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Warum immer Pornos?

Ce4oru0lxine


sry ich kam/ komm mir bissel unverstanden vor und mit dem leugnen also ehrlich...

mit mir kann man reden, das weiss auch mein Freund und er weiss auch das ich nicht zu denen gehöre die alles direkt abwerten bzw. runtermachen. Erhätte können mich sehr wohl ruhig fragen ob ich mitguggn will bzw. mir sagen das er das Verlangen nach etwas hat. In einer Beziehung sollte Mann und Fraun Ehrlichkeit und Achtung bekommen und nicht verlangen, es sollte selbstverständlich sein. Und wenn man das nach so einer langen Beziehung nicht erwarten kann, finde ich das schon zum Nachdenken und ehrlich du kannst mir nicht sagen, das das nicht wehtut.

dgamrian'a


(re) c4roline

ich wollte das auch nicht rechtfertigen mit dem lügen, natürlich ist das eine unschöne sache. ich wollte damit nur sagen, völlig unverständlich finde ich es nicht.

PSaddiRct2


@ damiana:

ich redete von Männerphantasien! Und Frauen die starke Schmerzen beim Sex toll finden sprach ich an,

Bei Vergewaltigungsphantasien muss man wohl zwischen Männern und Frauen unterscheiden. Denke das das bei Frauen wohl ein teil der Phantasien ist , aber wenn das bei Männern häufig konsumiert wird willst du mir sagen , das seien gesunde Männerphantasien! Ich habe auch nicht gesagt, das ich devote Frauen die dazu stehen krank finde, wo steht das!

ich habe extreme Beispiele gebracht aus denen du schwarz/weiss . Denken ableitest.

ich finde Rape-Szenen mit überwältigung, etc in Filmen sehr bedenklich, alles was auf der Phantasieebene da ist ist doch ok! Muss man sich nur Gedanken machen wenn man nur solche Phantasien hat , oder muss man das dann auch nicht damiana ???

wenn es einen erregt wenn eine Frau vergewaltigt wird und man das sieht, dann würde ich das ohne Probleme als krank bezeichen, selbst wenn es nur gespielt ist!

damit meint ich Männer ! Nicht Frauen!

Komisch, das du immer wieder meine traumatische Vergangenheit als Begründung dafür nimmst, dass ich so kritisch hier poste(aber du siehst das ja nicht als kritisch) und das Ex-Konsumenten-Syndrom ansprichst!

Ich sagte bereits das ich schon während des Konsums die schädigende Wirkung erkannt habe, für mich und nur für mich!

Wollte eigentlich von ein paar Männern was hören , wie sie damit umgehen, etc!!!

Es wird einem bei kritischen Postings immer Missioniergehabe unterstellt, das ist in Foren fast immer so!

Was nicht heisst das ich meine Meinung ändere!

Ich wollte dir weder deine Phantasien nehmen noch dich verurteilen für das was du auslebst, ich habe nur mal gesagt, das nicht alles Gesunde, wirklich so gesund ist bei näherem Hinblicken, bei anderen dann wohl nicht bei dir, ok ich packe noch ein kann evtl nicht gesund sein dazu, ok ?

kanns auch verstehen wenn man beim Sexthema keine Warumfragen stellt und einfach es macht, kann man viel mehr genießen sicher! Ist doch auch alles ok!

ich habe einzelfälle und bestimmte Filme angesprochen worauf du gar nicht eingegangen bist oder mir Verallgemeinerung unterstellst.

habe nur sehr viele Frauen getroffen die durch bestimmte Verhaltensweisen von Männern ziemlich stark traumatisiert wurden! Und da hat man einfach mal gemacht und nicht drüber nachgedacht was Frau will, nur wenn sie mit macht und feucht ist, und aktiv wird unter Zwang, ist das dann wohl keine Vergewaltigung oder wie?

