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Der Körper meines Freundes stößt mich ab

A,nne0mGari+ebabxy hat die Diskussion gestartet


Mein Freund ist krank und abgemagert, hat ab und zu mal Ausschlag am ganzen Körper.

Das stößt mich ab, ich kann einfach nichts dafür. Mir vergeht die Lust, wenn ich ihn beim Ausziehen beobachte und seinen ausgemergelten Körper sehe. Ich will dann nicht mit ihm schlafen, aber abweisen will ich ihn auch nicht.

Keine Ahnung, was ich machen soll.

Antworten
gTroQsserxwels


Neuen Lover suchen. Aber ihm ganz schnell sagen, dass er nicht mehr der Richtige ist. Wie war es denn früher? War er immer schon so? Warum hast Du ihn dann als Freund genommen? Nur weil es juckte ???

GZ.W.L vonx Rue


@ Annemariebaby

Mein Freund ist krank und abgemagert, hat ab und zu mal Ausschlag am ganzen Körper.

Kümmert er sich darum? Kennt er die Ursache? Ist es behandelbar?

H%ootxen


Wie lange hat er denn schon die Krankheit? Schon seit ihr euch kennt oder schon davor? Wie schwerwiegend ist die Krankheit (- Möglichkeit auf "Heilung")? Und was hat er überhaupt?

A0nnemaTrierbxaby


Die Ursache von dem Ausschlag ist die Reaktion auf seine Medikamente. Er kümmert sich schon darum, zwischendurch ist es immer mal wieder besser. Aber mich stößt einfach ein kranker Körper ab. Schlimm.

Was heißt, war er schon immer so? Vor ein paar Jahren hat man es ihm noch nicht so sehr angesehen. Ich kann einfach keine Lust auf einen kranken Körper haben.

G&.W. vwon Rxue


@ Annemariebaby

Ich kann einfach keine Lust auf einen kranken Körper haben.

Ist die Krankheit denn unheilbar?

A;nn.emaribebaxby


Er hatte die Krankheit schon, als wir uns kennenlernten, aber durch einen Unfall verschlimmerte sich dann noch alles. Eine Möglichkeit auf Heilung gibt es nicht. Das habe ich ja auch alles akzeptiert.

Es ist ja eigentlich sowieso egal. Er hat selten Lust, und wenn, dann geht es höchstens in der Missionarsstellung. Das war alles noch ganz anders zum Zeitpunkt, als wir uns kennenlernten, da hatten wir phantastischen Sex. Dann wurde es mit der Zeit weniger.

Eigentlich ist es nicht nur beim Sex. Wenn es ihm nicht gut geht und er lehnt sich an mich, dann denke ich manchmal, ich habe ein fieberndes krankes Kind im Arm, keinen Mann.

Ach, ich bin einfach abscheulich.

AInneXmari9ebaby


grosserwels

Ich hab ihn als Freund genommen, weil ich mich in ihn verliebt hatte.

G,.W. vonH Rue


@ Annemariebaby

Ach, ich bin einfach abscheulich.

Nein, bist du nicht. Ich finde es vollkommen normal, dass du einen kranken Körper nicht so attraktiv finden kannst. Dennoch verstehe ich, dass du dir gewisse Vorwürfe machst und denkst, du solltest anders empfinden. Schließlich scheint dir noch etwas an deinem Freund - als Mensch - zu liegen, sonst hättest du dich wahrscheinlich längst getrennt. Evtl. läuft es langfristig auch darauf hinaus, weil du eben nicht nur (s)eine Partnerin, sondern eben auch noch eine Frau mit eigenen Bedürfnissen bist.

