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Kampf der Unlust - *nur für Frauen*

IYch7x3


Die Fähigkeit, sachlich über Lösungen bei solchen Sex-/Unlustproblemen zu reden, halte ich jedoch bei nicht sehr vielen Menschen für hoch entwickelt. Ich glaube i.d.Regel wird daraus eher Streit; Schuldzuweisungen werden gemacht ("du begehrst, liebst mich nicht mehr" etc pp), Vorwürfe usw, usf. Wenige Menschen können in solch einem emotional vergifteten Klima noch sachlich miteinander reden und nach Lösungen, die auch konstruktiv für beide // sind, und eventuell //Zeit brauchen, reden.

Ja und? Wer sagt denn, dass eine Ehe immer politisch korrent abläuft? Was ist falsch daran zu streiten (auch lautstark) und seine Gefühle zum Ausdruck zu bringen?

Manchmal hilft es beiden sich Luft zu machen, statt am Frust zu ersticken.

Mag sein, dass ich und mein Mann temperamentvoller sind, als die meisten mir bekannten Paare, aber wir können sehr gut damit leben und haben schon immer eine Lösung gefunden.

Ich habe nie gesagt "du begehrst/liebst mich nicht mehr", vielmehr "ich habe dann das Gefühl, dass du pp.". Wer nicht imstande ist über Gefühle zu sprechen, ist mir irgendwie suspekt. Der Andere kann nicht riechen was einen bewegt.

I#ch7x3


Ne! Dann ist es schon zu spät! Ich sage mir immer, ich muss immer und jederzeit in der Lage sein, meine Partnerin zum Sex verführen zu können. Und selbst wenn die Verführung so aussieht, das ich sie aufs Bett werfe und ihr die Bluse vom Leib reiße! Hab ich tatsächlich schon einmal gemacht. Ich wusste aber, dass die Bluse nicht ihre Lieblingsbluse war, und ich keine Grenze bei ihr überschritt.

Ich gebe Dir in sofern Recht, als dass Deine Frau aber dennoch zuließ, sich von Dir verführen zu lassen! Dafür bedarf es aber zumindest einer gewissen "Lust" ihrerseits, die der TE ja abhanden gekommen ist. Ich glaube nicht, dass ihr diese Art der Verführung in ihrer Lage helfen würde.

M>r. mLove3r LoveNr 64


Ich73

Ich gebe Dir in sofern Recht, als dass Deine Frau aber dennoch zuließ, sich von Dir verführen zu lassen!

Das ist richtig!

Dafür bedarf es aber zumindest einer gewissen "Lust" ihrerseits, die der TE ja abhanden gekommen ist. Ich glaube nicht, dass ihr diese Art der Verführung in ihrer Lage helfen würde.

Um Gottes Willen! Nein! :-o Davon rate ich dringend ab! Das würde sie nicht gut erleben. Ich hatte, ja in meinem ersten Beitrag in diesem Faden bereits geschrieben, was ich ihr empfehlen würde! :=o

FQlugUei%bc+hxen


@ UnterPalmenTräumerin

Darf ich dir ein paar Fragen stellen?

Na logisch :-)

Du hast keine Lust, aber auch keine Unlust?

Ja so in etwa. Von alleine komme ich nicht auf die Idee "Hey, ich könnte ja jetzt mal Sex haben". Manchmal lasse ich mich dann aber schon mal darauf ein, wenn mein Freund Lust hat - was ja wohl eigentlich auch normal ist, aber was ist schon normal ;-)

Aber es packt mich nicht von selber.

Phantasien hast du keine?

Ich habe den Kopf voll mit allen möglichen Gedanken, nur haben diese leider nicht mit Sex zu tun. Es ist irgendwie kein Platz dafür da.

Denkst du im Alltag an Sex? Oder streichst du diese gemeinsame Zeit anschließend aus deinem Gedächtnis, bzw. spielt sie einfach keine Rolle mehr?