Freut mich für dich, das du eine gesunde Sexualvergangenheit hattest (das ist nicht zynisch gemeint)

@ Caroline:

man kann nen Porno wunderbar in ne Beziehung einbringen, nur diese ganze Heimlichtuerei, eine richtige Aussprache ist wohl mal nötig, und das solange bis es mal geklärt ist. macht dich doch fertig das Thema irgendwie, das hört man doch!

Wenn er dich liebt kann er auch auf die Pornos verzichten wenn nicht, ist er wohl süchtig (keine seltene Sucht heutzutage).!

Ist doch so , wenn du Angst vorm Arztbesuch hast und dein Partner dich inständig bittet doch mal hin zu gehen, gehört es doch auch zur gesunden Partnerschaft, dass man es ihm zuliebe macht!

Ich sage ja nicht Caroline, du sollt die Formel: die Filme oder ich anwenden!

Also entweder du gehst darauf ein und bringst ihn dazu , dass er es nicht heimlich macht in dem du häufiger mit ihm konsumierst oder du bittest ihn inständig darum es zu lassen, weil es dir sehr weh tut!

der Satz: es tut mir sehr weh wird schons seine Wirkung nicht verfehlen , wenn es denn wirklich so ist

viel glück

PAddict2

d)am_i[ana


(re) paddict

es ist mir doch vollkommen wurst, ob du mich persönlich für gesund, für krank, oder für sonstwas hältst!

mich stört dieses verdammen von fantasien und sexuellen aktivitäten, die nicht in dein (jetziges) weltbild passen - natürlich gibt es frauen, die es lieben, wenn ihre männer vergewaltigungen mit ihnen nachstellen, und natürlich gibt es frauen, die deep throating lieben, und zwar auch dann und erst recht, wenn sie quasi-gezwungen dazu werden. das muss auch gar nichts "ungesundes" sein - das hat etwas mit durchbrechen von schamgrenzen zu tun, die man alleine nicht durchbrechen kann, mit dem fahren-lassen von kontrolle, mit dem gefühl frei von zwängen und verantwortung sein zu dürfen.

all das haben wir in den von mir genannten fäden ausführlich diskutiert - aber das interessiert dich ja offensichtlich alles nicht, weil du oder deine psych (mein gott was ich von diesen typen schon alles gehört habe und wie mir die allmählich zum halse raushängen, die mehrzahl sollte erstmal selber eine therapie machen!) meint, da müssten irgendwelche traumatischen erlebnisse oder krankhafte unterbewusste prozesse dahinter stecken. dabei kann das ganz andere hintergründe haben - siehe oben, und ich bitte um verständnis, wenn ich nicht die ganzen beiträge aus den entsprechenden diskussionen hier abschreibe. du weisst ja, wo du das nachlesen kannst, allerdings hab ich eh nicht den eindruck, dass dich an eine andere als die "krankhaftigkeits"-interpretation wirklich interessiert.

w&ieau?chimmer


damiana

Du hast mich falsch verstanden. Ich vertrete nicht die abgedroschene und unbewiesene These, dass Pornos zu mehr sexueller Gewalt führen.

Hier ging es ja um folgende Frage: Wunsch oder Fiktion.

C4rOline hatte die Befürchtung, dass ihr Freund sich solche Frauen wie in pornos wünscht und sie ihm nicht genügt (Konkuttenz)

Ich hatte bezüglich Wunsch eine andere Kritik

Du argumentiertest dagegen, dass Pornos nichts mit Wünschen zutun haben, sondern reine Fiktion sind.

Soweit die Diskussion, wie ich sie verfolgt habe.

Meinen Kritikpunkt möchte ich nochmal kurz erläutern, bevor ich auf das Thema: Wunsch oder Fiktion eingehe.

Für mich spielt Erotik auf allen Kanälen: Körper, Geist (Denken) und Emotionen.

Körper: 1. das, was man als Trieb bezeichnen würde, nämlich die Folge der Genverteilungsstrategie. 2. sensorische Lust, vor allem erogene Zonen. Das kann man autonom (SB), als auch im Dialog (miteinander, nicht nur gegenseitig) leben.

