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"Kein Orgasmus der Frau" - Eine wilde Theorie dazu

L`ov2Hus


Die verlinkte Seite sagt erst mal nur, dass eine hassende Frau mehr als nur eine Peitsche in der Ecke stehen hat ]:D.

L=o]vHuxs


Kürzlich woanders gesehen?

[[http://www.med1.de/Forum/Sexualitaet/459022/11905035/ Hier wars]].

e)hrlCichExR


Der arme ist ja auch schon ´ne Weile tot.

[[http://www.textlog.de/22014.html]]

Thema Liebe ist auch so ein nihilistisch nietzschescher Knaller

L=okvHuxs


[[http://blogs.pm-magazin.de/PhilosophieBlog/stories/2085/ Die Antwort]]:

Nietzsche, die Peitsche und das Weib - Ein philosophisches Missverständnis

Man hat ja allen und allem gegenüber so seine Vorurteile. Warum auch nicht gegenüber Philosophen? Kant war ein verknöcherter Pedant, Hegel ein wüster Trinker, Schopenhauer ein Griesgram, ja und Nietzsche ein Frauenfeind und Faschist. Wer so über ihn denkt, plappert nur nach, was er vom Hörensagen kennt. Was dem Laien zu Nietzsche als erstes einfällt, ist der Spruch: "Wenn zum Weibe gehst, vergiss die Peitsche nicht." Dieses Zitat ist, wenn auch wörtlich anders lautend, zwar belegt, es kommt in seinem Werk "Also sprach Zarathustra" vor.

Aber: was die wenigsten wissen, ist, dass dieser Satz ironisch gemeint ist und eine Kritik darstellt an dem repressiven Geschlechterverhältnis seiner Zeit. Diese Kritik geht zurück auf emanzipierte Philosophinnen des 18. Jahrhunderts, die von der Französischen Revolution und vom Geist der Aufklärung inspiriert waren.

Eine dieser Philosophinnen war Mary Wollstonecraft (1759-1797). Sie ging von der Idee aus, dass jeder Mensch mit dem unveräußerlichen Recht auf Gleichheit, Unabhängigkeit und Freiheit geboren sei, durch die herrschende politische und gesellschaftliche Ordnung dieses Rechts jedoch beraubt werde. Die besondere Leistung Mary Wollstonecrafts besteht darin, dass sie diese Idee auf die gesellschaftliche Praxis bezieht. Sie zeigt die autoritäre Herrschaft des männlichen über das weibliche Geschlecht auf sowie die daraus resultierenden negativen Folgen für die Frau als Individuum und die Gesellschaft: "Lasst die Frauen teilnehmen an den Rechten", schreibt sie, "und sie werden mit den Männern an Tugend wetteifern. Wenn die Frau mündig ist, wird sie auch vollkommener werden, andernfalls wird sie das, was ein unterdrücktes, schwaches Geschöpf, das man an Pflichten kettet, nur werden kann."

Ihre ironische Schlussfolgerung lautete: "Die Peitsche wäre dann das Geschenk, das jeder Vater seinem Schwiegersohn am Hochzeitstag geben sollte, (…) weil er es allein ist, der Vernunft hat – die göttliche unfehlbare, irdische Macht, dem Manne eingehaucht durch den Herrn der Schöpfung."

Diese Ironie griff Nietzsche auf spielt darauf an in seinem Werk "Also sprach Zarathustra". Dort lässt er das "Alte Weib" die Empfehlung geben: "Du gehst zu den Frauen? Vergiß die Peitsche nicht." Dieses Zitat avancierte dann zur frauenfeindlichsten Äußerung überhaupt. Aber nur aus Unkenntnis. Außerdem dient es als Standardvorwurf an Nietzsche, um ihn gynophob oder als misogyn abzustempeln.

Nietzsche war sogar einer der ersten Philosophen, die die Geschlechterdifferenz berücksichtigten. So führte er z.B. aus, dass das Denken nicht unabhängig von den erlernten Vorurteilen der jeweiligen Geschlechtszugehörigkeit stattfindet. Interessanterweise diskutierte Nietzsche seine Philosophie lange Jahre hauptsächlich mit Frauen, ja er war geradezu umgeben von Frauenrechtlerinnen. Viele reisten in sein Domizil Sils Maria im Engadin, um den vermeintlichen Peitschenschwinger zu besuchen. Resa von Schirnhofer, Helene von Druskowitz und natürlich Lou Andreas-Salomé. Auch die erste Nietzsche-Biografie ("Philosoph und Edelmensch") stammt von einer Frau, Meta von Salis-Marschlins.

Die Philosophin Helene Stöcker (1869-1943) schrieb in ihrer Autobiografie mit Blick auf Nietzsche: "Keinem andern Geist unter den Lebenden fühle ich mich so tief verbunden." Und Frau Stöcker war immerhin Radikalfeministin und Pazifistin!

ceoun4tdown


@ LovHus

Danke für die Korrektur meiner doch verkehrten Sichtweise auf diesen Philosophen.

exh"rlmichExR


Ja, Nietzsche ist interessant, aber mit höchster Vorsicht zu genießen.

Nach meinen Recherchen kann man die (Nietzsche-)Peitsche schon so verstehen, dass der Mann sie zur Frau mitbringen soll. Der Witz ist – er soll die eigenen sinnlichen Begierden bei der Wahl und im Umgang mit einer Gattin damit im Zaume halten

Quelle: Eugen Roth-Bodmer, Schlüssel zu Nietzsches Zarathustra

cpount1down


@ ehrlichER

Also ist die Peitsche für die Lady? *lach*

Falls er nicht so recht spurt?

eWh5rlidchE8R


Nein. :-)

Er soll sich selbst damit maßregeln.

(vgl. auch: Der Vater schenkt die Peitsche nicht der Tochter, sondern dem Schwiegersohn.)

cboPun9txdown


@ ehrlichER

Ich hatte es schon verstanden, wollte es aber etwas aufregender gestalten! *lach*

hhexeATx.


Na das sag ich mal männe, er bekommt die peitsche und darf sich dann selber damit maßregeln, auf den kommentar bin ich gespannt. ;-D

c&ounrtdoxwn


@ hexeT.

Wenn er noch Spaß daran findet, nennt man das "geisseln". *lach*

hBexJeT.


an den spaß glaube ich nicht :=o, bei mir wäre das was anderes, nur daran habe ich keinen spaß.

cGo}untdowxn


@ hexeT.

was denn Spaß oder keinen? *lach*

hiexweTx.


Ich meinte damit er geisselt mich, daran habe ich keinen spaß, zumindest keine großen. :|N

cHoun&tdowxn


@ hexeT.

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