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Warum immer Pornos?

dIamHixana


(re)

@ dadeswarn:

danke - das ist es, was ich hier die ganze zeit herüberzubringen versuchte.

@ anasta:

eifersucht und konkurrenzangst waren der punkt bei der threaderöffnung und im vorgängerfaden, deswegen hab ich das hier reingeschrieben. mit dem rest hast du recht - aber da liessen sich auch ausserhalb von pornos ein haufen beispiele für filme finden, die frauenverachtend, männerverachtend, menschengruppenverachtend etc. sind. ein argument gegen diskriminierende und menschenverachtende filme, aber nicht gegen das pornogenre an sich.

fLrech8eZrmarc


dennoch - es bringt mich zu meiner ausgangsfrage zurück: warum fühlen frauen wegen pornos eifersucht und konkurrenzangst, männer wegen liebesfilmen jedoch nicht?

hmmmm

kennen den männer eifersucht und konkurrenzangst bei liebesfilmen nicht?

warum den eigentlich nicht?

stell mir vor, dass meine freundin ein so leuchtenden glanz in den augen kriegt, wenn sie einen liebesfilm sieht, was ich bei ihr noch nie gesehen habe....

hmmmm werd ich da nicht eifersüchtig ???

ja, ich würde.

wWieauchximmer


frechermarc

"heute, wenn ich einen sehe, verstehe ich die frauen, die sagen, sie kriegen dadurch keine lust und wollen dass ihre liebsten das nicht schauen. es wird doch da ein falsches bild der "frau" vermittelt... die immer willig ist und mit ihr gemacht wird was die männer eben wollen. auf eine art finde ich das sehr frauenfeintlich."

Damianas Vergleich mit den Schauspielern hinkt m.E. Mein Schwester stand total auf den "Herkules" -Schauspieler (auch bekannt aus: "Das ist nicht Jim Beam") und ihr Freund war eifersüchtig. Allerdings hatte er dabei das Glück, dass der Typ meiner Schwester nie begegnen wird, während die Pornodarstellerinnen Prototypen sind, die einem durchaus in Real begegnen können.

Also was mich daran stört hat auch nicht mit fehlendem Selbstbewußtsein zutun.

1. Ich würde am Geschmack meines Freundes zweifeln, wenn er, je nach Qualität des Pornos, auf sowas stehen würde. Dabei würde ich dann meine Rolle als seine Sexpartnerin überdenken, wenn ihn so ein billiges Gehoppel genauso anmachen würde. Dabei kommt es aber auf die Qualität an. Ich bin z.B. ein Arte-Erotikfilm-Gucker.

2. Ich kenne viele Frauen, die darüber klagen dass ihre Männer beim Sex phantasielos, wenig einfühlsam sind und es ihnen auch zu anstrengend ist, sich mehr Mühe zu geben. Weil man ja sowieso schon so praktisch nebeneinander liegt, kann man mal eben eine Nummer schieben, ohne sich die Mühe zu geben, seine Freundin erst mal zu verführen. Ich denke aber, dass einmal anbaggern und dann eine feste Beziehung haben und keinen Stress mehr mit "Balzen", sondern eine Sexpartnerin zwischen Tür und Angel verfügbar zu haben, Frauen oft zu wenig ist. Es mag an der female choice liegen, dass Frauen auch in einer Beziehung umworben werden wollen und auf Qualität Wert legen.

Schaut er dann Pornos, dann kommt leicht das Gefühl auf, meine Ansprüche sind ihm zu stressig und ich bin es ihm nicht mehr Wert, sich Mühe zu geben, denn ein Porno konsumieren ist ja viel einfacher und nicht so launisch und muss nicht einmal gefragt werden, um verfügbar zu sein. Ähnlich wie sich manche Männer die Mühe sparen, sich mit einer Frau zu arrangieren und lieber ins Bordell gehen. Es ist ja auch nicht der einzige Bereich unserer Gesellschaft, wo schneller Konsum zum Ersatz von zwischenmenschlichen Bemühungen wird. Wieso auf andere eingehen, einen Weg mit ihnen finden, wenn man es so einfach haben kann?