Emotion: 1. Verlieben, Liebe, Sympathy. 2. Die Fähigkeit zum mitfühlen (lachen ist ansteckend). Auch das lebt man automom und im Dialog, indem z.B. Gefühle nonverbal kommuniziert werden. Emotionen sind nicht nur ein unbedeutender Zusatz, sondern lebenswichtig (Angst und Schmerz schütz vor Gefahr), indem Lust (Erotik) gesucht und Unlust vermieden wird. Emotionen sich auch wichtig für die Motivation oder Intuition, sowie für die Kommunikation. (denn Menschen sind Hordentiere)

Geist (Wissen, Vernunft): ist ebenfalls überlebensnotwendig, da in einer komplexen Welt ein einfaches Reiz-Reaktionsscheme zur Bestimmung von Handeln/Verhalten nicht mehr ausreicht. Seit der Mensch denken kann und sich damit eine komplexe künstliche Umwelt geschaffen hat, ist er zum Denken verdammt. Nicht nur im Begriff Wissbegierde taucht die Lust am Denken auf. Den meisten wird es schonmal so gegangen sein, dass sie sich geradezu euphorisch mit Denken beschäftigt haben. Auch das kann man autonom oder im Dialog leben (Wieso kommunizieren wir hier? Weil es irgendwie auch Spaß macht, sich geistig auszutauschen)

Die drei Bereiche sind natürlich so verwoben, dass meine Aufschlüsselung nur aus methodischen Gründen erfolgte, aber der Realität nicht entspricht. Ich spüre dann besonders viel Lust und Erotik, wenn auf allen drei Kanälen der Dialog gut ist. Einer, der dumm wie Brot ist, würde mich nicht erregen. Einer, den ich nicht mag, auch nicht. Einer, den ich körperlich sehr unattraktiv finde, auch nicht. Natürlich sind nicht alle immer gleich stark beteiligt, sondern schwerpunktmäßig. Natürlich laufen viele Dinge in allen drei Bereichen oft unbewußt.

Beispiel: Im Friedman-Fall waren wohl der emotionale und der geistige Kanal blockiert. Ein Journalist wie Friedmann dürfte das nötige Wissen über Frauenhandel haben und sich zumindest annähernd in die emotionale Lage einer Zwangsprostituierten hineinfühlen können. Er wird ja nicht grundsätzlich emotional degeneriert sein.

Für mich müßte aber die Lust insgesamt in allen Kanälen überwiegen, also, wenn es geistig und emotional eher ein Abfuck ist, dann finde ich es nicht erotisch, auch wenn der Körper noch so erotisch ist. Die körperliche Erotik wird dann einfach von geistiger und emotionaler Unerotik überstimmt. Natürlich spielt es dabei auch eine Rolle, wie stark die jeweiligen Komponenten vorhanden sind (viel Körper, ein bisschen Emotion und kaum Geist kann mitunter auch reichen, wäre für mich aber viel weniger erfüllend und befriedigend, als wenn alle drei relativ stark sind).

In gängigen Pornos für Männer, wird meist der körperliche Kanal fixiert gesendet. Für emotionale "Botschaften" sind die Schauspieler meist zu schlecht und ein vorheriges Verlieben ist dabei selten Thema. Für den geistigen Kanal fehlen Story oder Kreativität (auch eine Form geistiger Leistung)

Bei Pornos von und für Frauen werden tendentiell verstärkt alle Kanäle angesprochen, auch wenn hier ebenfalls die Körperebene im Vordergrund steht.

