» »

Sexmuffel

n0ic ke7l pxumper


nein, Fairy, ist es nicht.

In deinem Fall ist es echt schwer, einen Brummbär auf den Geschmack zu bringen, auch wenn süsser Honig im Nebenbett liegt.

Gott o Gott, dass auch immer die falschen Menschen die falschen Partner haben.

Meine Frau mag auch Sex, aber ich bin einfach zappelig danach, darum geht es mir fast ebenso wie dir.

Ich würde genau das machen, was du dir wünscht [Spass on] ich glaube, wir sollten uns einmal treffen ... meine Telefonnummer 0666 666 666 66 :-)

SOusi, aPber Cnich^t sorgloxs


Ich noch mal...

Hallo noch mal an Euch,

mein Freund ist 30 und wir sind noch nicht ganz 2 Jahre zusammen, hatte ich vergessen, zu erwähnen. Es stimmt auch, dass er sehr viel arbeitet. Trotzdem muss das meiner Meinung nach nicht zwangsweise dazu führen, dass gar nichts im Bett läuft. Ich erwarte ja nicht ständig nur Sex. Es geht aber eben auch um Sachen wie intensives Kuscheln, sich nahe sein. Meine Eltern sind beide jenseits der 50, arbeiten von früh bis spät, sind aber selbst nach fast 30 Jahren Zusammensein, was die sexuelle Ebene angeht nach wie vor aktiv und genießen es. Ich denke fast, dass es irgendwo auch etwas mit dem zu tun hat, was man Temperament nennt, Feuer...Ich habe mir wirklich schon oft Gedanken gemacht, warum er so ist wie er ist, habe ihn gefragt, was ihn daran stört, ob er mal etwas neues probieren würde, ganz ehrlich und offen. Er zuckte als Antwort nur mit den Schultern. Wie soll ich aber etwas wissen bzw. erfahren, wenn er es nicht mal selber weiß? Ich bin bereit, mit meinem Partner zu experimentieren. Es kann doch so spannend sein, neue Felder für sich zu entdecken und ich denke schon, dass es einen Reiz hat, seinen Partner liebevoll zu verführen, sich dabei Zeit zu nehmen. Es ist so, dass ich sexuell fast ausschließlich von erotischer Literatur und meiner Fantasie lebe und auf Dauer ist das alles andere als erfüllend. Sicher gäbe es rein hypothetisch die Möglichkeit, fremd zu gehen und ich hatte auch schon entsprechende Angebote. Ich habe mich aber nie darauf eingelassen, obwohl es echt belastend ist, ich mich im Grunde danach sehne, endlich das zu erleben, was echte Sinnlichkeit ausmacht, hatte ja keinen anderen vor ihm. Ich habe Verständnis dafür, dass es auch mal Zeiten gibt, wo der Partner stressbedingt, krankheitsbedingt vielleicht keine Lust auf Sex hat. Es gibt auch andere Spielarten, die Spaß machen können. Das setzt aber voraus, dass man überhaupt Lust an der Lust, am gegenseitigen Verwöhnen hat und es muss wie gesagt nicht immer mit Sex enden. Ich denke da an schöne Massagen, liebevolle Streicheleinheiten...

Ich habe mich auch schon gefragt, ob es vielleicht daran liegt, dass ich nicht sein Typ bin, er mich vielleicht nicht attraktiv findet. Wenn das so ist, dann finde ich allerdings, dass er es mir fairerweise sagen und mich freigeben sollte, weil das ja dann eine grundlegende Frage ist, die ich nicht beeinflussen kann.

Durch Lesen im Net habe ich herausgefunden, dass er stressbedingt unter psychischer Impotenz leiden könnte. In diesem Fall wird empfohlen zur Partnerschaftsberatung zu gehen, zum Psychologen. Ich weiß aber, dass ich ihn da nicht hinbekomme. Es belastet mich direkt und ihn indirekt insofern als er ja weiß, dass er mir etwas nicht geben kann, möchte, was ich dringend brauche irgendwo. Er fühlt sich unter Druck gesetzt, meinte er letztens und das obwohl wir vielleicht ein mal im Monat, wenn überhaupt Sex und dann noch widerwillig von seiner Seite aus haben. Vielleicht hat er auch Versagerangst, möglicherweise ein Überbleibsel aus vergangenen Beziehungen. Wobei er auf meine Frage, ob er ein schlechtes Erlebnis hatte, nein sagte. Ich weiß so langsam echt nicht mehr, was ich da noch machen kann...

