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Feucht werden bei Vergewaltigung?

cvari5ñada hat die Diskussion gestartet


Hallo liebe med1-ler :-)

Ich habe gestern erst wieder von einem Vergewaltigungsfall aus meinem weiteren Umfeld gehört. :-/ Nach der ersten Wut und Fassungslosigkeit, hat sich mir aber eine Frage aufgedrängt die ich mir schon öfters bei ähnlichen Meldungen in den Medien gestellt habe:

Wie ist eine Vergewaltigung überhaupt möglich, dass der Täter in das Opfer eindringen kann? Das Opfer ist ja in keinsterweise erregt, im Gegenteil, der Kröper wird ja durchflutet von Adrenalin. Frauen die eine anhaltende und stärkere Flüssigkeitsausscheidung haben in diesem Fall einmal außen vor gelassen.

Die Vorstellung, dass jeder Täter Gleitgel mit dabei hat ist ja ziemlich suspekt und ich denke auch, dass Spucke auf Dauer (gemeint ist die Zeit des Verkehrs) ja auch keine Lösung sein kann.

Natürlich könnte der Mann probieren einfach so einzudringen, jedoch könnte er dabei nur minimal eindringen und hätte dabei ja auch selber starke Schmerzen. Es bestünde ja sogar die Gefahr, dass das Vorhautbändchen reißt.

Ich hoffe ihr könnt mir bei dieser schwierigen/unangenehmen Frage helfen? :-/

Antworten
Jpezeb'exl


Sorry, aber ich zweifle gerade daran, ob Du tatsächlich eine Frau bist. Denn dann wüsstest Du, dass frau nicht nur bei sexueller Erregung feucht ist. Ich kenne keine Frau, die nur beim Sex feucht zwischen den Schamlippen und in der Vagina ist.

cnariAñadxa


Wie ich bereits sagte, sind Frauen, die ohnehin immer feucht genug für "funktionierenden" Geschlechtsverkehr sind ausgeschlossen. Außerdem, würde ja keine Frau unter Trockenheit leiden können, wenn jede Frau generell feucht genug für Sex wäre. ;-)

GZalaxxi


Sehr komische Frage,. was sollte das überhaupt :-/

J.ezexbel


Ich bin nicht ungewöhnlich feucht, aber ich bin auch ohne sexuell erregt zu sein, feucht. Ich bin besonders feucht, wenn ich Sport gemacht habe.

Selbst, wenn die Frauen nicht feucht genug wären, glaube auch kaum, dass Vergewaltiger sich an so etwas stören würden. Außerdem musst Du bedenken, dass Männer bei ausreichender Erregung Lusttropfen produzieren. Und ein Vergewaltiger geilt sich ja meistens an der Angst seines Opfers auf.

csariCña3dxa


Ja das mit dem Lusttropfen war ja die erste Idee, aber das kann ja auch nicht genug sein, oder? Und stören würde sie die "Trockenheit" ja in sofern schon, da das ja mit Schmerzen für sie selbst verbunden ist. Bei solch einem eindringen kann ja sogar das Vorhaubändchen reißen. Ich bezweifle, dass ein Mann auf solche Auswirkungen scharf ist und sie ihm egal sind, da es ja wirklich mit Schmerzen verbunden ist und richtiges Eindringen ist dadurch ja auch nicht möglich. :=o

JdezebLexl


Eine für Dich ausreichende Antwort wirst Du wohl nur von einem Täter bekommen können.

ksylie`_ch9ristinxa


also erstens geht es bei einer vergewaltigung nicht um sex, sondern um gewalt und macht. der täter dringt mit gewalt ein, was bei der frau zu verletzungen führen kann.

zweitens kann die frau trotzdem feucht werden, als schutzmechanismus des körpers, um eben diese verletzungen zu verhindern.

L\ina60I101


Sorry falls ich falsch liege. Ich glaube nicht, dass so etwas eine Frau fragt. Stellst Du damit etwa in den Raum, dass so etwas eine Frau antörnt ??? ?? Und wenn Du doch eine Frau sein solltest, dann solltest Du auch wissen warum es eben trotzdem geht. Deswegen ist die ganze Frage mit all ihren Überlegungen einfch nur überflüssig und sinnlos.

TLoltErTax


Nein, die Frage kann man auch so beantworten.

Es gab nämlich bereits Urteile vor deutschen Gerichten, bei denen der Täter zu seine Entlastung vorgebracht hatte, dass das Opfer feucht wurde und (angeblich) einen Orgasmus bekam und es deshalb keine Vergewaltigung gewesen sein könne und er behauptete weiter, dass es deshalb einvernehmlicher Verkehr war.

Opfer bestritt (meines Wissens) den Orgasmus, nicht aber die Erregung (ist wohl ausreichend feucht geworden. Für das Opfer war das doppelt schlimm, da sie ihren Körper als "Verräter" empfand.

Zum Glück für die Richter ergaben sich nicht zuviele Gegensätzlichkeiten bei den Beschreibungen der Tag:

Täter wollte Sex vom Opfer. Opfer sagte wiederholt nein. Täter setzte Gewalt ein. Opfer zeigte deutliche Anzeichen einer körperlichen sexuellen Erregung. Orgasmus des Opfers war strittig.

Entschieden wurde: JA, es ist eine Vergewaltigung, da kein Einverständnis vorlag. Es gab hinreichende Mitteilungen des Opfers, dass dies gegen ihren Willen war. Was der Körper da anstellt, hat nicht den Rang einer Willenserklärung.

J_ezebxel


Ich finde die Frage nur deshalb abwegig, weil viele Frauen ja nicht nur bei sexueller Erregung feucht genug wären. Dieses Ammenmärchen, das Frauen wenn sie nicht sexuell erregt sind, trocken seien, hält sich immer noch in den Köpfen vieler Leute. Eine Frau ist im Laufe des Tages mal mehr oder minder feucht, auch wenn sie gerade nicht erregt ist.

BKlauverL9otxus


Ich finde die Frage auch komisch...ausserdem gibt es auch in normalen Sexgeschichten die Möglichkeit Spucke einzusetzen...usw. aber was bringt dir das jetzt?

T4oltrRaxx


Ok, bei diesen Aspekt möchte ich mich da einfach mal raushalten. ;-)

B;ezSchiorNnstei"nfegexrM


Hallo cariñada!

Du möchtest also, dass wir den technischen Ablauf eines Verbrechens hier öffentlich diskutieren ???

Wenn dich das wirklich interessiert, dann frag doch am besten ein Vergewaltigungsopfer oder den Täter. Aber doch bitte nicht öffentlich!

Ich gehöre zwar zu keiner der beiden Gruppen, maße mir aber dennoch an zu behaupten, dass eine Vergewaltigung vom Opfer als äußerst unangenehm empfunden wird – immer und bei jeder Vergewaltigung – sonst wäre es keine Vergewaltigung.

Gruß

BSFM

_&Th emroOc_


[[http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2009-14/artikel-2009-14-landkarte-der-lust.html In diesem Artikel]] etwa in der Mitte:

Chivers [Anm.: kan. Sexualforscherin] vermutet, dass rein physiologische Erregung wenig über weibliche Wünsche verrät und Frauen Lust über den Kopf definieren [...]

Ein Hauptargument für ihre Vermutung ist die Aussage zahlreicher Vergewaltigungsopfer, dass sie trotz Ekel und panischer Angst beim gewaltsamen Verkehr sexuell erregt gewesen, in manchen Fällen sogar zum Orgasmus gekommen seien. Gemäss Chivers’ Evolutions-Hypothese hat der weibliche Körper gelernt, auf die Wahrnehmung möglicher Sexualkontakte – auch gewalttätiger – so zu reagieren, dass er vor Verletzungen geschützt bleibt. Er produziert trotz gänzlichem Mangel an Lust eine vorsorgliche vaginale Feuchtigkeit.

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