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Sex mit 13 schlimm?

p_atnriziGer


@ Roland_321

also wenn beide es wollen, dann kann es unter gewissen umständen ja etwas exorbitant schönes sein, auch wenn ich glaube 13 ist noch zu früh dazu. Jedoch gebe ich dir recht, denn nicht nur die verhütung ist ein problen, sondern auch das alter und damit einhergehend die psychische reife.

H<yperxion


denn nicht nur die verhütung ist ein problen, sondern auch das alter und damit einhergehend die psychische reife.

Darum hat der Gesetzgeber auch sexuelle Handlungen für unter 14 Jährige verboten. Fehlende innere Reife und sexuelle Handlungen mit denen sie beim Sex konfrontiert werden können viele Kinder noch nicht verstehen. Das Schutzalter für sexuelle Kontakte liegt daher bei 14 Jahren.

Hya_yat|ixm


Die Sexualkunde beginnt in der 3. Klasse mit ganz generellen Dingen, der Unterschied zwischen Mann und Frau, die Entwicklung vom Kind zum Erwachsenen, die Entstehung eines Babys, einige (heutzutage leider) ein wenig romantisch verklärte Vorstellungen von Liebe und Familie ...

Nicht nur das, da stehen solche Texte wie z.B.: "Wenn der Penis des Mannes erregt ist und steif ist und die Muschie der Frau feucht ist, dringt der Mann mit dem Penis in die Wagina der Frau. Beide haben viel Spaß dabei und bekommen einen sogenannten Orgasmus."

Genau dieser Text der natürlich noch weiter ging stand bei meiner Nachhilfescülerin die gerade in der 3. Klasse ist auf dem Arbeitsblatt! Ich finde da ist das alles so harmlos dagestellt und sozusagen kindlich ausgedrückt!

Sie selbst sagt dass sie das Thema ekelig findet und alle in der Klasse sich schämen und ebenfalls anekeln!

Die Kinder verstehen sowas noch nicht, sie sehen es aus kindlicher Sicht und nicht aus erwachsener Sicht, genau sowas muss man bedenken!!!

HDayKatim


@ Hyperion

Meiner Meinung nach sollte Sexualkunde erst dann Unterrichtet werden wenn die Kinder in die Pupertät kommen. Wenn sie trotzdem davor neugierig sind können sie sich ja an deren Eltern wenden oder mit Freunden ihr Wissen darüber austauschen.

KQatex100


Also ich find es auch nicht schlimm

hab es aber erst vor zwei wochen ( bin 18 ) getan

HIyRpePrixon


Hayatim

Meiner Meinung nach sollte Sexualkunde erst dann Unterrichtet werden wenn die Kinder in die Pupertät kommen!

Hm

Ich denke nicht das man Jugendliche z.B. vor einer ungewollten Schwangerschaft oder sexuell übertragbaren Krankheiten bewahren kann wenn man erst im pubertären Alter mit der Aufklärung beginnt.

Nicht nur das, da stehen solche Texte wie z.B.: "Wenn der Penis des Mannes erregt ist und steif ist und die Muschie der Frau feucht ist, dringt der Mann mit dem Penis in die Wagina der Frau. Beide haben viel Spaß dabei und bekommen einen sogenannten Orgasmus."

Genau dieser Text der natürlich noch weiter ging stand bei meiner Nachhilfescülerin die gerade in der 3. Klasse ist auf dem Arbeitsblatt! Ich finde da ist das alles so harmlos dagestellt und sozusagen kindlich ausgedrückt!

Leider wird das Thema Sexualkunde in den Schulen nicht immer Kindgerecht durchgeführt und es werden Wörter und Begriffe verwendet die Kinder vielleicht noch nicht verstehen. Da gebe ich dir Recht und ich verstehe auch das du deshalb gegen Sexualkunde in der Grundschule bist.

Denoch halte och eine frühe Aufklärung für sinnvoll, auch in der Schule. Nur muss dieses Kindgerecht geschehen und auch dem Alter entsprechend angepasst sein.

Mir ist unverständlich wie eine Lehrerin so ein Arbeitsblatt an Kinder rausgeben kann. Das hätte auch anders aussehen können.

Zuhause seitens der Eltern findet nicht immer Aufklärung statt. Es gibt genug Eltern denen das Thema peinlich ist und dem Kind lieber nichts sagen wollen oder die Eltern haben selbst kaum Ahnung von Sexualität. Klingt zwar doof, aber ist so.

Sexualität ist nicht in jeder Familie ein Thema, sondern kann auch ein Tabu sein.

Ich finde grundlegende Sachkenntnis kann und sollte in der Grundschule vermittelt werden. Die Kinder sollten z.B. lernen was der unterschied zw Mann und Frau ist, wie entsteht ein Kind, Körperbau usw. das Thema Verhütung kann man ansprechen, aber genau ins Detail würde ich da noch nicht gehen.

