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Sexuelle Anziehungskraft an Selbstbewusstsein gekoppelt?

fAi7aLmmxa hat die Diskussion gestartet


Ich bin mit meinem Mann seit über zehn Jahren zusammen und muss sagen - leider - dass das Sexualleben von Anfang an eine sehr unausgegorene und verkrampfte Angelegenheit war. Ich bin trotzdem mit ihm zusammen geblieben, weil ich vor ihm lauter Typen kennen gelernt habe, mit denen es zwar knisternde Erotik gab, die aber "nur" meinen Körper und nicht mich als ganzen Menschen wahrgenommen haben.

Später hat es mit meinem jetzigen Mann noch jede Menge andere schwerwiegende Probleme (v.a.: extrem krankhafte Mutterbindung seinerseits) gegeben, mit der Folge, dass ich etliche Jahre durch emotionale Erpressung (Selbstmorddrohungen seinerseits, Angststörung meinerseits) an ihn "gebunden" war. Der Sex war in dieser Zeit mehr als schlecht - und mir war das letztlich egal; mir ging es mehr ums Überleben.... Eine Therapie und divere Lektüre haben im Laufe der Zeit einiges entschärft. Nun ist der Überlebenskampf sozusagen vorbei und besinne ich mich "plötzlich" darauf, dass ich die ganze Zeit als Frau überhaupt nicht gelebt habe. Und ich sehe es mittlerweile auch so: die ganzen "anderen" Probleme konnten erst richtig aufblühen, weil Liebe&Sex mehr als im Argen lagen - und nicht umgekehrt, wie er oft behauptet. Ich habe mit Vielem aus der Vergangenheit abgeschlossen, kann ihn aber in der Gegenwart nicht richtig als Mann wahrnehmen - und meine, dass es evtl. an seinem komplett minimalem Selbstbewusstsein liegen könnte. Was meint Ihr dazu? In Situationen, in denen es mir schlecht geht, kracht er zusammen und fühlt sich angegriffen, statt mir Rückhalt zu geben usw. Ich reagiere dann entsprechend verzweifelt, und alles wird noch destruktiver....

Was Sex betrifft, habe ich auch das Gefühl, dass er überhaupt kein Bedürfnis danach hat; und dies finde ich irgendwie total beklemmend.... Er geht auch definitiv nicht fremd; das kann ich zu 100% ausschließen. Hinzufügen kann ich noch, dass er eine sehr verklemmte und sexualfeindliche Erziehung "genossen" hat, auf die er sich gerne beruft. Aber mit über 40 kann man sich doch auf sowas nicht ausruhen!?

Jedenfalls - so wie er drauf ist, vergeht mir auch jegliche Lust - die ich grundsätzlich aber wieder hätte, v.a. weil ich die Pille nicht mehr nehme ;-)

Trennung schaff' ich irgendwie nicht, dazu ist er mir als Mensch dann doch zu wichtig, und wir haben auch ein gemeinsames Kind. Es hat sich auch eine ungute Konstellation ausgebildet, in der ich mich für ihn regelrecht "verantwortlich" fühle und meine, ihn nicht im Stich lassen zu dürfen - alleine wäre er doch total aufgeschmissen, und ich würde mich schuldig fühlen.

Vielleicht gehört das jetzt nicht unbedingt astrein ins Sexualitäts-Forum; nachdem ich aber grad' in diesem Bereich ziemlich ausgehungert |-o bin, lass' ich es mal so.

Manchmal stelle ich mir vor, fremdzugehen - aber dafür hab' ich zuviele Skrupel, und es wäre auch nur eine "Symptombekämpfung".