In diesem Sinne

G-rai5nne


Susi,

ch denke fast, dass es irgendwo auch etwas mit dem zu tun hat, was man Temperament nennt, Feuer...Ich habe mir wirklich schon oft Gedanken gemacht, warum er so ist wie er ist, habe ihn gefragt, was ihn daran stört, ob er mal etwas neues probieren würde, ganz ehrlich und offen. Er zuckte als Antwort nur mit den Schultern.

*g* das kenne ich.

Es IST Temperamentssache. Manche Menschen haben eben keine Phantasie, keine Neugier, sind mit dem Bekannten zufrieden.

Wie soll ich aber etwas wissen bzw. erfahren, wenn er es nicht mal selber weiß? Ich bin bereit, mit meinem Partner zu experimentieren. Es kann doch so spannend sein, neue Felder für sich zu entdecken und ich denke schon, dass es einen Reiz hat, seinen Partner liebevoll zu verführen, sich dabei Zeit zu nehmen.

aber wenn die Experimentierlust immer nur von einer Seite kommt, kann das auf Dauer auch echt lusttötend sein.

Und gerade diesen Reiz, seinen Partner zu verführen und sich DABEI ZEIT ZU LASSEN, einfach dem Sex mehr Zeit zu lassen als zwischen Tagesschau und Spielfilmbeginn passt... dieses Bedürfnis haben eben nicht alle Menschen. Temperamentssache. Mancher mag halt lieber Hausmannskost.... und echte Sinnlichkeit kommt da bestimmt nicht auf. Manchmal denke ich, manche Menschen sind eben NICHT sinnlich.

Ich weiß so langsam echt nicht mehr, was ich da noch machen kann...

nun, dein Partner MUSS schon kooperativ sein, egal ob Therapie oder sonstwie. Und zwar je eher, je besser. Denn der Druck auf euch beide baut sich ja immer mehr auf.

Sonst sehe ich da keine Chance für eure Partnerschaft.

lg Grainne

I7jon Tdicxhy


@Sweet Fairy

ich möchte mehr Erotik, verwöhnt werden, schmusen und gestreichelt werden.

Kann es sein, dass du meist passiv bist, verwöhnt werden möchtest? Dann kann schon ein gewisser "Leistungsdruck" da sein.

Zumindest empfand ich es so, als meine Partnerin zwar Zärtlichkeit wünschte, ich aber das Gefühl hatte, (zu) wenig zurückzubekommen. Ergebnis: dann lieber gar nicht, weil der Sex unbefriedigend war - für mich. Nur das dem Partner mitzuteilen, das man eben nicht nur geben, sondern auch nehmen möchte, ohne ihn zu verletzen - das war schwer.

LG

G'ram=my-h1963


Danke, Ijon Tichy,

für Deine offenen Worte. Ähnliches habe ich auch erlebt, allerdings mit umgekehrten Vorzeichen. Auch meine Frau war ob ihrer Unlust recht unglücklich, lange Zeit haben wir damit verbracht, daß ich versucht habe, dies nicht ständig zu thematisieren und vor allem nicht zu drängen. Gleichzeitig setzte sie sich selbst unter Druck, was den Teufelskreis natürlich immer enger werden ließ.

Gegenseitiger Austausch war zwar schon immer Basis unserer Beziehung, aber einen Ausweg haben wir lange Jahre dennoch nicht gefunden. Die "Wende" kam dann (begleitet von dem glücklichen Umstand, daß unsere beiden Jungs allmählich pflegeleichter wurden und wir somit mehr Freiraum hatten…) in Form eines erotischen Rollenspiels, das genügend Raum für Phantasien läßt (die wir dann auch nach Herzenslust spielen ließen und dabei nebenbei ganz neue Wonnen entdeckten ). Zufällig im net entdeckt, habe ich es ihr (oder besser uns beiden) zu einem Jahrestag geschenkt. Wäre ich doch nur früher auf diese Idee gekommen…

Daß wir derzeit wieder in ein anderes tiefes Loch gefallen sind, hat andere Gründe, die ich hier jetzt nicht breittreten will.