Ich denke ein Kind von 8 oder 9 muss noch nicht wissen wie ein Kondom über eine Banane gezogen wird :-/

Nein, vielmehr muss Sexualkunde den Fragen und Bedürfnissen der Kinder angepasst sein. Es kommt auch vor das Lehrer selbst mit dem Thema überfordert sind auch wenn es einen Lehrplan für die Schulen gibt, was dein Bsp von deiner Nachhilfeschülerin zeigt. Was passiert das die Kinder förmlich mit Informationen über Sexualität , Verhütung, Kondome usw überschüttet werden, die Kinder können das noch nicht so einordnen.

Hier sollte auch von seiten der Lehrer behutsamer an das Thema herangegangen werden.

Ein sehr tolles Buch zu dem Thema heißt Peter, Ida und Minimum

Ich finde das ist eine gute und altersgerechte Aufklärung.

Gruss

O7ptibm)ismuxs


Dann will ich mich auch mal äussern. Erstens habe ich Schulkinder und zweitens unterrichte ich unter anderem Sexualkunde - in der Regel bei 15-16-Jährigen. Und was da zum Vorschein kommt ist oft - vorsichtig ausgedrückt - HAARSTRÄUBEND!!! Die Hälfte ist überrascht, dass Frauen keine Prostata haben - wo kommt denn der Scheidenschleim her. :-o Was? Mit einer Hepatitis-B-Impfung kann ich trotzdem AIDS bekommen? Wenn jemand Pickel hat, dann nimmt man einfach die Pille - wirkt auch bei Männern :-o Etc. pp. Also, da frage ich mich dann schon, was vorher abgelaufen ist.

Meine Kinder fragen sehr wohl, was sie wissen wollen. Und ich beantworte ihre Fragen - altersgerecht. Es gibt auch sehr gute Literatur, die das beschreibt, ebenfalls altersgerecht. Man muss solche Quellen lediglich nutzen. Und Kinder müssen auch nicht von Anfang an in jedes "Geheimnis" eingeweiht werden. Sie fragen. Ich antworte. Am Anfang ist doch einfach wichtig, dass sie lernen, was so an ihnen dran und drin ist - immer so, wie sie es verstehen können. Irgendwann stellen sie auch fest, dass es bestimmte Gefühle auslöst, wenn sie sich an Penis oder Klitoris berühren, etc. Und dann haben wir neuen Gesprächsstoff. Ich finde, das ist sehr wohl auch Aufgabe von Eltern. Aber wenn die verklemmt, versteckt oder sonst wie "geschädigt" sind (ich meine das nicht bösartig), dann wird es auch für die Kids schwierig, die Natürlichkeit im Ganzen zu sehen. Und was verboten oder igitt erscheint, bekommt plötzlich eine eigenartige Eigendynamik.

Manchmal ist es schon seltsam, dass Kindergartenkinder erklären können, wie das Herz eines Frosches aussieht - aber über ihren Körper wird Stillschweigen bewahrt, bis sie irgendwann "Probleme" haben. Ich finde, oft stimmt einfach die Verhältnismässigkeit nicht.

Ich finde, wenn Kinder fragen, sollte man genau DAS beantworten, was gefragt ist. Nicht mehr. Auf die Frage: "Wo komm ich eigentlich her?" ist mitunter die richtige Antwort: "Aus der Stadt XY." Es braucht ein bisschen Gespür und Fingerspitzengefühl. Und Offenheit.

Um auf das Thema am Anfang zurück zu kommen - Das Gesetz ist da sehr klar. Aber die menschliche Entwicklung richtet sich nicht nach dem Gesetz. Manchmal kann jemand mit 13 tatsächlich reifer sein, als jemand, der 15 ist. Aber dann würde das auch bedeuten, dass der/die Betreffende über den eigenen, wie den anderen Körper und den Funktionen Bescheid wissen sollte - ebenso, wie man richtig verhütet. Dazu fällt mir auch wieder ein, dass viele überrascht sind, dass Kondome nicht alle gleich gross sind... Und wie man die richtig handhabt, wissen viele auch nicht - wir üben das im geschützten Rahmen (die, die wollen). Am Ende des Unterrichts wissen ALLE: Ohne Dings, kein Bums. Und bis jetzt ist noch niemand von meinen Pappenheimern vorzeitig schwanger geworden und soweit ich weiss, sind sie auch alle gesund. Wenn doch mal ein Problem auftaucht, ist der Kontakt immerhin so gut, dass sie mich anmailen oder anskypen - auch wenn sie bereits "Ehemalige" sind.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass der Unterricht auch bei 8Jährigen nicht verkehrt ist. Die Frage ist lediglich WIE. Und die Eltern sollten sicher auf Fragen ihrer Nachkommenschaft eingehen. Manchmal ergibt sich auch die Gelegenheit, wenn ein Geschwisterchen unterwegs ist. Aber auch hier gilt - altersentsprechend und nur soweit, wie es begreifbar ist. Und wenn es geht locker und unverkrampft.