Fiktion oder Wunsch

Frauenphantasien bewegen sich oft mehr auf der rein virtuellen Ebene. Gerade durch den hohen Phantasiegrad sind sie sehr fiktional. Da, wo sie Realität werden, besteht eine stärkere Tendenz im Dialog alle Kanäle zu realisieren. So sprachen sich in den von dir angegebenen Beiträgen die Frauen überwiegend dafür aus, dass für das Ausleben von Phantasien, Offenheit (Geist) und Vertrauen (Emotionen) nötig sind. Hier ist es kein Monolog, sich an dem anderen egoistisch befriedigen, sondern ein Dialog, indem man es miteinander und in beidseitigem Einverständnis tut, also die Frau nicht mehr nur austauschbare Ware ist, auch wenn sie eine Ware spielt. Aber das tut sie, weil sie das will und nicht, weil sie nicht gefragt wird und das über sich ergehen lassen muss.

Das Stichwort ist hier: SELBSTBESTIMMUNG

Bei Männerpornos wird durch die Fixierung auf Körper die Frau oft zum bloßen Objekt, zur Ware, ohne Selbstbestimmung. Nicht nur, dass sie nicht gefragt wird, sondern sie spielt auch meist eine eher passive Rolle und hat keinen Charakter, sondern ist austauschbar. Ein charakterloses, austauschbares Etwas hat keine Selbstbestimmung und auch keine Menschenwürde.

Diese Fiktion in Pornos spiegelt sich aber auch zuweilen in der Realität wieder: Bordelle, Straßenstrich, Frauenhandel, sexuelle Belästigung, Mißbrauch, Vergewaltigung bis hin zu Snuff-Videos. Hier überall werden Frauen auch in der Realität als Objekte behandelt, was natürlich nicht ausschließt, dass sich z.B. zwischen Prostituierte und Kunde auch ein freundschaftliches, emotionales Verhältnis bilden kann, aber es ist per se erst mal nicht so gemeint. Außerdem sind die gängigen Pornos wegen fehlender fiktiver, phantastischer Komponente schon als solche näher an der Realität. Darüber hinaus werden die Frauen als Ware auch durch die hohe Flut an Bildmaterial auf Zeitschriften ect. zum Teil der täglichen Realität. Die Frau ohne Selbstbestimmung im Sexuellem ist eben kein rein fiktives Konstrukt, sondern für einige Frauen bittere Realität.

Zwischen der Fiktion von Männerpornos und der sexuellen Realität besteht also kein klarer Unterschied, sondern bloß eine Gradwanderung. Es kommt eben, wie ich bereits öfters sagte, auf die Einstellung an.

Für manche ist es tatsächlich bloße Fiktion (diese Männer werden aber vielleicht phantasievolle pornos bevorzugen, wo es auch um den Reiz des Skurilen geht). In dem Moment, wo sie aber ein regelrechtes Bedürfnis danach haben, ist es schon Wunsch (denn Bedürfnis als Begriff ist sogar dringlicher als Wunsch, meint aber im Groben Ähnliches). Der Wunsch ist aber virtuell, denn sie würden vielleicht nie auf die Idee kommen (aus moralischen Gründen, eigener Überzeugung, fehlender Mut) es in die Tat umzusetzen. Die, welche Bordelle besuchen oder gar vergewaltigen, leben diese körperfixierte Objektartigkeit von Sex aber in der Realität. Auch wenn man die Einstellung von manchen hier im Forum liest, kann man oft keine klare Unterscheidung zwischen Fiktion und Realität ausmachen. Manche glauben eben auch ganz real, dass Frauen Sexobjekte sind, die man sich einfach nehmen kann.

Die erste Kategorie, wo es reine Fiktion bleibt, finde ich völlig in Ordnung. In dem Moment, wo Phantasien ausgelebt werden, aber in beidseitiger Selbstbestimmung (beide haben Lust!), benutzt niemand den anderen als Objekt, sodass ich auch das in Ordnung finde. Ist es aber ein Wunsch, dann wird es für mich langsam kritisch. "Armsehlig" nenne ich es deshalb, weil es ja tatsächlich arm an Sehle ist, weil körperfixiert. Hier geht es nicht um den Wunsch nach ungewöhnlichen sexuellen Praktiken (die gefallen mir sogar oft), sondern um die Entpersonifizierung der Frau und dem nicht Respektieren ihrer Selbstbestimmung.

