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Was tut ihr, um Abwechlung in euer Sexleben zu bringen?

S)ünhtHje


Meine Frau sagt, sie habe keine Fantasien :-/ ??? Ich kann das überhaupt nicht nachvollziehen. Ich denke, jeder hat sexuelle Fantasien. Ich hab jedenfalls genug davon.

Natürlich hat sie die!

wieso bist du so sicher?

Ich hatte nur so nebelhafte Ideen, kaum Fantasie zu nennen....

Ich glaube, guter intensiver Sex und Fantasien bedingen einander.

Seitdem ich guten Sex habe, habe ich auch Fantasien, viele, und durchaus nicht nur nebelhafte.

Deeog4ratixas


Was tut ihr, um Abwechlung in euer Sexleben zu bringen?

Sex in der sibirischen Taiga - -mit 2 Stangen im Gepäck

M?ae"82


Für mich ist allerdings Sex mehr als nur "rein-raus"

Das ist gut :)^. Eine treibenden Kraft in diese Richtung tut der Beziehung gut. Informiere dich, lies, erzähle ihr deine Fantasien und - sei geduldig mit ihr :)*. Probier ruhig mal das Eine oder Andere aus, wenn es die Situation erlaubt.

Ich konnte mir früher auch nicht vorstellen, welche Gefühle noch so möglich sind ;-).

LuovQH0uxs


Wolken aus Befürchtungen, Ängsten, Sorgen. Die müssen aufgelöst werden.

Meine Frau sagt, sie habe keine Fantasien

Ich denke hier gibt es einen Zusammenhang zwischen Wunschfantasien und Angstfantasien.

Insbesondere, wenn der eine Partner Angst vor den Wünschen des anderen hat. Und weil diese Konstellation gar nicht so selten ist, sind sexuelle Wünsche ja auch so tabuisiert. Ein Tabu ist ja nichts anderes als ein Angstanhänger an einem Wunsch. Und sei es nur die Angst, der Partner könne auf die Äußerung eines Wunsches negativ reagieren, oder eine Wunscherfüllung würde nicht halten, was die Fantasie verspricht etc.

Wenn du, Nordmann, es also schwierig findest, über die Wünsche deiner Frau zu der gewünschten Abwechslung zu kommen, dann versuche doch mal den indirekten Weg über ihre Befürchtungen:

Welche Befürchtung konkret?

Was steht dahinter?

Wie lässt sich die besprochene Abwechslung von dem "Dahinter" abkoppeln?

Gibt es kleine Schritte, die i.O. sind, mit denen man die Abwechslung testen kann?

Welche Spielregeln können als Sicherungsseil dienen (obligatorisch: Stop-Regel; wenn man weiß, dass man an die Grenzen geht, führt ein "Stop" auch nicht zu grenzenloser Enttäuschung, so dass man befürchten muss, dass der Rettungsanker des einen zum Todschläger für den anderen wird) ?

Und wenn man etwas Abstand von den sicher geglaubten Befürchtungen gewonnen hat, kann man sich auch überlegen, welche Chancen im Neuen sich für einen auftun, was man gewinnen könnte.

Am Ende bleibt aber ein "über den Schatten springen", wirklich WISSEN, dass die Befürchtungen Hirngespinste waren und froh sein, die neue Erfahrung gemacht zu haben, kann deine Frau erst im Nachhinein.

Beispiel: Mein x:) empfiehlt heute unser Tantraseminar, obwohl sie, je näher es kam desto weniger hinwollte. Aber ich wusste, dass bestimmte Grenzen nicht überschritten werden (sich ausziehen müssen, andere intim berühren und was es in der Szene sonst noch so gibt) und dass es im Nachhinein zumindest ok gewesen sein wird.

Nhordma:nn0x8


LovHus

Geht das eher in die Richtung von Handlungen, die du deiner Frau (?! :-o) zu Gute führen möchtest, wenn sie es denn nur richtig genießen könnte/wollte? Oder Handlungen, die du gerne von ihr erleben möchtest, aber tut's einfach nicht?

beides :-D ersteres tue ich auch und sie mag es. Letzteres macht sie eher ungern und selten :-(

Insbesondere, wenn der eine Partner Angst vor den Wünschen des anderen hat. Und weil diese Konstellation gar nicht so selten ist, sind sexuelle Wünsche ja auch so tabuisiert. Ein Tabu ist ja nichts anderes als ein Angstanhänger an einem Wunsch.

