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Sexuelle Anziehungskraft an Selbstbewusstsein gekoppelt?

T,auruesx78


@ kestra

Ich mein das gar nicht Böse. fiamma scheint mir der starke Part in der Familie zu sein und sie sollte später einfach die Hauptverantwortung für das Kind tragen, so wie sich der Fall mir hier darstellt.

Ich gehör selber zu denen die es doof finden, wenn Männern nach der Scheidung das letzte Hemd ausgezogen und das Kind weggenommen wird. Das will ich nicht.

Ich würde nur dafür plädieren, dass ein Kind nicht bei einem labilen Menschen aufwachsen sollte, der ein Kind weder leiten noch stützen kann, egal welchen Geschlechts dieser labile Mensch ist.

Gruß,

Taurus

fWi<axmma


@ meandyou09

Ich glaube, so ab 30-35Jahren sind mehr Frauen als Männer untersext ;-D! Die Statistik sagt auch eindeutig aus, das zwischen 30 und 40 mehr Frauen als Männer fremd gehen und sich in der Endkonsquenz wegen Sex- und Leblosigkeit trennen

Wo steht das, und was ist Deiner Meinung nach der Grund dafür? Ist es nicht vielmehr der "Klassiker", dass Männer mehr Sex wollen als Frauen?

Wobei ich für mich sagen muss, dass mir Qualität wichtiger als Quantität ist (letztere ergibt sich wohl von selbst, wenn die Qualität passt....), und diese fußt auf wesentlich mehr als einfach "nur" körperlicher Anziehung.

@ Taurus78

Wir haben ja bereits eine mehrjährige Therapie hinter uns. Wie gesagt lief das zum Schluss dann alles sehr destruktiv ab; der Psychotherapeut sagte dann meinem Mann wiederholt, dass er ja "völlig gesund" und ich hingegen die "Gestörte" wäre. Ich kann nicht beurteilen, ob er es wirklich so sah, oder ob es "therapeutische Gründe" hatte; jedenfalls wurde mein Mann mir gegenüber dann erst recht immer feindseliger.

Du solltest auf jeden Fall ihm dabei helfen, dass er einen starken Mann aus sich macht

Das habe ich nun lange Zeit versucht und bin mittlerweile zu dem Schluss gekommen, dass dies nicht meine Aufgabe ist; abgesehen davon bin ich gar nicht kompetent dafür.

Sorgerechtsstreitigkeiten im Falle einer Trennung halte ich einfach mal für ausgeschlossen.

@ Kestra

Ich habe den Eindruck Du schiebst ziemlich viel Verantwortung für Dein Handeln oder Nicht-Handeln an Deinen Mann

Die Verantwortung liegt natürlich ganz bei mir; das ist mir schon klar. Aber meine Entscheidungen (aus denen Handeln folgt) als solche - in Bezug auf eine Fortsetzung der "Beziehung"/Freundschaft/WG - hängen schon stark mit ihm zusammen. Es ist z.B. ein riesen Unterschied, ob ich eine klar erkennbare Entwicklung/Veränderung sehe oder trotz aller Versprechungen/Vorsätze nichts weitergeht. Mein Mann verstrickt sich oft in totale Widersprüche (einen Tag liebt er mich über alles, am nächsten verachtet er mich etc.), und ich lasse mich immer wieder von den "guten" Aussagen einwickeln (ja: selber schuld; aus Erfahrung sollte man klug werden....). Mich hat das alles so verdammt viel Kraft gekostet; und ich krieg' nicht so simpel von heute auf morgen die Kurve. Ich weiß, dass ich streng genommen auch dafür die Verantwortung übernehmen muss, dass ich es mit mir machen habe lassen. Aber ist nicht im Grunde genommen jeder Mensch erpressbar; hat nicht jeder bestimmte Grenzen, bei denen er einknickt? Und in Sachen Handlungsfähigkeit verweise ich auch noch mal auf meinen Beitrag zu den "logischen und irrationalen Effekten", die sich teils gegenseitig blockieren und ich aber auflösen muss (wie?).

K,estxra


Aber meine Entscheidungen (aus denen Handeln folgt) als solche - in Bezug auf eine Fortsetzung der "Beziehung"/Freundschaft/WG - hängen schon stark mit ihm zusammen. Es ist z.B. ein riesen Unterschied, ob ich eine klar erkennbare Entwicklung/Veränderung sehe oder trotz aller Versprechungen/Vorsätze nichts weitergeht.

Ich verstehe kein Wort bzw. den Zusammenhang nicht ???