Eigentlich denke ich nicht an Sex. Außer wenn mein Freund anfängt zu quängeln. Nach dem Sex ist es eigentlich so, "ok, ich hatte gerade welchen, ab zum nächsten Punkt in der Tagesordung..." und in meinem Kopf geht es sofort mit solchen Dingen weiter wie: ich muss das noch erledigen, dieses muss noch gemacht werden und jenes wartet auch noch. Ich habe das Abschalten verlernt :-(

Wie ist Sex ohne Lust für dich? Motivieren dich die Orgasmen nicht langfristig, doch von dir aus Sex zu initiieren?

Für mich ist es ok, aber für meinen Freund nicht, was ich aber auch gut verstehen kann. Aber ein bissel Lust muss ja irgendwo sein, sonst hätte ich wohl keinen Orgasmus. Leider motivieren sie mich nicht wirklich dazu, mehr Sex haben zu wollen. Vielleicht weil die Entspannung nach dem Sex sowieso gleich wieder flöten ist und vielleicht weil der Stellenwert von einem Orgasmus in meinem Kopf nicht hoch genug ist.

Und du hattest noch nie so richtig Lust?

Zumindest nicht Lust, die von mir aus ging. Oder anders gesagt, ich hatte noch nie das Bedürfnis jetzt gleich und sofort jemanden die Kleider vom Leib zu reißen und bespringen zu müssen oder umgekehrt.

Das hat bei dir also nichts mit irgendwelchen Veränderungen der Situation, des Umfeldes usw. zu tun?

Ich glaube nicht, meine Situation hat sich in der letzten Zeit nicht wirklich verändert - Job, Kind und noch ein Studium neben dem Job - alles noch immer so wie es bisher war.

Warum möchtest du deine Lustlosigkeit hinter dich bringen, wenn du Sex haben kannst, er scheinbar ok ist und dir nichts fehlt?

Mir geht der Zustand auch sehr auf die Nerven und ich würde gerne wieder eine "normale" Beziehung mit allem drum und dran führen

cfress{p0ahxl


@ Lisa_neu

Schuldgefühle können aber auch anders vermittelt werden:

In dem Sinne bin ich hier endgültig raus, es ist Zeitverschwendung, sich mit Menschen auszutauschen, die die Augen vor lauter eigener Angst fest verschlossen halten, die krampfhaft gewisse Wahrheiten versuchen, zu leugnen,

Lisa

Im übrigen halte ich nichts davon, einen der Partner zu pathologisieren (weder die Frau noch den Mann). Wie bitte: Sie schläft schon seit langem nicht mehr mit ihm, und er soll schuld sein, weil er irgendwann anfängt zu betteln? Männer, die dort ankommen, haben bestimmt schon alle anderen möglichen Techniken der Verführung angewandt. Und ist es nicht so, dass Frauen mit Unlust-Problemen bewusst oder unbewusst jegliche Körperlichkeit aus dem Alltag verbannen, und es für Männer keine Möglichkeit mehr gibt anzudocken. Sicherlich, es wäre eine Möglichkeit, die Frau aufs Bett zu werfen und ihr die Bluse zu zerreißen. Aber wenn das Einverständnis zu Sex nicht da ist, dann ist das eine Grenzüberschreitung. Und wenn für eine Frau Sex im Denken und Fühlen keine Rolle mehr spielt, dann hat ein freier Oberkörper nicht mehr den Effekt des Verführens, dann ist das nur noch lästig.

Irgendwann nach vielen Monaten des Sexlosigkeit (ich habe solche auch erlebt) wird der Mann hilflos: und bei Hilflosigkeit reagieren wir eben mit Rückzug (vor die Flimmerkiste, in den Beruf...) oder mit Aggressionen in all seinen Formen. Dazu gehört auch das Drängen.

