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Mein Sohn schaut mit Freund Pornos auf meinem Computer an

DlanielM Jog.1q96x7


....und gerade aus diesem Grund wäre im Bezug auf "Jugendpornographie" eine Differenzierung zuwischen Nacktheit (in Bezug auf Bildmaterial) und echter Pornographie notwendig!

Nacktheit ist ja auch nicht von den Rechtsnormen der Jugendpornographie-Gesetzgebung berührt, es geht nur um die anreißerische Darstellung des Geschlechtlichen im engeren Sinne.

RHevoEluTzIzxer


Naja, schlimm genug...schickt mir also meine (leider fiktive :(v) 17jährige Freundin ein paar geile Bildchen von sich zum Frühstück, sitz ich am nächsten Tag bei Wasser und Brot im Knast!:-/

D@aniel" Jge.1x967


Es genügt übrigens schon, dass Du den letzten Geschlechtsakt in Worten beschreibst, und schon hast Du Dích der Herstellung von Jugendpornographie schuldig gemacht. So manches Tagebuch eines Jugendlichen wird wohl hierdurch zum inkriminierten Inhalt.

A;rncaptida


Überspitzt ausgedrückt, aber man kann es auch übertreiben. Das Strafmaß ist relativ gering und wie immer gilt: Wo der Kläger fehlt, existiert auch kein Henker und Richter.

Find es unsinnig. Möchte nicht wissen wie viele Pornos von Teenies auf Handys anderer Schüler in der Schule rumschwirren. Gerade in dem Alter kann man doch zu so viel scheiss überreden

Ging mir nur darum, dass Jugendpornos für Jugendliche nunmal nicht strafbar ist.

Ruevol/uzxzer


...und wieder einmal wird klar: Die Freiheit in diesem Staat ist die Freiheit des Polizeiknüppels!:-/

...angelehnt an ein Zitat von Ulrike Meinhof ;-)...0:19:

[[http://www.youtube.com/watch?v=WAyCi4cObmI]]

D0aniel xJg.1967


Das Strafmaß ist relativ gering

na, immerhin bis zu drei Jahre Freiheitsstrafe

Wo der Kläger fehlt, existiert auch kein Henker und Richter.

Das ist ja kein Argument, das gillt bspw. auch für viele Morde, die nie als solche erkannt werden.

e'chter-;ham}burxger


Es genügt übrigens schon, dass Du den letzten Geschlechtsakt in Worten beschreibst, und schon hast Du Dích der Herstellung von Jugendpornographie schuldig gemacht. So manches Tagebuch eines Jugendlichen wird wohl hierdurch zum inkriminierten Inhalt.

in unserem rechtssystem entscheidet immer noch ein gericht darüber, ob sich jemand schuldig gemacht hat oder nicht. und unsere richter sind mit sicherheit keine volldeppen, die nicht differenzieren können.

Alrcapxida


na, immerhin bis zu drei Jahre Freiheitsstrafe

Wieso muss ich mich eigentlich heute mit dir immer rumstreiten. :=o

max. 1 Jahr.

Und Kindern gegenüber max. 5 Jahre.

Das ist ja kein Argument, das gillt bspw. auch für viele Morde, die nie als solche erkannt werden.

Daniel Jg.1967

:-/

Beim Mord gilt aber sowieso öffentliches Interesse.

Und du willst doch kein grausamen Mord mit den Bildern der 17 Freundin vergleichen. :-|

Dhanie~l Jg6.19x67


´in unserem rechtssystem entscheidet immer noch ein gericht darüber, ob sich jemand schuldig gemacht hat oder nicht. und unsere richter sind mit sicherheit keine volldeppen, die nicht differenzieren können.

Wir haben kein Richterredht, im Gegensatz zum angelsächsischen common-law. Bei uns entscheidet das Gesetz, und nach dem Gesetz ist hiermit eine strafbare Handlung verwirklicht. Das Gericht entscheidet dann lediglich über die Strafzumessung, wobei geg. eine Geldstrafe möglich sit (Strafbefehl) oder auch eine Einstellung gegen Auflagen (Geldauflage). Über die Strafbarkeit -als solche- kann das Gericht nicht entscheiden.

A)rcampida


Ähm ja, soll natürlich heißen:

den pornographischen Bilder der 17 Jährigen Freundin die sie ihrem 18 Jährigen Freund schickt vergleichen.

D%aniel J0g.19x67


Der Strafrahmen beträgt drei Jahre, kannst es ja selber unter §184c Abs.1 StGB nachlesen:

[[http://dejure.org/gesetze/StGB/184c.html]]

"wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft."

AOrmcapidaa


Ja gut, du redest davon, dass Jugendpornographie von Erwachsenen... ach ich kopier mal:

Verbreitung, Erwerb und Besitz jugendpornographischer Schriften

(1) Wer pornographische Schriften (§ 11 Abs. 3), die sexuelle Handlungen von, an oder vor Personen von vierzehn bis achtzehn Jahren zum Gegenstand haben (jugendpornographische Schriften),

1. verbreitet,

2. öffentlich ausstellt, anschlägt, vorführt oder sonst zugänglich macht oder

3. herstellt, bezieht, liefert, vorrätig hält, anbietet, ankündigt, anpreist, einzuführen oder auszuführen unternimmt, um sie oder aus ihnen gewonnene Stücke im Sinne der Nummer 1 oder Nummer 2 zu verwenden oder einem anderen eine solche Verwendung zu ermöglichen,

wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Ich redete von Pornographie gegenüber Jugendlichen.