Danke an alle, die sich diesen Roman durchgelesen haben! :)*

Antworten
S=weeet)ie1x75


Hallo fiamma,

ich habe deinen Post sehr gerne und interessiert gelesen. Bin nämlich auch ausgehungert und der Meinung, dass mein Freund gerade zur Sorte "keine Lust" gehört. Ich selber hab unglaubliche Lust auf ihn, trau mich mittlerweile aber nicht mehr, ihm diese richtig zu zeigen (da er mich bereits einige Male abgewiesen hatte). Dementsprechend kommt von mir nichts und von ihm auch nichts. Von ihm vermutlich nicht, da der Sex eben nicht berauschend war und ich ihn - so wie er mal sagte - nicht sonderlich erotisch anmache - er findet mich süß und liebt mich, aber sexuell irgendwie nicht reizvoll (liegt wohl meiner Meinung nach eben auch an dem nicht so guten Sex).

Wir haben schon oft darüber diskutiert (vielleicht zu oft?) und er meinte, dass das eben eine Sache von erotischem Verhalten sei. Was genau damit gemeint ist, könne er mir nicht sagen, also das ganze nicht genau definieren, aber es ist eben mehr als nur Optik - auch Verhalten, Gestik, Mimik, Duft... Und somit eben auch das Selbstbewusstsein!

Ich denke schon, dass die Anziehungskraft deines Mannes an seine Stimmung, Laune und Selbstbewusstsein geknöpft ist. Und ich weiß, dass es verdammt schwierig ist, da wieder raus zu kommen. Versuch, eine "entspannte" Atmosphäre zu schaffen, eine Atmosphäre, in der er sich wohl fühlt. Und versuch dich, langsam heranzutasten und nicht zu viel zu erwarten. Ich möchte das auch wieder versuchen und auch schaffen. Denn je länger diese Zeit andauert, desto schwieriger wird es, da wieder rauszukommen.

Hat dein Mann denn mal etwas dazu geäußert? Warum er so ist?

mjeandAyou0x9


Auch wenns nicht political correkt ist: wenn ihr nicht endlich anfangt etwas mehr egoistisch zu sein, eure ureigensten Wünsche und Sehnsüchte nicht als etwas Abartiges zu betrachten und euch von den Launen und psychischen Befindlichkeiten eurer Partner zu lösen, werdet ihr nie glücklich werden :°(!

Sex ist genau so wichtig wie atmen - natürlich nur für Menschen, die 37Grad warme Haut, die Lust und die Gier in den Augen des Anderen, den Geschmack von Schweiß und Salz auf der Zunge und dieses atemlose Erstaunen über die Schönheit und Geilheit des anderen Geschlechts zu würdigen wissen und eine Affinität dazu haben x:)!

Im Übrigen vertrete ich die Meinung, das man mit jemand, der mit Sex nix am Hut hat, auch nicht drüber reden braucht :|N! nach dem 3. Gespräch steht der / die "Wollende" wie ein Sexbessener / Nymphomanin da - und das nur, weil man einfach auf den Anderen spitz ist und weil es eben zwischen den Beinen und anderswo ganz fürchterlich juckt |-o x:)!

Sex kann man sicher verdrängen. Man kann ihn auch wegstreiten! Geht alles ]:D.

Aber man sollte niemals aus falschverstandenem Helfersyndrom sich für die Probleme von Anderen verantwortlich machen. Wir haben nur EIN Leben :-/!

m\eandWyoux09


und er meinte, dass das eben eine Sache von erotischem Verhalten sei. Was genau damit gemeint ist, könne er mir nicht sagen, also das ganze nicht genau definieren,

Das heißt, das du selbst dran schuld bist, wenn dich dein Männe nicht erotisch findet :-o ? Ich glaube, hier wird der Bock zum Gärtner gemacht :=o! Wenn ich als Mann meine Frau nicht als "basiserotisch" ansehe - sie mir also schon mal ganz normal extrem gefällt und ich nicht schon mal leichte Stielaugen bekomme, wenn sie nackig oder in Pants durch die Wohnung huscht, dann ist was faul mit meiner Sexualität :=o! Dir wird der schwarze Peter zugespielt und du weißt gar nix davon :(v!

FHreTudenTkixnd


Sexuelle Anziehungskraft an Selbstbewusstsein gekoppelt?

Ganz klar JA!

