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fremdgehen ohne schlechtes gewissen?!?

Szhe!riMoxon


Ich würde es auch nicht erzählen, fertig.

Diese Entscheidung spreche ich auch niemandem ab. Wenn es sich um einen einmaligen Vorfall handelt, bei dem keine Gefühle im Spiel sind.

Wenn ich das jedoch lese

alles woran ich denken kann, ist diese nacht

bereuen tu ichs trotzdem nicht und ich weiß nicht was passiert wenn ich den mann wieder treffe... ich bin mir nicht sicher was das jetzt für die beziehung bedeutet..

der ganze sex war irgendwie besonders

mit dem mann schon... leider...

habe ich da einen anderen Eindruck.

Ich würde umgekehrt ein Auswärtsspiel auch nicht wissen wollen.

Das ist aber völlig egal. Es zählt nur, ob der Freund der TE es würde wissen wollen.

Und ich glaube auch nicht, dass jeder pauschal sagen kann: Das würde mir nie passieren, weil ich so viel von Treue und Ehrlichkeit halte. Es kann jedem passieren.

Ja. Die Frage ist nur, wie man damit umgeht. Man muss schon bereit sein, die Verantwortung für das zu übernehmen, was man getan hat.

Und schließlich ist sie nicht verheiratet.

Achso und das rechtfertigt jetzt dieses und jedes weitere Fremdgehen, oder was?

Wer sagt denn, dass sie lebenslang mit ihrem jetzigen Freund zusammenbleiben wird? Wenn die Beziehung eventuell sowieso einmal auseinandergehen wird, warum sich dann Einschränkungen auferlegen?

Wenn das so wäre, warum denn überhaupt jemals eine Beziehung führen? Damit man den Partner je nach den eigenen Bedürfnissen hin- und her schubsen kann? Sorry, aber was du da schreibst, ist an Egoismus nicht mehr zu überbieten.

Warum sollen wir eigentlich immer unsere eigenen Bedürfnisse unterdrücken (müssen), nur damit es in die gängigen Moralvorstellungen passt?

Warum führt ihr dann Beziehungen mit Menschen, die solche Moralvorstellungen haben? Es geht nur um das Respektieren eines anderen Menschen, der eben nicht betrogen werden möchte und nicht um Moral. Aber wenns dir besser gefällt, können wir auch tausende Jahre der Evolution inklusive Gesellschaftsvertrag wieder rückgängig machen und nach dem Gesetz des Stärkeren leben. Dann kommt auch niemand mehr auf die Idee von dir zu erwarten, dass du auf irgendwen Rücksicht nimmst.

Ein schlechtes Gewissen hätte ich auch nicht. Weil das Gewissen mit dieser außergewöhnlichen Erfahrung gar nichts zu tun hat. Die beiden - Gewissensfunktion und tatsächliches Geschehen - kreuzen sich in meinen Gedankengängen da gar nicht.

In was für Situationen hättest du denn dann überhaupt ein schlechtes Gewissen? Versteh ich nicht... ???

SKherixMoon


nimmst

nehmen sollst.

S&heri)Moo?n


Evolution

Aso, ich meine natürlich geistige und gesellschaftliche "Evolution", richtiger wäre: Weiterentwicklung. Mir fiel kein besseres Wort ein |-o. Ist ja auch schon "spät" zzz.

RXeykjawvik


Liebe Tasha,

ich fand deinen Faden und die Antworten sehr interessant, weil es mir letzten Sommer so ähnlich ging.

Ich bin (immer noch) in einer festen Beziehung, die ich behalten möchte. Ich hatte eine Affaire in der Arbeit, es hat sich so entwickelt, weil wir uns mochten. Wir haben erst im Spaß davon geredet, und es dann auch tatsächlich gemacht. Wir haben drei oder vier mal miteinander geschlafen damals.

Die Gemeinsamkeit mit deiner Geschichte ist, dass ich mich nie als "Fremdgängerin" betrachtet hätte. Ich habe es auch hinterher nie wieder mit jemand anderem getan, obwohl ich die Möglichkeit gehabt hätte.

Ich würde mich Störenfrida anschließen:

[[http://www.med1.de/Forum/Sexualitaet/457388/11825938/ fremdgehen ohne schlechtes gewissen?!?]]

Bei mir war so, dass ich dann in dieser Zeit doch auch Gefühle für den anderen Mann gehabt habe. Wenn ich ihn nicht von Anfang an anziehend gefunden hätte, wäre ich auch nicht mit ihm ins Bett. Ich hätte mir eigentlich denken können, dass ich mich ein bisschen verlieben würde.

Ich habe es meinem Freund nicht erzählt.

Bei mir war es damals so, ich wollte das unbedingt. Ich dachte, wenn ich mir das entgehen lasse, werde ich das meinem Freund irgendwie "aufs Butterbrot schmieren", unterbewusst.

Das soll keine Ausrede sein, dass ich fremdgegangen bin.

