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Warum immer Pornos?

fsrec$hermxarc


einwenig neidisch bin ich schon

dass caroline mit ihrem ersten und letzten beitrag über 165 antworten gekriegt hat und ich hab bei meinen, wo ich bei der fragestellung alles gegeben habe kaum 20 antworten gekriegt :-(

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w9ieaNuchimxmer


damiana: Marotten

Es kommt auf die Marotten an.

Würde mein Freund auf Nazifilme stehen, weil er die irgendwie bewundert, würde ich mich sofort trennen. Würde er auf kleine Mädchen stehen, auch.

Außerdem kommt es noch darauf an, inwiefern mich seine Marotten betreffen. Steht er auf Sex als entpersonifizierte Körperfunktion und ich bin daher austauschbar, dann wäre das für mich ebenfalls ein Trennungsgrund, denn wieso sollte ich für umsonst sein Sexobjekt spielen, wenn andere Geld dafür bekommen?

Das Sexleben wird doch m.E. gerade dadurch besonders intensiv und intim, indem man auf die Persönlichkeit eingeht und nicht: Weiblicher Körper, der Rest ist egal, weil für die Erotik ohne Bedeutung.

Bin ich nicht da, dann ist vielleicht irgendein Körper immer noch besser, als keiner und das ist ok. Aber wenn ihn solche Pornos wohlmöglich mehr erregen, als ich, dann muss ich mich doch zwangsläufig fragen, welche Rolle meine Persönlichkeit bei ihm beim Sex spielt. Spielt sie keine, oder eine geringe, dann hat für mich der Sex nichts mehr mit der persönlichen Beziehung zueienander zutun. Dann wäre es auch kein Problem, wenn man sexuell getrennte Wege geht, wenn er für die spezielle Beziehung der beiden zueinander sowieso unbedeutend ist. Für mich spielt der Sex für die Bindung in der Beziehung aber eine große Rolle. Es ist eben keine gegenseitige Befriedigung, sondern ein Miteinander zwischen zwei bestimmten Personen.

Du sagtest selber mal, dass du die künstliche Trennung von Körper und dem Rest nicht für richtig hälst. Ich eben auch nicht und daher möchte ich auch beim Sex mit meinem Freund nicht auf den Körper reduziert werden. Konsumiert er ständig Pornos, muss ich aber davon ausgehen, dass ihm für seine Lust der bloße Körper reicht.

Mir ist das aber zu wenig, ein Körper zu sein, der für Sex zur Verfügung steht, auch wenn man auf nicht sexueller Ebene vielleicht ein gutes Verhältnis hat. Ich trenne aber diese beiden Bereiche nicht. Selbst bei einem On muss zumindest eine hohe Sympathie vorhanden sein, damit ich dazu Lust habe. Wen ich als Person nicht mag, der erregt mich auch nicht sexuell, den könnte man mir nackt um den Bauch schnallen und es ließe mich absolut kalt.

Auch mein Geist, mein Charakter, meine Emotionen sind erotische Reize und nicht nur meine körperliche Oberfläche. Erotik ist die ganze Person im Ganzen mit all ihren Eigenschaften. Schließlich wird Lust im Kopf gebildet, wo alle Bereiche Körper, Geist und Emotionen so miteinander verbandelt sind, dass man es nicht wirklich trennen kann:

"Der Gehirnforscher und Psychologe Serge Stoleru vom Bicêtre-Krankenhaus in Paris beschäftigt sich beispielsweise mit der Lokalisierung von Gehirnregionen, die bei sexueller Erregung besonders aktiv sind. Bei seiner Studie wurden die Hirnaktivitäten von acht heterosexuellen Männern beobachtet, während sie sich einen Erotikfilm anschauten. Das Ergebnis war für den Psychologen teilweise überraschend. All diejenigen Regionen des Gehirns, die nach Erkenntnissen aus Tierversuchen eigentlich mit Sex zu tun haben müssten, nämlich das Amygdalae, der Hippocampus und das Zwischenhirn waren bei den Testpersonen nicht aktiv. Dagegen konnte nur im vorderen Abschnitt des Cingulums - im limbischen System - erhöhte Aktivität bei den Probanden nachgewiesen werden. Das Cingulum steuert einerseits eine Vielzahl hormoneller Änderungen im Körper, ist aber andererseits auch für zielgerichtetes Verhalten zuständig. Im Prinzip haben die erregten Männer also mehr gedacht, statt emotional zu handeln."