Uns hat geholfen, wohlwollend und wertschätzend füreinander zu bleiben. Dass ich verstanden habe, dass durch Geburten der Körper sich ändert und damit auch die Lust. Dass sie akzeptiert hat, dass ich weiterhin Sex will und dass das Bedürfnis nach Sex normal ist und ich eben kein Drängler oder Lüstling bin. Das hat nicht dazu geführt, dass wir sofort wieder Sex hatten, aber es hat uns in der Beziehung geholfen.

Und deshalb ist es toll, was UnterPalmenTräumerin macht. Wenn ich es richtig überblicke, ist es derzeit die einzige Diskussion, in der eine betroffene Frau nach Lösungen sucht (ob es die erste Diskussion dieser Art ist, weiß ich nicht). Die übrigen Diskussionen der Männer laufen ja eher nach dem Motto, wie Frauen noch besser verführt werden können.

Ist das jetzt eigentlich o.K. für Dich, UnterPalmenTräumerin, wenn hier doch Männer mitdiskutieren? Noch interessanter wäre ja, wenn sich Dein Mann hier mit einmischt. ;-)

cDresLspaxhl


Hinweise für eine konflikthaltige Partnerschaft ]:D

Gib dem Partner ruhig alle Schuld! Wenn Ihr alles ansprecht, was Euch missfällt, und ausschließlich den Partner dafür verantworlich macht, dann unterdrückt er sein schlechtes Verhalten glücklicherweise nur für kurze Zeit, und es gibt bald wieder einen Grund für Kritik. Mit etwas Glück steigt er bald auf dieses Spiel ein und kontert die Kritik mit einer Gegenkritik. Wenn Ihr Euch immer wieder kritisiert, dann werdet Ihr füreinander unattraktiv.

Kleine Ursache große Wirkung! Oft bleibt das Negative hängen und zerstört die Atmosphäre. Die kleine Kritik im Alltag lässt die Stimmung absinken, und es dauert lange, bis sie wieder ansteigt.

Stelle gleich alles in Frage! Wenn in der Partnerschaft etwas schief läuft, dann macht nicht den Fehler und sucht nach irgendwelchen Gründen im Alltag. Haltet Stress, Belastung in der Kindererziehung und Krankheit auf keinen Fall für ausreichend berechtigte Gründe, sondern seht die Schwierigkeiten immer und sofort als Beweis für das Schlimmste an: dass der Partner Euch nicht mehr liebt.

Entweder alles oder nichts! Es muss ab morgen anders sein! Wenn das nicht klappt, dann lasst es lieber gleich sein.

Mache möglichst viele negative Vorhersagen. Eine gute Möglichkeit, etwas Schlechtes zu erreichen, ist, das Schlechte vorherzusagen. Sagt also dem Partner möglichst oft, was er künftig alles falsch machen wird, dann weiß er, was er zu tun hat. Sagt ihm auch, wie schlecht er ist, dann weiß er, wie Ihr ihn seht und kann sich entsprechend verhalten. Vorwürfe und Anklagen sind gute Mittel, um Gegenangriffe, Widerspruch, Verteidigung oder Rückzug herauszufordern. Auch mit dem "negativen Gedankenlesen" kann man unerwünschte Reaktionen des Partners vorwegnehmen.

Verschlüssele alles! Sagt nie direkt, was Ihr möchtet. Verpackt es in vielen Nebensätzen, Andeutungen, Anklagen, Nörgeleien. Wenn der Partner dann nicht erkennt, was Ihrwollt, dann habt Ihr wenigstens noch einen Grund zum Aufregen: dass er nicht feinfühlig genug ist.

Macht ihn für Eure Gefühle verantwortlich Und formuliert das auch so: Du hast mich verletzt. Du hast mich verärgert. Dann ist wenigstens klar, wer hier der Sündenbock ist. Vermeidet auf alle Fälle, darüber zu sprechen, dass Ihr die Gefühle habt und übernehmt keinesfalls (!) die Verantwortung über Eure Gefühle.