3. Der Realitätsfaktor, wie du schon bemerktest: Hier im Forum waren mal Postings zu einem jungen Mann, der fragte, wie er seine Freundin (14) rumkriegt, die wirklich haarstreubend waren und wie aus einem schlechtem Porno abgeguckt in der Art "Nimm dir, was du brauchst, leg sie flach und wenn sie rumzickt, dann such dir eine andere oder geh ins Bordell" ...und schlimmer. Es scheint nicht gerade zum beidseitig zufriedenstellendem Sexleben beizutragen, was man aus diesen Filmen lernt, sondern Probleme sind vorprogrammiert und wenn dieser Typ die Ratschläge wirklich heherzigt hat, dann bekommt sie einen Schock fürs Leben und hat ihre sexuelle Lust für die nächste Zeit versaut. Aber auch das Männerbild, vom ewig geilem Hengst, der mindestens zwei Liter Sperma 10 Meter weit spritzt, trägt nicht gerade dazu bei, dass Männer ihr Selbstwertgefühl steigern, im Vergleich.

Die Tendenz zu Errektionsstörungen ist steigend.

f.rechiermarPc


Ähnlich wie sich manche Männer die Mühe sparen, sich mit einer Frau zu arrangieren und lieber ins Bordell

=

mann schiebt einen porno in die kiste wichst oder sie spreizt die beine.

d`amiOana


@ marc --

werd ich da nicht eifersüchtig

ja, ich würde.

und würdest du mit ihr deswegen rumdiskutieren, ob sie weiterhin liebesfilme sehen darf?

@wieauchimmer

Allerdings hatte er dabei das Glück, dass der Typ meiner Schwester nie begegnen wird, während die Pornodarstellerinnen Prototypen sind, die einem durchaus in Real begegnen können.

ich glaub du warst noch nie in 'nem bodybuilding-studio - so aus der reihe ist kevin sorbo nun wirklich nicht. bestimmt nicht mehr aus der reihe, als dolly buster zum beispiel. und es gibt andere, die sind noch viel weniger aus der reihe - keanu reaves, tom cruise, johnny depp etc etc.

der rest:

ad 1: über geschmack lässt sich bekanntlich streiten - auch was schnulzige liebesfilme betrifft.

ad 2. es gibt auch viele männer, die sich darüber beklagen, dass frauen kitschige und völlig überzogene vorstellungen von einem beziehungsleben haben. ob da gewisse liebesfilme und ihre unrealistischen darstellungen eine rolle spielen könnten?

ad 3. dann verbiete den jungs aber bitte auch gleich mit, filme über strassenrennen, kungfu- und karatefilme und actionfilme anzusehen. was da auf den strassen hinterher abgeht, kostet mehr menschen die gesundheit und das leben, als der missglückte versuch, pornos in die realität umzusetzen.

f)re0cheurmarxc


"und würdest du mit ihr deswegen rumdiskutieren, ob sie weiterhin liebesfilme sehen darf?"

nein, ich würd mir mehr mühe geben.....aber deswegen darf ich doch eifersüchtig werden.

filme:

da wird aber schon heute viel zensuriert!!!

.....das uns da die jungs und wir nicht verderbt werden.

bei den pornos ist das was anderes. die kommen nicht im öffentlichen fernsehen und gibts nur auf video oder ptv ab 18 jahren.

ddamianxa


nein, ich würd mir mehr mühe geben... aber deswegen darf ich doch eifersüchtig werden.

so, und das ist der unterschied. bei liebesfilmen macht mann (in der regel) kein theater, obwohl er vielleicht eifersüchtig bist - und bei pornofilmen? mit diesem faden und sein vorgänger "sexbildchen" ist doch wohl der unterschied klar gemacht.

bei den pornos ist das was anderes. die kommen nicht im öffentlichen fernsehen und gibts nur auf video oder ptv ab 18 jahre

und harte gewaltfilme, die zensiert im fernsehen laufen, die kriegt man nicht in der videothek??

f|rec<her\marc


jeder

film wird zensiert!

auch die videos.

und da gibts strenge regeln

dgamiaxna


(re) marc

das ist zwar jetzt offtopic, aber an unzensierte harte gewaltfilme kommt man über 18 ebenso ran wie an pornos. und was an gewalt bereits im fernsehen zu sehn ist, das geht bei weitem über das hinaus, was an sex dort zu sehen ist.

fpreche$rmarc


du misbrauchst mich

"so, und das ist der unterschied. bei liebesfilmen macht mann (in der regel) kein theater, obwohl er vielleicht eifersüchtig bist - und bei pornofilmen? mit diesem faden und sein vorgänger "sexbildchen" ist doch wohl der unterschied klar gemacht."

ich bin ein mann und keine frau!!!

und ich mach auch kein theater, wenn meine freundin einen porno sieht.

hääääää ??? ??? ??? ???

leider hab ich den vorgänger "sexbildchen" nicht verfolgt

TUreuxmann


@ damiana

was ist dir den lieber, sex oder gewalt ???

also ich komme mit sex besser klar als mit gewalt.

d?a^miaPna


(re)

@marc

du misbrauchst mich[/quote}

*rofl* -- ich kann die tränen des mitleids kaum unterdrücken!

und ich mach auch kein theater, wenn meine freundin einen porno sieht

grrr... ist das denn so schwer zu verstehen, was ich sagen will? ich will sagen, es wird mit zweierlei maß gemessen. während es akzeptiert wird, dass männer sich vor frauen rechtfertigen müssen, wenn sie pornos anschauen, kommt im gegenzug kein mann auf die idee, einer frau das ansehen von liebesfilmen ausreden zu wollen.