Wir sind schon mal so weit, dass wir zwischen Wünschen und Fantasien unterscheiden und das klar ist, Wünsche darf man haben und sich mitteilen, verpflichten den anderen aber nicht dazu, sie auch umzusetzen. Wir lesen grad das Buch "Guter Sex trotz Liebe" und machen die Übungen aus dem Buch. Der Buchtipp war übrigends von dir :)^

Welche Befürchtung konkret?

Was steht dahinter?

sie hat Angst, das nichts bleibt wie es war. Das ist wirklich ein Widerspruch, weil sie sich eigentlich Abwechslung wünscht, aber auch Angst hat, das "Altbewährte" zu verlieren. Wir hatten jetzt öfter mal Sachen ausprobiert mit Augen verbinden, fesseln und so. Ihr hat´s gefallen, aber dann meinte sie, sie würde sehr gerne mal wieder Sex im Dunkeln unter der Bettdecke haben. Haben wir dann auch gemacht, aber der Burner war´s nicht. Nachdem wir mal eine "Soft-SM-Session" hinter uns hatten, träumte sie schlecht und meinte am nächsten Morgen: eigentlich dürfte man so was nicht machen. Gefallen hat es ihr aber.

Mein x:) empfiehlt heute unser Tantraseminar, obwohl sie, je näher es kam desto weniger hinwollte.

ich erinnere mich :-D Beim Thema Tantraseminar ist meine Frau auch sehr ambivalent. Einerseits reizt es sie, andereseits denkt sie, man macht so was nicht....

Ich73

So mancher Mann könnte nämlich aus den Latschen kippen, wenn er wüßte, was bei seiner Frau so im Hinterstübchen abläuft!

ich würd voll gern aus den Latschen kippen. Ich vermute, sie lässt keine Fantasien zu, weil das irgendwie "unständig" wäre. Vielleicht hat sie eher so nebelhafte Vorstellungen, wie Süntje das beschreibt.

Süntje

Hi *:) schön dich hier zu treffen

Seitdem ich guten Sex habe, habe ich auch Fantasien, viele, und durchaus nicht nur nebelhafte.

wie kam es bei dir, dass du jetzt guten Sex hast? Freu mich für dich. Wenn ich mich richtig erinnere, hattest du ne schwere Zeit. Hast du sie hinter dir?

ich2009

am Anfang unserer Beziehung (eigentich die ersten Jahre bis zur ersten Schwangerschaft) haben wir auch viel rumexperimentiert und es auch gemocht. Meine Frau meint, wenn man frisch verliebt ist, macht man alles :-/ ich steh auf dem Standpunkt, man muss nicht frisch verliebt sein. Einfach nur verliebt, oder wieder verliebt reicht auch.

k]uckuacksblxume


Meine Frau findet aber nur den "eigentichen Akt" an sich erregend. Alles andere ist eher Beiwerk, was sein kann, aber nicht sein muss.

und wenn sie keinen "eigentlichen Akt" bekommt - wird sie dann ungeduldig?

aldl5


Immer was neues ausprobieren und die Sexspiele nicht nach Schema F ablaufen lassen.

L@ovrHus


Nordmann

ersteres tue ich auch und sie mag es. Letzteres macht sie eher ungern und selten

:-o, das ist bei uns eher umgekehrt. Gut dass ich erst gefragt habe. Also wenn ich ihr etwas Gutes tun möchte, muss ich aufpassen, nicht das zu tun, was ich will (das kann sie nicht so leiden - unter dem Deckmäntelchen des Wasgutestun den eigenen Neigungen folgen), sondern mich ganz in sie hineinversetzen. Das sind dann mehr Zärtlichkeiten, Streicheln etc., nichts Sexuelles. Letzteres mag sie gern, also in die Beobachterrolle schlüpfen und mich schön verrückt machen. Selten. Nun ja, mit Beruf und Kindern ist irgendwie alles eher selten :°( ;-).

Wir lesen grad das Buch "Guter Sex trotz Liebe" und machen die Übungen aus dem Buch.

Tatsächlich, ihr macht die Übungen? Dann werdet ihr uns ja bald überholt haben 8-). Mein x:) liest meine Bücher nicht. Ich soll lesen, meine Schlüsse daraus ziehen und uns zu Gute kommen lassen. Das ist doch viel aufregender als lesen - und dann noch Übungen machen. Brrr... :=o.

Beim Thema Tantraseminar ist meine Frau auch sehr ambivalent. Einerseits reizt es sie, andereseits denkt sie, man macht so was nicht....