Einen Vorwurf kann man dir dann m.E. nicht machen, weil die Aussichtslosigkeit (keine Chance auf Heilung) einfach eine sehr schwere Last darstellt. Die Frage ist aber wahrscheinlich eher, wie du mit dir selbst ins Reine kommst :-/

HIootxen


Ok, er widert Dich an, Du liebst ihn nicht mehr, beende die Beziehung, den Kontakt. Und dann aber nicht mit so einem blöden Spruch, wie "wir können ja weiterhin Freunde bleiben", sondern für IMMER. Verdienst dafür nicht unbedingt ne Medaille, aber immernoch besser, als ihm was vorzugaukeln.

B/asteika


Das ist ist wirklich Traurig :°(. und zeigt wieder mal wie Böse das Leben sein kann. Aber ich an Deiner stelle würd mir das nicht gefallen lassen vom Leben. Letztendlich ist das eine Situation die Eure Beziehung auf die Probe stellt und entweder Du stehst weiter zu ihm oder... na ja mußt wohl Dein Herz entscheiden lassen. Allerdings besteht eine Beziehung ja nicht nur aus Sex oder ? Vieleicht findet Ihr irgendwann ja eine Lösung wen er zB eh keine Lust hat vieleicht gibt er Dir ja die Freiheit Deine Bedürfnisse woanders zu stillen. Kopf Hoch und alles Gute :)-

AHnnem5ariebxaby


Bastika, diese Freiheit gibt er mir bestimmt nicht. Ich habe schon mal verschiedene Andeutungen gemacht. Früher war er gar nicht so extrem eifersüchtig und in seinen Ansichten viel lockerer, aber es ist merkwürdig: Je weniger er Sex mit mir haben kann, umso weniger will er mir sexuelle Freiheiten gönnen. Es hat auch keinen Zweck mehr, darüber mit ihm zu reden. Ich habe das Thema schon oft genung angeschnitten. Schließlich meinte er dann, wir könnten in den Swingerclub gehen. Das wollte ich aber nicht. Ein Swingerclub ist mir zu öffentlich. Ich hätte lieber etwas Privates mit seinem Wissen vorgezogen. Aber ich dachte, immerhin, wenn er dafür offen ist, dann will er mir vielleicht doch einfach puren Sex gönnen.

Und was war? Eine Woche später erzählte er mir, dass es ihn total verletzt hätte, wenn ich in den Swingerclub gewollt und dort mit einem anderen Mann etwas angefangen hätte. Du siehst, eine solche Ausweichmöglichkeit habe ich nicht.

G.W. von Rue, danke für deine lieben Worte. Mein Freund ist wirklich ein sehr lieber Mensch, und ich weiß, dass ich mir ohne seine Krankheit keinen besseren Freund vorstellen könnte. Es täte mir auch weh, ihn als Menschen zu verlieren.

Hooten, erstens widert er mich nicht an und zweitens, ihn brutal zu verlassen, bringe ich einfach nicht über mich. Was soll dann aus ihm werden?

h{rs-lde


@ Annemariebaby:

Es wäre für Dich gut und wichtig, mal darüber nachzudenken, ob Dich wirklich der kranke Körper abstößt, oder ob es nicht vielmehr das Verhalten Deines Freundes ist, die Art und Weise, wie er mit seiner Krankheit umgeht, bzw. Dir damit Lasten aufbürdet, so dass Du Dich eher in einem Mutter-Kind-Verhältnis siehst. Verstehst Du: Das Mutter-Kind-Verhältnis ist (üblicherweise) überhaupt nicht sexuell! D.h., jeder Mann, der sowas tut, der irgendwelche Probleme dauerhaft bei seiner Partnerin ablädt, sich von ihr umsorgen lässt, wie von einer Mama, wird zwangsläufig früher oder später nicht mehr als sexuell attraktiv empfunden werden können. Hier sind einfach die beiden Pole "männlich" und "weiblich" nicht richtig besetzt und somit fehlt auch die Energie und Spannung zwischen diesen Polen.

