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Ich 40, er 16, wo soll das hinführen?

J/onaQs68


Ich würde Dir auch davon abraten, den sexuellen Kontext dieser Freundschaft offenzulegen. Das würde höchstwahrscheinlich Anfeindungen zur Folge haben, die diese Freundschaft unmöglich machen würden.

Die gleichaltrigen Freunde, Schulkollegen usw dürfen auf keinen Fall etwas erfahren. Die Eltern wissen schon von seinen Neigungen aber sie machen sich deswegen auch Sorgen und hoffen immer noch dass er einmal eine Freundin findet und sich alles in Wohlgefallen auflöst. Die würden es sicher nicht toll finden dass ein erwachsener Mann mit ihrem Sohn intim wird.

Vermutlich überschaut er nicht umfassend genug, welche Schwierigkeiten in dieser Freundschaft liegen. Es liegt also an Dir diese Gefahren zu antizipieren und verantwortlich zu handeln.

@ Daniel 1967

Er hat kein Problem mit dieser Freundschaft und er meint dass es andere nichts angeht. Das ist aber nicht so. Die Eltern und das Jugendamt können schon etwas dagegen tun, wenn sie eine Gefahr sehen.

Welche Zukunft siehst Du denn in dieser Freundschaft? Schließlch liegt der Junge offensichtlich altersmäßig eher am oberen Ende Deines Alterspräferenzbereichs und er wird hingegen ganz normal schwul sein, vielleicht sogartendenziell auf Ältere hin ausgerichtet sein. Scwule Lebenswelten sind Dir aber offebar fremd. Wie willst Du ihn also auf einem Weg in ein homosexuelles Leben begleiten, wenn Du in einer ganz anderen erotischen Sphäre zuhause bist?

Es fällt mir auch schwer diese Freundschaft zu definieren. Ich bin für ihn bestimmt kein normaler schwuler Partner sondern mehr ein Freund, Berater oder zweiter Vater oder so etwas. Mit mir kann er halt auch offen über seine Sexualität sprechen, wir können darüber lachen und ohne Hemmungen über alles reden. Bei seinen Eltern und in bei seinen Freunden und Verwandten wird das Thema immer problematisiert. Seine Eltern machen sich Sorgen dass er dadurch Einsam und unglüklich wird und seine gleichaltrigen Freunde machen sich über Schwule lustig und lassen keinen Zweifel daran, dass sie sich von Schwulen distanzieren. Vielleicht ist das auch der Grund warum er sich gar nicht vorstellen kann mit einem Gleichaltrigen eine Beziehung zu haben.

g_rIos{ser/welBs


Ich höre hier immer, was die Eltern dazu sagen?

Ich habe doch, als ich ein Jugendlicher war, nie meine Eltern gefragt, mit wem ich Sex haben kann und mit wem nicht. Das ging die doch gar nichts an.

Oder ist das heute anders?

Mein Sohn, jetzt 26, hat mir auch nie erzählt ab wann und wie oft und mit welcher oder wem er Sex hat oder hatte. :)z

Das hat mich auch nie interessiert.

DEaniel 3Jg.1b967


Ich habe doch, als ich ein Jugendlicher war, nie meine Eltern gefragt, mit wem ich Sex haben kann und mit wem nicht. Das ging die doch gar nichts an.

Das ist aber sachlich falsch. Die Eltern geniessen im Rahmen des Erziehungsrechtes auch das Umgangsbestimmungsrecht. Mag sein, daß sich Eltern heutezutage nicht mehr unbedingt berufen fühlen über die sexuellen Aktivitäten ihrer adoleszenten Kinder zu wachen, solange das im Rahmen gewöhnlicher (vor allem heterosexueller) Beziehungen unter Gleichaltrigen geschieht und sie sich versichert fühlen, dass eine adäquate Empfängnisverhütung betrieben wird. Bereits das Thema Homosexuelität ist für viele Eltern schwer zu verdauen, sobald ihre eigenen Kinder betroffen sind, und sexuelle Kontakte zu wesentlich älteren Erwachsenen dürften fast alle Eltern alarmieren.

g1rosselrwels


dass eine adäquate Empfängnisverhütung betrieben wird.