Die Partnerschaft ist ein ewig währender Kampf! Versucht den Partner so oft wie möglich von Eurer Meinung zu überzeugen. Wenn er nämlich anderer Meinung ist, und diese aber nicht zählt, dann wird er sich rasch zurückziehen. Oder kämpfen wie ein Stier. Wenn er eine Meinung äußert, dann lehnt diese sofort ab, geht nicht darauf ein und widersprecht.

Der andere hat so zu sein wie ich! Dann steht ich Euch nicht mehr allein im Wege, sondern der andere steht auch schon da, wo Ihr seid. Und ihr müsst nicht über Euch nachdenken, sondern könnt ihn dafür verantwortlich machen.

Verwendet Etiketten Wenn er in bestimmten Punkten anders ist, dann findet einen Namen dafür: es bieten ich an: Bettler, Drängler, Wüstling...

Die Ursuppe aufwärmen! Ein Zoff wird erst dann richtig unerträglich, wenn man stets alle Verfehlungen auftischt. Brauchbare Formulierungen sind immer und nie.

Vermeide den Partner und ziehe Dich in Deine eigene Welt zurück! Dann sinkt der Leidensdruck bei Euch und Ihr braucht Euch nicht um die Lösung des Problems kümmern. Seht also fern, statt mit dem Partner zu reden. Redet mit Euren Freundinnen und Freunden über Euren Partner und keinesfalls mit Eurem Partner über das Problem.

Warte auf den ersten Schritt des anderen! Dann wartet Ihr oft ewig… und keiner ist mehr bereit, dem anderen Zeichen von Zuneigung, Wertschätzung oder Anerkennung zu bringen, solange der andere nicht damit angefangen hat. Dadurch und durch die häufigen Streitereien kommt der Austausch positiven Verhaltens, von Wertschätzung und von zärtlichen Gesten zum Erliegen.

Ändern kann ich erst etwas, wenn ich alles gründlich verstanden habe Also denkt viel nach, lest viele Ratgeber. Zu denken gibt es immer etwas, und noch ein Aber und noch ein Aber und noch ein Aber...

Ja nicht handeln! Ändern bedeutet Reden, sonst nichts! Ja nicht etwas ändern!

Es gibt übrigens noch eine konstruktive Variante ;-)

lbi(soa_nxeu


@ cresspahl:

Im übrigen halte ich nichts davon, einen der Partner zu pathologisieren (weder die Frau noch den Mann). Wie bitte: Sie schläft schon seit langem nicht mehr mit ihm, und er soll schuld sein, weil er irgendwann anfängt zu betteln? Männer, die dort ankommen, haben bestimmt schon alle anderen möglichen Techniken der Verführung angewandt.

wenn er bettelt, ist es längst zu spät, darum ging es mir. soweit waren wir aber auch schon, glaube ich. ;-)

ich hab hier nie gesagt, dass nur einer von beiden schuld ist. das wort "schuld" hat in solchen diskussionen nichts verloren.

Wenn die lust einmal weg ist, wenn es einmal so weit ist, dass es monate ohne sex gibt, ist es eh fast zu spät, da nützen auch verführungstechniken nichts mehr, weil vom unlustigen partner sofort der sinn und zweck einer solchen aktion verstanden wird ("ich soll sex haben, ich will aber nicht, warum bedrängt der/die mich.").

Irgendwann nach vielen Monaten des Sexlosigkeit (ich habe solche auch erlebt) wird der Mann hilflos: und bei Hilflosigkeit reagieren wir eben mit Rückzug (vor die Flimmerkiste, in den Beruf...) oder mit Aggressionen in all seinen Formen. Dazu gehört auch das Drängen.

genau!

Uns hat geholfen, wohlwollend und wertschätzend füreinander zu bleiben. Dass ich verstanden habe, dass durch Geburten der Körper sich ändert und damit auch die Lust. Dass sie akzeptiert hat, dass ich weiterhin Sex will und dass das Bedürfnis nach Sex normal ist und ich eben kein Drängler oder Lüstling bin. Das hat nicht dazu geführt, dass wir sofort wieder Sex hatten, aber es hat uns in der Beziehung geholfen.

klingt auch gut.

man sollte ja reden, aber eben konstruktiv. man kann auch viel zerreden.

allerdings kann man lust nicht herbei reden.

flugeibchen:

Ich habe den Kopf voll mit allen möglichen Gedanken, nur haben diese leider nicht mit Sex zu tun. Es ist irgendwie kein Platz dafür da.