Also kann ich nicht so ganz daneben liegen, wenn Erotik für mich auch alle Bereiche umfaßt und nicht nur Körper und stereotype Rituale ("die Handlung von Pornos").

Vielleicht mag mich der ein oder andere für seltsam halten, aber zumindest entspricht es der Vernetzung des Gehirns, in dem alle Teile miteinander verbunden sind und aufeinander einwirken, kann also sooo seltsam nicht sein:

Ich bekomme Lust auf Sex, wenn die emotionale Stimmung zwischen mir und meinem Freund gut ist, wenn ich mich zuvor mit ihm gut unterhalten habe und dabei eine gemeinsame Wellenlänge gefunden haben, wenn wir was Schönes zusammen erlebt haben, wenn er mir nonverbale erotische Signale übermittelt, wo wir eine gewisse "Geheimsprache", also unsere ganz eigenen Rituale haben ect. Körper alleine reicht für mich nicht!

Für Erotik gehört für mich alles zusammen und nicht nur Körperhülle und wenn das für meinen Freund viel anders wäre, dann hätten wir sicher kein so gute Sexleben. Wenn ich zu ihm komisch bin (aus irgendwelchen Gründen reserviert), dann kann ich ruhig nackt sein wie ich will. Er würde nicht auf die Idee kommen über mich herzufallen und ich würde es bei ihm auch als Unaufmerksamkeit werten und sauer reagieren.

dTamixana


(re) wieauchimmer

auch wenn ich mich wiederhole: dein problem ist, dass du - meiner ansicht nach unzulässigerweise - von der rolle der pornodarstellerin in einem film auf deine rolle als (sex-)partnerin in einer beziehung schliesst.

dass das völlig an den haaren herbeigezogen ist, wirst du sehen, wenn du mal auf die adult-fanfiction-seiten beispielsweise von star trek oder star wars gehst. was da an sexstories von frauen mit aliens geschrieben wird, wird dich überraschen - und glaub ja nicht, dass da nicht der alien auf ein reines sexobjekt reduziert ist!! dass es keine filme gibt, liegt allein daran, dass diese fantasien so surreal sind, dass man sie praktisch nicht (oder nicht ohne millionenaufwand an tricktechnik) verfilmen kann. meinst du, eine dieser frauen wolle tatsächlich einen andorianer, spock, einen achtfüssigen alien oder darth vader als partner haben - oder würde auch nur auf die idee kommen, ihren mann mit denen zu vergleichen? das kann doch nicht dein ernst sein!

P>addrict2


Hmmm hab ich glatt übersehen diesen Thread , möchte auch auf meinen Text hinweisen , vielleicht kann da ja auch jemand was zu sagen! Ähnliches Thema und vielleicht passt es ja auch!

[[http://www.med1.de/Forum/Sexualitaet/42156/]]

bis dann

werd das jetzt mal in ruhe lesen hier

paddict

wnieauCchixmmer


Paddict2

Sehr interessant.

Ich denke, du bist zu einer Einsicht gekommen, die viele Männer weit von sich weisen. Für die meisten haben Pornos damit zutun, dass Männer (angeblich) einen höheren Sextrieb (was immer das genau sei und wo immer er zu lokalisieren ist) haben und der steuert sie quasi fern und mit der Bilderflut an erotischen Bilder habe es gar nichts zutun.

Hat sich das auf seine reales Sexleben ausgewirkt?

DPaderSwar}n


Also

@ wieauchimmer

wieso gibt es bei dir immer nur vs. ? In der tollen Erfindung der Sprache gibt es auch noch andere Begriffe .. z.B. featuring oder coexisting.

