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Fast jeder Teenager machts eien Erfahrung mit Pornos, lange, bevor er 18 ist. Und ich emine, viele finden sie halt einfach geil, auch wenn sie von der Länger her meist unrealistisch sind. Und Pornos (...) >>>
cqa;ro +sc"ar am 03.12.09 15:14
08.02.10 23:15
Ich bin mal ehrlich:
Wenn ich mir ansehen, wie "out" Aufklärung heutzutage zu sein scheint, frage ich mich ernsthaft wie die Welt ohne Pornos aussehen würde. Ich mein, anscheinend klären viele Eltern ihre Kinder kaum noch auf bzw ungenügend. Damals hätt ichs ja noch kapiert, als Sex ein Taboo war. Aber in der heutigen aufgeschlossenen Gesellschaft?! Selbst im Sexualkunde-Unterricht wird teilweise ziemlich rumgedruckst und umschrieben.
Ich finde, ganz unvorbereitet sollte kein Jugendlicher in dieses Thema eintauchen. Sicher, es sollten nicht die Hardcorepornos sein. Aber wo soll denn die Jugend die "Grundaufklärung" hernehmen, wenn die Eltern es nicht tun und die Schulen nur mangelhaft bzw komplett falsch?
09.02.10 00:03
Aber wo soll denn die Jugend die "Grundaufklärung" hernehmen, wenn die Eltern es nicht tun und die Schulen nur mangelhaft bzw komplett falsch?
Das ist der Punkt, wenn die Eltern es nicht oder falsch vorleben, wird daraus nix. Das hatten wir hier doch erst kürzlich, es ist schlimmer wenn die Kinder wissen, dass bei den Eltern gar nix mehr läuft als wenn sie merken: da geht noch was.
Das vertrauensvolle Gespräch zwischen Eltern und Kindern ist nicht ersetzbar. Details interessieren die Kinder nicht, aber das Wissen um die Sexualität der Eltern ist wichtig, damit die Kinder sich nicht schlecht fühlen. Pornos werden ab einem gewissen Alter sicher nicht schaden, aber davor eventuell schon, wenn die Aufklärung allein durch Schule oder Bravo erfolgt.
Bevor dumme Kommentare kommen: die Kinder meiner Frau (ich bin biologisch nicht beteiligt) haben alle Offenheit und Aufklärung bekommen, die sie verarbeiten konnten und sie gehen sowohl mit unserer wie auch mit ihrer Sexualität souverän um (sie sind zwischen 16 und 19), weil es nie Geheimnisse darüber gab. Leider bin ich anders erzogen worden, aber man möchte es den "eigenen" Kindern ja immer leichter machen, als sich selbst, gell? In unserem Fall möchte ich behaupten: Hat geklappt (auch wenn ich, zum topic passend, unappetitliche Pornos beim Jüngsten auf dem Rechner fand).
09.02.10 10:17
Das mit der mangelnden Aufklärung finde ich auch erschreckend, merkt man hier ja im Verhütungsforum.
dazu gehört eben mehr, als nur Kondome in die Hand zu drücken...
09.02.10 10:37
Aber wo soll denn die Jugend die "Grundaufklärung" hernehmen, wenn die Eltern es nicht tun und die Schulen nur mangelhaft bzw komplett falsch?
Auf was genau bezieht sich das? Ich habe noch nie einen Porno gesehen, indem es um Schwangerschaftsverhütung und STDs ging. 
09.02.10 10:40
Um genau zu sein, habe ich noch nie einen Porno gesehen, den ich aufklärerisch nennen würde. 
09.02.10 11:08
Pornos mit normalen GV sollten meiner Meinung nach mit 16 erlaubt sein, härtere Pornos (SM, Fetisch, etc.) eher ab 18.
In der Schule ist man sicherlich mit 16 auf jeden Fall längst aufgeklärt, schon wegen Biologieunterricht und Sexualkunde. Meine Eltern haben mich versucht schon mit 14 auf zu klären, aber ich wusste das wesentlichste schon.