@treumann

was heisst "klarkommen"? ich sehe von beiderlei filmgenres nicht besonders viele an -- würde aber bei beiden auch keinem mann eine diskussion anfangen, wenn er sie sehen will. insgesamt halte ich, was junge leute betrifft, gewaltfilme für wesentlich problematischer - auch wenn ich insgesamt der meinung bin, dass der einfluss von filmen eher überschätzt wird.

w.ieauch[imxmer


damiana

"aber da liessen sich auch ausserhalb von pornos ein haufen beispiele für filme finden, die frauenverachtend, männerverachtend, menschengruppenverachtend etc. sind. ein argument gegen diskriminierende und menschenverachtende filme, aber nicht gegen das pornogenre an sich. "

Ich beziehe meine Kritik auch nicht auf Pornofilme grundsätzlich, sondern es kommt auf das Niveau an und die Rolle, die Frau darin spielt.

Um vielleicht meinem Kritikpunkt näher zu kommen:

Da ich homosexuelle Freunde habe, könnte ich es nicht akzeptieren, wenn mein Partner Vorurteile gegen Homosexuelle hat (fällt mir deshalb ein, weil der Partner meiner Schwester so drauf ist)

Wenn mein Partner ins Bordell ginge, ohne vorher ernsthaft zu recherchieren, dass die Prostituierten, mit denen er sich einläßt, keine Zwangsprostituierten sind, dann finde ich das unethisch und würde an den Charaktereigenschaften meines Freundes zweifeln (Ich hätte Friedmann nicht verziehen!)

Wenn mein Partner geil ist auf Pornos, die billig und auch noch frauenverachtend sind, was hält er dann tief in seinem Inneren eigentlich von mir, wo ich doch auch eine Frau bin und wenn ihn unterwürfige Frauen als reine Sexobjekte einen hohen sexuellen Reiz geben, was bin ich dann für ihn?

zwei Möglichkeiten: Ich bin für ihn kein Objekt, aber er scheint zusätzlich die Erregung durch Sexobjekte zu brauchen, also genüge ich ihm als "Nicht-Sexobjekt" für seine sexuelle Befridigung nicht.

Ich bin für ihn ebenfalls ein Sexobjekt.

Z.B. an den 0190-Werbungen stört mich gar nicht der Sex und die Nacktheit, sondern wie da Körper von Frauen als reine Ware feilgeboten werden. Betrachtet man, wie schlecht sie meist sexuelle Erregung spielen, dann kommt man eher auf die Idee, dass es eben nicht um erotische Handlungen geht, sondern um "Frauen sind käuflich"

Diese Einstellung der Käuflichkeit von Sex, steht der entgegen, dass Sex ein Ausdruck menschlicher Beziehungen ist (Selbst bei einem ON flirtet man zuerst, checkt die Sympatien ab und "balzt" um die natürliche menschliche Distanz zu Fremden abzubauen. Hier ist immerhin ein Minimum an persönlichem "Sexwerbungsritual" gegeben.) Bei käuflichem Sex umgeht man dieses Ritual. Es wird ersetzt durch eine unpersönliche Geschäftsbeziehung/ Dienstleistung. Das hängt wieder mit der female choice zusammen.

Im neuen Spiegel steht etwas über den Sinn des y-Chromosoms (Das übrigens von Generation zu Generation immer mehr verkümmert und immer mehr Männer zeugungsunfähig sind). Es hat einfach die Funktion, die Gene gut zu durchmischen, weil flexible Genmischung gegenüber einfacher Teilung (immer dieselben Gene) einen erheblichen Anpassungsvorteil hat (bei "Monokulturen" kann ein einziger Virus die ganze Art vernichten). Die female choice (auch im Tierreich weit verbreitet) schafft eine zusätzliche Qualitätsauswahl. Männer, die durch das Qualitätsraster fallen, hätten biologisch gesehen einfach Pech gehabt.