Leider werden unsere Erfahrungen Fairy und Susi wohl eher nicht helfen, da ihre Männer offensichtlich nicht zur Auseinandersetzung mit der Problematik bereit sind. Mir fällt leider auch nichts konstruktives dazu mehr ein, denn (Zitat Grainne):

nun, dein Partner MUSS schon kooperativ sein, egal ob Therapie oder sonstwie. Und zwar je eher, je besser. Denn der Druck auf euch beide baut sich ja immer mehr auf.

Sonst sehe ich da keine Chance für eure Partnerschaft.

PS: hab gerade Dein letztes Posting gesehen, dies hier bezieht sich natürlich auf Deine Antwort von heute nacht!

S%wee8t Faxiry


Ijon Tichy

Ich habe über deine Worte genau nachgedacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich Schuld an unserem Dilemma bin. Am Anfang war unsere Beziehung eine reine Fickbeziehung, mit gegenseitiger sehr großer Anziehungskraft, aber halt nur Sex. Ich war eher der aktive Part und hab mir große Mühe gegeben ihn zu befriedigen ohne an mich zu denken, weil ich in meinen jungen Jahren dachte das muss so sein. Dann hat sich beidseitige Liebe entwickelt und wir haben nach vier Jahren geheiratet. Meine Einstellung zu Sex hat sich grundlegend geändert. Jetzt habe ich seit Jahren eine Sehnsucht in mir nach Nähe und Zärtlichkeit die nicht erfüllt wird. Sagen wir´s mal so, wenn ich andere Pärchen sehe Händchen haltend, Küsschen gebend usw. könnte ich neidisch werden. Irgendwie ist bei uns eine gewisse Disktangs da aus der heraus es auch schwierig ist über Gefühle und Sex zureden. Glaube ich hab’s echt versaut. Ich wünschte, wir könnten noch mal von Vorn anfangen, mit Beziehung langsam aufbauen (ohne Sex) nur erotische Anziehung, kuscheln und knutschen, wie bei vielen anderen Pärchen halt auch. Meinen Mann würde ich trotzdem wieder nehmen. Nach 12 J. kann ich mir nicht vorstellen mit einem anderen Mann zusammen zu sein.

In unserer Beziehung habe ich meist die Initiative ergriffen um etwas gemeinsam zu unternehmen (Kino, Essen gehen, Theaterkarten besorgt usw.), und ich musste Signal geben wann wir Sex haben, was aber leider des öfteren nicht wahr genommen wird, halt nur einmal im Monat. Ich habe meinem Mann des öfteren gesagt das ich das so nicht mehr möchte und er auch mal die Initiative ergreifen soll, sich ausdenken was wir gemeinsam machen. Ich würde ihn auch nicht von der Bettkante stoßen, wen er über mich herfällt.

Jetzt gibt es die Möglichkeiten: er hat kein Interesse an mir, ob Sex oder Unternehmungen, er ist zu bequem oder er traut sich nicht. Bei Gesprächen kommt meist nur, weis auch nicht so richtig oder Ausflüchte. Er hat mir aber auch gesagt, dass er keine andere Frau will. Ich glaube das aber nicht so richtig, sonst hätte er doch mehr Interesse an mir.