Das hat doch mit diesem Fall nichts zu tun.

Meine Frage war ja, ob die heutigen Jugendlichen ihre Eltern um Genehmigung fragen oder nicht. Ich lgaube eher nicht.

D3aninel sJg.1y9x67


Meine Frage war ja, ob die heutigen Jugendlichen ihre Eltern um Genehmigung fragen oder nicht. Ich lgaube eher nicht.

Das glaub ich auch nicht, das ändert aber nichts daran, dass es in solchen Fällen immer wieder vorkommt, dass der sexuelle Hintergrund solcherlei Beziehungen durch die Eltern, andere Erwachsene, Gleichaltrige das Jugendamt oder andere Personengruppen aufgedeckt werden und dass hierdurch erhebliche Eingriffe ausgelöst werden.

Mein Sohn, jetzt 26, hat mir auch nie erzählt ab wann und wie oft und mit welcher oder wem er Sex hat oder hatte. Das hat mich auch nie interessiert.

Das mag für Dich gelten, viele Eltern sehen sich aber durchaus zuständig, wenn ihr minderjähriger Sohn potentiell durch einen älteren Erwachsenen in sexuelle Dinge verwickelt werden sollte.

siehe bspw. den Kommentar von selvin009:

also mal ohne flax und ganz persönlich ,würd ich nen jungen haben mit 16 und nen 40jähriger mit irgentwelchen neigungen würde ihn verführen würd ich bei soetwas nich zu gucken und ich denke so wird jeder vater handeln dern bischen arsch inner hose hat

gWr;oszserwsels


dass der sexuelle Hintergrund solcherlei Beziehungen durch die Eltern, andere Erwachsene, Gleichaltrige das Jugendamt oder andere Personengruppen aufgedeckt werden und dass hierdurch erhebliche Eingriffe ausgelöst werden.

Ist das schon mal vorgekommen? In meine Wohnung oder Schlafzimmer hat niemand Einblick. Und wenn es doch rauskommt? Ich habe hier gelernt, dass es mit 16jährigen erlaubt ist. :-@

D"an5iel Jmg.19J6x7


Nun, ich schreibe das aus eigener Erfahrunge. Ich habe selber ähnliche Neigungen wie Jonas98 und habe schon mrjtgsvj erlebt, wie Freundschaften zu Jungs durch die Außenwelt massiv angefeindet wurden und es zu massivem Einschreiten der Eltern und des Jugendamtes kam. Es wurden teilweise auch Strafverfahren eingeleitet, mit dem Argument, daß die sexuelle Beziehung auch bereits vor dem 16ten Lebensjahr bestanden haben könnte, oder andere Gründe für eine Strafbarkeit bestehen könnten. Inzwischen ist das Schutzalter des §182 Abs. 1 StGB ("sexueller Missbrauch von Jugendichen") auf 18 angehoben worden, somit besteht eine grundsätzliche Handhabe für strafrechtliche Ermittlungen.

aktuelle Fassung des §182 StGB:

Sexueller Mißbrauch von Jugendlichen(1) Wer eine Person unter achtzehn Jahren dadurch missbraucht, dass er unter Ausnutzung einer Zwangslage 1. sexuelle Handlungen an ihr vornimmt oder an sich von ihr vornehmen lässt oder

2. diese dazu bestimmt, sexuelle Handlungen an einem Dritten vorzunehmen oder von einem Dritten an sich vornehmen zu lassen,

wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Ebenso wird eine Person über achtzehn Jahren bestraft, die eine Person unter achtzehn Jahren dadurch missbraucht, dass sie gegen Entgelt sexuelle Handlungen an ihr vornimmt oder an sich von ihr vornehmen lässt.

siehe

[[http://dejure.org/gesetze/StGB/182.html]]

gvross0erwexls


Ja wieder Gesetze, wie immer von Dir. Da kenne ich mich nicht aus.

Ich hatte 1962 einen Freund, der 16 war. Ich 20. Da gab es noch den §175. Ich sagtge ihm, dass das was wir tun strafbar ist. Er darauf. Wenn jemand in unser Zimmer kommt, habe ich halt gewichst. Ist nicht strafbar.