H5yper=ioxn


Hier noch ein Link zum Thema und wie wichtig frühe Aufklärung ist:

[[http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=40241]]

HLimbeerrtonxy


* AUFPASSEN * sage ich nur dazu !! Ich hatte mein erstesmal genau wie du mit 13 Jahren! Ich meine muss jeder auch selber irgendwo wissen,obwohl es doch ein klein wenig jung ist ! Ich habe duch dies Aktion einen mittlerweile 14 Jährigen Jungen..Das war alles nicht so einfach anfangs........Deswegen sage ich nochmals * AUFPASSEN*:)^

R-ebe@lu'txion


Optimismus,

vielen Dank für deine ausführliche und fachgerechte Antwort. So stelle ich mir das auch vor. Im Großen und Ganzen habe ich in der Schule den Sexualkundeunterricht auch genau so wahrgenommen und hatte das Glück, von meinen Eltern recht ausführlich aufgeklärt zu werden.

Genau dieser Text der natürlich noch weiter ging stand bei meiner Nachhilfescülerin die gerade in der 3. Klasse ist auf dem Arbeitsblatt! Ich finde da ist das alles so harmlos dagestellt und sozusagen kindlich ausgedrückt!

Du hast Recht, den Ansprüchen, die Optimismus festgehalten hat, entspricht dieses Arbeitsblatt bei weitem nicht und ich kann auch nicht verstehen, wie man damit ernsthaft Unterricht machen will. Ich glaube, aber das Problem daran liegt nicht daran, dass wir zu viel und/oder zu früh Sexualkundeunterricht haben, sondern dass darüber immer noch zu wenig Diskussionen geführt werden. Wenn es einen halbwegs stimmigen Konsens der Länder über Unterrichtsinhalte gäbe, wären vermutlich auch viel konkretere und bessere Grundlagen und Unterrichtsmaterialen zu diesem Thema vorhanden.

Wenn man da nun das Pech hat, einen etwas verklemmten Lehrer zu haben, wird das Thema nur minimal angeschnitten, bekommt man einen übereifrigen Lehrer, geht es zu früh und nicht kindgerecht in die Details. Das beides sind zwei Extreme, die sich durch mehr und besser geplanten Lehrstoff reduzieren ließen.

Meiner Meinung nach sollte Sexualkunde erst dann Unterrichtet werden wenn die Kinder in die Pupertät kommen! Wenn sie trotzdem davor neugierig sind können sie sich ja an deren Eltern wenden oder mit Freunden ihr Wissen darüber austauschen!

Wenn Kinder erst in der Pubertät sind, ist es zu spät. Viele Dinge müssen einfach vorher vermittelt werden, damit sie dann, wenn sie auch in der Praxis für die Kinder zum Thema werden, auch wirklich im Kopf sitzen. Verhütung ist da ein ganz wichtiges Thema. Verhütung lässt sich ohne gewisse Grundkenntnisse über die Sexualität aber sehr schwer bis gar nicht vermitteln. Und dafür muss der Grundstein einfach schon früher gelegt werden. Man kann nicht in der 6. Klasse erst bei "Woher kommen die Babies?" anfangen.

Außerdem ist es heute um so wichtiger, dieses Thema auch offensiv mit den Kindern anzugehen. Wenn man bedenkt, wie viel da heute schon an Sex durch die Medien geistert. Das geht nicht spurlos an ihnen vorbei. Wenn sie zumindest schon ein bisschen aufgeklärt sind und auch die mediale Darstellung von Sexualität in den rechten Zusammenhang gerückt wird, können die Kinder zumindest damit umgehen.

M-addxy90


hm das kommt ja immer auf die Reife an, würde ich mal sagen.

Aber es ist schon ziemlich früh! Ich hatte mein erstes mal mit 16.. eine Freundin von mir wurde mit 11 Mutter!

p^erpwlOesso


Mit 13 Jahren ist wirklich arg früh. Viele haben in dem Alter, eigentlich noch nicht wirklich Ahnung.

KLnacSkixe


generell find ich es richtig, wenn man sex hat ab einem gewissen alter, sagen wir mal so 16. warum das aber nicht bei mir geklappt hat, keine ahnung ???

OTp)timi)smxus


DAS ist ja aber wohl kein allgemeingültiger Massstab, oder?

K3nacUkiPe


nein natürlich ist das kein algemeingültiger maßstab. habe vergessen zu erwähnen, dass es nur meine persönliche meinung ist :)z

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