Darüber hinaus hast Du dasselbe Problem, was in allen längeren Partnerschaften auftreten kann. Nämlich, dass man den Partner nach einer Weile eben als nicht mehr so attraktiv empfindet, weil man seine Schwächen kennt. Z.B. dies hier ist in sehr vielen Beziehnungen nach einer Weile der Fall:

Er hat selten Lust, und wenn, dann geht es höchstens in der Missionarsstellung. Das war alles noch ganz anders zum Zeitpunkt, als wir uns kennenlernten, da hatten wir phantastischen Sex. Dann wurde es mit der Zeit weniger.

Es stellt sich also die Frage, ob dies der Krankheit Deines Freundes zugeschrieben werden muss, oder eine einfache "Abwärtsentwicklung" einer Beziehung ist.

Mein Freund ist wirklich ein sehr lieber Mensch, und ich weiß, dass ich mir ohne seine Krankheit keinen besseren Freund vorstellen könnte. Es täte mir auch weh, ihn als Menschen zu verlieren.

Das ist für mich ein Indiz, dass für euch keineswegs Hopfen und Malz verloren ist.

Was soll dann aus ihm werden?

Allerdings kann diese Frage nicht dauerhaft als Entschuldigung herhalten, Dich nicht von ihm zu trennen.

Du hast ein Leben. Wie soll Dein Leben aussehen? Wo bist Du in fünf oder zehn Jahren? Was sind Deine Ziele und Wünsche? Fange mal bei diesen ganz "groben" Schubladen an, und dann kommst Du zu den Feinheiten.

Wenn Du nur aus Mitleid mit Deinem Freund zusammen bist, dann ist das weder für Dich noch für ihn fair.

Eine Lösung für euch könnte so aussehen, dass Dein Freund sich Hilfe in der Bewältigung der seelischen Belastungen durch seine Krankheit sucht. Somit wäre eure Beziehung davon etwas entlastet und wenn Du durch diese Entlastung in ihm wieder mehr Deinen Partner (statt eines kranken Kindes) sehen könntest, dann wäre zwischen euch (trotz des kranken Körpers) womöglich auch wieder mehr Anziehung.

Denk' mal zurück an den Moment, in dem Du Dich in Deinen Freund verliebt hast. Wie (oder warum) ist das passiert?

Hlo3oten


Hooten, erstens widert er mich nicht an und zweitens, ihn brutal zu verlassen, bringe ich einfach nicht über mich. Was soll dann aus ihm werden?

@ Annemariebaby,

Interessant, Du hast in keinem Wort erwähnt, dass Du ihn noch liebst, als ich Dir das Gegenteil unterstellte. Eine Beziehung kann anfangs ohne Liebe funktionieren, doch wenn die Liebe in einer längeren Beziehung erst verflogen ist nähert sie sich dem Ende zu.

Zum Ersten: Gut, war wohl meinerseits etwas schlecht formuliert. Nicht er, als Person, widert Dich an, sondern sein Körper bzw. sein Äußeres. Du hast selbst geschrieben, dass Du ihn beim Ausziehen nur anschauen musst und Dir vergeht schon die Lust auf Sex.

Zum Zweiten: Ein weites Feld an Entscheidungen hast Du aber nicht. Früher oder später wirst Du ihn sowieso verlassen und dann wirst Du ihm eh das Herz brechen. Dieses Hinauszögern hilft ihm nicht, sondern einzig und allein Dir. Es ist Dein Gewissen, das momentan Achterbahn fährt und trotzdem muss Du Dich irgendwann entscheiden.

Ich habe mal etwas ähnliches durchgemacht und kann somit Deine Situation nachvollziehen.

gOrwos*serwelxs


Mein Freund ist wirklich ein sehr lieber Mensch, und ich weiß, dass ich mir ohne seine Krankheit keinen besseren Freund vorstellen könnte. Es täte mir auch weh, ihn als Menschen zu verlieren.

Ja und warum fragst Du hier? Wir können Deinen Freund nicht heilen.

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