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Was tut ihr, um Abwechlung in euer Sexleben zu bringen?

a&frxi


Sehr interessant - ist das am Ende gar das Geheimnis einer jahrzehntelangen glücklichen Beziehung?! Gerade auch im Alltag den geliebten Partner immer noch als sexuelles Wesen wahrzunehmen und seine eigene Sinnlichkeit dabei zu leben

Genau so ist es. Wenn man sich nur noch mit Vatti und Mutti anspricht, muss man sich nicht wundern, wenn der Sex einschläft... Der Alltag und besonders Kinder verhageln immer wieder im Alltag Situationen, in denen es sinnlich werden könnte, aber dennoch gibt es sie und dann muss man sie eben nutzen, wenn sonst alles passt.

Abwechslung gibt es hingegen nur, wenn etwas neues Einzug hält, also etwas probiert wird, das noch nicht da war. Mit zunehmender Erfahrung werden diese Gelegenheiten natürlich immer weniger, aber es kann sie dennoch geben. Man darf nicht erwarten, dass der Superlover jeden zweiten Tag was neues auf Lager hat, das ist dann irgendwann auch nicht mehr so toll. Aber hin und wieder mal was anderes, das ist schon drin. Je nach Phantasie der Partner...

L)ovdHuxs


Wenn wir die Spannung erst kurz vor dem Sex schaffen würden, dann würde sie ja gar nicht richtig aufgebaut, weil sie zu unmittelbar ist.

Das stört mich jetzt nicht weiter. Ich finde, es trägt sehr zur Entspannung bei, die Erfahrung gemacht zu haben, dass sich der Sex genauso schön anfühlt, wenn er einfach nur aus der Nähe und der Gelegenheit entsteht.

Nach einem langen Tag im Büro freue ich mich sehr, meine Frau zu sehen. Ich nehme sie in den Arm, küsse sie - aber das hat keine sexuellen Spannungsaufbauhintergedanken. Es ist einfach Freude, die Liebe fließen lassen. Ja, und wenn wir dann zusammenliegen, schwillt eben der Strom an.

Das Bild mit der Spannung gefällt mir nicht so gut, weil ich dann die Vorstellung eines Stausees habe, und dann wird die Schleuse geöffnet. Und dann muss sich der See wieder füllen. Da ist so eine Vorstellung von Mangel, als müsse man mit der Wassermenge (oder eben dem Sex) irgendwie haushalten.

Beim Bild mit dem fließenden Strom ist alles kontinuierlicher und mal schwillt der Strom an und mal fließt er gemächlicher. Die Erfahrung des Experimentes zeigt, dass das Wasser nicht ausgeht. Anfangs hatte ich Angst, dass das Experiment daran scheitern würde, dass ich nach ein paar Tagen einfach keine Errektion mehr bekomme - ausgelaugt, sozusagen. Die Erfahrung war aber eine ganz andere x:) . Was man nicht alles verpasst, wenn man die Befürchtungen für die Wirklichkeit nimmt 8-) .

sqe]nsibSelxman


Das Bild mit der Spannung gefällt mir nicht so gut, weil ich dann die Vorstellung eines Stausees habe, und dann wird die Schleuse geöffnet.

Beim Bild mit dem fließenden Strom ist alles kontinuierlicher und mal schwillt der Strom an und mal fließt er gemächlicher.

Ein fließender Strom entsteht nur durch dauernde "Spannung" ;-) (unser Gehirn setzt auch Signale an die Bildung diverser Hormone, um es mal auf die biologische Schiene zu bringen)- was am Ende wohl eine größere Libido ausmacht.

Aber vielleicht sind meine Beschreibungen auch deswegen mißverständlich, weil ich es einfach nicht in richtige Worte fassen kann.

Typischer Fall von "Probieren geht über Studieren" :-)

LHovHfuxs


sensibelman

Ein fließender Strom entsteht nur durch dauernde "Spannung"

:)z. Und es könnte sogar ein tosender Wasserfall sein mit hohem Gefälle. Der Kackpunkt ist, ob man sich das Wasser als eine knappe Resource vorstellt, die immer wieder eingesammelt werden muss, oder ob es einfach verlässlich da ist, was, wie du so schön schreibst

am Ende wohl eine größere Libido ausmacht.

NrordvmannV08


unirdisch

Für mich gehört zum Sex mit dem Partner auch eine gewisse Spannung, ein klitzekleiner unkalkulierbarer Faktor sowie das gegenseitige Veführen und Reizen.

so geht es mir und meiner Frau auch. Und je länger man sich kennt, desto kleiner wird der unkalkulierbare Faktor. Das Wissen, wie ich sie verführen und reizen kann, wir aber natürlich größer.

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