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Sex, Gewalt und Unterwerfung

k2atercvharxlie


@ deselby

Vermischung von Gewalt und Sex bedeutet, dass Frauen genetisch bedingt ganz heiss darauf sind, vergewaltigt zu werden.

diese deutung ist nicht stimmig.

aber gewiss gibt viele frauen, die lust in unterwerfung und hingabe finden. dreh den satz mal testweise für männer ;-)

e"rebxos


deSelby,

in der Tat wäre ich auch aufgrund meiner Ausbildung der letzte, der die durchgehende Gewalt in der Geschichte leugnen würde. Mir fehlt hier schlicht ein sozialhistorischer Aufriß, eine plausible historische Betrachtung. Was ich sehe, sind wilde Behauptungen, falsche Daten und jede Menge biologistischer Halbgarheiten, aus denen ein Süppchen gekocht wird. Garniert mit römischen Mythen wie dem Raub der Sabinierinnen - was wohl so etwas wie ein Totschlagbeleg sein sollte. Ich mag das Süppchen nicht schlürfen.

S;tuEdentinx86


@ deSelby

Wenn von "historischer Kontext" geschrieben wird, geht es meist um die Verbindung zwischen geschichtlichen Tatsachen und einer aufgestellten These.

Ich weiß sehr gut was Historizismus ist und nein ich bin kein "enemie of the open society" (frei nach Popper). Trotzdem lehne ich es nicht ab etwas aus geschehen Ereignissen zu schließen.

Deinem Beitrag entnehme ich jedoch, dass Du glaubst, dass es bei der Bemerkung über den "historischen Kontext" um die Negation der Gewalt in Verbindung mit Sex ginge.

Könntest du vielleicht genau zitieren auf was du anspielst?

Ich sehe lediglich die Frage, wie man begründen möchte, dass historisch belegte Vermischung von Gewalt und Sex bedeutet, dass Frauen genetisch bedingt ganz heiss darauf sind, vergewaltigt zu werden.

Das hat auch nie jemand behauptet. Fakt ist aber das sehr viele Frauen Vergewaltigungsphantasien haben, die sie auch erotisch erregen, das viele Vergewaltigte Frauen massive Probleme damit haben das sie dabei und durch die Erinnerung daran auch (nicht nur) sexuelle Lust empfinden und das wohl die überwiegende Mehrheit der Frauen tendenziell sexuell devot eingestellt ist.

Ich weiß nicht warum man über das Thema nicht normal reden kann, sondern dann solche Strohpuppenaussagen hier gezüchtet werden müssen.

d;eSeMlby


@ katercharlie

du schriebst

lust, sich der gewalt zu fügen.

Aber ich gebe Dir Recht in der Beurteilung deiner eigenen Aussage. Sie ist nicht stimmig.

@ erebos

Es war - zumindest für mich - sehr deutlich, worauf der Inhalt Deiner Beiträge abzielte. Ich finde es nur verwunderlich, dass es solch große Mißverständnisse gibt. Ich frage mich, ob es an dem Willen oder der Fähigkeit mangelt, die Frage die Du stelltest, zu verstehen.

S.teudent<in86


@ erebos

Garniert mit römischen Mythen wie dem Raub der Sabinierinnen - was wohl so etwas wie ein Totschlagbeleg sein sollte.

Auch eine Verzerrung von dem was ich schrieb. Ich dachte es dürfte klar sein, dass zumindest der große Teil der Darstellung, mythologisiert ist. Fakt ist aber auch, dass es solche Mythen weit verbreitet sind und diverse lokale Entsprechungen haben. Ebenso sollte hinlänglich bekannt sein, dass solche Mythen, zumindest zur Zeit ihrer Entstehung, entweder historische oder aktuell soziale Ursachen hatten.

Wenn du also nicht wirklich diskutieren willst, sondern nur ein bissel mit deinen rhetorischen Kunststückchen angeben willst, dann lass doch die Interessierten bitte weiterdiskutieren.

