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Frauen schätzen ihren Marktwert falsch ein

JRezLebexl


Meintest Du die Seidenlaubenvögel? Da sammelt das Männchen viele blaue Gegenstände. Baut aber kein Nest, sondern nur eine Art Balz- und Paarungsplatz. Nach der Begattung verlässt das Weibchen das Männchen, da letzteres nicht an der Aufzucht der Jungen beteiligt ist.

Und das interessanteste ist, dass diese Vögel eine ganz intensiv blaue Iris haben.

C;ra)zyFox


@ Jezebel:

Ja die Seidenlaubenvögel... danke. Ja und du hast Recht das es kein richtiges Nest ist. Das mit der blauen Iris ist mir noch nicht aufgefallen, vielleicht gibt es da ja einen Zusammenhang. Naja ich hatte das nicht mehr so ganz im Kopf, das ich das letzte Mal Biologie hatte ist was her ;-)

J\ezeUbel


Ich konnte mich daran erinnern, weil ich als Kind mal ein Buch mit dem Titel "Tiere bauen" geschenkt bekommen habe. Ich war von den Abbildungen und die Beschreibung der dekorierten Balzlauben dieser Tiere sehr beeindruckt. Deshalb habe ich mich erinnert.

B5lagck6 Gun


Nein, die Sache ist einfach, dass Männer sich durchaus mit Frauen aus niedrigeren sozialen Schichten oder mit geringerem Intelligenzgrad abgehen. Das Klischee mit der Sekretärin z.B. Aber welche Frau fängt was mit ihrem Sekretär an?

Frauen interessieren sich generell sehr selten für Männer, welche nicht mindestens genau so intelligent sind und einen ähnlichen sozialen Status haben.

warum zitierst du meinen beitrag, wenn du offenkundig die kernaussage nicht verstanden hast? es geht genau darum, dass die bedingung "status mann >= status frau" vor allem von frauen gestellt wird, gleichzeitig aber in der praxis das gängige "tauschmuster" lautet "mann bietet status und finanzielle sicherheit gegen aussehen und jugendlichkeit der frau". in anderen bereichen wie lebenswandel oder charakter gesellt sich meist gleich und gleich.

aus diesem tauschmuster folgt, dass statushohe männer bei ansonsten passablen attributen einen hohen marktwert haben. statushohe frauen haben alleine dadurch keinen nennenswert gesteigerten status - sieht eine statushohe frau nur durchschnittlich aus ist ihr marktwert auch nur eher durchschnittlich und sie ist somit nicht "gut genug" für einen statushohen mann - aber sie fordert eben so einen, weil frauen nach wie vor praktisch nicht bereit sind nach unten zu heiraten. und da haben wir das problem: diese frauen fordern etwas, das ihnen im sinne des partnermarktes nicht zusteht - die chancen es trotzdem zu bekommen sind ungleich niedriger als wenn sie einen ihnen gemäßen mann fordern würden.

BYlac|k Gunn


meine fresse, wieso gibts in diesem board keine editierfunktion?

sollte natürlich heissen "statushohe frauen haben alleine dadurch keinen nennenswert gesteigerten marktwert"

C6razyFxox


@ Black Gun

Besser hätte ich es nicht ausdrücken können. Du hast völlig Recht und sprichst mir aus der Seele :)^

p:re2sent$oxir


hallo? allein das wort "marktwert"... wir sind hier nicht aufm viehmarkt. ich find das echt frauen- oder um genauer zu sein menschenfeindlich... ich würde mich nie wegen des geldes für einen (älteren) mann entscheiden... und ich will auch keinen, der mich NUR wegen meiner jugend & attraktivität will... das wär dann ja offensichtlich keine wahre liebe.. es gibt immer welche,die sich selbst überschätzen und zu wählerisch sind... was hat das denn mit dem alter oder dem geschlecht zu tun?? das hier bringt mich echt auf die palme. %-|