Ich finde es wichtig, sich über das "so was" genauer klar zu werden: Was gehört dazu, was nicht. Was von dem, was dazugehört, bleibt, was wäre ein wenig Überwindung wert, um sich von dem Versuch, an der Grenze zu kratzen, beschenken zu lassen? Die extra für Paare konzipierten Seminare von [[http://www.amazon.de/exec/obidos/search-handle-url?%5Fencoding=UTF8&search-type=ss&index=books-de&field-author=Saleem%20Matthias%20Riek Matthias Riek]] sind sehr schön. Völlig grenzüberschreitend erscheint mir dagegen, was ich hier über die Seminare von Eva Szabo und Aman P. Schröter gelesen habe. Wenn deine Frau die Spannweite mal erlesen hat und unterscheiden kann, fällt auch die Entscheidung und das Gefühl, richtig entschieden zu haben, leichter.

E+llorxan


Hallo Nordmann, :-)

schön von dir zu hören. Ich kann zu deinem Thema auch nicht soviel beisteuern. Da haben LovHus und Mae ja schon passendes zu gesagt.

Meiner Meinung nach kann man nicht viel tun, wenn der eine Phantasien ausleben will und der andere anstelle der Techniken, lieber die Tiefe des Aktes ergründen will, fast egal wie dieser ausgeführt wird.

Hast du schon einmal hier im Forum die schönsten sexuellen Erlebnisse gelesen. Da stand nie etwas von ausgefallenen Sachen oder Fanatasien, sondern einfach das es wunderbarer Tag war, der in einer sexuellen Handlung endete, die zwar nicht spektakulär, aber einfach vom Gefühl her super war.

Meiner Meinung nach kommt es nicht darauf an was man tut, sondern was man fühlen kann. Man blockiert sich auch gerne, indem man nicht das bekommt was man möchte. Phantasien sind gut und schön und haben ihre Berechtigung, aber sie können auch dazu führen das man sich langweilt.

Barry Long hat das recht drastisch dargestellt, was deine Frau zu dir gesagt hat, das sie den eigentlichen Akt zwar mag, aber dieses rumgewusele nicht. Dies hat durchaus seinen Grund, das deine Frau das so sieht.

Ich glaube es gibt hier zwei Fronten, die eine ist die, dass die Frau erkennt, das ihr das was als allgemein normal mittlerweile angesehen wird nichts bringt und die andere Kategorie, die sich auf die Phantasien einlassen und sie selbst gerne praktizieren.

Grüsse von Elloran

NCordmAan+n08


kuckucksblume

und wenn sie keinen "eigentlichen Akt" bekommt - wird sie dann ungeduldig?

gute Idee :)^ die Idee hatte ich auch schon, aber dann wird sie leider extrem sauer :-( es ist einer meiner Wünsche: Sex zu haben, aber ohne den eigentlichen Akt. Aber sie meint: Sex ist es nur dann, wenn es auch zum "eigentlichen Akt" kommt.

LovHus

Tatsächlich, ihr macht die Übungen? Dann werdet ihr uns ja bald überholt haben

es hat lange gedauert, bis wir uns das Buch vorgenommen hatten. Am Anfang stand die Entscheidung: wir wollen was gegen Langeweile im Bett tun - also die bewusste Entscheidung für Sex. Wir sind jetzt beim Thema sexuelle Wünsche und Fantasien. Leider rede nur ich über meine Wünsche und Fantasien. Sie meint, sie hat keine :-/. Immerhin ist sie nicht abgeneigt, einige meiner Wünsche auszuprobieren :-)

extra für Paare konzipierten Seminare von Matthias Riek sind sehr schön. Völlig grenzüberschreitend erscheint mir dagegen, was ich hier über die Seminare von Eva Szabo und Aman P. Schröter gelesen habe. Wenn deine Frau die Spannweite mal erlesen hat und unterscheiden kann, fällt auch die Entscheidung und das Gefühl, richtig entschieden zu haben, leichter.

danke für die Tipps. Ich vermute, meine Frau hat Angst (ich ja auch - wir sind beide nicht sehr mutig). Und wenn man irrationale Angst hat, findet man alle möglichen rational erscheinenden Argumente gegen etwas (zu teuer, wer weiß, was da für Leute sind, nachher treffen wir da Arbeitskollegen...) Aber sachliche Information hilft, Ängste abzubauen. Ich finds toll, dass ihr an einem Seminar teilgenommen habt. Wollt ihr noch eins machen?