09.02.10 11:59
Meiner Meinung nach hat jede Gesellschaft, Zivilisation ihre Probleme.
Das die Kinder, Jugendlichen das gerne nachmachen, was sie vorgelebt bekommen und das auch möglichst früh, ist denke ich normal.
Es gibt viele Arten den Sex auszuüben und das was in Pornos gezeigt wird, ist sicher nicht das non plus ultra, auch nicht in den sogenannten Frauenpornos.
Wenn man liest, dass die Gewaltbereitschaft der Jugend steigt, sie haben immer früheren Sex, zum Teil auch ohne Liebe, sondern rein Technich, der Alkohol und Drogenkonsum ebenfalls steigt usw. dann denke ich ist das ein Problem, das nicht den Staat, sondern jeden einzelnen angeht.
Und wenn man das Unterbewusstsein und seine Art zu funktionieren kennt und versteht, dann ist es wichtig den Kindern, Jugendlichen einen Rahmen zu geben, in dem sie sich zu freien und mündigen Personen entwickeln. Ist das Kind aus den Windeln raus und es hat seinen Körper unter Kontrolle, dann ist es auch wichtig das der Jugendliche lernt wie seine Psyche funktioniert.
Viele schliddern heutzutage in ihr Leben hinein und saugen das auf was Medien und Gesellschaft ihnen vorlebt. Aber die eigene Persönlichkeit bleibt dabei gerne auf der Strecke und man hat dann laufend Probleme mit den eigenen Emotionen und Partnerschaften, die nicht funktionieren. Auch die pschisch Kranken werden in unserer Gesellschaft immer mehr.
In einigen wenigen Schulen lernen die Jugendlichen, wie sie ihre Psyche zu händeln haben und das scheint prima zu funktionieren. Solche Jugendliche werden auf das Leben vorbereitet und sind nicht Opfer einer Gesellschaft, die wie viele Gesellschaften vorher auch, nicht vollkommen ist. Man sollte auch nicht versuchen etwas zu rechtfertigen nur weil einem das gute Gefühle verschafft. Pornos haben einen Fehler sie zeigen Männer und Frauen als gierige Lustobjekte, aber nicht als achtsame einfühlsame Partner.
Ob die Ponography ein Problem ist oder nicht weiß ich nicht. Es kommt sicher auf die Stabilität und das Unterscheidungsvermögen jedes einzelnen Jugendlichen an. Aber man kann in dem Alter nicht unterscheiden, ganz einfach weil einem die Alternativen fehlen. Tantrisch dargestellter Sex, wäre meiner Meinung nach eine Alternative, aber da gibts dann kein Action, denn es ist mehr ein fühlen in den eigenen Körper hinein.
09.02.10 21:27
Wenn man liest, dass die Gewaltbereitschaft der Jugend steigt, sie haben immer früheren Sex, zum Teil auch ohne Liebe, sondern rein Technich, der Alkohol und Drogenkonsum ebenfalls steigt usw. dann denke ich ist das ein Problem, das nicht den Staat, sondern jeden einzelnen angeht.
Ich habe aber auch schon das Gegenteil gelesen, nämlich dass es nicht immer früher wird, sondern dass nur die Medien mehr darüber berichten bzw. die sog. neuen Medien schneller leicht verdauliches und aufregendes Material liefern, das dann für Aufregung sorgt.
Ich glaube nicht daran, dass "die Jugend" immer schlechter wird. Dazu muss ich sie nur beobachten und mit meiner Jugend vergleichen. Sicherlich kamen wir damals [tm] nicht ganz so leicht an Pronos heran, aber angesehen wurden sie dennoch von deutlich unter 18 seienden wie mir z.B. Und Dinge wie Rauchen oder Alkohol, um nur zwei Beispiele zu nennen, sind bei vielen Kindern/Jugendlichen kein Thema, während es früher scheinbar nicht ohne ging. Also vorsichtig sein, wenn es heißt: die Jugend wird immer schlimmer, es muss nicht stimmen nur weil es in der Zeitung steht.
