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Ich bin submissiv...

Gbrain!ne


@menschenkind,

Er meinte mal, für ihn wäre das nichts, aber mittlerweile meint er nur, er müsse sich da erst mal dran gewöhnen.

na ja, so toll klingt das ja nicht. Ich wage zu bezweifeln, dass du da auf Dauer mit glücklich wirst.

So einen Mann hatte ich auch mal. Es war alles locker, fast lustig, Spiel eben. Mit einem "nein" von mir konnte er gar nicht umgehen ;-)

Entweder MANN hat das feeling dafür oder eben nicht. Und du machst keinen Menschen, der streng pazifistisch und für Gleichberechtigung in der Partnerschaft ist, zum dominanten Part. Wie denn? Er weiß ja gar nicht, was Macht ist, wie er dazu kommt, Macht zu erlangen, warum auch, er hat ja gar kein Bedürfniss danach...

Ijon Tichy: in dem von dir verlinkten thread habe ich mich nicht geäussert.

lg Grainne

I<john T,ichxy


Er meinte mal, für ihn wäre das nichts, aber mittlerweile meint er nur, er müsse sich da erst mal dran gewöhnen.

na ja, so toll klingt das ja nicht. Ich wage zu bezweifeln, dass du da auf Dauer mit glücklich wirst.

So pessimistisch würde ich das nicht sehen. Die Frage ist, ob er tatsächlich keine Vorstellungen in der Richtung hat, oder sie sich selber nicht eingestehen will, gerade aus Achtung vor dem Partner.

@ grainne:

hab ich zugegeben schlecht formuliert. Es bezog sich auf

Ich habe nicht von schämen gesprochen. Da bin ich weit von entfernt Ich denke, dann bekommt man richtig Probleme, wenn man sich schämt.

Es ist einfach Nachdenken, was dann einsetzt... Nachdenken darüber, wie weit man für den geliebten Menschen gehen würde.

Ich versuche zu verstehen, weil meine Partnerin von ähnlichen Gedanken berichtet, sich zum Teil Vorwürfe macht, das sie sich dem hingibt - aber andererseits sehe ich doch, das sie nach einer Session ganz verwandelt ist, es ihr deutlich besser geht.

Der Link sollte eigentlich meine Situation beleuchten (Posting 21.09.03 20:25).

PS: ich hab mal angefangen, deinen Roman zu lesen - gefällt mir :-)

GVrainxne


@Ijon Tichy,

Ich versuche zu verstehen, weil meine Partnerin von ähnlichen Gedanken berichtet, sich zum Teil Vorwürfe macht, das sie sich dem hingibt - aber andererseits sehe ich doch, das sie nach einer Session ganz verwandelt ist, es ihr deutlich besser geht.

nach der Session sind es die Endorphine, klar, dass es ihr da besser geht. (Suchtgefahr ???)

Vorwürfe?Ich weiß nicht.

Wenn das Ganze bei deiner Partnerin reinen Spielcharakter hat (so habe ich das jedenfalls verstanden, kann aber auch sein, dass das falsch ist), kann ich mich da nicht richtig reindenken, sorry.

Für mich wäre sowas nur mit einem Partner und den dazugehörigen Gefühlen möglich. Und dann gäbe es auch keine Vorwürfe mehr. Dann gäbe es nur "entweder-oder". Aber nachdenken (Analysieren) muss ich trotzdem *g*, was vielleicht ein Fehler ist, da man sowas nicht verstandesmäßig erfassen kann.

Die Frage ist, ob er tatsächlich keine Vorstellungen in der Richtung hat, oder sie sich selber nicht eingestehen will, gerade aus Achtung vor dem Partner.

ja, das muss menschenkind eben irgendwie aus ihm rauskitzeln ;-)

Aber seine Aussage, dass ihm der Sex so, wie er ist, gefällt, deutet ja eher auf ersteres hin.

lg Grainne

IvjVonK Tichxy


re: @grainne

nicht nur Endorphine ... mich würde ein interessehalbe schon mal interessieren, was der Körper da für einen Cocktail zusammenbraut ;-)

Suchtgefahr kann ich mir aber nicht vorstellen, da gibts sicher irgendwelche körpereigenen Regulationsmechanismen.