Männer, die sich einen charakterlosen und willenlose Frauenkörper als sexuellen Stimmulator wünschen, haben aber m.E. nicht unbedingt ein sexuelles Problem, sondern ein Identitätsproblem, b.z.w. Selbstwertgefühl.

Sie erregt es, über andere Macht (im negativem Sinne) zu haben (wobei man sich durchaus einigen kann, Macht zu spielen, aber dann ist es nur ein Spiel). Das finde ich psychopathisch und lehne es daher ab. So sagt man sicher auch zu Recht: Es gibt keine sexuell motivierte Gewalt, sondern nur gewaltmotivierten Sex.

Mögen hier von mir aus auch biologische Dinge eine Rolle spielen. Männer sind nicht weniger emotional als Frauen, wenn man mal die ganze Palette der Emotionen bedenkt, aber sie schalten tendenziell mehr zwischen Emotio und Ratio hin und her (tendenziell, aber nicht alles oder nichts). Das reicht aber wohl nicht allein, um dieses Machtbedürfnis zu erklären, denn schließlich sind ja auch längst nicht alle Männer so.

Hier muss man m.E. tatasächlich über kulturelle Gründe nachdenken. Spätestens wenn man sich Kulturen anschaut, wo Frauen Menschen zweiter Klasse sind und wie in diesen Kulturen ihnen auch in sexueller Hinsicht ihre Selbstbestimmung oft völlig genommen wird, (Zwangsverheiratung, Beschneidung, Vergewaltigung), kann man die kulturelle Komponente als zumindest einen Aspekt, wenn auch nicht den einzigen, m.E. nicht leugnen.

Die Frau ohne Selbstbestimmung hat in unserer Kultur eine lange Tradition.

C@4r0liYne


oh je, langsam wird echt heftig hier.. ihr solltet doch mal guggn wie ihr euch in diesem Forum kommuniziert, so das man nicht gradbereut hier überhaupt was zu schreiben!

Jeder Mensch ist anders, das is klar und nicht jeder findet das von dem anderen so doll usw.

Auch ist es sinnlos Leute zu bekehren, hier wird diskutiert und die Psyche oder Analysen wieso weshalb man so reagiert, ob es eventeull mit Selbsbewusstsein oder mit Suchttfaktoren zu tun hat, sollte es hier eigentlich keinem gerechtfertigt ne therapeuten zu "spielen" oder "anspielung" in diese Richtung zu schmieden! Hier gehts ja nicht um das Innere des Menschens sonsdern eigentlich um eine Einstellungsfrage und das hat meines erachtens nicht immer mit der Pysche zu tun das ist ja wie jemand keine Gummibärchen nicht mag, der ist ja auch nicht direkt eine Süsswarengegener, auch wenn das Beispiel jetzt etwas dumm ist, fällt grad nix besseres ein. Aber ich hoffe es wird verstanden!

@Paddict2

Ich wills ihm nicht verbieten und auch nicht bitten, wenn soll er das von alleine merken, er weiss ja wie sehr es mir weh tat! Und wenn nix von alleine kommt, nuzt auch kein Zwang. Ich habs gehasst früher Zwange von meinen Eltern auferlegt zu bekommen und habe aus Protest grad das Verbotene geliebt!

Ciao

Caro

d2amriana


(re) wieauchimmer

So sprachen sich in den von dir angegebenen Beiträgen die Frauen überwiegend dafür aus, dass für das Ausleben von Phantasien, Offenheit (Geist) und Vertrauen (Emotionen) nötig sind.

von welchen beiträgen, die ich angegeben haben soll, redest du?

ad thema gratwanderung/realität: die von dir angesprochenen realitätsfaktoren prostitution, vergewaltigung, missbrauch gab es auch schon lange, bevor pornos verfügbar wurden. ich glaube eher, dass sich die realität in den pornos widerspiegelt, als umgekehrt.