Und sehe ich das genau so: Es koexistiert. Ich kann Sexualität als "Körperfunktion" wie du es formulierst, betrachten (was allerdings nicht genau das trifft was ich darunter verstehe), der Fall ist und deshalb sind Frauen in Pornos austauschbar. Aber warum muss das auch gleich bedeuten das sie Ware sind ? Freunde sind irgendwie auch ersetzbar, zwar gibt es keinen Menschen auf der Welt der einem anderen 100% identisch ist, aber es gibt genug nette Menschen auf der Welt. Sind deine Freunde also auch Ware ?

Und dann gibt es noch die andere Sichtweise, (die schönere) die für meinem Schatz. Sie ist auf eine gewisse Weise auch nicht austauschbar und ich betrachte sie auch in keinster Weise als Ware. Ich geniesse den Sex mit ihr und ich denke von mir behaupten zu können, das ich lange nicht nur nehme. Gewisse Sachen würde ich auch nie "in Echt" machen wollen, die mich im Porno allerdings schon anmachen. Und ich geniesse es, für meinen Schatz auch (!) ein Sexobjekt zu sein. Natürlich nicht nur, aber auch. Ich verstehe nicht wieso bei dir das eine grundsätzlich das andere ausschließt.

@frechermarc

Da du den Thread verfolgt hast, weisst du wahrscheinlich das ich versucht habe den Standpunkt klar darzulegen aber manchmal geht es bei Diskussionen nicht um echte Argumente. Solche Diskussionen machen imo aber keinen Sinn weil eh jeder auf seinem Standpunkt hocken bleibt egal wieviel gute Argumente man gibt. Deswegen habe ich es aufgegeben. Du magst das als einfach machen verstehen, ich betrachte das as praktisch veranlagt ;-)

MfG Jason

DZadeVSwarxn


Im Übrigen, wie kommst du dazu Nazifilme mit Pornos zu vergleichen ?

Genauso wie der Satz mit dem "sich schamlos einen runterholen" ..

*Kopf schüttel*

fprechelrm2arc


DadeSwarn

:-D

;-)

fprechFerVmarxc


ps:

ich wünsch allen einen schönen abend

ich geh jetzt heim ;-D

schreibt aber nicht solche sachen, dass ich morgen :-o

und dann den rest des tages wieder ??? muss

biba allen

marc ;-)

w-ieau?chximmer


damiana

"oder würde auch nur auf die idee kommen, ihren mann mit denen zu vergleichen?"

Es kommt darauf an, welche Funktion die Pornos haben. Wenn ich nachts aufstehe, um Pornos zu schauen, weil ich das für meine sexuelle Lust brauche, obwohl meine Freundin nackt in meinem Bett liegt, dann scheint bei diesem Mann eben die Erotik rein körperlich und stereotyp eine besondere Bedeutung für sein Sexleben zu haben. Diese Auffassung von Lust kann ich nicht teilen. Wenn es keine besondere Bedeutung für ihn hat, sondern nur so aus Neugier, oder Lust an schrägen Bildern, dann hab ich kein Problem damit.

Erotik als Zusammenspiel aller Bereiche ist für mich viel reichhaltiger und Pornos dagegen ein ganz schlechter Ersatz, den man kaum Ersatz nennen kann. Mit einem Menschen, für den dieser Ersatz eine gleichrangige Wichtigkeit hat, wie die persönliche Erotik, würde unser beider Lustleben einfach nicht zusammen passen. Ich hätte auch absolut kein Verständnis dafür, wenn mein Freund ins Bordell ginge. Da könnte man ja auch sagen, das sei etwas anderes. Kann aber Lust gleichzeitig und gleichbedeutend reiner Konsum sein und ganzheitliche Lust? Bevor man nichts hat, gibt man sich mit Konsum zufrieden, aber wenn man doch was anderes hat, dann braucht man diesen schlechten Ersatz doch nicht.

Hält man das aber nicht für einen schlechten Ersatz, dann bin ich doch zwangsläufig vergleichbar. Hält man Sex im Bordell für die absolute sexuelle Erfüllung, gleichwertig mit der Beziehung, dann ist es ein Vergleich. Macht man da einen Unterschied, dann kann man auf den schlechten Ersatz doch verzichten.