...

Eigentlich denke ich nicht an Sex. Außer wenn mein Freund anfängt zu quängeln. Nach dem Sex ist es eigentlich so, "ok, ich hatte gerade welchen, ab zum nächsten Punkt in der Tagesordung..." und in meinem Kopf geht es sofort mit solchen Dingen weiter wie: ich muss das noch erledigen, dieses muss noch gemacht werden und jenes wartet auch noch. Ich habe das Abschalten verlernt :-(

... Aber ein bissel Lust muss ja irgendwo sein, sonst hätte ich wohl keinen Orgasmus. Leider motivieren sie mich nicht wirklich dazu, mehr Sex haben zu wollen. Vielleicht weil die Entspannung nach dem Sex sowieso gleich wieder flöten ist und vielleicht weil der Stellenwert von einem Orgasmus in meinem Kopf nicht hoch genug ist.

...

Ich hatte noch nie das Bedürfnis jetzt gleich und sofort jemanden die Kleider vom Leib zu reißen und bespringen zu müssen oder umgekehrt.

...

Ich glaube nicht, meine Situation hat sich in der letzten Zeit nicht wirklich verändert - Job, Kind und noch ein Studium neben dem Job - alles noch immer so wie es bisher war.

für mich klingt das einfach nur so, als ob du nie sonderlich viel Lust gehabt hast, und es im Laufe der zeit eben immer weniger geworden ist.

dazu klingt mir das nach "keine zeit für lust/sex", und die logische folge daraus ist nun mal, dass die lust auf sex verschwindet. alles andere ist dir eben wichtiger.

man sollte die lust aber hegen und pflegen, wie einen kostbaren schatz, was sie ja auch ist, man sollte ihr zeit und raum lassen im alltag, es sollte einem nicht immer alles andere irgendwie wichtiger // sein, //wenn man sie denn genießen will.

wenn man sie dagegen nicht wertschätzt, ihr keine zeit und keinen raum im leben lässt, wird sie sich verabschieden. :)z denn dann ist sie dir ja nichts wert.

wenn mir irgend etwas was wert ist, räume ich demjenigen in meinem leben, in meinem täglichen alltag, auch platz ein, sogar reichlich platz, soweit es geht, natürlich.

UvnterP&almenTN;umexrin


Hui, hier ist ja wieder lebhaft diskutiert worden. Ich schreibe nur was zu den Punkte, die für meine urspüngliche Frage relevant sind.

@ Mr. Lover Lover 64:

aber dein Problem halte ich für faszinierend schwer, wenn nicht für unlösbar!

Danke, so einfühlsame Beiträge schätze ich sehr! :-o

warum entspannst du nicht?

Gute Frage, das ist ja eben Teil des Problems! Gründe dafür habe ich ja schon genannt.

Hab manchmal den Eindruck, dass einige hier das Problem gar nicht checken. Sagst du zu nem Blinden "Guck doch noch mal genauer hin??" ??? :|N

Dissoziation=Abspaltung. Genau das meinte ich ja, du hast deine Sexualität abgespalten.

Da ist es ja wieder, der Trigger.

Was war der Auslöser? Der Auslöser ist der Grund für deine Unlust. Darum geht es mir die ganze Zeit.

Was ist der Grund, dass du dich bei Nähe unwohl fühlst und Sex meidest?

Und dazu habe ich doch schon einmal geschrieben:

Zu den Gründen bei mir gehören im Wesentlichen Leistungsdenken, Hang zum Rationalismus und Verkopfen, konservative Erziehung und körperliche Übergriffe.