K)naRcks


evolution ist grausam. im menschlichen sinn gesehen böse. denn der stärkere dürfte nicht den schwächern fressen.

Ich denke, die Natur kennt "gut" und "böse" nicht, das sind menschliche Moralbegriffe.

Ein Lebewesen wird dafür sorgen, dass es selbst überlebt, also etwa den anderen Artgenossen das Fressen streitig macht.

Damit die Art überlebt, sind oft andere zuständig. Wie gut ist es für die Zebraherde, dass der Löwe das schwächste wegfrisst. So wird die Herde nicht weiter im Fortkommen behindert und kann rechtzeitig der Dürreperiode entfliehen.

Oder auch indirekt: Die "bösen" Marienkäfer fressen Blattäuse, dadurch kann aber die Rose erblühen, weil sie befreit wurde.

Oder wieder ganz direkt: Der Mensch macht die Umwelt kaputt, bis er selbst keine Luft mehr bekommt oder absäuft. Danach kann die Natur sich wieder erholen.

d}eSemlby


@ Studentin86

Ja, kann ich.

Seine Jahreszahlen mögen nicht so ganz stimmen, aber das es immer wieder Vermischung zwischen Sex und (organisierter körperlicher) Gewalt gegeben hat ist historisch x-fach belegt, ...

Diese Aussage von Dir heisst, dass Du davon ausgehst, dass erebos bezweifelt, dass es diese Vermischung ab.

Und ja, es wurde genau das behauptet, dass Frauen genetisch bedingt heiss auf Vergewaltigung sind. Ich kann den bereits weiter oben zitierten katercharlie nicht anders verstehen.

Aber Du kannst gerne schreiben, wie Du die Aussagen verstehst, die katercharlie in seinem Beitrag so losliess.

S*tudent5in86


Dann zitiere es mir doch nochmal ganz genau wo er das sagt. Ich habe bis jetzt da nur verstanden, dass Frauen, welche gewaltsame und unterwerfende Übergriffe oder Praktiken (ob einvernehmlich oder nicht) besser überstanden hatten eine höhere Überlebens- und Vermehrungschanche hatten, was logisch auch alles Folgerichtig ist. Daraus ergibt sich noch nicht das Frauen heute vergewaltigt werden wollen, wohl aber dass sie vergnügen an solchen Praktiken empfinden können.

Mich überzeugt das auch nicht 100%, aber ich spiele mich deswegen nicht gleich als liberalistischer Politoffizier auf.

d<eS0elby


Ich möchte hier einmal einiges klar stellen. Zumindest so wie ich es sehe.

Ich selbst bin devot-masochistisch. Heisst das, dass ich mich der Gewalt unterwerfe? Nein!

Im hier so häufig zitierten Krieg gibt es keine safewords. Es gibt auch keine Möglichkeit sich auszusuchen, wem man sich unterwirft. Devot sein heisst nicht, sich mit Lust der Gewalt zu unterwerfen. Es heisst sich mit Lust sich selbst, seiner eigenen Phantasie zu unterwerfen. Es heisst, dem Anderen zu vertrauen, dass er die Grenze nicht überschreitet.

Hier werden Dinge miteinander vermischt, die mich entsetzt zurückweichen lassen.

e{rexbos


Studentin86,

es ist amüsant, wie Du, die doch eigens betonte, "provokant" die Begriffe "Sex, Gewalt und Unterwerfung" in den Raum zu stellen, Dich ereiferst, daß ich die bisherigen argumentativen Taschenspielertricks kritisiere, die sich nicht einmal auf dem Niveau einer Oberprima bewegen. Und diese Kritik soll nun rhetorisches Kunststückchen sein, ich gar ohne Interesse an der Diskussion sein? Du beliebst zu scherzen.

