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Theorie über Sex und die natürlichen Triebe

bVraverj junxge


Ein mann der bis zum 30ten lj. 50 frauen gevöglet hat ist ein MANN, eine frau ist eine schlampe. Männer ihr solltet euch doch bitte mal entscheiden was ihr wollt.

Zumindest ICH sehe das nicht so. Für mich ist eine Frau, die viele Männer hatte, keineswegs eine Schlampe. Solange sie in puncto Sauberkeit und Verhütung nichts anbrennen läßt, ist das für mich völlig ok.

Ich halte nur von denen nichts, die in der Gegend rumpoppen, dann Kinder in die Welt setzen, zum Sozialfall werden und dann jammern, wie schlecht es ihnen doch geht und wie böse und gemein die Männer doch sind. Zum Sex gehören immer zwei und wenn man schon ein freizügiges Sexleben genießen will, dann hat man zumindest dafür zu sorgen, daß man sich nix einfängt und nicht ungewollt Kinder zeugt. Und ausreichende Verhütung geht beide an, sowohl Mann als auch Frau.

svilbeZrfucxhs


Ja, du liegst mit deiner Theorie völlig falsch. Aufgrund ihrer Rolle im Prozess der Fortpflanzung haben zwangsläufig die Frauen den stärkeren Sexualtrieb. Der vermeintliche Männertrieb ist bloss anerzogen, damit sich die Frauen die Befriedigung ihrer eigenen Triebe jederzeit und ohne Aufwand sicherstellen können. Männer werden in ihrer Kindheit auch heute noch mehrheitlich von Frauen erzogen und durchlaufen alle die Gehirnwäsche, um später als Männer den Frauen jederzeit und willig zur Verfügung zu stehen. Oder hast du vielleicht eine nachvollziehbare biologische Erklärung dafür dass der männliche Sextrieb stärker als der weibliche sein soll?

MAickifloxw


Vermutlich hat der TS mittlerweile, immerhin nach fast 9Jahren, die Pubertät verlassen, hoffentlich mit neuer Sicht auf sein damaliges Problem ...

DQieDosiGsmachtdyasGxift


Für Menschen, die einen Mangel empfinden wird es immer Gründe geben, die es für einen selbst plausibel machen sollen warum dieses Defizit besteht.

Hätte die Evolution es als sinnvoll empfunden den Homo Sapiens im Sozialverhalten zu einem Bonobo (Zwergschimpanse mit ausgeprägtem Paarungsverhalten zur Beilegung von sozialen Konflikten) werden zu lassen, wäre das so passiert.

Auch die moderne Verhütung auf Seiten der Frauen sorgt nicht im Automatismus dazu, dass sie ständig paarungswillig durch ihr Leben gehen, nur weil es paarungswillige Männer gibt.

Es hat den Versuch gegeben über die Kommune 1 Bewegung die gesellschaftlichen und moralisch gelebten Werte auf den Kopf zu stellen. Es war offenbar ein Versuch der nicht für den gelebten Alltag funktioniert, sonst hätte sich dieses Lebensmodell sehr viel massiver durchgesetzt.

Es war ein Versuch die verstaubten 50ziger und 60ziger Jahre aufzubrechen. Die Verkrustungen alter Rollenmodelle zwischen Frau und Mann in Frage zu stellen. So sehr ich diesen Versuch in Anteilen schätze, weil es ein moderneres Paarleben in der Gesellschaft ermöglicht hat, so sehe ich dennoch die Grenzen die diese Lebensform hervor bringen würde.

Menschen sind eben nicht nur Konumenten, die sich mit ihren Trieben ohne Konsequenzen auf ein Morgen ausleben können. Es führt zu sozialen Spannungen, die man nicht ausblenden kann, weil unser Sozialverhalten in der modernen Welt auf Verlässlichkeit, Bindungswille und auf einem sozialen Fundament aufbauen muss, damit kein soziales Chaos entsteht.

Nur, weil es biologisch und sexuell vom Triebverhalten möglich wäre jeder Zeit gemeinsam Sex zu haben, bedeutet es nicht, dass Gedanken, Gefühle und zwischenmenschliche Anziehung dadurch aufgehoben werden.

Wirklich stabil entwickeln sich Beziehungen meist erst dann, wenn beide Partner in ihren Bedürfnissen überwiegend Erfüllung und Zufriedenheit erreicht haben. Sich Vorstellungen zum Leben und Alltag überwiegend decken und harmonisch gelebt werden können.

Das williger Sex von beiden Seiten aus nicht alle Probleme lösen und auffangen kann zeigen die vielen Modelle zwischenmenschlicher Begegnungen, angefangen vom einmaligen ONS, über Freundschaft Plus, reinen Sex-Affären und Mischformen außerhalb stabiler Paarbeziehungen. Wenn das alles nur dem eigenen Trieb geschuldet wäre, gäbe es viele emotionale Probleme zwischenmenschlicher Beziehungen nicht.

sSensiberlmannx9x9


Es war offenbar ein Versuch der nicht für den gelebten Alltag funktioniert, sonst hätte sich dieses Lebensmodell sehr viel massiver durchgesetzt.

Gesellschaftliche Veränderungen- gerade was Traditionen betrifft, finden u.U. extrem träge statt- häufig mit vielen Rückschlägen verbunden.

Tkhe|BlaJckWixdow


Klar kann man als stattliche Henne den passenden Hahn selber wählen. Aber ich persönlich möchte einen eigenen Hahn, dem andere Hennen piepegal sind. Und solche Hähne sind selten und kostbar. :)z

Aber sollte mir so ein Hahn mal über den Weg laufen, dann möchte ich auch gern gemeinsam gackern.

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