Mich hat das alles so verdammt viel Kraft gekostet;

Das verstehe ich gut, fiamma. Nichtsdestotrotz wirst Du möglichst bald eine Lösung finden müssen, sonst ist noch mehr Kraft weg. Kraft, die Du u.a. dringend für Dein Kind brauchst.

Ich weiß, dass ich streng genommen auch dafür die Verantwortung übernehmen muss, dass ich es mit mir machen habe lassen.

:)z

Aber ist nicht im Grunde genommen jeder Mensch erpressbar; hat nicht jeder bestimmte Grenzen, bei denen er einknickt?

Ja, und nun? Was bringt Dir diese Erkenntnis?

fQiammxa


@ Kestra

Es gibt mit meinem Mann schon zwischendurch Phasen, wo er mal neue Impulse meinerseits an sich ranlässt (z.B. ein Buch oder einen Faden aus dem Forum - wobei ich sowas dann locker vorschlage und ihm nahelege, selber aktiver zu werden und zu schauen, was zu ihm passt usw.; macht er aber halt nicht); und dann wirkt er oft (ggf. nach einem ersten "Schock") sogar richtig "befreit" und diskutiert mit mir gern und intensiv über das entsprechende Thema. So wie er dann redet, hört sich das für mich dann nach "Fortschritt", neuer Entwicklung, Erkenntnissen usw. an, worauf man aufbauen kann. In solchen Situationen hoffe ich dann, dass noch nicht "alles verloren" ist. Kurz darauf merke ich dann, dass er nur kurzfristig Gedankengut übernommen hat, das gar nicht sein eigenes ist und somit auch schnellstens wieder weg ist. Auch sonst verstrickt er sich sehr leicht in Widersprüche und zeigt keine klare Linie. Dadurch "weiß" ich dann nicht, wie er wirklich denkt und fühlt und bin selbst hin- und hergerissen. Wenn mal wieder eine Schmerzgrenze überschritten ist und er befürchten muss, mich zu verlieren, reisst er sich wieder eine Zeitlang am Riemen, und ich "falle darauf rein".

Hätte er eine klare Linie in die eine oder andere Richtung, so würde meine Entscheidung "weiterhin zusammen leben oder nicht" ebenso eindeutig ausfallen.

Insofern mache ich mich von seinem Verhalten zu stark "abhängig"; das erkenne ich sehr wohl.

Aber ist nicht im Grunde genommen jeder Mensch erpressbar; hat nicht jeder bestimmte Grenzen, bei denen er einknickt?

Ja, und nun? Was bringt Dir diese Erkenntnis?

Ich habe nicht gesagt, dass sie mir was "bringt" (ausser vielleicht die zumindest theoretische Einsicht, dass ich einem anderen Menschen keine Macht über mich geben sollte). Ich wollte lediglich erklären, dass/warum ich erpressbar war. Wenn mir jemand mit Selbstmord droht, dann übergibt er mir in diesem Moment die Verantwortung für sein Leben, auch wenn ich diese natürlich nicht habe. Dennoch lässt sich das nicht so simpel mit dem Verstand abhandeln, wie es vielleicht aussieht.

KKestxra


@ fiamma

Wenn mal wieder eine Schmerzgrenze überschritten ist und er befürchten muss, mich zu verlieren, reisst er sich wieder eine Zeitlang am Riemen, und ich "falle darauf rein".

Hätte er eine klare Linie in die eine oder andere Richtung, so würde meine Entscheidung "weiterhin zusammen leben oder nicht" ebenso eindeutig ausfallen.

Insofern mache ich mich von seinem Verhalten zu stark "abhängig"; das erkenne ich sehr wohl.

Ahja, jetzt verstehe ich Dich besser. Ja, Du hast Recht, dieses Verhalten macht es für Dich schwerer, weil Du immer wieder Hoffnung schöpfst. Ich war selbst schon in einer ähnlichen Phase in einer Beziehung, mich hat dieses Auf und ab völlig erschöpft, da ist es leichter, wenn der Partner sich immer so verhält. Da ist die Schmerz- bzw. Leidensgrenze schneller erreicht und damit auch eine Entscheidung.

fLiamxma


Danke, genauso habe ich es gemeint! @:)

mTeand>yoTu09


Ist es nicht vielmehr der "Klassiker", dass Männer mehr Sex wollen als Frauen?

Das ist altersabhängig. Männer sind am potentesten und lustvollsten zwischen 16 und 27 und bei Frauen geht so ab 30 die Post erst richtig ab :=o

[[http://www.medizinauskunft.de/artikel/liebe/Zusammenleben/08_03_04_trennung.php Das]] ist auch interessant :p>

f;iaxmma


Naja, ich schätze mal, es gibt auch anders lautende Studien....