Trennung schaff' ich irgendwie nicht, dazu ist er mir als Mensch dann doch zu wichtig, und wir haben auch ein gemeinsames Kind. Es hat sich auch eine ungute Konstellation ausgebildet, in der ich mich für ihn regelrecht "verantwortlich" fühle und meine, ihn nicht im Stich lassen zu dürfen - alleine wäre er doch total aufgeschmissen, und ich würde mich schuldig fühlen.

Schön für ihn, aber gleichzeitig auch schlecht! So wird er nie lernen auf eigenen Füssen zu stehen. Erst Vollversorgung bei Mami und dann nahtlos durch dich %-| wie soll er da alleine lebensfähig werden ??? Besser ein Einde mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende, ganz klar...

Oder hast du Lust auch die nächsten 10 Jahre unglücklich zu leben? Das Kind ist keine Ausrede, dem würde es garantiert besser gehen bei einer glücklichen Mutter als in einer deprimierenden Lebensgemeinschaft

LVoBF


zwei Bücher die wirlich helfen:

Ulrich Clement - Guter Sex trotz Liebe

David Schnarch - Die Psychologie sexueller Leidenschaft

Du kannst auch mal auf meiner Homepage nachschauen - auch das hilft wieder die Lust und Leidenschaft neu zu erwecken.

Liebe Grüße

Jim

mgeandyuou0x9


Welchen Sinn hat diese Lizenzvereinbarung auf deiner Homepage?

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fViamxma


Vielen lieben Dank erst mal für Eure konstruktiven Antworten! Freut mich, auch oder gerade im Sexualitätsforum Beiträge auf gutem Niveau zu lesen! :)*

@ Sweetie 175

Bei mir ist es leider so, dass meine Lust auf ihn nicht so wirklich da ist. Würde ich "ihn heranlassen", dann würde er sich wohl nicht "sträuben" - aber mir graust's einfach beim Gedanken an den früheren total verkrampften Sex. Irgendwie hab' ich selber sein Verhalten dann auch "gespiegelt", war ebenso verkrampft.

Gespräche sind mehr als schleppend und frustrierend. Er kapiert meistens gar nicht, worum es mir geht, ist peinlich berührt, fühlt sich angegriffen usw.

Er verstrickt sich bei diesem Thema wie auch sonst gern im Leben ständig in Widersprüche, hat nie eine richtig klare Linie und "männliche Identität" entwickelt.

Wäre das für mich so o.k. und würde ich nicht dermaßen drunter leiden, wäre auch für ihn die Welt in Ordnung - d.h. er will im Grunde genommen gar nicht mehr, als eine pflegeleichte Freundschaft/WG (was er im Gespräch natürlich vehement abstreitet).

In Sachen Sexualität beruft er sich nur auf die Erziehung, sagte z.B. mal das Pubertät und das entsprechende "Verlangen" bei ihm "ausgefallen" seien. Sowas kann ich einfach absolut nicht nachvollziehen, da wenn die Erziehung noch so verschroben war. Allerdings ist da halt echt Vieles total krank gelaufen - mit 40 erlitt er (einen von vielen) Nervenzusammenbruch und wollte nicht mehr leben, aus Angst dass die Mutter stirbt.

@ mandyou09

Rein von der Theorie her ist mir Dein Beitrag mehr als schlüssig ;-D

Die Praxis ist schwieriger.

Da sind sehr viele Verflechtungen da; und als Menschen mögen wir uns ja, trotz aller Probleme.

Hinzu kommt, dass wir im Ausland leben und ich leider finanziell abhängig bin (woran sich leider nur sehr schwierig drehen lässt; ich müsste dazu ziemlich sicher alleine mit dem Kind wieder nach Deutschland zurückgehen, wo ich mich "irgendwie" über Wasser halten könnte).

@ Freudenkind

Auch Deinen Beitrag kann ich nur unterstreichen. Und ich verstehe jeden Aussenstehenden, der sich wundert, warum ich nicht einfach einen Neuanfang mache.