Natürlich gibt es andere Motive wie reine Neugier, Abenteuerluct ect. Dann ist es aber etwas anderes und nicht vergleichbar und dann ist es für mich auch ok.

fSreVche>rmarxc


eines hab ich noch vergessen

alle die nur lesen, können doch auch mal was schreiben ;-D

[[http://www.med1.de/Forum/Sexualitaet/40826/]]

würd mich seeeeeeeeehhhhhhhhhhr freuen

D'adeS6warxn


Ich wollte die Beziehung zu meinem Schaz natürlich nicht nur auf den Sex reduzieren aber es wissen ja alle worum's geht

mal ganz nebenbei: würde ich mit meiner Freundin zusammenwohen und sie Pornos nicht mögen würde der "Konsum wohl auf annähernd 0 sinken ..

P)a$ddictx2


Antwort @ wieauchimmer

Hello,

danke für die Worte!

Es hat sich auf meine Gedankenwelt ausgewirkt und auf die Wünsche beim Sex! Es hat sozusagen im Kopf den Ablauf festgelegt, und ich habe nie drüber nachgedacht ob das wirklich meine Wünsche sind! Oder ob man das machen muss!

Langsam normalisiert es sich, wie bei anderen Süchten dauert das nun seine Zeit!

Bin der Meinung das da viele Mythen bei Männern bestehen! Und was von triebkontrolle haben die meißten auch noch nichts gehört! Sagt ja keiner man soll auf Masturbieren verzichten, aber im gesunden Maße und das Männer keine Phantasie haben und dazu Bilder brauchen(hab ich auch hier gelesen), völliger Blödsinn die härtesten Erektionen hatte ich von Phantasiebildern!

Wenn man ne Freundin hat kann man ja die Sexbilder ins Gedächtnis rufen, man kann sie ja modifizieren ;-)

Auf jeden Fall habe ich auch schon die Power von Testosteron kennengelernt, beim Sex aber sicher auch beim Trainieren im Fitnesstudio! Es mag da unterschiede zwischen Frauen und Männern geben! Diese vor allem im Umgang mit der Geilheit!

Und im Rechtfertigen sind wir Männer wohl echt die Meister!

Was mir aufgefallen ist: Beim Konsum erotischer Romane(nicht dem Schund aus dem Sexshop) : Da stehen Frauen männlichen Autoren in nichts nach was die Derbheit und Direktheit angeht!

Also versucht es statt Porno mal mit nem erotischen Roman!!! Da könnt ihr euch die Bilder weitestgehend selber malen! ;-)

Hart wird ER von beidem , *lol* ;-)

w,ieaucohimm!exr


DadeSwarn

"Freunde sind irgendwie auch ersetzbar, zwar gibt es keinen Menschen auf der Welt der einem anderen 100% identisch ist, aber es gibt genug nette Menschen auf der Welt. Sind deine Freunde also auch Ware ?"

Freunde sind nicht austauschbar, denn jeder Freund ist was ganz Besonderes. Bekannte sind austauschbar, denn da ist es nur oberflächlich.

Es kommt darauf an, in welcher Weise es koexistiert. Wenn ich z.B. hier im Forum schon mal Beiträge lese in der Richtung "Ich brauch mal wieder eine Freundin, denn ich hatte so lange kein Sex", dann ist diese Freundin (wenn das ernst gemeint ist) nur Mittel zum Zweck und austauschbar und damit mit Pornos vergleichbar.

Wenn meinem Freund stereotypes Rumgehampel genausoviel erotische Gefühle bringt, wie der Sex mit mir, dann ist es ebenfalls vergleichbar und er wird wahrscheinlich nicht sehr anspruchsvoll beim Sex sein.

Es gibt nun mal eine Menge (in der Regel Männer), die meinen, Sex sei rein triebgesteuert und dabei kommt es auf Personen eben nicht an und ich bin aber nicht das bloße Objekt zur Triebbefriedigung, denn das wäre für mich so, als würde er an mir seine sexuelle Notdurft verrichten.

Es kommt nicht grundsätzlich auf die Pornos an sich an, sondern auf die Einstellung zu Sex und Erotik.

