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Ich 40, er 16, wo soll das hinführen?

b-ern6dkas+tet


Das Jugendamt kann zunächst au die Eltern einwirken, um diese dazu zu bringen, ihr Umgangsbestimmungsrecht duerchzusetzen und somit die Einwirkungsmöglichkeut des Erwachsenen auf den Jugendliuchen zu unterbinden. Die Eltern können hierzu im Extremfall auf dem Wege der Unterlassungsklage im Gerichtsverfahren ein Umgangsverbot erwirken werden, für dessen Zuwiderhandlung eine Ordnungsstrafe gegen den fremden Erwachsenen verhängt werden kann.

Falls die Eltern aber nicht kooperieren und zur Beseitigung eines Umstandes beitragen, den das Jugendamt als psychosozial gefährdend erachtet, können familiengerichtliche Weisungen an die Eltern ergehen. Sofern die Eltern weiterhin nicht kooperieren und die Gefährdung weiterhin besteht, kann es zum Sorgerechtsentzug kommen.

Wenn das wegen eines gewollten Sexualkontakts bis zum bitteren Ende so durchgezogen wird, dann ist das psychosoziale Wohlergehen des Jugendlichen tatsächlich enorm beeinträchtigt. In dem Fall dann allerdings wohl eher durch die Staatsdiener selbst.

D#aniecl JOg.19x67


Wenn das wegen eines gewollten Sexualkontakts bis zum bitteren Ende so durchgezogen wird, dann ist das psychosoziale Wohlergehen des Jugendlichen tatsächlich enorm beeinträchtigt. In dem Fall dann allerdings wohl eher durch die Staatsdiener selbst.

Das kann im Einzelfall sicher so sein, es ist aber gängige Praxis, dass ein Kontakt eines Kindes oder Jugendlichen zu einem (zumal älteren) pädophil oder ephebophil strukturierten Erwachsenen als grundsätzlich gefährlich angesehen wird, und bei entsprechender kenntnis Jugendbehörden im Sinne einer Gefahrenbeseitigung aktiv werden. Dies gilt auch für rein soziale Kontakte. Es gilt aus Sicht der Jugendbehörde zumeist ganz schlicht: Päderasten haben in der Nähe von Kindern und Jugendlichen nichts zu suchen.

jeaysuxng


Hallo Jonas,

du schreibst, er sähe aus wie ein Knabe, also jünger.

Du schreibst an anderer Stelle, dass Dein Zielbereich so um 12 bis 18 liegt.

In diesem speziellen Fall mag die rechtliche Lage NUR problematisch sein.

Bei einem 12-Jährigen ist die Lage aber eindeutig.

Gerade meine ersten sexuellen Erfahrungen haben mich bis heute geprägt!

Ich weiss, dass es sich bei deinen Gefühlen wahrscheinlich um aufrichtige Zuneigung handelt. Aber bedenke bitte, dass Du erheblichen Einfluss auf einen Jungen ausübst, der wahrscheinlich noch dabei ist, sich zu orientieren. Subjektiv finde ich es einfach besser, wenn diese Erfahrungen mit Menschen auf gleicher Augenhöhe gemacht werden.

Darüberhinaus denke ich, wenn Du auch 12-Jährige in Betracht ziehst, solltest Du Dich nach Hilfe umschauen, bevor das Kind im Brunnen liegt und die Beziehung zu diesem Jungen in Bahnen lenken, die heilsamer sind.

Gerade die Tatsache, dass er sehr unsicher ist, was bei Schwulen normal sein dürfte in diesem Alter, läßt mich dahin tendieren, dass er sich nicht an einen viiiel Älteren wenden sollte. Dann besteht nämlich das Risiko von emotionaler Abhängigkeit, von Überhöhung und Enttäuschung. Ich bin nicht perfekt und möchte eine solche Bürde nicht tragen müssen.

Du solltest Dir schon seeehr sicher sein, dass Du das kannst. Und diese Sicherheit höre ich aus Deinen Worten nicht heraus!

Mit besten Wünschen

Jay

g(rossierlwe"ls


Wenn ich den ET nochmal lese, geht die Sache von dem Jungen aus. Er will unbedingt mit dem Älteren zusammen sein. Die Eltern kennen ihn und erlaubten, dass beide unterwegs waren und auch dort gemeinsam übernachtet haben. Also ich würde den Jungen nicht abweisen. Das wäre für ihn vielleicht viel problematischer. Und die Eltern scheinen es ja zu tollerieren. Auch wenn sie nicht genau wissen (müssen), was da so läuft.

jCaysu"ng


Hi,

hm, klar geht die Sache von dem Jungen aus. Aber ich denke man muss sich nicht jeden Schuh anziehen, der herum liegt. Die Tatsache das Jonas es nur allzu gerne tut, macht mich nachdenklich.

Ich sage nicht, dass er den Kontakt unterbinden sollte. Er sollte imho nur verantwortlich mit Emotionen/Psyche umgehen.

Und das würde für mich in diesem Fall Abstand auf physischer / sexueller Ebene bedeuten.

Niemand hat etwas dagegen, wenn ein 16-hähriger Junge einen Mentor hat. Problematisch wird es, wenn eine abhängige Beziehung auf Seiten des Jungen draus wird.

DXanieDl Jgn.19W6x7


Niemand hat etwas dagegen, wenn ein 16-hähriger Junge einen Mentor hat. Problematisch wird es, wenn eine abhängige Beziehung auf Seiten des Jungen draus wird.

