ich halte es für möglich, dass dadurch der Leidensdruck der Pädophilen so weit abgebaut wird, dass sie ohne ihre Sexualität leben können. Die von mir weiter oben zitierte Webseite geht darauf ein.

Die andere Möglichkeit, Pädophile möglichst von Kindern fernzuhalten, dürfte nur funktionieren, wenn sie auch komplett daran gehindert würden, Kinder zu sehen. Dies ist aber nicht möglich (z. B. Fernsehen), und so wird sich vielleicht bei einigen ein sexuell motivierter Druck aufbauen, der dann irgendwann zu groß ist und in einer Straftat mündet.

Ich bin aber keine Psychologin, als das ich das wirklich beurteilen könnte.

K3leio


Daniel Jg.1967

Viele Pädophile sehen es anders. Oder sie halten sich eben an Jugendliche, mit denen sie sexuelle Beziehungen zumindest aus rechtlich Gesichtspubkten nicht unbedingt ausschliessen müssen. Ich kann die Sichtweise anderer nicht bewerten, ich beschreibe hier nur, wie ich die Haltungen und Lebensweisen von Pädophilen erlebe.

Das ist schon klar, dass viele Pädophile das anders sehen. Ändert aber absolut nichts daran, dass das der richtige Weg ist, wenn jemand wie der TE auch sich ändern will.

exkk


Der Vergelich stimmt tatsächlich, hinsichtlich der Tatsache, dass der soziale Umgang eines Pädophilen mit einem Kind eine gewisse Gefahr impliziert. Der Vergleich hinkzt allerdings wiederum insofern, als der Wunsch nach Lieben, Intimität, Bindung und Sexualität nicht ohne weiteres mit einer Alkoholabhängigkeit vergleichbar ist.

Ich werde den Eindruck nicht los, dass Du Dir selbst in die Tasche lügst. :|N

Um Liebe und Bindung geht es doch bei solchen Beziehungen nicht. Sobald der Jugendliche, mit dem Du sexuelle Kontakte hast, erwachsen wird, interessiert er Dich nicht mehr. Das Verhältnis basiert auf seiner Jugendlichkeit und nicht auf seiner Person. Alles andere ist da wohl Beschönigung.

Deshalb hat es m.E. mit einem Liebesverhältnis nichts zu tun.

Dpaniel (Jgi.196x7


Das ist schon klar, dass viele Pädophile das anders sehen. Ändert aber absolut nichts daran, dass das der richtige Weg ist, wenn jemand wie der TE auch sich ändern will.

Ich kenne hier die Selbstsicht des Threadstarters nicht. Es lag mir aber daran, deutlich zu machen, dass für die meisten Pädophilen kein Veränderungswunsch hinsichtlich ihrer sexuellen Neigungen besteht, und ihr Lebenskonzept in aller Regel auch einen intensiven Umgang mit Kindern oder Jugendlichen beinhaltet. Ferner ziehen (vor allem die Jungsliebhaber) auch straffreie sexuelle Beziehungen zu Jugendlichen in Betracht. Die Gesellschaft scheint mir in diesem Bereich recht blind zu sein und sich über sinnvolle Regeln im Unklaren zu sein.

Pädophile suchen Kontakte im rechtlichen Randbereich, etwa im Bereich sozialen Umgangs in der Kinderpflege, als Erzieher, Lehrer und in der ehrenamtlichen Jugendarbeit. Ferner suchen sie sexuelle Kontakte zu Jugendlichen. Dies bleibt augrund der gesellschaftlichen Ächtung der bewußten Beobachtung entzogen, da diese Pädophile ihre Neigungen naheliegenderweise verbergen und sexuelle Kontakte im Heimlichen leben.

Vielleicht wäre es besser, wenn die Gesellschaft sich über diese Lebenskonzepte Pädophiler, die sich ausserhalb des strafbaren bewegen, besser im Klaren wäre und hier einen offenen Diskurs führen würde, der auch für Pädophile eine Richtlinie in der Ausgestaltung ihres Lebens vorgeben würde. Diese straffreien Phänomene dürften schliesslich insgesamt einen vermutlich deutlich höheren Stellenwert haben, als die verhältnismäßig seltenen Fälle strafrechtlich bedeutsamer Vorgänge.

Soziale Kontakte Pädophiler zu Kindern und Jugendlichen geschehen

D&anie*l Jg.1P96e7


Um Liebe und Bindung geht es doch bei solchen Beziehungen nicht. Sobald der Jugendliche, mit dem Du sexuelle Kontakte hast, erwachsen wird, interessiert er Dich nicht mehr. Das Verhältnis basiert auf seiner Jugendlichkeit und nicht auf seiner Person. Alles andere ist da wohl Beschönigung.

Das stimmt so nicht generell. es gibt Jungen, die mich bereits im vorpubertären Alter anzogen, und die ich nun immer noch sehr mag, obgleich sie längst erwachsen sind. In machen seltenen Fällen blieb sogar sexuelles Interesse erhalten. Da sich diese Jungen aber alle heterosexuell entwickelten, bestand nie die geringste Aussicht, dass sich eine dauerhafte intime Beziehung entwickeln konnte, da sich diese Jungen immer irgendwann einmal zwingenderweise Mädchen zuwandten.

Jroha7nGna-xK


Ach ja, noch mal hierzu:

Doch, nachdem Anschuldigen getroffen wurden, habe ich einen Zettel ausgehängt, in dem ichschrieb, dass ich keien sexuellen Kontakte zu Kindern habe, es jedoch für mich in Betracht köme, zu Jugendlichen derartige Kontakte zu suchen.