Nehmen wir ein anderes Beispiel, auch wenn es nicht passt, aber vielleicht verdeutlicht es den Zusammenhang, den ich da sehe, den Fall Friedman: Er hatte mit Prostituierten Sex, von denen er wußte, dass sie aus einem Frauenhändlerring stammen. Wenn man trotz der Tatsache, dass diese Frauen Zwangsprostituierte sind, noch erotische Lust empfindet (oder vielleicht gerade deshalb), dann kommt mir dabei das Kotzen. Wenn man Sex nicht als bloße Körperfunktion sieht, wie kann man an sowas Lust bekommen? Wäre ich die Freundin von Friedmann, dann könnte ich mit dem keinen Sex mehr haben, ohne mich übergeben zu müssen, bei dem Gedanken, dass das Schiksal dieser Frauen seine sexuelle Lust anscheinend kein bisschen beeinträchtigt. Ich müßte mir da unweigerlich vorstellen, dass ich jetzt genausogut eine Zwangsprostuituierte sein könnte, mit der er da gerade Sex hat, weil für ihn für Erotik anscheinend keine Rolle spielt, welchen persönlichen Hintergrund das hat. Für mich wäre so jemand als Sexpartner einfach disqualifiziert.

Das kann man nicht ganz mit Pornos vergleichen, ich weiß, aber es verdeutlicht vielleicht das Prinzip, was ich dahinter sehe, je nachdem, welche Einstellung man zu solchen Pornos hat. Die 0190-Spots sind z.B. so schlecht gespielt, dass man sieht, dass die Frauen dabei keine echte Erotik ausstrahlen, also selber erotisch empfinden. Es gibt aber genug Männern, denen das egal ist, eben weil für sie der Sex kein gemeinsames Miteinander ist, wobei man sich gegenseitig erotisch aufschaukelt, sondern eher wie eine Verrichtung von Notdurft, wo es egal ist, was die Frau dabei empfindet. Ich empfinde daran keine Lust mit einem Mann Sex zu haben, der dabei keinerlei Lust empfindet, denn wie gesagt, ist es für mich etwas Gegenseitiges.

Man kann sicher den fehlenden Rest zuweilen mit Phantasie überbrücken, aber ich würde eben meine Bedenken bekommen, wenn ich den Eindruck hätte, es sei bezüglich der sexuellen Stimmulation dasselbe, ob ich anonyme Bilder anschaue, oder mit einer Person Erotik austausche. Als schlechten Ersatz in der Not, oder aus Neugier lass ich das ja gelten, aber je nachdem, welche Stellung Pornos in der Erotik einnehmen und wie primitiv diese sind, wäre der Mann für mich genauso disqualifiziert.

wNiea{uchimmxer


Paddict2

"Es mag da unterschiede zwischen Frauen und Männern geben! "

Die bestehen aber m.E. nicht in der Stärke der sexuellen Lust, sondern darin, dass Frauen in den Begleitumständen wählerischer sind, man kann es auch launisch nennen. Bei mir muss auch die allgemeine Stimmung zu meinem Freund stimmen, um Lust zu haben. Bin ich auf ihn sauer, angernervt, oder sonst was, dann schlägt das sofort auf die Libido (allerdings geht es meinem Freund auch so). Falls das ein Trieb sein soll, dann ist er jedenfalls sehr beeinflußbar von Emotionen und Gedanken und dann brauch ich ihn auch nicht kontrollieren, weil er sowieso nur dann stark ist, wenn es keinen Grund zur Kontrolle gibt. Schwierig wirds erst mit der Kontrolle, wenn ich schon total geil bin und es kommt z.B. ein Telefonanruf dazwischen.

Ich bin der Ansicht, dass der Trieb per se nur sehr unterschwellig da ist und erst stimmuliert werden muss, um sich in den Vordergrund zu schieben. Dazu reichen aber Phantasien. Andererseits, wenn ich mich auf eine ganz andere Tätigkeit konzentriere, dann kann man Freund machen was er will und ich komme nicht in Stimmung. Ich glaube, der Trieb unterliegt grundsätzlich der Kontrolle. Allerdings auch z.T. unter der Kontrolle unbewußter Dinge, was dann vielleicht den Eindruck erweckt, er sei nicht unter Kontrolle.

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