Als Ergänzung möchte ich noch sagen, dass mein Mann und ich uns in sehr vielen Wertvorstellungen von der "breiten Masse" unterscheiden, wir uns so Vieles gemeinsam entwickelt haben, das uns lieb und teuer ist, und das ich nicht so einfach wegwerfen mag. Es würde mir trotz allem das Herz brechen.

Ich liebe ihn trotz allem - aber leider mehr als Kind oder Bruder.

@ LoF

Danke für die Hinweise!

Ich hab' mir vor ein paar Jahren mal ein "Psycho-Buch" zum Thema Sex geholt, das auf mich zugeschnitten ist. Hab's ihm aber nie zu lesen gegeben, weil er "von sich aus" einfach nicht "so" tickt. Er würde womöglich einiges an "Gedankengut" übernehmen, so wie er ja überhaupt sehr manipulierbar ist. Aber was hab' ich von einem "Liebhaber", der nur deswegen so ist, weil ich ihn künstlich dazu gemacht habe?

mZeand)you09


In Sachen Sexualität beruft er sich nur auf die Erziehung....

BlaBlaBla - mit 40 sich auf die verkorkste Erziehung zu berufen, heißt nichts Anderes als eine Bankrotterklärung des eigenen Willens zu unterschreiben ;-D

Das ist kein Mann - das ist eine Memme, der dich wahrscheinlich noch mit Selbstmordgefasel unter Druck setzt, damit du bei ihm bleibst :(v

Gemeinsame Wertvorstellungen, die einem von der masse unterscheiden sind ja gut und schön - also einfach mal die Basics genießen - also Frau und Mann sein - ist auch recht geil |-o x:) :=o!

ffiamLma


@ meandyou09

Ich bin mal ganz ehrlich: wenn nicht ich die Betroffene wäre, sondern als Aussenstehende in diesem Faden schreiben würde, dann würde mein Statement ziemlich identisch wie Deins ausfallen... ;-D

So aber bin ich viel zu stark verwickelt und oft "betriebsblind". Tut er mir Leid, weil er ja so ne arme Sau ist, den die doofe Mama komplett verkorkst hat usw.

Und in guten Phasen kann er sehr warmherzig und einfühlsam sein (wohlgemerkt als Mensch; Sex spielt dabei dennoch keine Rolle), worauf ich persönlich ziemlich stark "anspringe".

FTreudVenk"inxd


mit 40 sich auf die verkorkste Erziehung zu berufen, heißt nichts Anderes als eine Bankrotterklärung des eigenen Willens zu unterschreiben ;-D

Das ist kein Mann - das ist eine Memme

Allerdings :)z

So aber bin ich viel zu stark verwickelt und oft "betriebsblind". Tut er mir Leid, weil er ja so ne arme Sau ist, den die doofe Mama komplett verkorkst hat

Das Helfersyndrom :-/ Aber deine arme Sau ist inzwischen nicht mehr verkorkst wegen Mama, sondern weil er selber keinen Arsch hat sein Leben in die Hand zu nehmen und selber zu ändern!

f&i{amma


Danke für die ehrliche Meinung - ist zwar teils "unbequem", aber ich weiß, dass ich mich dem stellen muss. Seh es im innersten meines Herzens ja genauso!

Ein Punkt, der mich auch noch von einer Trennung abhält, ist dass ich von vielen Jahren Psychoterror traumatisiert bin. In Grenzsituationen kamen immer Selbstmorddrohungen (mit Sicherheit über 100 Mal in all den Jahren; er riss dann auch schon mal vor dem Kind ein Messer aus der Schublade usw.) übelster Sorte - und es endete dann immer damit, dass er in Zustände abdriftete, bei der ich "um sein Leben fürchtete", d.h. in krassen Fällen war er stundenlang bewusstlos und traute ich mich aber keinen Arzt rufen aus Angst vor seiner späteren Reaktion. Dies alles steckt noch tief in mir drin. Ich mag mir gar nicht ausmalen, was "passiert", wenn ich die Trennung ausspreche und er endgültig alle Felle davonschwimmen sieht.