B]lxack} Guxn


wir reden nicht über viehmarkthandel im stile von "biete dicke titten für dickes portemonnaie", aber dinge wie status oder gutes aussehen beeinflussen maßgeblich die wahrscheinlichkeit, dass sich menschen ineinander verlieben. wer das bestreitet ist ein träumer.

ebenso beeinflusst die auswahl eines menschen maßgeblich seine ansprüche - wenn ein kerl ständig von (aus seiner sicht) begehrenswerten frauen umworben wird - wieso sollte er sich dann in eine verlieben, die weniger zu bieten hat und gravierende mängel aufweist? (seien es charakterliche oder optische oder andersartige...)

marktwert meine ich im kontext von "partner-/heiratsmarkt" auch nicht als eine art preisschild, das unumstößlich den kaufpreis eines menschen festlegt, so dass die partnerfindung auf das finden einer person mit der gleichen nummer auf dem rücken reduziert wäre - keineswegs!

definieren würde ich es so:

"der (partner-)marktwert eines menschen ist das aggregierte maß für die anzahl und attraktivität der an ihm/ihr potentiell interessierten menschen." attraktivität bezieht sich dabei auf alle denkbaren dimensionen und keineswegs nur auf die optische attraktivität oder den status.

man beachte das wörtchen potentiell: auch bei aller übereinstimmung in sämtlichen attraktivitätskategorien einschließlich aller inneren werte verbleibt noch ein rest unkontrollierbarer, irrationaler zufall wenn es um das verlieben geht.

bOerlqinszcat27


Eine sehr gute Freundin von mir ist ebenfalls schon lange Single. Sie hat meiner Ansicht nach ebenfalls viel zu hohe Ansprüche. Vor allem an das Äußere des Mannes. Leider ist sie selber ziemlich, ziemlich, ziemlich SEHR MOLLIG... Mir kommts so vor, als solle der Mann so sein, wie sie eben nicht ist. Sportlich, durchtrainiert und sehr gut aussehend...

So geht das jetzt schon seit ein paar Jahren... Was soll man so einer Frau raten verdammt. Habs mal versucht... da war sie stinkig...

sBp;o


@ franziska_88:

Genau das hat Black Gun doch gesagt. Die Definition von Marktwert unterscheidet sich bei Männern und Frauen halt. Ein wesentlicher Unterschied ist, dass der Marktwert einer Frau irgendwann definitiv abnimmt (Alterungsprozess), während er bei Männern mit anstieg des sozialen Status ebenfalls zunimmt. ;-D ohje, und das obwohl ich jetzt schon so attraktiv bin... 8-)

Wie könnte man sonst beispielsweise dieses Bild erklären?

[[http://bauergriffinonline.celebuzz.com/bfm_gallery/2008/06/BriatoreHoneymoon/post_image/post_image-80630j6_briatore_f_b_gr_01.jpg]]

hyeaVltxhy


Also zu der Sache mit der Tageszeitung: Klar sind da meistens Announcen von älteren Semestern drin, aber vielleicht nur deshalb, weil sie nicht wissen, wie man einen neuen Partner kennen lernt. Viele gehen halt einfach nicht mehr so oft aus. Und als junger Mensch denkt man halt bei der Freundessuche nicht gleich an die Zeitung, sondern geht lieber chatten.

Ich persönlich kenne keine ältere Frau, die alleine ist und sich zu hoch einschätzen würde. Eine Nachbarin von mir ist 54 und hat sich vor einem Jahr scheiden lassen. Die ist nicht außergewöhnlich hübsch (aber hässlich auch nicht), ist nicht reich, hat keinen Hochschulabschluss und hat trotzdem schon wieder einen Freund.