Elloran

Hej Elloran, schön dich hier zu treffen *:)

Barry Long hat das recht drastisch dargestellt, was deine Frau zu dir gesagt hat, das sie den eigentlichen Akt zwar mag, aber dieses rumgewusele nicht. Dies hat durchaus seinen Grund, das deine Frau das so sieht

. Wie und wo hat Barry Long das dargestellt? Gib mir mal mehr Information, Danke im Voraus @:)

Meiner Meinung nach kommt es nicht darauf an was man tut, sondern was man fühlen kann. Man blockiert sich auch gerne, indem man nicht das bekommt was man möchte.

um wirklich etwas fühlen zu können, braucht man Zeit und Ruhe, um sich aufeinander einlassen zu können. Beim schnellen Akt mal zwischendurch hab ich selten tiefe Empfindungen. Mein Wunsch ist es, sich viel Zeit zu nehmen und sich langsam zu erregen und ganz bewusst die Steigerung der Erregung wahrzunehmen. Dafür gibt es Techniken, die ich gerne ausprobieren will.

Ich glaube es gibt hier zwei Fronten, die eine ist die, dass die Frau erkennt, das ihr das was als allgemein normal mittlerweile angesehen wird nichts bringt und die andere Kategorie, die sich auf die Phantasien einlassen und sie selbst gerne praktizieren.

ich hoffe nicht, wir stehen uns frontal gegenüber. Ich möchte schon mit ihr gemeinsam eine Entwicklung machen.

LQoBvHus


Ich vermute, meine Frau hat Angst (ich ja auch - wir sind beide nicht sehr mutig).

Angst gehört zum Leben. Wichtig zu lernen ist nur, keine Angst vor der Angst zu haben ;-) :)*. Es gibt die Angst, wo man weiß, dass etwas Schlimmes passiert, wenn man nicht abhaut. Aber es gibt auch einfach die ganz normale Angst vor etwas Neuem. Da ist es immer wieder gut, über den Schatten zu springen, denn sonst gibt es nichts Neues mehr im Leben - und da kann auch der rationale Verstand mit, dass das höchstwahrscheinlich schade wäre. Als Erwachsener ist man ja einer neuen Situation nicht mehr hilflos ausgeliefert, wie das als Kind der Fall war. Also kannst du schon darauf vertrauen, dass du/ihr IN der Situation nicht ausgeliefert seid, sondern in freier Verantwortung mitgestalten könnt.

Wollt ihr noch eins machen?

Haben wir jetzt nicht vor. Allerdings würde ich gerne an einem von Diana Richardsons [[http://www.love4couples.com/de/retreats.html Retreats]] mit meinem x:) teilnehmen :)_. Das erfordert aber einen Urlaub von mindestens einer Woche ohne Kinder. Und ob ich meine Frau dazu bringen kann, einen solchen (den wir nicht hatten, seit wir Kinder haben - fast 20 Jahre) dann auf DIESE Weise zu verbringen, da habe ich Zweifel :-/.

Dueog*ratxias


Für mich ist allerdings Sex mehr als nur "rein-raus"

Vielleicht noch "hin-und-her"...aber dann muß Schluß sein mit den ollen Varianten!

k!uckucgkPsblxume


Wir sind jetzt beim Thema sexuelle Wünsche und Fantasien. Leider rede nur ich über meine Wünsche und Fantasien. Sie meint, sie hat keine :-/.

warum ist es so schwer sich vorzustellen, dass das wirklich so sein kann?

Süntje hat schon etwas dazu geschrieben, bei mir war/ist es ähnlich. anscheined schwer vorstellbar. ???

die Idee hatte ich auch schon, aber dann wird sie leider extrem sauer :-( es ist einer meiner Wünsche: Sex zu haben, aber ohne den eigentlichen Akt. Aber sie meint: Sex ist es nur dann, wenn es auch zum "eigentlichen Akt" kommt.

hm, naja wenn du es vorher als deinen wunsch ankündigst, vielleicht kann sie es dann besser annehmen, also ohne sauer zu werden. und vielleicht gefällts ihr dann sogar

L6okvH|us


anscheined schwer vorstellbar.

Finde ich nicht. Ist bei mir (Mann! ;-)) genauso und bei meiner Frau nach eigenem Bekunden ebenfalls.

Wirklich schwer vorstellbar sind für mich pauschale Aussagen, die behaupten, Männer würden alle vier Minuten an Sex denken. Für mich kann ich nur sagen: So ein Quatsch :|N.

M(avex82


es ist einer meiner Wünsche: Sex zu haben, aber ohne den eigentlichen Akt.

Und wenn du ihr versprichst, am Ende auf jeden Fall "richtig" mit ihr zu schlafen? Dann könnt ihr die Lust lange auskosten und sie weiß, sie bekommt als krönenden Abschluss das, was sie "eigentlich" will. Du solltest zu Anfang ihre Geduld nicht zu sehr strapazieren ;-).


Ich muss jetzt leider los :°( *:).

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