Durch käuflichen Sex, Zwangsverheiratung, Strafen für Ehebruch (meist bei Frauen extrem höher bestraft!) ect. wird im Grunde die female choice umgangen. Männer nehmen sich für Geld, was sie freiwillig von Frauen nicht bekommen. Sie müssen sich nicht mehr anstrengen, um der Frau zu gefallen, nicht mehr um sie buhlen ect. Sie müssen ihre Freundin, wenn die spontan keine Lust auf Sex hat, nicht nach allen Regeln der Kunst verführen, denn es gibt ja einfache Ausweichmöglichkeiten.

Sich als Mann die Mühe zu geben, eine Frau davon zu überzeugen, Lust auf Sex mit ihm zu haben (aber auch umgekehrt), führt m.E. dazu, dass Sex zur persönlichen Wertschätzung wird und Sex als Bindungsfaktor fördert.

Er hat keine Beziehung, weil er sich dann das Geld für das Bordell spart oder das aufwendige Flirten für einen ON, sondern weil es ein Ausdruck der Nähe zu mir ist. Der Unterschied ist, ob man den anderen als Mittel zum Zweck benutzt, weil er gerade praktischer Weise verfügbar ist, oder weil der Sex mit genau dieser Person einmalig ist, weil die Person einmalig ist (was nicht gleichbedeutend mit Exklusivrecht ist).

Bei Pornos gehts aber nicht um Personen. Der Sex ist eine von Personen abgelöste Körperbfriedigung und wird zur bloßen Körperfunktion.

Wenn mein Freund also ständig billige Pornos konsumieren würde, ihn diese unpersönliche Körperfunktion Befriedigung bringt, was ist dann meine Rolle als Sexpartnerin? Bin ich, wenn ich mit ihm Sex habe, auch nur Mittel zum Zweck zur Befriedigung einer Körperfunktion, oder ist der Sex ein Mittel zur persönlichen Bindung? (Für mich ist er zweiteres und ich möchte nicht die Rolle eines Mittel zum Zweck spielen). Ist es ihm, wenn er mit mir Sex hat, letztendlich egal, dass ich es bin, mit der er Sex hat, sowie ihm auch die persönlichkeit der Frauen egal ist in Pornos? Sie sind einfach nur Körperobjekt, Werkzeuge. Erreget ihnmein körper, weil es mein Körper ist, oder irgendein Körper, den er durch die Beziehung zur Verfügung hat?

Wenn er auf billige Pornos steht, würde ich dazu geneigt sein, zweiteres anzunehmen, denn entpersonifizierte Körper scheinen ihn ja mindestens genauso zu erregen.

In besseren Erotikfilmen ist der Unterschied, dass es um eine Handlung geht und daher die Personen nicht entpersonifiziert werden.

fLrKecher;marxc


für mich gibt es da aber grosse unterschiede zwischen täglich schlechte pornos schauen, sich dabei schamlos einen runterholen und dabei zu wissen, dass der partner darunter leidet

und

gemeinsam einen liebesfilm schauen.

d$amixana


(re) wieauchimmer

also über den "spiegel" im allgemeinen und diesen artikel im besonderen möchte ich mich nicht näher auslassen - nur soviel sagen, dass der "spiegel" alles andere als ein seriöses blatt ist, die angeblich "neuen" untersuchungsergnisse uralt sind und vom "spiegel" und anderen medien ihrer typischen sensationsgeilheit in einer vollkommen unzulässigen weise dargestellt und interpretiert worden sind (was im übrigen in diesem medien eher die regel als die ausnahme darstellt).

der rest: es wurde hier schon x-mal darauf hingewiesen, dass das "aufgeilende" an pornos nicht die darsteller, sondern die handlungen sind. und überhaupt geht es in filmen doch oft nicht um "personen", sondern um handlungen.

und du hast dasselbe problem wie caroline, wenn du meinst, dass das betrachten dieser handlungen nun irgendetwas mit dir als person oder gar mit deinem "wert" als sexobjekt/partnerin zu tun hat.

ich kann ja, um das besser verständlich zu machen, versuchen, deinen text von unten umzuschreiben, wie diese argumentation dann aus sicht eines mannes durchaus aussehen könnte - wobei ich kaum glaube, dass einer tatsächlich auf so eine interpretationsidee käme:

"Wenn meine freundin also ständig billige liebesfilme mit reichen männern konsumieren würde, ihr das leben in reichtum und bequemlichkeit so wichtig ist, was ist dann meine rolle als partner? Bin ich als ihr partner auch nur gefragt, solange kein anderer da ist, der ihr mehr bieten kann? ist es ihr letztendlich egal, dass ich es bin, mit dem sie zusammen ist?"

ein film ist ein film und das leben ist das leben. ich versteh nicht, warum das bei allen anderen filmgenres auch generell so gesehen wird, nur bei pornofilmen nicht.

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