SPusi, aber^ nichit sorglxos


@Sweet Fairy

Hallo Sweet Fairy,

es sind irgendwo fast die gleichen Fragen, die Dich und mich beschäftigen. Bei mir ist es auch so, dass mein Freund so gut wie keine Lust hat, mit mir etwas zu unternehmen so freizeitmäßig, vom Sex ganz zu schweigen. Ich denke auch, dass es dann ganz natürlich ist, dass man anfängt sich Fragen bzgl. seiner Attraktivität und der Warums zu stellen. Man fragt sich auch, ob der Partner einen nicht liebt, denn dann wäre es ja anders, oder? Ich habe außerdem gelesen, dass Frauen aus welchen Gründen auch immer zuerst den Fehler bei sich suchen. Frage ich meinen Freund direkt was ihn stört, ob er sich etwas wünscht, zuckt er nur mit den Schultern. Das ist dann so in etwa parallel zum "weiß auch nicht richtig" Deines Freundes bzw. Mannes, denke ich. Fällt es Männern echt so schwer über Wünsche, Probleme zu reden oder verbirgt sich etwas anderes dahinter? Ich fühle mich als Frau irgendwo nicht begehrt und denke, dass es Dir ähnlich geht. Gut, Sex ist in einer Beziehung nicht alles, aber irgendwo gehört er m.E. dazu und normalerweise macht es doch echt Spaß.

In diesem Sinne

RKumpel1stiehlzchxen


Ach Gottchen.....

.....könnte es in diesen Krisenzeiten nicht auch schlicht sein, dass IHM etwas im Beruf zusetzt ? Von Sorgen und Nöten bis Überarbeitung ? Kann es nicht so sein, dass das nicht das geringste mit Frauen im Allgemeinen und der Partnerin im besonderen zu tun hat ?

Die Natur hat das schon ganz sinnvoll gemacht, in Notzeiten sind Kinder nicht angebracht, also wird das abgeschaltet, auch wenns gar keine richtigen Notzeiten sind. Eine Frau, die 70 km in der Woche joggt, ist unfruchtbar ! Punktum (weiss die Sportmedizin zu berichten) das ist zwar keine Not und keine Bedrohung aber für den Körper so eine Belastung, dass das so wirkt. Auch die ganzen Stories, was alles Potenzanregend wirken soll, haben vermutlich was für sich, was soll ein Paar mit einem Kind, wenn die Ernährung nicht mal für das Paar reicht und so ist denn ein Hühnerei eine Eiweissbombe und bei Eiweissmangelernährung kann ER danach wieder, also Hühnerei = Aphrodisiakum ? Aber auch psychische Probleme können SEINE Potenz angreifen, eben Sorgen um den Atbeitsplatz etc......

I>jNoLn Tzicxhy


@ Rumpelstielzchen

Also so wie ich die postings verstanden hab, geht es nicht um zeitweise Probleme, die mit Stress zu erklären sind. Und genau die beschriebene Unlust, überhaupt über das Problem zu reden, deutet für mich darauf hin.

@Sweet Fairy

Sorry, genau das wollte ich eigentlich nicht. Schuldzuweisungen bringen rein gar nichts. Egal, ob du nun ihm oder dir Schuld an dem Problem gibst - einer Lösung bringt dich das kein Stück näher. Ich denke, Susi hat da wohl ein Stück Rollenverhalten aufgedeckt.

@Susi

Ja, es fällt Männern (zumindest kenn ich das von mir und auch aus dem Bekanntenkreis so) schwer, sich erstmals zu öffnen und über Wünsche etc. zu reden. Irgendwo ist das alles "Gefühle" - und darüber spricht man(n) nicht :-( Bin selber einfach froh, das ich mich da selber (ein Stück weit) befreit habe von diesem eingeimpften Verhalten.

@Susi & Sweet Fairy

Eure Partner scheinen da wohl auch ihre Rolle im Rollenverhalten zu spielen - aktiv im Job (korrigiert mich, wenn ich mit der Vermutung falsch liege) und daheim soll es am besten ohne eigenes Zutun laufen. Leider kann ich da keinen Rat geben - wie ich beschrieben hab, setzte bei mir in einer solchen Phase irgendwann ein Umdenken ein, weil ich selber nicht zufrieden war. Aber eben (wenn auch von meiner Partnerin darauf hingesteuert wurde) von mir selbst - und ich vermute, das eure Partner selber den Wunsch haben müssten, etwas zu ändern.

Liebe Grüße

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Sexualität oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Sexualanatomie · Selbstbefriedigung · Sexualtechniken · Homo, Hetero, Bi · Gynäkologie · Urologie · Beziehungen · Schwangerschaft · Verhütung · HIV und Aids


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH