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Sex, Gewalt und Unterwerfung

e5reb&oxs


katercharlie,

als ersten Schritt untermauerst Du am besten Deine haltlosen Behauptungen über das Wesen der Welt, der Kriegführung und der Frau im Allgemeinen, ehe Du

als zweiten Schritt ein psychologisches Profil von mir hier ablieferst.

Ich sehe dem ersten mit einem süffisanten Grisen und dem zweiten mit uverhohlenem Amüsement entgegen.

kjatercha6rlie


ich denke, ich habe mich deutlich artikuliert:

1. du gelesen?

"ultrakurztext"

2. du gelesen?

"doktorarbeit?"

ich hab jetzt, ehrlich gesagt, keine lust, auf deinen f**k hier zu antworten, um diese uhrzeit sowieso nicht.

wenn du es nötig hast evtl. per PN.

ehrebkoxs


Schallendes Lachen.

Nein, katerchen, ich habe kein Interesse daran, mich mit Dir außerhalb dieses Threads zu amüsieren.

Es erscheint mir vollkommen ausreichend, daß Du Dich nicht weiter erklären kannst. Damit decouvriert sich Dein Sermon über das Leben, die Kriegführung, die Frauen et al. als das, was es ist: Herausgerotzte, zusammenhangslose Allgemeinplätze, hinter denen Deine sexuelle Frustration lauert. hehe

k=atTerchearlxie


Deine sexuelle Frustration lauert. hehe

die anderen mögen diesen beitrag zum thema beurteilen...

*:)

jaja. hehe.

KneusSchh1eitsgürtxel


Sex durch Gewalt oder Gewalt beim Sex?

Dem durch brandschatzende Raubritter veränderten Genom (katercharlie) mag ich mich nicht völlig anschließen, eine gewisse "Anlage zur Unterwerfung" in manchem weiblichen Wesen könnte ich mir aber durchaus vorstellen:

So schrecklich und widerlich die Vorstellung auch ist, bessere Chancen, den ganzen Vorgang zu überleben hat eine von einem körperlich üblicherweise wesentlich stärkeren Mann überwältigte Frau vermutlich dadurch, dass sie sich ihm unterwirft und ihm wenig bis keine Gegenwehr entgegensetzt.

In unserer Vorzeit gab es reichlich Gelegenheiten, bei denen diese Strategie der Defensive erprobt werden konnte bzw. bei der eben diejenigen Frauen, die es ertragen haben, am Ende übrigblieben während ihre wehrhafteren Leidensgenossinnen vielleicht die Abwehr mit dem Leben bezahlen mussten. - Von "ertragen" bis "Lust dabei empfinden" ist es natürlich ziemlich weit, einen Zusammenhang schließe ich aber nicht aus, denn der Überlebensgedanke stellt für mich eine durchaus plausible Erklärung dar.

Auch wenn das Argument abgedroschen ist und meist als Entschuldigung für Schürzenjägertum herhalten muss: Im heutigen Mann ist sicherlich noch etwas von der Notwendigkeit des möglichst breit gestreuten eigenen Genoms vorhanden, das den Erhalt der Art im Allgemeinen und der eigenen Gene im Speziellen sicherstellen soll(te). Da sich kaum für jeden einzelnen Mann ausreichend viele willige Kandidatinnen zur Begattung finden lassen, muss er eben der Bereitschaft des "Weibchens" nachhelfen und sich nehmen, was er will bzw. kriegen kann. - Heute glücklicherweise meist in geordnete Bahnen gelenkt, vor nach evolutionären Maßstäben gar nicht langer Zeit aber bestimmt noch an der Tagesordnung.

Aus menschheitsgeschichtlicher Sicht würde ich also sagen "Sex durch Gewalt" - für den modernen Menschen allerdings eher "Gewalt beim Sex", wenn er das, was im einen oder anderen vielleicht tief drin noch steckt, hervortreten lässt.

Viele Grüße

KG

ezrebxos


Keuschheitsgürtel,

mich beschleicht der Verdacht, daß sowohl katerchen als auch Du eine gewisse mystische Sichtweise auf die Biologie, speziell auf die Evolution und noch spezieller auf "das Genom" habt. Es scheint mir ein simplifizierender, falsch verstandener 'Darwinismus' zu sein, der auf vagen historischen Annahmen basiert. Mit derselben Bastelarbeit, die Vergewaltiger in einen evolutionär-historischen Kontext stellt und geradezu Naturgesetze anruft, könnte man auch Pädophile zu erklären versuchen. Im Falle der Pädophilie hätte man sogar reichlich historisches Quellenmaterial, was die gesellschaftliche Akzeptanz in gewissen Kulturen oder Zeitaltern anbelangt.

Sei es drum, ich stelle einfach zwei Fragen:

1. Warum eierst Du mit Einzelfällen herum, "eine gewisse 'Anlage zur Unterwerfung' in manchem weiblichen Wesen [Dir] durchaus vorstellen" zu können, um im Anschluß die ganz große evolutionäre Kiste zusammenzukloppen? Kurz: Behauptest Du nun, in der Frau stecke qua Selektion der Hang/Drang, sich unterwerfen zu lassen, oder sind das für Dich Einzelfälle?

2. Hast Du historische Quellen, die Deine Argumentation "aus menschheitsgeschichtlicher Sicht" in irgendeiner Weise untermauern? Ich rede nicht von Allgemeinplätzen, daß Krieg und Gewalt Teil der menschlichen Geschichte sind, sondern von Belegen für Deine 'Menschheitsgeschichte', soweit sie sozialhistorisch gemeint ist.

Letztlich halte ich es für falsch, hier eine Debatte über die angebliche biologische Notwendigkeit von Vergewaltigungen zu führen, da für mich Vergewaltigungen nichts mit dem Thema "Sex" zu tun haben. Sex ist nach meinem Verständnis etwas, das auf dem Einverständnis aller daran Beteiligten basiert - alles andere ist Vergewaltigung. Dieser Thread lautet aber nicht "Sex, Vergewaltigung und Unterwerfung", sondern "Sex, Gewalt und Unterwerfung". Mein Verständnis von "Gewalt" geht über die hier erfolgte Gleichsetzung mit 'Brutalität' hinaus.

K}naxcks


Sex, Gewalt und Unterwerfung ... und frage euch wie sehr diese Dinge miteinander zutun haben.

Hängt von den Begleitumständen ab.

In Kriegen wird Macht ausgeübt durch Vergewaltigung von Männern und Frauen durch Männer und Frauen.

Im Frieden und beim Frauenhandel auch.

In einer freiwilligen Dom / Sub Beziehung das Gleiche. Sex und Unterwerfung. Hier ist die "Macht" aber auch mit Fürsorge verbunden, den Partner nicht zu schädigen.

Also etwas ganz Alltägliches.

i/ch4200x9


warum wird eigentlich überwiegend nur über devote Frauen geschrieben, es gibt genügend devote Männer, die es genauso wie devote Frauen lieben "benutzt" zu werden. ;-D

Ich bin auch der Meinung das Sex, Gewalt (obwohl ich persönlich lieber das Wort Macht benutze) und Unterwerfung zusammen hängen können, insofern es beide wirklich zu 100% mögen.

Ich finde man sollte schon zwischen der Macht in einer Beziehung und in der Sexualtiät differenzieren. Ich mag es schon mal devot im Bett. Aber in der Beziehung zu meinem Freund bin ich das komplette Gegenteil. Im Bett ist er eher der dominanter aber in der Beziehung kommt er gegen mich kaum an. Schon irgendwie komisch, find ich. Oder kennt ihr das vielleicht auch?

Kknaxcks


@ katercharlie

die folge in kurzform: genetisch ist die lust an der unterwerfung in die frau einprogrammiert.

Solche Aussagen sind ja äusserst problematisch, weil die (jüdische, christliche, islamische, ...) Moral die genetische Lust überlagert. Da muss man dann schon bei den Affen gucken, wie es bei den Menschen sein könnte.

Der eine stellt es sich so vor, der andere anders.

Domina-Studios leben davon, dass der Mann mal "ausspannen" möchte. Also ist in den Genen vielleicht der Wunsch nach Ausgleich zum Alltag, in dem er vielleicht den Boss miemen muss?

Oder anders: Auch das Alpha-Männchen möchte mal Verantwortung abgeben.

Keeus7chhreit3sgür'tel


erebos

Da ich nicht Biologe oder Genetiker sondern Ingenieur bin, sind meine Überlegungen selbstverständlich völlig laienhaft, ergeben im logischen Schluss aber durchaus einen Sinn.

1. Warum eierst Du mit Einzelfällen herum, "eine gewisse 'Anlage zur Unterwerfung' in manchem weiblichen Wesen [Dir] durchaus vorstellen" zu können, um im Anschluß die ganz große evolutionäre Kiste zusammenzukloppen? Kurz: Behauptest Du nun, in der Frau stecke qua Selektion der Hang/Drang, sich unterwerfen zu lassen, oder sind das für Dich Einzelfälle?

Es sind definitiv Einzelfälle, in denen ein Hang zu Devotion hervortritt, da nicht alle Frauen einen solchen ausleben, selbst wenn sie es ohne irgendwelche religiöse, erziehungsbedingte oder sonstwie auferlegte Grenzen tun könnten. Das heisst für mich, dass es entweder erlernt sein muss oder nicht alle Mensch in ihren Anlagen völlig gleich sind.

Erlernte Devotion ist sicherlich auch möglich, wird aber kaum bei allen Praktizierenden der Grund sein. Bleibt nur die Selektion, die sich durch meine "Menschheitsgeschichte" doch ganz gut erklären liesse, oder nicht?

2. Hast Du historische Quellen, die Deine Argumentation "aus menschheitsgeschichtlicher Sicht" in irgendeiner Weise untermauern? Ich rede nicht von Allgemeinplätzen, daß Krieg und Gewalt Teil der menschlichen Geschichte sind, sondern von Belegen für Deine 'Menschheitsgeschichte', soweit sie sozialhistorisch gemeint ist.

