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wer hat erfahrung mit einer sexualtherapie?

BTen%bi


>:( Hier will jemand keine Tipps was zu tun ist sonder frägt ganz klar nach erfahrungswerten von Menschen die schon einmal eine Sexualtherapie gemacht haben! Ist das so schwer zu versehen?

Ganz ehrlich, auch mich würden solche Erfahrungen mal interessieren.

b]ergseEer


@ phagozyte

Ich dachte nach so vielen Monaten ohne med1 ... schau ich doch einfach mal wieder rein, weil es mir derzeit wieder mal besch*** geht. Und welchen Beitrag sehe ich ....? Diesen hier.

Freut mich, dich hier wieder zu sehen, wenn auch mit einem noch immer leidigen Thema. Es geht mir genau gleich. Nachdem ich jetzt 1(!!) ganzes Jahr lang keine Sex hatte in meiner Beziehung, weil wir mittlerweile beide so blockiert sind, dass nichts mehr geht. Naja ... vor 2 Wochen waren wir auf einem Kurzurlaub und da hat sich dann doch was ergeben, aber es war ein Quickie, ohne Emotion (vor allem von seiner Seite) und wir haben danach nicht mehr darüber gesprochen.

Mich macht die Situation kaputt, vor allem weil ich es einfach immer wieder thematisiere und es mir einfach weh tut, wenn ich merke, dass mein Freund (so kommt es mir jedenfalls vor) absolut kein sexuelles Interesse an mir hat. Er behauptet aber, ich würde ihn total reizen und er findet mich super attraktiv .... schwer zu glauben. :°_

Habe mir auch ernsthaft überlegt, ev. eine Paarberatung aufzusuchen, da wir beide extrem darunter leiden. Erfahrungsbericht gibt es somit leider noch nicht. Wäre aber schön, wenn es jemanden hier gibt, der sich dazu äussern kann.

Jaja, unsere lieben Männer.

:°_

Alles Liebe und bis bald mal in einer PN

f2ire_@wolf


Das eine ist Therapie, Psychotherapie, Sexualtherapie: Irgendetwas passt nicht, z.B. die Sexualität, und sie soll mit Hilfe einer Fachfrau, eines Fachmannes besser werden.

Fachleute dafür sind einerseits Paartherapeuten, andererseits ausgebildete Sexualtherapeuten.

Das andere ist lustvolle Begegnung zu zweit.

Du schreibst, das ist im Augenblick nicht möglich - aus welchem Grund auch immer.

In so einer Situation ist es immer sinnvoll, zurück zu den Wurzeln von erfüllter Sexualität zu gehen: Berühren, spüren, riechen, einander nahe sein, ohne "direkten" Sex.

Das ist für ein Paar, dass in einer solchen - im jetzigen Augenblick - verfahrenen Situation steckt, sehr schwer möglich.

Ausweg: Ich gehe ein Seminar, wo das alle machen: Berühren, spüren, riechen, einander nahe sein, ohne "direkten" Sex.

Ich würde z.B bei Google unter Tantra Seminare für Paare suchen.

Ihr beide seit dann gemeinsam bei diesem Seminar, geht zurück zu den sensitiven Wurzeln von erfüllter Sexualität und der Rest ergibt sich in 98 % der Fälle von selber.

Für die restlichen 2% würde ich dann Sexualtherapie vorschlagen - aber nur in diesem zeitlichen Ablauf.

Nehmt diese "Krisensituation" als Chance für Begegnung war.

Wenn ihr beide auf das "Problem" focussiert bleibt, ist eine Änderung sehr energieaufwendig.

Wenn ihr beide das mit "äußerer" Hilfe "spielerisch" angeht, geht es viel leichter und lustvoller.

bWergxseer


Hat denn wirklich niemand Erfahrung in dem Bereich?

@ fire wolf,

danke fuer deinen Eintrag. Allerdings glaube ich in meinem Fall, dass mittlerweile eine Therapie bzw. auch eine Paartherapie dringend notwendig ist, da ich mittlerweile an meiner Frustration zu Grunde gehe. Ich merke, dass ich zunehmend aggressiver werde und ich erkenne mich in den letzten Monaten selbst nicht mehr wieder. Das macht mich mittlerweile einfach alles kaputt. Und mein Partner moechte die Situation natuerlich auch gerne geaendert wissen, nur kann er mit mir einfach ueber dieses Thema nicht sprechen und blockiert. Das macht die ganze Sache nur noch schlimmer und untertraeglicher .... ich schlafe wieder mal auf der Couch, weil ich es nicht mal mehr ertrage in unserer derzeitigen Passivitaet neben ihm zu schlafen.

Versteht das einer??

:°_

Fcermqaglxi


@ ehrlichER

es gab zwei Fragen:

1. Hat jemand Erfahrung mit einer erfolgreichen sexualtherapie ?

2. Kann uns jemand was raten ?

....

zu "Der Schlüssel zur Lösung des Problems bis DU!" nur soviel: Es gibt keine "Schuldzuweisungen" - wenn es in einer Beziehung nicht klappt, muss man auf beiden Seiten nach der Antwort suchen - darin liegt auch die Antwort auf die Frage, nach der "erfolgreichen Sexualtherapie" - der Erfolg kann durchaus in der Feststellung liegen, dass die zwei einfach nicht miteinander können - ohne Zuweisung der Verantwortung.

zur Frage nach Rat - pauschal gibt's den nitt: eine strenggläubige Katholikin (oder Muslimin oder was auch immer) wird bei ProFamilia eher Selbstzweifel bekommen, die der Lösung abträglich sind - nichts gegen ProFamilia, will sagen, man sollte vor der Auswahl ehrlich zu sich sein, denn Probleme können auch in anderen Bereichen liegen und aufs Sexleben einfach nur ausstrahlen.

Wenn ich lese: "ein eher grottiges sexualleben" verstehe ich, Eure Vorstellungen werden nicht erfüllt -Sexuallleben an sich ist nie grottig, wenn der/die ders/dies lebt ok findet.

Vorstellungen habt ihr schon, dann liegt das Problem - aus dem Bauch heraus, wohl darin, dass die nicht übereinstimmen, denn wenn zwei das selbe Ziel verfolgen (befriedigendes Sexualleben) und die gleichen Vorstellungen davon haben, was das ist, dann sprechen eigentlich nur medizinische Gründe dagegen, dass sie das erreichen.

In der Praxis häufiger ist, dass die Vorstellungen darüber, was denn ein befriedigendes Sexualleben ist auseinander gehen - beide haben das gleiche, aber eben nicht das selbe Ziel und schon hakt es.

Dieses Mißverständnis aufzulösen ist das erste Ziel jeder Therapie - aber wenn man sich des Problems bewußt ist und ansonsten miteinander reden kann, dann kann man das auch selber lösen und spart (leider, leider) manches Honrorar ...

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