Bzw. man könnte im Grunde genommen auch das Forum als "Studie" auswerten ;-D

Und ich meine schon, dass sich wesentlich mehr Männer über ein unbefriedigendes oder gar nicht vorhandenes Liebesleben "beschweren" als Frauen....

So ein Klassiker ist z.B. ja auch, dass der Mann seinen "Dienst" getan hat, sobald ein Kind da ist, und er dann eine "Übermutter" zuhause sitzen hat, für die er noch zum Geldverdienen gut genug ist. Gilt natürlich nicht für alle, aber schon für viele, will ich meinen....

m7eandxyou09


Bzw. man könnte im Grunde genommen auch das Forum als "Studie" auswerten ;-D

Dort wo Menschen zusammenkommen kann man sicher auch immer eine mehr oder weniger represantative Umfrage erstellen :)z.

Meine Erfahrungen zu diesem Thema sind, das Männer sich eher als Frauen mit einer Situation "abfinden". Frauen sind, wenn bei ihnen einmal das Fass übergelaufen ist, in Sachen Lust und Liebe sehr konsequent und zielstrebig :=o

mce8an{dyoux09


Mein Mann verstrickt sich oft in totale Widersprüche (einen Tag liebt er mich über alles, am nächsten verachtet er mich etc.)

Das kenn ich - dann hat man einen Partner, der wie eine entsicherte Handgranate ist %-|. Jaaaa nur kein falsches Wort sagen, jedes Wort auf die Goldwaage legen müssen, tagelange Einschnappszenarien... ]:D Never ever, nieee mehr :)D!

f_iaOmma


@ meandyou09

Du sagst, Männer finden sich ggf. leichter als Frauen damit ab, jahrelang abstinent zu leben? Aber ist das nicht völlig gegen die Natur?

Ich kann mir eher vorstellen, dass gefrustete Männer zwar in der Ehe verbleiben (kostenlose Haushälterin, Freundin etc.), aber nebenher noch "anderweitig" Sex haben (viele Männer können Sex und Liebe ja gut voneinander trennen, da geht's oft in erster Linie um die Triebe....), während bei Frauen, sobald sie anderweitig "auf den Geschmack" kommen, oftmals gleich intensive Gefühle mit investiert werden, was eine Ehe dann schon ernsthaft gefährdet.

Klingt ein wenig nach Klischee, ich weiß - behaupte auch gar nicht, dass das für alle so ist.

Die entsicherte Handgranate.... ja, das trifft's ziemlich gut %-|

FYreEuEden?kinxd


Hier geht's um tiefgreifende Entscheidungen, die man sich nicht mal so eben aus dem Ärmel schüttelt; da muss immer eine entsprechend fundierte Entwicklung vorangehen

Einerseits klar :)z andererseits wird eine solche Entscheidung selten leichter, wenn man sie lange vor sich her schiebt :)D

Ich glaub', ich hab' irgendwie "Angst" vor einem radikalen Schritt und allen seinen Konsequenzen.

Das steht ausser Zweifel. Wobei Ängste an sich nicht schlecht sind, sie mahnen zur Vorsicht. Bloss man darf sich nicht von der Angst lähmen lassen

Ich fühle dass ich, solange ich im "Dunstkreis" meines Mannes bin, regelrecht gelähmt und handlungsunfähig bin. Seine Aura nimmt mir soviel Energie weg.... die ich zum Handeln aber bräuchte. Ein Teufelskreis!

Aus Teufelskreisen gibts nur einen Ausweg, Ausbrechen, schnell und radikal! Halbe Sachen bringen da nichts

Also ich würde in eine Ehetheraapie gehen. Ganz behutsam

Bei solchen Fällen bringt behutsames Vorgehen nun wirklich gar nichts :|N

D0OMY


Jahrelange Abstinenz ist nach meiner Meinung nicht normal. Ich würde eher Affären haben als sex. Eremit zu sein.

mpea,npdyou0x9


Du sagst, Männer finden sich ggf. leichter als Frauen damit ab, jahrelang abstinent zu leben? Aber ist das nicht völlig gegen die Natur?

Keine Ahnung, wie die Natur ist - ich empfinde Sex- und emotionale Lieblosigkeit eines Partners als Körperverletzung - egal ob ich Mann bin oder Frau wäre 8-)

Soooo unterschiedlich sind die Geschlechter in diesem Punkt nicht ;-)! Für denjenigen, für den Sex genau so wichtig und normal wie atmen ist, ist es eine Qual, mit einem Eisblock zusammen zu leben ]:D!

D*er ReNbelXl


Der Server unter [[www.freudenkind.ch]] konnte nicht gefunden werden. ;-)

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