Ich möchte meinen, dass es wohl hinreichend bekannt und belegt ist, dass es sowohl in der Frühzeit des Menschen wie auch in unserer unmittelbaren Vergangenheit der letzten ein, zwei Jahrtausende durchaus reichlich kriegerische oder sonst durch Gewalt und Tod gekennzeichnete Auseinandersetzungen gab, bei der eine zwangsweise Selektion geschehen konnte.

Viele Grüße

KG

ebreboxs


Tja, Keuschheitsgürtel,

da hätten wir ihn dann leider doch, den Allgemeinplatz in Form eines vagen Generalverweises auf die "Frühzeit" und die letzten zweitausend Jahre. Deiner dünnen Argumentation folgend, könnte man nun problemslos etwa folgende Thesen aufstellen:

1. Juden haben einen Hang zum Masochismus, da sie über Jahrtausende verfolgt, entrechtet, geknechtet, vertrieben, vergewaltigt, ausgeplündert und ermordet wurden. Selektion in einer homogenen Gruppe und so, höhö. Vermutlich werden moderne Juden geil, wenn sie eine SS-Uniform sehen. Oder zumindest einige, wir wollen ja die Balance wahren, zwischen Verallgemeinerungen und der Einzelfallbetrachtung als Feigenblatt.

2. Mäuse haben einen Hang zur Selbstvernichtung, da sie seit Äonen von Katzen gejagt und gefressen werden. Vermutlich werden moderne Mäuse geil in dieser Lebenssituation. Oder zumindest einige, aber wir haben ja die lange Geschichte der Mäuse als Beleg, und die spricht eigentlich eine klare Sprache.

Induktion und Deduktion sind nun einmal für manch einen schwierige Dinge, und historische oder gar evolutionäre Letztbegründungen noch viel tückischer.

S^tuden2t3in8x6


@ erebos

katercharlie,

angesichts Deiner unbelegten, inkohärenten küchenpsychologischen Behauptungen, die noch dazu einen aberwitzigen historischen Kontext herbeifabulieren (warum 30.000 Jahre?) wage ich zu bezweifeln, daß es in Deinem Falle je zu einer Doktorarbeit reichen würde.

Ich würde jetzt auch nicht all seine Argumente so unterschreiben, aber muss man deswegen so herablassend sein? Zumal er von keiner Dissertation über das Thema gesprochen hat. Seine Jahreszahlen mögen nicht so ganz stimmen, aber das es immer wieder Vermischung zwischen Sex und (organisierter körperlicher) Gewalt gegeben hat ist historisch x-fach belegt, ebenso wie die Unterwerfung von Frauen bei solchen Unterfangen. Oft war der politische Sinn dieser Aktionen Gewalt über die andere Gruppe zu bekommen und diese zu unterwerfen oder zumindest ihren "Besitz". Klassisches Motiv ist hier wohl z.B. der Raub der Sabinerinnen.

dLe_Sexlby


@ Studentin86

Wenn von "historischer Kontext" geschrieben wird, geht es meist um die Verbindung zwischen geschichtlichen Tatsachen und einer aufgestellten These. Deinem Beitrag entnehme ich jedoch, dass Du glaubst, dass es bei der Bemerkung über den "historischen Kontext" um die Negation der Gewalt in Verbindung mit Sex ginge.

Glaubst Du wirklich, dass erebos anzweifelt, dass es Vermischungen zwischen Sex und Gewalt gab? Das kann ich nicht sehen. Ich sehe lediglich die Frage, wie man begründen möchte, dass historisch belegte Vermischung von Gewalt und Sex bedeutet, dass Frauen genetisch bedingt ganz heiss darauf sind, vergewaltigt zu werden.

kKatercIharxlie


@ KG

ungefähr so, wie du es schreibst, habe ich in drei vier sätzen meine seit längerem vorhandenen überlegungen dargestellt.

ausgangspunkt: warum sind viele frauen (bewusst oder unbewusst) devot veranlagt? ich schreibe veranlagt, nicht anerzogen.

bei männern ist diese spezies eher seltener.

bestimmte eigenschaften oder verhaltensweisen oder durch genetischen zufall poduzierte besonderheiten setzen sich evolutionär durch, bzw. bleiben im pool, wenn sie für das fortbestehen des individuums / bakterien und viren sind hier auch eingeschlossen / vorteilhaft sind.

die geschichte ist voller exzesse in dieser richtung. auch die neuere. im jugoslawienkonflikt dokumentiert, schüttelt es mich.

warum machen MÄNNER sowas?

evolution ist grausam. im menschlichen sinn gesehen böse. denn der stärkere dürfte nicht den schwächern fressen.

wieder ein thema für eine doktorarbeit __

e}re2boxs


katerchen hat die Evolutionstheorie einfach nicht verstanden. Er betet einen falsch verstandenen Darwin der 1930er her.

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