und zum wiederholten male: leute, die nicht zwischen realität und fiktion unterscheiden können, haben generell ein problem und verursachen probleme bei ihren partnern. solche leute können realität und fiktion auch in anderen bereichen nicht trennen, nicht nur beim anschauen von porno-filmen. und daran wird sich auch nichts ändern, wenn man ihnen die porno-filme wegnimmt.

langer rede kurzer sinn: ich sehe nach wie vor nicht, warum pornos so viel "schlimmer" und kritikwürdiger sein sollen als diverse andere filme, die teilweise auch sehr eigenartige menschenbilder vertreten, auch.

wOieIauchixmmer


damiana

"natürlich gibt es frauen, die es lieben, wenn ihre männer vergewaltigungen mit ihnen nachstellen"

Möchte ich nicht absprechen. Die Betonung liegt aber auf "nachstellen" im gegenseitigem Einvernehmen und mit beidseitiger Lust dazu.

Ich hoffe durch meinen letzten Beitrag ist es deutlicher geworden, wo ich die Knackpunkte sehe und wo nicht. Das wichtigste Wort dabei war: SELBSTBESTIMMUNG und das finde ich auch angeknackst, wenn Caroline von fehlender Achtung spricht.

Wenn Fiktion entweder Fiktion bleibt, oder zum Spiel wird (was immer noch Fiktion ist, nur gelebte Fiktion, wie Theater spielen), dann hab ich mit nix ein Problem. Ich mache selber mit meinem Freund Fesselspiele und würde mir auch phantasievolle Pornos mit ihm ansehen.

Wo bekommt man die? Hast du einen Tipp? Wie war noch mal der Link zur Klingonenseite?

Im Spiel fesselt mein Freund mich (und ich ihn). In der Realität würde ich es mir aber nicht bieten lassen, wenn er meine Freiheit und Selbstbestimmung einschränkt. Hier ist eine klare Trennung, die aber eben nicht in jedem Fall (s.o.) so klar ist und dann auch zu Traumata führt, nicht wegen der sexuellen Handlung als solche, sondern wegen der realen Mißachtung der menschlichen Würde. Das ist der Knackpunkt.

dZamiagnxa


(re) wieauchimmer

"natürlich gibt es frauen, die es lieben, wenn ihre männer vergewaltigungen mit ihnen nachstellen"

dies war nicht an dich gerichtet, sondern an paddict, der es bereits als krankhaft bezeichnete, wenn jemanden eine gespielte vergewaltigung erregt.

wri,eauch&immer


damiana

Schon wieder mißverstehst du mich.

1. Ich habe nichts davon geschrieben, dass Pornos die Ursache für Auswüchse in der Realität sind und natürlich könnte das Ursache-Wirkungsverhältnis genau umgekehrt sein, oder gar eine Karthasisfunktion haben. Vielleicht stehen sie sogar gar nicht in einem Ursache-Wirkungszusammenhang, sondern sind beide Wirkung einer gleichen oder anderen Ursache oder beide Ursache, also existieren einfach nebeneinander.

2. Ich habe auch nichts davon geschriebe, dass so manche Horrorfilme (aber auch dabei kommt es darauf an, wie die Einstellung des Betrachters dazu ist) nicht ebenfalls bedenklich sind. Aber auch da gehe ich nicht von Ursache: Horrorfilm, Wirkung: reale Gewalt, aus.

Ich habe hier eine Differenzierung vorgenommen, um genau zu klären, in welchem Fall ich Pornos kritisch finde und in welchem nicht.

"leute, die nicht zwischen realität und fiktion unterscheiden können, haben generell ein problem und verursachen probleme bei ihren partnern."

Auch das hast du nicht verstanden. Der Knackpunkt war nicht, dass Leute es nicht unterscheiden können, sondern dass es für sie Realität ist. Wenn einer eine Frau vergewaltigt, dann ist es nicht, weil er diese Frau für fiktiv gehalten hat (ein Gespenst), sondern dann ist es gelebte Realität in der die Selbstbestimmung dieser Frau ganz real und nicht nur fiktiv nicht respektiert wird.