Aber wer soll denn ins Zimmer kommen? Gab es damals auch nie. zzz

g^ross\erwelxs


dadurch missbraucht, dass sie gegen Entgelt sexuelle Handlungen an ihr vornimmt oder an sich von ihr vornehmen lässt.

Wieder Gesetze. Wo geht es denn um Geld in diesem Faden?

D?anikel !Jg.1*967


Wieder Gesetze. Wo geht es denn um Geld in diesem Faden?

Wie gesagt, ich schreibe aus eigener Erfahrung, der § bietet den Grund für strafrechtliche Ermittlungen, In der Regel kommt zwar am Ende nichts heraus, aber die einschüchternde Wirkung eines Strafverfahrens tut normalerweise schon seinen Dienst.

Mit Entgelt sind nicht nur Geldleistungen gemeint, sondern alle geldwerten Vorteile, auch eine Essenseinladung oder etwa kostenlose Nachhilfe (das wurde mir einmal vorgeworfen) kann bereits den Verdacht der Verwirklichung von §182 II StGB nach sich ziehen. Es läßt sich dann immer der Anfangsverdacht einer Straftat unterstellen und damit können Ermittlungen eingeleitet werden. Wenn man als Erwachsener eine enge Freundschaft zu einem 16-jährigen hat, dann wird man vermögens seiner finanziellen Möglichkeiten fast immer dem Jungen irgendwo Zuwendungen geben., und sei es, dassman die Kinokarten bezahlt oder die Pizza beim Italiener finanziert.

D%erSa,ttlexr


Ja, das ist wohl so.

Und ebenfalls stimmt, dass alleine die Anhebung eines Verfahres (aber so weit kommt es ja oftmals auch nicht) grossen Schaden anrichten kann, auch wenn es zu keinem Schuldspruch kommt.

Jemand der der Pädophilie beschuldigt wurde, hat es in der Gesellschaft, sofern diese das irgendwie mitbekommt, nicht leicht. Ganz unabhängig davon, ob er schuldig ist oder nicht!

fw100x0


Sochmal ganz kurz:

Selbst wenn der TE mit dem 16 Jährigen eine sexuelle Beziehung eingehen würde, wäre er doch nicht pädophil sondern ephebophil? Das ist ein reisengrosser Unterschied....

DRerSiattlexr


@ f1000

Ja, vermutlich schon, zumindest wenn man nur auf das Alter schaut. Dennoch wäre es natürlich möglich, dass ein 16-Jähriger immer noch aussieht wie vor der Pubertät und daher rein optisch eher Kind ist. Zu einem solchen Jungen würde sich natürlich auch ein Pädophiler hingezogen werden, unabhängig davon, ob er eigentlich nur auf Vorpubertäre steht.

Wichtiger scheint mir, wie du korrekt angetönt hast, dass Sex mit Ü-16-Jährigen auf jeden Fall erlaubt ist, sofern kein spezieller Tatbestand vorliegt.

Aus welchen Motiven dann der 40-jährige Sex mit dem 16 jährigen will, ist rechtlich gesehen egal. Es wäre auch erlaubt, wenn es dem "Alten" gefällt, dass der Pubertierende noch wie ein Kind aussieht.

bPern,dkasStext


Daniel Jg. 1967

Jetzt packt mich aber doch die Neugier: Gib mal ein Beispiel, was das Jugendamt an "geeigneten Maßnahmen" zur Verfügung stehen, um so einen Kontakt zu unterbinden. Drohen die dann an, ihn auf dem Schulhof zu outen, oder verhängen die Geldstrafen für Ordnungswidrigkeit, oder wie muss man sich das vorstellen?

D$aniel ]Jgx.19o67


Selbst wenn der TE mit dem 16 Jährigen eine sexuelle Beziehung eingehen würde, wäre er doch nicht pädophil sondern ephebophil? Das ist ein reisengrosser Unterschied....

