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Extreme "Masturbation"

IOch7eSexhr hat die Diskussion gestartet


Ich habe ein Problem, mit dem ich schon viele Jahre zu kämpfen habe. Es sind schon Spätfolgen zu erkennen, deswegen muss ich endlich etwas unternehmen, brauche nur ein paar Tipps, wie ich das anstellen soll.

Masturbation, schön und gut. Nur soll es aber im normalen Rahmen bleiben.

Denn was ich tue, kann man wohl kaum mehr als Masturbation bezeichnen, weil es nicht mal darauf abzielt, den Höhepunkt zu erreichen. Es ist eher ein sehr, sehr (!) starkes Kratzen und Reiben, was zu Verletzungen der Klitoris und der Bereiche zwischen den Schamlippen führt. Das Gewebe ist schon vernarbt, weil ich es mir immer wieder aufgerissen habe, die Klitoris an der Seite etwas eingerissen. Und solange ich diesen Drang, schlechte Angewohnheit, nicht unterlasse, reiße ich die Wunden immer wieder auf.

Die Ursache dieses Verhaltens kann ich nicht benennen. Es zieht sich ja auch schon hin, über Jahre. Wenn ich es tue, verspüre ich zunächst ein sehr lustvolles Gefühl, dann kratze ich immer stärker bis ich den Schmerz spüre und die Verletzung, die mich zum Aufhören zwingen. Zum Höhepunkt bringt mich dies, wie gesagt, nicht. Also, wie kann ich nur damit aufhören. Es hat aufgrund der Schmerzen natürlich auch Einfluss auf meine Sexualität mit einem Partner. Wenn die Klitoris eingerissen ist, schmerzt der Verkehr ziemlich und macht es nur schlimmer. Auch berühren kann man mich dort unten nicht auf normale Weise, nur sehr vorsichtig, weil es weh tut.

Bitte, Ratschläge, Tipps, Hilfe!

Danke!

Antworten
i6ch20x09


Stehst du generell auf extreme Schmerzen beim Sex, versucht du dadurch etwas zu verdrängen? Ansonsten würde ich dir raten zu einem Therapeuten zu gehen, denn wirklich normal ist das glaube ich nicht. Da du das auch schon über Jahre machst scheint es schon faste eine Sucht zu sein. Wie oft machst du das denn, mehrmals am Tag, einmal die Woche oder ein paar Mal im Monat? Was sagt eigentlich dein Frauenarzt dazu (falls du zu einem Frauenarzt gehst)? Andere Tipps habe ich leider nicht für dich

IWcheSexhr


auf schmerzen beim sex stehe ich ganz und gar nicht. die füge ich mir nur selbst zu, ungewollt.

ich mach s schon fast jeden tag. mal stärker mal weniger stark.

der frauenarzt hält's für nen pilz oder so und hat mir ne salbe verschrieben. war mir zu peinlich, das wahre problem anzusprechen.

bin ich also reif für die therapie...

iHchL20x09


Ich habe da ja nicht wirklich Ahnung von, was sagt denn dein Freund dazu? Hast du einen Freund, wenn ja wird er es ja schon bemerkt haben, was sagt er denn dazu? Eine Therapie muss ja nichts negatives sein, weißt du wieviele Menschen zum Therapeuten gehen? Das ist nichts wofür man sich schämen muss

I1cheuSehr


mein freund...naja, nen wirklich festen freund hab ich grad nicht. es bahnt sich nur gerade etwas an mit jemanden. der hat s gemerkt und macht sich sorgen. daher ist das thema jetzt auch akut geworden. er hat mir auch den rat gegeben, mal im netz zu schauen, a la "du bist bestimmt nicht die einzige mit dem problem". naja...

tja und therapie, nicht einfach in meiner situation, selbst wenn ich wollte...bin ein expat, lebe und arbeite im afrikanischen ausland, da ist's medizinisch-therapeutisch alles a bisserl komplizierter.

ich hab da eher so an ablenkungsmechanismen gedacht. eine schlechte angewohnheit, was es ja grundsätzlich ist (oder nicht?), muss man sich auch wieder abgewöhnen können. wie damals das daumen-lutschen im kindesalter. also: immer wenn ich ES tun will, was anderes machen...oder so...aber was??