09.02.10 22:17
Hallo Achim Grabbe, 
ich habe mich vielleicht nicht sogut ausgedrückt. Immer schlimmer habe ich nicht geschrieben, aber das die Gewaltbereitschaft steigt, das habe ich geschrieben. Ich schaue mir gerne Dokumentationen in den dritten Programmen, ARD und ZDF an und recheriere im Internet, wenn mich ein Thema interessiert.
Aber es gibt auch positiv Beispiele, diese habe ich ja auch erwähnt. Es liegt nicht an der Jugend, sondern an den Eltern und an dem sozialen Umfeld und den Werten die sie vermittelt bekommen.
Für mich ist die Jugend nur der Spiegel der Eltern und der heutigen Generation. Und was die Pornos betrifft so sehe ich das ganauso.
Für mich ist es auch so, dass die Menschheit sich immer weiter entwickelt und das sie, wenn sie alles darf, auch lernen muss mit allem umzugehen. Das hat auch mit Verantwortung zu tun. Das fängt im Kleinen an und hört im Großen auf.
Und hier das was die Statistik so hergibt: 
www.focus.de/politik/deutschland/kriminalstatistik-mehr-gewalt-in-deutschland_aid_303448.html
Gestiegen ist hingegen die Straßenkriminalität. Besonders deutlich zugenommen haben 2007 die Sachbeschädigungen auf Straßen, Wegen oder Plätzen, und zwar gegenüber 2006 um mehr als zehn Prozent. Noch stärker schoss die gefährliche und schwere Körperverletzung in der Öffentlichkeit nach oben. Hier gab es einen Anstieg um 11,1 Prozent auf knapp 66 800 Fälle.
Und hier noch was zu den Pornos. Es ist wie alles halt durchwachsen und kommt auf den einzelnen und seinen Umgang damit an.
12.02.10 12:32
Ich finde das die Regelung ab 18 gut ist, obwohl wie schon hier geschrieben das absolut heutzutage nichts bringt.
da in zeiten des internets jeder sich problemlos pornos anschauen kann, bei vielen jugendlichen ist es neugier.
ich selber habe auch mit 14 meinen ersten porno gesehen.
12.02.10 23:58
Ich sehe das etwas differenzierter.
Zum einen stammt das Jugendverbot aus einer Zeit, in der alles Sexuelle aus idiotischen, moralischen Erwägungen übertabuisiert wurde. Nur Erwachsenen konnte man es ja schlecht verbieten, wenn auch die Kirche den Sexualakt sogar als "Erbsünde" verdammte. Als etwas, was grundsätzlich schlecht sei, aber im Sinne des Zeugens von Nachkommen hingenommen werden müsse.
Schwachsinn also.
Heute ist man offener, aber es gibt eben immer noch Probleme im Umgang mit Sex. Gerade wenn es um Kinder und Jugendliche geht, die man irgendwann aufklären muß. Und da ist es sicher besser, wenn sie es im richtigen Kontext erfahren. Also im Zusammenhang von Liebe, Freundschaft, körperlichem Begehren und sexueller Befriedigung grundlegender Bedürfnisse - und eben nicht allein reduziert aufs "Fi**en", wie das in Pornos fast ausschließlich passiert. Diese Filme sind nunmal nicht zur Aufklärung gemacht, sondern zur schnellen Erregung. Und natürlich zum Geldverdienen.
Ich halte ein Jugendverbot daher durchaus für richtig. Auch wenn es mir lieber wäre, wenn man dazu nicht mit Gesetzen kommen müßte, sondern der allgemeine Umgang mit Sexualität vernünftiger wäre.
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