Die Mutter eines Freundes ist Witwe. Das war ziemlich schwer für sie, die Zeit nach dem Tod des Mannes. Jetzt, mit weit über 60, hat sie wieder einen Lebensgefährten.

pxrese6ntoixr


na eben, sag ich ja... was ihr marktwert nennt ist einfach nur menschenfeindlich... wen interessierts, wenn er sich in jemanden verliebt, wie viele andre wohl auf den scharf sind? das ist mir doch egal, meine gefühle ändern sich durch so etwas doch nicht... und niemand ist perfekt... was, wenn eine total begehrenswerte frau von zwei männern umschwärmt wird, die im grunde gleich viel zu bieten haben? ... was macht sie dann? ... so etwas ist doch total oberflächlich... man verliebt sich doch nicht, weil jemand mehr zu bieten aht als ein andrer. so sollte man menschen nicht vergleichen... sonst ist es allemal wie aufm viehmarkt. so seh ich das zumindest..

n=achden\klichMe26


Ich glaube viele Frauen hier haben eine wirklich falsche Einschätzung von der "Krux" der älter werdenden Frau und Ihrem "Marktwert".

Konnte man doch die letzten 3 Jahre überall in den großen Nachrichtenzeitungen mindestens einmal als Titelthema durchlesen, sei es nun der Spiegel (Ausgabe weiß ich nicht mehr), oder "Die Zeit" und all die anderen Blättchen.

Schön war, dass da mal mit nackten Fakten und Zahlen um sich geworfen wurde, weil das nunmal wissenschaftliches Feld der forschenden Soziologen ist und nicht wie in einer Forumsdiskussionsrunde wie hier "bauchgefühl und Wunschdenken".

Frauen mit niedrigstem Status und Bildung haben überdurchschnittlich oft lange Beziehungen und Partner, sind sehr selten allein. Das nimmt nach oben hin ab. Am schwierigsten habens die Akademikerinnen und ganz besonders diejenigen mit Professorentitel über 45 Jahren. Der Leserbrief einer Professorin mittleren Alters in "Der Zeit" über sich und ihre 3 Freundinnen (ebenfalls Professorinnen an Unis) und Ihr Liebesleben (bzw. das nicht vorhandene) ging doch durch mehrere Polit-Talks und andere Zeitungen. Und die sahen jetzt nichtmal schlecht aus ( für das alter recht gute Figuren etc.) Beim Mann verhält sich diese Kurve genau umgekehrt, wenig Bildung, häßlich, wenig Finanzen und Sozialstatus (größte Singlequote), wohingegen hohe Bildung, sozialer Status und Aussehen nahezu keine Singlequote aufzeigt. Wenn man dann noch zugrundelegt, dass Frauen immernoch tendenziell ältere Männer bevorzugen, als sie selbst sind und diese beiden Kurven auf ein Blatt Papier malt, dann weiß man welches Problem tendenziell die Frauen haben und ab welchem Alter und Status.

Verschlimmert wird diese Situation ja neuerdings durch die Frauen selbst, die immer häufiger Abitur machen und Studienabsolventinnen sind, wohingegen die Anzahl männlicher Akademiker abnimmt. Sie graben sich quasi selbst das Wasser ab.

Damit will ich aber keinenfalls sagen, dass alle Frauen lieber Dummchen bleiben sollten und auf Bildung pfeifen, im Gegenteil, ich bin stolz drauf, dass wir Frauen das nun erreicht haben.

Das Problem ist einfach, dass wir im Bauch und unseren Herzen noch wie in der Steinzeit ticken (jedenfalls die allermeisten von uns) und darüber nicht wegkommen. Es wird Zeit für eine kulturelle Evolution in dieser Hinsich, aber die ist nicht wirklich in sicht

e7hrlfichxER


Ja, es ist wie aufm Viehmarkt. Ist leider wirklich so.

Und wie auf dem richtigen Viehmarkt gibt es auch hier Bauern, die nach neuen Kühen suchen, obwohl sie schon eine im Stall haben.

b}erlignscaxt27


Zum Glück gehen die Kühe nie nebenbei noch zu anderen Bauern... hehe

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