Ich muss zugeben, ich bin selber sehr "schwierig" geworden (oft depressiv, reagiere leicht über), bin nicht mehr die fröhliche und selbstbewusste Frau, die ich vor unserem Zusammenkommen noch gewesen bin - und darf mich nun als Psychopatin beschimpfen lassen. {:(

Übrigens haben wir eine jahrelange Therapie hinter uns - da war's dann am Schluss so, dass er dem Psychologen seine verdrehten Versionen berichtete und sich "bestätigen" ließ, dass ja ich die "Gestörte" wäre.

moeUandywoHu}09


Übrigens haben wir eine jahrelange Therapie hinter uns - da war's dann am Schluss so, dass er dem Psychologen seine verdrehten Versionen berichtete und sich "bestätigen" ließ, dass ja ich die "Gestörte" wäre.

So siehts aus - es wird der Bock zum Gärtner gemacht und man lädt sich noch mehr Schuldgefühle auf :(v

Schule um, werde Krankenschwester oder Psychologin - dann lässt du solchen Mist nicht mehr so an dich ran :)_! Wenn du mich fragst - werde aktiv, höre auf zu reagieren - agiere lieber. Kopf hoch (und Brust raus) - und verfatz dich da :-x

fviaymmxa


Also Krankenschwester wäre nix für mich, Psychologin schon eher... Aber eh egal, denn eine komplett neue Ausbildung würde ganz schön ins Geld gehen, das ich nicht habe.... Ich weiß aber, dass das keine Ausrede sein darf und ich ggf. im Falle einer Trennung dazu bereit sein muss, kleine Brötchen zu backen (z.B. was arbeiten, das nicht soooo ideal ist, dafür mich unabhängig macht und zeitlich mit meinem Kind vereinbar ist).

Ich habe schon länger im Gefühl, dass es darauf wohl rauslaufen könnte.... Habe aber irgendwie den Eindruck, dass ich bis dahin noch wichtige innere Entwicklungen durchmachen muss. Es darf nicht einfach nur eine "Flucht" sein, sondern eine bewusste Entscheidung. Und ich würde trotz allem meinem Mann "gut" sein wollen, von dieser ganzen Schlammschlacht (an der ich leider selber oft teil habe) wegkommen usw. Da bedarf es auch bei mir noch eines gewissen Reifeprozesses.

spensibe5lman


In Grenzsituationen kamen immer Selbstmorddrohungen (mit Sicherheit über 100 Mal in all den Jahren; er riss dann auch schon mal vor dem Kind ein Messer aus der Schublade usw.) übelster Sorte - und es endete dann immer damit, dass er in Zustände abdriftete, bei der ich "um sein Leben fürchtete", d.h. in krassen Fällen war er stundenlang bewusstlos und traute ich mich aber keinen Arzt rufen aus Angst vor seiner späteren Reaktion.

:(v Erpressung mit Selbstmorddrohung halte ich für eine egoistische Form übelster Art. Der Mann hat psychologische Betreuung, aber keine Ehefrau verdient...

Ich halte es für vollkommen falsch, dass Du dich diesbezüglich erpressen lässt. Für Selbstmord ist immer nur der Selbstmordende selbst verantwortlich, nie ein anderer Mensch...

Auch wenn es jetzt sehr unsensibel klingt: Für Selbstmord und dessen Androhung kann ich keinerlei Verständnis aufbringen, wenn der Mensch ansonsten körperlich gesund ist- da erstarrt in mir jegliches menschliches Mitgefühl und ich lasse mich da sogar als gefühlskalt beschimpfen.

Und jemand, der eine Beziehung durch Selbstmorderpressung versucht aufrecht zu halten, hat nichts anderes als das Platzen der Beziehung verdient.

Lasse dich nicht erpressen. Es steht niemandem zu, das Leben anderer Mitmenschen unglücklich zu machen, nur weil man selbst unglücklich ist (...oder sich so fühlt).

Ich halte deinen Mann für ein ausgesprochenes ArArschloch......

Deinem Kind bekommt solche Beziehung und das Verhalten deines Mannes keinesfalls gut und dürfte deinem Kind schon einige Neurosen eingehandelt haben.

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