Ich möchte hier gar nicht weiter ins Detail gehen, weil das die Diskussion nicht weiterbringen wird. Ich bin zumindest der Meinung, dass ich die Gründe ausreichend durchdacht und durchleuchtet habe. Jedes weitere Grübeln darüber, wird mir Zeit rauben, mich praktisch mit dem Thema Lust zu beschäftigen.

Lisa, du zielst immer so auf die Gründe ab und bist scheinbar der Meinung, dass ich meine Gründe noch nicht gut genug kenne. Was sollte es mir bringen, wenn ich die Gründe noch besser kenne? Mir noch sicherer bin, dass die von mir empfundene Angst irrational ist? Wann ist deiner Meinung nach der Zeitpunkt für die praktische Anwendung gekommen?? ???

Spannend finde ich auch deinen nächsten Abschnitt:

ja, rational. Sex ist aber nicht rational. Man kann Lust nicht herbei denken. Das ist das Problem. Aber irgendwas in dir weigert sich, zur Praxis überzugehen, egal, wie sehr du dich davon per Verstand dazu bringen willst, wieder Lust zu empfinden.

Da stimme ich dir zu! :)z Eben deshalb verstehe ich nicht, warum du immer wieder die Gründe hervorhebst... vielleicht reden wir da auch aneinander vorbei?? ???

Für mich wäre es nur stimmig, nach meinen Gründen - emotional - zu suchen, und diese zu "entschärfen" - siehe Beispiel mit dem Hund. Und wenn du den 100 Mal streicheln musst, damit deine Angst weggeht, aber so geht sie weg.

Genau. Das erste Mal nach dem Biss nen Hund zu streicheln wird niiiieeeemals emotional gesteuert sein. Die Überwindung kann nur rational sein. Das Gefühl wird jedem sagen: Finger weg, die Viecher sind nicht süß sonder bissig." Gleiches gilt - vernutlich - auch für mich und den Sex: Ich kann nicht sagen, dass ich Sex geil, befriedigend und was weiß ich finde. Ich kann nur sagen, dass mir langfristig etwas entgeht, wenn ich mich ihm nicht irgendwie annähere.

Vielleicht eine Metapher für meine Situation: Ein See ist zugefroren. In der Mitte gibt es eine Insel auf der die absolute sexuelle Erfüllung zu finden ist (oder so was in der Art :p>). Durch erotische Lektüre, Kuscheln, SB, usw. habe ich das Eis schon am Rand und ein wenig weiter vom Ufer weg untersucht. Es trägt mich. Für den Moment ist es auch ganz ok, mich dieser Insel zu nähern, deren Glanz abfärbt, für den Moment gut ist, mehr aber auch nicht. Wenn ich also ganz zu dieser Insel hin will, gebe ich die Sicherheit der Ufernähe auf, das Eis kann brechen - oder aber, es wird total klasse.... x:) ... die Metapher hinkt, klar, aber vielleicht versteht der eine oder andere mein Dilemma nun etwas besser. :=o

Es gibt übrigens auch Methoden, solche in der Vergangenheit liegenden angstbesetzten Situationen emotional aufzulösen. EMDR wäre so eine Methode, es gibt aber noch andere.

Danke für den Hinweis. Es gibt halt nicht den einen, großen Grund für die "Angst", die keine richtige ist. Und ja, von EMDR habe ich auch schon gehört. Aber wie gesagt, ich bin da kein klassischer Fall, daher würde das nicht viel bringen. Alles schon abgecheckt ;-)

Menschen, die auf Sex drängen, weil sie meinen, ohne nicht mehr zu können

… haben bereits jeglichen Stolz und Würde verloren! Ich würde gehen! So einfach ist das. :=o

Solche Aussagen führen weit, weit weg vom eigentlichen Thema dieses Fadens, lieber Mr. Lover Lover!