Enge Bindungen haben ja immer zwei Seiten, sie schaffen Nähe, Geborgenheit, geben Erfüllung und Sicherheit. dafür shaffen sie auch ine gewisse Abhängigkeit und eine hohe Verletzlichkeit. Die Lösung kann aber doch nicht darinbestehen Beziehungen auszuweichen, vielmehr muss man mit den Menschen, die einem nahe sind, verantwortlich umgehen. Wenn Jonas seinem jungen Freund seine Nähe entziehen würde, wäre dies vermutlich nicht im Interesse seines jugendlichen Freundes.

Ich habe es bei solchen Bindungen so gehalten, dass ich versuchte auch andere Bindungen meiner jungen Freunde zu fördern. Junge Menschen brauchen zu iher Entwicklung auch einen gelungenen Kontakt zu Gleichaltrigen, dies sollte man als Liebhaber so junger Menschen bedenken, und man sollte seine jungen Freunde nicht zu sehr in der eigenen Lebenswelt isolieren, sich hingegen eher zum Umfeld seines jungen Freundes hin öffnen und seine jugendliche Lebenswelt fördern, ohne sich jedoch dort ungefragt einzumischen.

joayCsung


Hallo Daniel,

die Lösung besteht sicher nicht darin, Beziehungen oder Menschen auszuweichen.

Das Problem liegt meiner Auffassung nach in der Assymmetrie der Beziehung.

Während Jonas einen Haufen Erfahrungen und vwerschiedene Beziehungen mitbringt, also nicht auf diese eine angewiesen ist, weil er in eigener Erfahrung erlernt hat, dass Beziehungen Beginn und Ende haben und er diesen Wandel "heil überlebt" hat, weiss sein Schützling das bestensfalls in der Theorie.

Das bedeutet, dass Jonas zwar eine Menge zu geben hat, aber eben kaum in seiner psychischen Integrietät kompromitiert würde, wenn die Beziehung irgendwann enden sollte.

Das gilt aber für den Jungen wohl kaum, wenn er Jonas, was wahrscheinlich ist, überhöht, sich anlehnt usw.

Beziehungen geben Geborgenheit und daran nehme ich keinen Anstoß!

Ich denke nur, dass Jonas eben gerade diese Assymmetrie sucht. Ich weiss sehr gut, dass es schmeichelhaft ist, der weitblickende, ruhende Pol in einer Beziehung zu sein. Ein wenig Abstand ist denke ich aber nicht verkehrt.

Ich war auch schon Teil einer Beziehung, in der ich der jüngere war. Es war eine Zeit in der ich sehr viel lernte und sehr viel in Frage stellte. Es war eine Zeit, da ich meinen Mentor sehr geschätzt habe. Aber es war eben keine körperliche Komponente darin. Ich durfte lernen ohne abhängig zu werden und dafür bin ich meinem Meditationslehrer bis heute dankbar, obwohl wir uns nur noch selten sehen. Ich bezweifle, dass eine sexuelle Beziehung so verletzungsfrei gelöst werden kann.

Und was wird, wenn der Knabe älter wird? Gerade weil Jonas sagt, er ziehe auch 12-jährige Jungen in Betracht, denke ich, dass hier Reflexionsbedarf vorliegt!

Das bedeutet nicht den Abbruch des Kontakts! Es bedeutet weitblickend und tatsächlich ruhend mit der Beziehung und den damit assoziierten Affekten umzugehen. Es bedeutet, den, wie Jonas selbst schreibt, "vernünftigen Momenten" und nicht dem selbstbezogenen Wünschen zu folgen.

Danke

Jay

PS.: Ein heilsames neues Jahr!

D'erFoelxs


Ich habe jetzt nicht alle Antworten durchgelesen, aber ich meine genug.

Es wird von einigen stark versucht das zu legitimieren, habe ich das Gefühl. Auch durchaus mit starken Argumenten und intelligent vorgetragen. Teilweise sehr nachvollziehbar.

Ich stand auch einmal in der Versuchung. Sie war 16 und ein Luder. Sorry, wenn ich das so schreiben muss. Absolut reif und sexy, verführerisch und sie hatte es auf mich abgesehen.

Zudem war ich in einer sexuell (auch anderweitig, aber vor allem das) sehr frustrierenden Ehe. Sie machte mich kirre.

Aber da gibt es ein paar Punkte, die mich auch nicht nur im Geringsten irgendwie dem gewogen machen konnten.

Okay, ich war eine Vertrauensperson, als Betreuer eines Jugendtreffs in einem sozialen Brennpunkt. Vielleicht wäre das gesetzlich nicht okay gewesen. Habe ich auch in Erwägung gezogen, aber niemals so weit, daß das meine Einzige Begründung hätte sein können.

So etwas geht für mich einfach nicht. Ich war außerdem erst Anfang 30 und nicht 40.

Natürlich hat man manchmal Verlangen und Neigungen, aber man muss und darf denen doch nicht immer nachgehen. Wo kämen wir hin?

Ein Jung ist mit 16 nicht so weit, daß er sich frei entscheiden kann so etwas zu wollen. Das kann mir niermand ersthaft erzählen. Ich habe bestimmt mit Mitte 20 noch Dinge getan, die ich heute sicher nicht mehr täte.

Okay, es hat vielleicht keine Schäden angerichtet, vielleicht brauchte ich das auch, um dahin zu kommen, wo ich jetzt bin. Spricht das jetzt dafür?

Ich würde die Gesetzeslage nicht als Grundlage nehmen. Jeder hat doch in sich ein Gespür dafür, was richtig und falsch ist. Und er wirkt sogar noch jünger!

Du bist nicht zu Männrn hingezogen? Was machst Du denn, wenn er einer geworden ist? Keine besonders haltbare Grundlage für eine langjährige Beziehung und die Erfüllung...

Ich finde es gut, daß Du Dir Gedanken über Deine Neigungen machst. Du refektierst Dich. Dabei solltest Du Dir helfen lassen. Das ist immer gut, egal, um was es geht.

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