Ich bleibe dabei: Bisher nannte Deine Fraktion des Biologismus und sozialhistorischer Selektion lediglich falsche Daten und liefertes nichts Schlüssiges, von Belegen ganz zu schweigen. Und nein, Generalverweise wie 'das weiß doch jeder, ist doch allgemein bekannt, daß in der Geschichte ...' ziehen nicht.

Ich denke, ich habe mit meiner kleinen rhetorischen Übung weiter oben gezeigt, daß man diese Argumentationsschiene anhand von Juden und Mäusen ebenfalls fahren kann. Wenn Dir das nicht gefällt, dann ist das nicht wirklich mein Problem. Da hilft Dir auch kein name dropping mit Kalle Popper. Wenn Du schon Popper anführst, dann solltest Du wissen, daß die bisherigen Argumente der Fraktion haltlos sind.

Schickst Du mich jetzt aus dem Forum? höhö

eMreboxs


deSelby,

aus genau diesem Grund begann ich mich in diesem Thread zu Wort zu melden. Doch irgendwie setzt bei mir zunehmend die Müdigkeit eines Dozenten in einem Proseminar vor Erstsemestern ein, die mit der ganz großen Schöpfkelle die evolutionstheoretische oder historische Weisheit ausschenken - denn sie wissen nicht, was sie tun. Dazu mischt sich ein gewisser Ekel, in einem SM-Thread das undurchdachte Geschwätz von Vergewaltigungsrelativisten zu lesen.

Und dann können sie noch nicht einmal Kausalketten zusammenbasteln. Tragisch.

K"nacxks


Frauen, welche gewaltsame und unterwerfende Übergriffe oder Praktiken (ob einvernehmlich oder nicht) besser überstanden hatten eine höhere Überlebens- und Vermehrungschanche hatten

Aha, nach der Logik haben auch Männer, die sich gegen einen Ar***fick nicht wehren, die bessere Überlebenschance und können sich danach fortpflanzen.

Demnach müssten Männer begeisterte passive Ar***ficker sein. Häääh ???

Hier der passende Spruch aus dem Witze-Faden:

Auf jedem Schiff das fährt und segelt,

gibts einen der den Smutje vögelt

und ist das Schiff auch noch so klein

einer muss der Smutje sein.

k ate-rchacrliQe


da hat jemand ein problem.

evtl. unverstandenes ego, mutti lässt ihn nicht drüber , o.ä.

wo wie warum bleibt im dunklen, aber er selber wird es wohl wissen.

in folge kommt hack-attack auf unterniveau, mit

höhö und hehe

garniert mit schlauen fremdwörtern.

dein nick lässt auf die psyche schließen ]:D

K_nacxks


@ katercharlie

garniert mit schlauen fremdwörtern. dein nick lässt auf die psyche schließen

Naja, "Smutje" ist bei uns an der Küste ein geläufiges Wort, es bezeichnet den Koch auf einem Schiff. Das war früher in Seglerzeiten oft der Schmächtigste, der für die rauhe Arbeit auf Deck nicht taugte. Und sich deshalb im Zweifelsfall auch nicht wehren konnte. Soweit der Hintergrund für das Fremdwort. Du bist wohl aus den Bergen?

Und ja, nomen est omen. Uups, schon wieder Fremdwörter. Soll heissen, der (selbstgewählte) Name drückt etwas aus. In Anspielung auf mein knackiges Alter: Mal knacks hier und mal knacks da.

Aber sicher habe ich auch einen seelischen Schaden, weil Mutti mich nicht drüber lässt. Beweis: Tippe hier um 01:00 Uhr in der Nacht dämliche Kommentare zu noch dämlicherer Anmache.

kiaterxchhfarlie


@ knacks

oh

da hat sich der falsche angesprochen gefühlt.

ich meinte denjenigen, dessen pöbelei in diesem faden gelegentlich mit höhö und hehe garniert ist.

lies nochmal rückwärts, dann bringst du eventuell verständnis auf für die dämliche anmache.

(konnte mich leider nicht zurückhalten)

und ja:

ich komme nicht aus dem flachland.

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