Die Frage, ob jemand pädophil ist, entscheidet sich nicht an seinem sexuellen Verhalten, sondern an seiner sexuellen Innenwelt. Viele pädophile Knabenliebhaber sind bspw. aus pragmatischen Gründen (Partnerschaft, Lebensgemeinschaft, eigene Kinder usw.) verheiratet. Sie bleiben aber trotzdem pädophil und viele von ihnen sind sogar in keiner Weise heterosexuell. Sehr viele Pädophile (wenn nicht die meisten) weichen aus pragmatischen Gründen auf jung wirkende Jugendliche aus, das ist geradezu der Regelfall.

Ich glaube kaum, dass ein 16jähriger Junge sich schon klar über seine sexuelle Orientierung ist. Schon gar nicht kann er wissen, dass er schwul ist!

Das ist ja nun Unsinn, die sexuelle Orientierung steht spätestens zum Zeitpunkt des Eintritts in die Pubertät fest und die meisten wissen dann auch wie sie orientiert sind. Wenn sich ein 13-jähriger Junge beim Onanieren ausschließlich durch Gedanken an Jungen erregt fühlt, dann weiß er im Grunde auch., daß er schwul ist. Diesen Umstand für sich zu akzeptieren (coming-in) und nach außen zu bekennen (coming-out), das sind natürlich noch weitergehende Entwicklungsschritte, die für heterosexuelle Jungendliche übrigens praktisch wegfallen. Insofern sind homosexuelle Entwicklungen wesentlich schwerer und langwieriger, als heterosexuelle.

Ja, vermutlich schon, zumindest wenn man nur auf das Alter schaut. Dennoch wäre es natürlich möglich, dass ein 16-Jähriger immer noch aussieht wie vor der Pubertät und daher rein optisch eher Kind ist. Zu einem solchen Jungen würde sich natürlich auch ein Pädophiler hingezogen werden, unabhängig davon, ob er eigentlich nur auf Vorpubertäre steht.

Bei den Jugendliebhaber gibt es sehr oft keine klare Gerenze zwischen Pädophilie und Ephebophilie. Meist liegt der Alterpräferenzbereich um die Pubertät herum

, also vorpubertäre und nachpubertäre Jungen werden als sexuell attraktiv empfunden. Dem kommt entgegen, dass Jungen oft erst im Laufe der Adoleszenz und des frühen Erwachsenenalters sukzessive männliche Attribute entwickeln, etwa Muskelmasse, Körperbehaarung und typisch männliche Fettverteilung.

Aus welchen Motiven dann der 40-jährige Sex mit dem 16 jährigen will, ist rechtlich gesehen egal. Es wäre auch erlaubt, wenn es dem "Alten" gefällt, dass der Pubertierende noch wie ein Kind aussieht.

Das gilt weitgehend für das Strafrecht. Im Falle der Erziehungsrechtlichen, Jugendschutzrechtlichen Fragen ist das Motiv des Erwachsenen für die Frage der psychosozialen Wirkung auf den Jugendlichen durchaus maßgeblich.

Jetzt packt mich aber doch die Neugier: Gib mal ein Beispiel, was das Jugendamt an "geeigneten Maßnahmen" zur Verfügung stehen, um so einen Kontakt zu unterbinden. Drohen die dann an, ihn auf dem Schulhof zu outen, oder verhängen die Geldstrafen für Ordnungswidrigkeit, oder wie muss man sich das vorstellen?

Das Jugendamt kann zunächst au die Eltern einwirken, um diese dazu zu bringen, ihr Umgangsbestimmungsrecht duerchzusetzen und somit die Einwirkungsmöglichkeut des Erwachsenen auf den Jugendliuchen zu unterbinden. Die Eltern können hierzu im Extremfall auf dem Wege der Unterlassungsklage im Gerichtsverfahren ein Umgangsverbot erwirken werden, für dessen Zuwiderhandlung eine Ordnungsstrafe gegen den fremden Erwachsenen verhängt werden kann.

Falls die Eltern aber nicht kooperieren und zur Beseitigung eines Umstandes beitragen, den das Jugendamt als psychosozial gefährdend erachtet, können familiengerichtliche Weisungen an die Eltern ergehen. Sofern die Eltern weiterhin nicht kooperieren und die Gefährdung weiterhin besteht, kann es zum Sorgerechtsentzug kommen.

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