F?ara;ka


Ich weiß, dass es Angewohnheiten gibt, die wirklich, wirklich schwer loszuwerden sind. Aber ich denke, dass es da nur einen einzigen Ausweg geben kann: Willenskraft. Wenn Du wirklich damit aufhören möchtest, wenn Du es wirklich willst, dann musst Du Deine Handlungen kontrollieren und schlicht und einfach damit aufhören. Es wird sicher kein Medikament geben, das Dir hilft, noch wird Dich da jemand anderes unterstützen können. Oder möchtest Du, dass Du ständig überwacht wirst und Dich jemand ermahnt, wenn Du wieder damit anfängst? Wenn Du aufhören möchtest, dann tu es. Du hast Deine Handlungen im Griff, nicht umgekehrt!

i9ch20h09


achso verstehen. Hmm..., Selbstbefriedigung ist ja grundsätzlich was normales hast du schonmal versucht dich dabei nicht zu verletzen? Oder kommt es zwangsläufig dazu, ohne das du viel machen kannst, hast du schon probiert, dabei zu denken halt stopp was mache ich da eigentlich und hat es funktioniert? Grundsätzlich ist das ablenken eine gute Idee, aber ob man das immer so durchhält ist die andere Sache, also wenn ich Bock auf SB habe ist es für mich schwierig es nicht zu machen. Du könntest natürlich deinen Tagesablauf so gestalten, dass du gar nicht dazu kommst und du abends zu müde. Machst du das dann eher am Tag oder Abends im Bett?

TQöff9eoli


Also hmm... hast du in deiner Vergangenheit schonmal etwas für dich Schlimmes erlebt? Ich könnte mir nämlich auch vorstellen, dass das eine Art SVV ist... ich hab das auch aber in anderer Form. Bin aber auch bisher nicht in Therapie... kenne auch den Grund nicht so genau, warum ich das eigentlich mache. Hab nur ne Vermutung.

Bei mir ist es halt so, dass meine Mutter früher mal nen Freund hatte über längere Zeit, der mich immer unterdrückt und runtergemacht hat und mir meine Mutter sozusagen weggenommen hat (naja, sie war immer bei ihm und ich wollte nicht in seiner Gegenwart sein, daher hab ich mich zwangsläufig zurückgezogen...) und meine Mutter hats zugelassen, das ging mehrere Jahre so und so kam es dazu, dass ich angefangen habe zwanghaft meine Haut zu zerdrücken... eine kleine Hautunreinheit und sofort dran rumgequetscht ohne Ende. Oder wenn kein Spiegel da ist wird auch gekratzt... sie soll schln glatt sein (logisch, geht nicht wenn ich ständig alles zerdrücke/zerkratze und somit ausseh wie ein Streuselkuchen ohne Make-Up...) hmm.

Aber man KANN nicht einfach sagen "so, lass das jetzt, mach was anderes" es ist ein Zwang. Ich kann nur aus meiner Erfahrung schreiben, also bei mir ist es eben so ich stehe da vorm Spiegel, sage sogar zu mir "Lass das sein, hör auf damit, das macht es nur schlimmer..." oder "Du willst doch schöne Haut, also lass die Finger davon" aber ich mache weiter, sogar während ich das zu mir sage. Selten kann ich mich losreißen.

zjos


puh - mein erster Gedanke war: 'Selbstverstümmelung wegen verdrängter Erlebnisse'... aber das mußt Du alleine wissen und wenn dem so ist, der Sache auf den Grund gehen...

IBc`heSexhr


@ ich2009:

ich kann mich auch auf normale art und weise selbst befriedigen. die "selbstverstümmelung" ist die eine sache, normale SB die andere (zwar sehr vorsichtig, aber es geht). die sind sozusagen koexistent. klingt verrückt, isses wohl auch. und ich mach die schmerzvolle sache meist nicht im bett, sondern eher "zwischendurch", irgendwo in der wohnung, wenn keiner da ist, im stehen und eben auch nur kurz, sodass es immer und überall "mal eben" passieren kann.

@ töffeli:

DAS problem kenn ich auch, nich so extrem wie meine andere sache, weil die gesichtshaut ja weniger empfindlich ist als der intimbereich. aber ja, da erkenn ich doch parallelen, wenn ich mich so selbst analysiere. ich tendiere nämlich in jeder hinsicht dazu, mich zu kratzen. bei pickeln, mückenstichen, kleinen wunden, immer und immer wieder hab ich meine finger dran, kratz alles auf bis es blutet und schmerzt, sodass die heilung ewig dauert. und so eben auch im intimbereich.

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