Tatsache war, dass ich diese Affaire wollte, und dass ich bei meinem Freund bleiben wollte.

Der Mann, um den es damals ging, hatte zu dem Zeitpunkt auch eine feste Freundin.

Ich überlege immer noch hin- und wieder, ob ich es meinem Freund erzählen soll, aber, um ehrlich zu sein, habe ich Angst, ihn zu verlieren, und deshalb mache ich es nicht.

Das ist schon eine Weile her, "er" ist inzwischen weggezogen und wir haben kaum mehr Kontakt. Das ist gut so, denn auf ewig hätte ich das nicht machen können.

Ich hätte das auch nicht von mir gedacht. Aber es hat dazu geführt, dass ich mich SEHR lebendig und froh gefühlt habe in der Zeit.

Abschließend muss ich sagen, dass die Beziehung zu meinem Freund auch nicht ganz so intakt war wie deine (er hat mir öfters zu verstehen gegeben, dass er sich nicht "sicher" sei, ob er die Beziehung überhaupt will). Aber ich glaube, das hätte an der Sache gar nichts geändert.

Was ich damit sagen will....überleg dir gut, was du willst: damit hat Störenfrida recht. Zumindest bei mir haben sich damals mehr Gefühle entwickelt, als ich anfangs gedacht hatte.

Andererseits soll es auch Frauen geben, die da mehr "trennen" können/sachlicher sein können und "nur" Sex haben können. Ich will dir nicht den Spass verderben. Wenn du keine Angst hast, dich zu verlieben, und es nochmal machen willst, könntest du vielleicht wirklich mit deinem Freund sprechen...

RLeySkjav9ik


noch eine Anmerkung zu meiner Geschichte: ich glaube, ich hätte auch mit dem umgekehrten Fall, also wenn mein Freund sich so verhalten hätte wie ich, irgendwie leben können.

S4odeTsnxe


sch. Uhrzeit...

ich frage mich gerade ob man sein "Gewissen"

tatsächlich unterdrücken kann ?

Unter der Wahrnehmung : ich vög.. jetzt zufällig rum,weil es sich so ergeben/entwickelt hat, und ich habe es nie wieder getan und werde es nie wieder tun. Oder: es war für mich bereichernd und der Fremdsex muss losgelöst gesehen werden von der Beziehung. usw..

Das nenne ich verzerrte Wahrnehmung - man zerrt solange an der Realität rum bie sie einem gefällt. Kann unter diesen Bedingungen so ein zartes Pflänzchen wie ein "Gewissen" gedeihen? Das muss doch mit Ehrlichkeit zu sich und anderen und Eigenverantwortung gegossen werden, und verträgt diese Art von Selbstbetrug nicht?! Oder doch?

gwendolynn:

Meiner Meinung nach ist es Eigenverantwortlichkeit, wenn ich freiwillig Sex mit jemandem habe - ob das nun mein Partner ist oder nicht. Und ebenso ist es Eigenverantwortlichkeit, wenn ich keine Lust habe, das zu erzählen.

tasha:

naja ist nicht so dass ich das jetzt immer wieder machen müsste... ich weiß dass es falsch ist, aber es tut mir eher leid für ihn... bereuen tu ichs trotzdem nicht und ich weiß nicht was passiert wenn ich den mann wieder treffe.

tasha:

-- sagen werd ichs nicht, dass das alles moralisch sehr verwerflich ist weiß ich wohl :-|

Eigenverantwortlich meint verantwortlich für sein tun. Hier:

Partner sagen was Sache ist. Ist das so schwer?!

g|wend-oly8nn


@ Sodesne

Warum sprichst du anderen ab, es anders zu handhaben als du? Ehrlichkeit ist nicht immer und unter allen Umständen das beste. Mit verzerrter Wahrnehmung hat das auch nichts zu tun.

g4wenddolynxn


@ SheriMoon

Ja. Die Frage ist nur, wie man damit umgeht. Man muss schon bereit sein, die Verantwortung für das zu übernehmen, was man getan hat.

Du gehst - ebenso wie andere in diesem Faden - davon aus, dass man sich ständig in die Rolle des Betrogenen hineinversetzen muss und dann deswegen einfach ein schlechtes Gewissen haben muss.

Es spielt aber auch eine Rolle, wie man sexuell tickt. Nicht jeder kann das Verlangen mit Rücksicht auf seinen Partner einfach immer unterdrücken. Reykjavik hat ganz recht, wenn man das tut, schmiert man das dem Partner irgendwann unterbewusst aufs Butterbrot. Und das ist auch nicht fair.

Wenn das so wäre, warum denn überhaupt jemals eine Beziehung führen? Damit man den Partner je nach den eigenen Bedürfnissen hin- und her schubsen kann? Sorry, aber was du da schreibst, ist an Egoismus nicht mehr zu überbieten.

Ja, das war etwas provokant formuliert aber schließlich hab ich auch den Ruf eines Egoisten zu verteidigen,, ich meinte im vorliegenden Fall eher, da die TE und ihr Freund beide noch sehr jung sind, ist eher davon auszugehen, dass sie nicht ihr Leben lang zusammenbleiben werden und deswegen sollte sie ihre Erfahrungen machen, solange sie noch jung ist. Sie schreibt ja auch, sie denkt ständig an diese Nacht. Vielleicht läuft es sowieso darauf hinaus, dass sie sich von ihrem Freund trennt. Und diese Nacht war nur der Auslöser.

S?odesxne


Warum sprichst du anderen ab, es anders zu handhaben als du? Ehrlichkeit ist nicht immer und unter allen Umständen das beste.

Gibt es irgendetwas was immer und unter allen Umständen das Beste ist?

Ich habe selbst viele Fehler begangen in letzter Zeit.

Zum Glück kriege ich es noch hin Fehlverhalten als solches zu erkennen.

gwedolynn: versuche Dir mal vorzustellen wie es wäre wenn Jeder nach der Einstellung lebte "Hauptsache es ist bereichernd für mich, dem Partner sage ich aus xy Gründen nichts, wer weiss ob wir morgen noch zusammen sind? "

Du gehst - ebenso wie andere in diesem Faden - davon aus, dass man sich ständig in die Rolle des Betrogenen hineinversetzen muss und dann deswegen einfach ein schlechtes Gewissen haben muss.

Du musst gar nichts! Du hast aber auch nicht das Recht Alles zu tun was Du willst.

Ausserdem:

Es spielt aber auch eine Rolle, wie man sexuell tickt. Nicht jeder kann das Verlangen mit Rücksicht auf seinen Partner einfach immer unterdrücken.Reykjavik hat ganz recht, wenn man das tut, schmiert man das dem Partner irgendwann unterbewusst aufs Butterbrot. Und das ist auch nicht fair.

hast Du eine sehr hohe Stufe des Selbstbetrugs erreicht.

wie wärs mit :

was kann ich dafür das ich meinen Partner betrügen muss um meine Bedürfnisse zu befriedigen,und warum soll ich ihm davon erzählen, schliesslich hat er sich doch in mich verliebt und kann mir meine Bedürfnisse nicht erfüllen ?!

g5wend^olynn


@ Sodesne

So zu argumentieren bringt nichts. Von der moralischen Seite aus gesehen hast du vielleicht recht, aber wenn das niemanden glücklich macht? (auch den Partner nicht)?

Du musst gar nichts! Du hast aber auch nicht das Recht Alles zu tun was Du willst.

Ich nehme mir nur die Rechte heraus, die ich umgekehrt auch meinem Partner zugestehe.

was kann ich dafür das ich meinen Partner betrügen muss um meine Bedürfnisse zu befriedigen,und warum soll ich ihm davon erzählen, schliesslich hat er sich doch in mich verliebt und kann mir meine Bedürfnisse nicht erfüllen ?!

Ja, warum soll ich eigentlich überhaupt bei ihm bleiben, wenn ich so denke? ;-)

Soodesxne


Ja, warum soll ich eigentlich überhaupt bei ihm bleiben, wenn ich so denke? ;-)

wie meinst Du das denn ?

Glaubst Du ernsthaft,das Du auch noch Deinem Partner etwas Gutes tust, indem Du unter diesen Bedingungen bei ihm bleibst?!

g?wendBolynn


@ Sodesne

Was ich hier beschrieben habe, ist meine fiktive Vorstellung davon, was ich fühlen würde, wenn ich in der Haut der TE stecken würde - nicht das, was ich in Wirklichkeit praktiziere. Deswegen geht es jetzt auf eine Schiene, wo ich nicht mehr wirklich etwas dazu sagen kann. Sorry, mein letzter Satz im anderen Beitrag war Unsinn.

Sxodvesnxe


Übrigens... habe ich m.W. nirgendwo von Moral gesprochen.

Es ist allerdings schon bezeichnend wenn man als Moralapostel hingestellt wird, wenn man Ehrlichkeit in einer Partnerschaft befürwortet.

wie gesagt: stelle Dir mal vor Alle würden so denken und handeln. Fändste das gut?

g%wendxolynn


wie gesagt: stelle Dir mal vor Alle würden so denken und handeln. Fändste das gut?

Ich maße mir nicht an, anderen ihr Denken und Handeln vorzuschreiben. Wenn es jemand gut findet und so macht, muss er ja damit klarkommen und nicht ich. Für mich gilt, wie schon geschrieben: Ich nehme mir nur solche Rechte raus, die ich auch meinem Partner zugestehe. Wenn also für mich gilt, das ich ihn betrügen würde und es ihm nicht erzähle, gilt das umgekehrt für ihn genauso.

kXleinIer Bexngel


Es ist allerdings schon bezeichnend wenn man als Moralapostel hingestellt wird, wenn man Ehrlichkeit in einer Partnerschaft befürwortet.

wie gesagt: stelle Dir mal vor Alle würden so denken und handeln. Fändste das gut?

Also doch ein Moralapostel....

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