Ich habe den Eindruck, dass du Frauen nur auf Sex reduzierst. Eine Frau, die zu Sex nicht in der Lage ist (aus welchen Gründen auch immer) ist in deinen Augen nichts wert. Hast du schon mal daran gedacht, dass ein Mensch verschiedene Facetten hat und auch ein lustloser Mensch seinem Partner so viel geben kann, dass er an der Beziehung festhält?? Das die Beziehung nicht perfekt ist, ist klar. Aber welche ist das schon? Ich fänd's klasse, wenn in der Diskussion weniger verachtend über Lostlosen gesprochen würde! :)z

Natürlich sehe ich das die TE etwas an ihrer Situation ändern will, gleichzeitig kommt mir aber der Gedanke, dass sie es für sich selbst (noch) nicht verinnerlicht hat. Warum will sie etwas ändern? Weil sie es selbst will oder die Drängeleien ihres Gatten leid ist? Hmm...ich tippe auf letzteres. Aber möglicherweise ist auch das der Weg der zum Ziel führt. :-)

Ich muss dir da widersprechend. Die erste Motivation war eine Mischung aus Neugierde und meinen Partner "ruhig zu stellen". Intwischen bin ich soweit, dass ICH Lust und Spaß haben will. Ich hab den Eindruck, dass da noch mehr sein muss. Und das "Mehr" will ich entdecken. Wenn mein Partner und unsere Beziehung davon auch profitiert - um so besser! :)z :)^

Sicherlich, es wäre eine Möglichkeit, die Frau aufs Bett zu werfen und ihr die Bluse zu zerreißen. Aber wenn das Einverständnis zu Sex nicht da ist, dann ist das eine Grenzüberschreitung. Und wenn für eine Frau Sex im Denken und Fühlen keine Rolle mehr spielt, dann hat ein freier Oberkörper nicht mehr den Effekt des Verführens, dann ist das nur noch lästig.

:)z :)^ Der Frauenversteher hat gesprochen. Vielleicht mag so ne Spontanaktion was für einige Frauen sein, für andere ist es gar nichts. Wenn ich in meinem To-Do-Modus bin, erreicht mein Partner so gar nichts, außer dass ich genervt bin. Vielleicht muss ich da lernen umzudenken - aber dafür muss vermutlich erst mal die Lust da sein.

Ist das jetzt eigentlich o.K. für Dich, UnterPalmenTräumerin, wenn hier doch Männer mitdiskutieren? Noch interessanter wäre ja, wenn sich Dein Mann hier mit einmischt. ;-)

Mir tut es ganz gut, wenn ich an meiner Lustfrage "alleine" arbeite. Wenn er Fortschritte mitbekommt, guckt er mich gleich mit leuchtenden Augen an ... eigentlich super, aber ich fühl mich dann oft nur schlecht und setze mich selbst noch mehr unter Druck. :-/ Daher darf er noch warten und irgendwann darf er sich (hoffentlich) freuen :-q

für mich klingt das einfach nur so, als ob du nie sonderlich viel Lust gehabt hast, und es im Laufe der zeit eben immer weniger geworden ist. dazu klingt mir das nach "keine zeit für lust/sex", und die logische folge daraus ist nun mal, dass die lust auf sex verschwindet. alles andere ist dir eben wichtiger. man sollte die lust aber hegen und pflegen, wie einen kostbaren schatz, was sie ja auch ist, man sollte ihr zeit und raum lassen im alltag, es sollte einem nicht immer alles andere irgendwie wichtiger // sein, //wenn man sie denn genießen will. wenn man sie dagegen nicht wertschätzt, ihr keine zeit und keinen raum im leben lässt, wird sie sich verabschieden. :)z denn dann ist sie dir ja nichts wert. wenn mir irgend etwas was wert ist, räume ich demjenigen in meinem leben, in meinem täglichen alltag, auch platz ein, sogar reichlich platz, soweit es geht, natürlich.