Was ich hieraus lese:

- Du bist pädophil

- Du bist nicht bereit, komplett auf das Ausleben deiner pädophilen Sexualität zu verzichten.

Die Implikation, die sich aus den beiden Schlussfolgerungen ergibt, ist doch wohl klar (zumindest wenn man wie ich zwei minderjährige Kinder hat).

Wenn bekannt ist, dass du pädophil bist und du bei deinen Mitbewohnern trotzdem akzeptiert werden willst, musst du schon bessere Aufklärungsarbeit leisten.

Jooh(annax-K


Nochmal zu Daniel:

Diese beiden Aussagen gefallen mir:

Ferner ziehen (vor allem die Jungsliebhaber) auch straffreie sexuelle Beziehungen zu Jugendlichen in Betracht. Die Gesellschaft scheint mir in diesem Bereich recht blind zu sein und sich über sinnvolle Regeln im Unklaren zu sein.

Du hast recht. In den Medien hört man hierüber so gut wie nichts. Und eine hochproblematische Zone ist es trotzdem.

Vielleicht wäre es besser, wenn die Gesellschaft sich über diese Lebenskonzepte Pädophiler, die sich ausserhalb des strafbaren bewegen, besser im Klaren wäre und hier einen offenen Diskurs führen würde,

Stimmt, in den Medien und in der öffentlichen Diskussion werden Pädophile immer nur auf die Straftaten reduziert, und das erschwert es, sich ernsthaft mit dem Thema auseinanderzusetzen.

DXa*niBel Jg.x1967


Die Implikation, die sich aus den beiden Schlussfolgerungen ergibt, ist doch wohl klar (zumindest wenn man wie ich zwei minderjährige Kinder hat). Wenn bekannt ist, dass du pädophil bist und du bei deinen Mitbewohnern trotzdem akzeptiert werden willst, musst du schon bessere Aufklärungsarbeit leisten.

Hm, ich sehe nicht, was daran missverständlich wäre. ich verzichte auf sexuelle Kontakte zu Kindern, schliesse intime Beziehungen zu Jugendlichen aber nicht aus. Dass ich mich mit dieser Position nicht beliebt mache, das ist mir schon bewußt. Die wenigsten Eltern möchten sich gerne vorstellen müssen, wie ihr Sohn mit einem Mann mittleren Alters in's Bett geht, und zwar gleich, ob der Sohn nun 12,16 oder 18 ist. Schutzaltersgrenzen spielen hier also nur eine bedingte Rolle, und somit half es mir zu meiner Ehrenrettung wenig, mich auf Schultzaltersgrenzen zu berufen.

e9kk


Schutzaltersgrenzen spielen hier also nur eine bedingte Rolle

:|N

Dir geht es offensichtlich wirklich, wie Du schreibst, um Deine Ehrenrettung.

Ein Therapieaspekt an der Charite ist, dass Padophile erkennen, dass Kindern sexuelle Kontakte mit Erwachsenen schaden - ganz egal, wie sich das Kind verhält.

Das hast Du offenbar nicht verstanden.

Insofern kann ich sowohl die Reaktion Deiner Nachbarn als auch die des Jugendamtes nachvollziehen.

D8an<ieOl Jg.1N9x67


Nu, der kern des Konflikts bestand darin, dass ich zwischen Kindern und älteren Jugendlichen unterschied, diese Unterscheidung jedoch von Seiten des Umfeldes und des Jugendamtes zurückgewiesen wurde. Die Argumentation ging dahin, dass ich als Pädophiler in allen Beziehungen stets ein Machtgefälle etablierte, gleich ob es sich nun um Kinder, Jugendliche oder junge Erwachsene handelte. Ausserdem nahm man starken Anstoss daran, dass ich gezielt heterosexuelle Jungen suchte. Darin sah man den Beweis, dass ich die jungen Menschen gegen ihre Natur in Beziehungen verwickle und sie damit psychozial gefährde.

eLkk


In machen seltenen Fällen blieb sogar sexuelles Interesse erhalten. Da sich diese Jungen aber alle heterosexuell entwickelten, bestand nie die geringste Aussicht, dass sich eine dauerhafte intime Beziehung entwickeln konnte, da sich diese Jungen immer irgendwann einmal zwingenderweise Mädchen zuwandten.

Ausserdem nahm man starken Anstoss daran, dass ich gezielt heterosexuelle Jungen suchte.

Die Argumentation des Jugendamtes ist angesichts dessen, was Du hier schreibst, mehr als nachvollziehbar.

Ich kann mich nur doch mal selbst zitieren:

Ich werde den Eindruck nicht los, dass Du Dir selbst in die Tasche lügst.

Um Liebe und Bindung geht es doch bei solchen Beziehungen nicht.

D4anieNl =JLg.1967


Für das Jugendamt kommt es auf die Frage an, ob eine Sexualbeziehug eines Jugendlichen im Sinne der Bewältigung seiner alterstypischen Lebensaufgaben steht. Das wird bei derlei Verbindungen grundsätzlich stark in Frage gestellt.

Um Liebe und Bindung geht es doch bei solchen Beziehungen nicht.

Umso mehr Bindung besteht, umso problematischer wird das ganze. Flüchtige Sexualkontakte sind aus meiner Erfahrung wesentlich unkritischer, als Bindungen, die eine gewisse Abhängigkeit mit in's Spiel bringen.

Für das Jugendamt war einfach unerklärlich, warum sich heterosexuelle Jugendliche und Heranwachsende auf eine solche Weise an mich banden. Sie gingen von daher einfach von einer (wie auch immer gearteten) Zwangslage aus.

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