Nicht, weil hier einige Menschen nicht unterscheiden könnemn, sondern weil es tatsächlich Realität ist, ergibt sich das Problem. Wenn ich in meiner Realität kaum Gewalt erlebe und mir haufenweise Gewaltfilme reinziehe, dann ist es kein Problem. Wenn aber meine Umwelt ebenfalls sehr gewaltätig ist, dann ist es nicht nur Fiktion, sondern auch Realität und dann kommen die reale Ebene und die fiktive Ebene leicht durcheinander.

Würde es keine Vergewaltigung, keine Bordelle, keinen sexuellen Mißbrauch ect. in der Realität geben, dann hätte ich gar nichts gegen jegliche Pornos. Da es das, was in einigen Pornos vermittelt wird, auch in der Realität gibt, bekommt es aber eine andere Dimension. Wenn Kinder einfach so Krieg spielen, dann ist es auch etwas anderes, als wenn sie real im Krieg leben und es nachspielen, auch wenn es in diesem Fall vielleicht eine positive Wirkung der Verarbeitung hat, mag ja manchmal bei Pornos auch der Fall sein, ist dieses Spiel etwas anderes, als einfach nur Spiel.

Ist es jetzt endlich deutlich geworden?

dOamiaxna


(re) wieauchimmer

Nicht, weil hier einige Menschen nicht unterscheiden könnemn, sondern weil es tatsächlich Realität ist, ergibt sich das Problem. Wenn ich in meiner Realität kaum Gewalt erlebe und mir haufenweise Gewaltfilme reinziehe, dann ist es kein Problem. Wenn aber meine Umwelt ebenfalls sehr gewaltätig ist, dann ist es nicht nur Fiktion, sondern auch Realität und dann kommen die reale Ebene und die fiktive Ebene leicht durcheinander.

das ist genau das, was ich mit "nicht unterscheiden können" meinte. nur glaube ich nicht, dass dieess problem durch die abschaffung von pornos zu lösen ist.

f2recheErmaxrc


hi caroline.....es freut mich, dass du wieder schreibst ;-)

hi damiana und die andern........ihr habt ja alles im griff :-)

leider hab ich momentan die zeit nicht dazu, mich zu beteiligen.

ich hab bei mir bemerkt, dass ich immer mehr hier schreibe und es meine zeit auch immer mehr in anspruch nimmt. ich finds interessant mit euch zu diskutieren.....ich hoffe nur, dass es bei mir nicht zu einer sucht wird.

w0ieaxuchismmer


damiana

Habe ich je die Abschaffung von Pornos gefordert?

Wieso werden einem hier Dinge unterstellt, von denen man auch niemals auch nur einen Ton gesagt hat?

Das ist allerdings typisch für das Thema. Differenzierungen scheinen völlig übersehen zu werden, sondern man schiebt die Leute in die Schublade: Kritik an Pornos = will Pornos abschaffen.

Du hast ja bei anderen diese Schubladendenken kritisiert, tust es aber dennoch selber!

dpamixana


(re) wieauchimmer

"abschaffung" war absichtlich überspitzt formuliert, sorry, ich dachte das sei klar.

nun, vom kritisieren ohne lösungsvorschläge zu bringen halte ich nicht allzu viel. was schlägst du denn zur lösung des problems vor?

PNad]dVict2


Damiana die Große

ich bin raus Damiana ist einfach zu Allwisend :-)

viel spaß noch, und damiana , schon mal was von Profilneurose gehört?

schön weiterpflegen

Und lies meine Beiträge und überflieg sie nicht ! Sogar wenn ich dir zustimme greifst du mich an!

jeder braucht ein Feindbild in Foren!!!!

Caroline : Dir viel Glück mit deinem Freund!

Paddict2

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