Richtig, meine Partnerin sieht es genauso als Spiel wie ich, als Bereicherung des Sex - 24/7 ist nicht vorstellbar.

-Gmens_chenxkind-


re: Ijon Tichy

Richtig, meine Partnerin sieht es genauso als Spiel wie ich, als Bereicherung des Sex - 24/7 ist nicht vorstellbar.

Spiel - weißich nicht, aber 24/7? ebenfalls nein.

wie dem auch sei - ich lass es erst mal ruhen aber danke für eure Hilfe!

Injon aTichy


re: -menschenkind-

Wie soll man es bezeichnen? Ich habe den Ausdruck Spiel benutzt, mit einem, denke ich, nicht unwesentlichen Zusatz:

als Bereicherung des Sex

Für mich trifft es das am besten: es ist keine (Lebens-) Einstellung, aber jedesmal etwas besonderes, wenn man sich darauf einläßt - auf diesen Rausch, der den Alltag einfach vergißt, Schranken öffnet, Grenzen verschiebt ... und von daher möchte ich es nicht missen. Das Feeling ist einfach zuuuuuuu gut. :-D

Aber - wir (ich meine jetzt meine Beziehung) sind beide selbstbewußte Menschen, fähig, jederzeit unseren eigenen Weg zu gehen. Keiner ist in der Lage, den anderen wirklich zu beherrschen, keiner möchte es (ist schließlich auch eine Menge Verantwortung) - und deswegen kein 24/7, weder innerhalb noch außerhalb (geht letzteres überhaupt?!).

Ich wünsche dir, das du deinen (euren) Weg findest :-)

yla(kini i


...Tips?

...also auch wenn ale noch so lieb gucken, ich kann keine pauschalen Tips vergeben. Wer irgend etwas wissen will, muß schon fragen.

Meiner Erfahrung nach klappt es nicht, einen Menschen dazu zu bringen, diese Spielart zu mögen.

Ich vergleiche daß immer mit Homo- und Heterosexualität. Die Anlage dafür ist schon vorhanden, man kann keinen Hetero-Mann dazu bringen plötzlich schwul zu sein und umgekehrt. Natürlich kann er solche Handlungen ausführen, aber im innersten wechselt er nicht die Seite.

Die Anlage zu Sadomasochismus - gleich welche Seite - ist irgendwie latent bei vielen Leuten vorhanden. Aber nur bei wenigen wirklich ausgeprägt. Auf der Suche nach meinem ICH, habe ich mal versucht zu analysieren woher meine Neigung kommt, ob ich sie erworben habe, oder ob sie schon immer da war.

Das Klischee ist ja immer, "das Mädel wurde früher vom Vater geschlagen und deshalb braucht es das auch später" - trifft bei mir definitv nicht zu! Ich hatte eine sehr behütete Kindheit, wurde nie geschlagen und hatte auch keinerlei Berührungen mit irgend einer Art BDSM. Trotzdem schon immer solche Phantasien.

Was ich damit sagen will ist, daß der Partner sich zwar alle Mühe geben kann, es Dir recht zu machen - sich daran zu gewöhnen, wie Du sagst - aber er kann sich keine Neigung angewöhnen.

Meine Erfahrung mit Partnern, die ich versucht habe dahin zu "ziehen" wie ich sie haben wollte, waren durchweg negativ.

Wahre Domoinanz und eben der Hauch Sadimus, den ich brauche, den kann sich keiner angewöhnen, den hat MANN, oder hat eben nicht....

beste Grüße

yakini

GQrai2nnxe


Aber - wir (ich meine jetzt meine Beziehung) sind beide selbstbewußte Menschen, fähig, jederzeit unseren eigenen Weg zu gehen.

das hat nichts mit mangelndem Selbstbewusstsein zu tun.

Man kann sich auch selbstbewusst unterordnen.

Wahre Dominanz und eben der Hauch Sadimus, den ich brauche, den kann sich keiner angewöhnen, den hat MANN, oder hat eben nicht...

mein Reden.

lg Grainne

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