Da stehts in Fachchinesisch was der Flyer schon erzählte:

) Wer es unternimmt, sich den Besitz von jugendpornographischen Schriften zu verschaffen, die ein tatsächliches Geschehen wiedergeben, oder wer solche Schriften besitzt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft. Satz 1 ist nicht anzuwenden auf Handlungen von Personen in Bezug auf solche jugendpornographischen Schriften, die sie im Alter von unter achtzehn Jahren mit Einwilligung der dargestellten Personen hergestellt haben.

A*rcapxida


Hier stehts was ich meinte:

§ 184

Verbreitung pornographischer Schriften

(1) Wer pornographische Schriften (§ 11 Abs. 3)

1. einer Person unter achtzehn Jahren anbietet, überläßt oder zugänglich macht,

2. an einem Ort, der Personen unter achtzehn Jahren zugänglich ist oder von ihnen eingesehen werden kann, ausstellt, anschlägt, vorführt oder sonst zugänglich macht,

3. im Einzelhandel außerhalb von Geschäftsräumen, in Kiosken oder anderen Verkaufsstellen, die der Kunde nicht zu betreten pflegt, im Versandhandel oder in gewerblichen Leihbüchereien oder Lesezirkeln einem anderen anbietet oder überläßt,

3a. im Wege gewerblicher Vermietung oder vergleichbarer gewerblicher Gewährung des Gebrauchs, ausgenommen in Ladengeschäften, die Personen unter achtzehn Jahren nicht zugänglich sind und von ihnen nicht eingesehen werden können, einem anderen anbietet oder überläßt,

4. im Wege des Versandhandels einzuführen unternimmt,

5. öffentlich an einem Ort, der Personen unter achtzehn Jahren zugänglich ist oder von ihnen eingesehen werden kann, oder durch Verbreiten von Schriften außerhalb des Geschäftsverkehrs mit dem einschlägigen Handel anbietet, ankündigt oder anpreist,

6. an einen anderen gelangen läßt, ohne von diesem hierzu aufgefordert zu sein,

7. in einer öffentlichen Filmvorführung gegen ein Entgelt zeigt, das ganz oder überwiegend für diese Vorführung verlangt wird,

8. herstellt, bezieht, liefert, vorrätig hält oder einzuführen unternimmt, um sie oder aus ihnen gewonnene Stücke im Sinne der Nummern 1 bis 7 zu verwenden oder einem anderen eine solche Verwendung zu ermöglichen, oder

9. auszuführen unternimmt, um sie oder aus ihnen gewonnene Stücke im Ausland unter Verstoß gegen die dort geltenden Strafvorschriften zu verbreiten oder öffentlich zugänglich zu machen oder eine solche Verwendung zu ermöglichen,

wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.

****

(2) Absatz 1 Nr. 1 ist nicht anzuwenden, wenn der zur Sorge für die Person Berechtigte handelt; dies gilt nicht, wenn der Sorgeberechtigte durch das Anbieten, Überlassen oder Zugänglichmachen seine Erziehungspflicht gröblich verletzt. Absatz 1 Nr. 3a gilt nicht, wenn die Handlung im Geschäftsverkehr mit gewerblichen Entleihern erfolgt.

eKchteIr-hambxurger


Wir haben kein Richterredht, im Gegensatz zum angelsächsischen common-law. Bei uns entscheidet das Gesetz, und nach dem Gesetz ist hiermit eine strafbare Handlung verwirklicht. Das Gericht entscheidet dann lediglich über die Strafzumessung, wobei geg. eine Geldstrafe möglich sit (Strafbefehl) oder auch eine Einstellung gegen Auflagen (Geldauflage). Über die Strafbarkeit -als solche- kann das Gericht nicht entscheiden.

das gericht entscheidet zunächst darüber, ob überhaupt eine strafbare handlung im sinne des gesetzes vorliegt und nicht nur über das strafmaß. so entscheidet das gericht beispielsweise darüber, ob ein getöteter ermordet wurde (strafbar), oder ob er in notwehr getötet wurde (nicht strafbar).

Dmanielv Jg.1[9x67


Ja, der reine Besitz ist mit einer Strafe von einem Jahr bedroht. Und ferner gibt es diese Strafabsehensklausel, falls Jugendliche ohne Beteiligung von Erwachsenen freiwillig entsprechende Darstellungen herstellen. Das ist aber Rechtsmurks, eine Folge von Konzessionen im Verlaufe des Gesetzgebungsprozesses. Wenn der Freund, der Aufnahmen der 17-jährigen macht, dummerwies knapp 18 ist, dann greift es nicht mehr, und ferner ist es ein Nachweisproblem, inwiefern Einverständnis vorlag, also das ist alles Chaos. Man hätte auf dieses Gesetz in dieser Form gut und gerne verzichten können. es hätte gereicht im Zweifel kommerzielle Pornographie unter Strafe zu stellen.

Außedem gibt es noch die Sache mit der Anscheinsjugendpornographie, also mit der Strafbarkeit der Pornographie mit Erwachsenen, die aber jünger wirken.

Siehe:

[[http://bundespruefstelle.de/bmfsfj/generator/bpjm/redaktion/PDF-Anlagen/bpjm-aktuell-kriterien-der-scheinminderj_C3_A4hrigkeit-aus-2-09,property=pdf,bereich=bpjm,sprache=de,rwb=true.pdf]]

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