Für mich klingt das eher nach einer Vermeidungsstrategie. Wenn man im "Rödelmodus" ist, muss man sich nicht mit seiner (Un)Lust auseinandersetzen. Oder man kann sich leichter vormachen, dass es ja kein Problem gibt, weil man keines sieht (vor lauter Arbeit usw.)... bin was diese Abwehrstrategien angeht ziemlich geübt. Umso schwieriger ist es, diese wieder zu deaktivieren und sich bewusst Zeit für Nähe und Lust zu nehmen. Sprich, man weiß nie, ob einen das Eis trägt...

UknterPDal9menTrMäum0erin


@ Flugeibchen:

Ich habe den Kopf voll mit allen möglichen Gedanken, nur haben diese leider nicht mit Sex zu tun. Es ist irgendwie kein Platz dafür da.

Ist kein Platz da, oder packst du den vorhandenen Platz mit anderen Dingen voll? Würdest du sexuelle Gedanken zulassen, wenn sie kommen, oder würgst du sie schon im Keime ab?

Ich habe das Abschalten verlernt :-(

Mir geht es ähnlich. Tust du etwas, um es wieder zu erlernen? Ich versuche mir bewusst Zeiten für mich zu nehmen, ohne Rechner, ohne Arbeit, ohne Putzen, Telefonieren, Partner usw. Ich erlebe diesen Raum wie ein Gewächshaus, dort habe ich Zeit für meine Seele, zu sähen, zu wässern und zu pflegen. Und manchmal passiert es, dass ich die Früchte im Alltag erlebe - hier mal ein erotischer Gedanke, nichts großartiges, aufregendes, aber er ist da. Für mich ist das eine Übung, aus diesem "Ich muss noch"-Modus herauszukommen. :)^

Aber ein bissel Lust muss ja irgendwo sein, sonst hätte ich wohl keinen Orgasmus. Leider motivieren sie mich nicht wirklich dazu, mehr Sex haben zu wollen.

Wenn du jetzt an deinen letzten Knaller-Orgasmus denkst, hättest du dann nicht Lust auf eine Wiederholung ???

Hatte immer gehofft, dass einen der Sex - wenn man ihn erst einmal hat - so umhaut, dass man ihn nicht mehr missen möchte. Aber es scheint, es ist genau so viel Arbeit, guten Sex zu erlernen und beizubehalten, wie erst einmal Sex zu haben... :-|

Na, auf jeden Fall will ich wissen, wie lustvoller, leidenschaftlicher Sex ist. :)z :)z :)z :)z :)z :)z

l.isaa_neu


Träumerin:

Schaff doch die Gründe dafür, dass du nicht entspannst, einfach ab. Wo ist dein Problem damit?

Zu den Gründen bei mir gehören im Wesentlichen Leistungsdenken, Hang zum Rationalismus und Verkopfen, konservative Erziehung und körperliche Übergriffe.

Ich möchte hier gar nicht weiter ins Detail gehen, weil das die Diskussion nicht weiterbringen wird. Ich bin zumindest der Meinung, dass ich die Gründe ausreichend durchdacht und durchleuchtet habe. Jedes weitere Grübeln darüber, wird mir Zeit rauben, mich praktisch mit dem Thema Lust zu beschäftigen.

Lisa, du zielst immer so auf die Gründe ab und bist scheinbar der Meinung, dass ich meine Gründe noch nicht gut genug kenne. Was sollte es mir bringen, wenn ich die Gründe noch besser kenne? Mir noch sicherer bin, dass die von mir empfundene Angst irrational ist? Wann ist deiner Meinung nach der Zeitpunkt für die praktische Anwendung gekommen?? ???

Das kann ich dir nicht sagen, das ist deine Entscheidung! Und genau da hängt der Haken, du suchst jemand, der dir deine Entscheidung abnimmt.

Leistungsdenken: Abschaffen.

Rationalismus: Abschaffen.

Verkopfen: Abschaffen.

Konservative ERziehung: Kannst du nicht abschaffen, die ist in dir drin, das ist das Eltern-ich, was ich anfangs hier zur Sprache brachte.

Körperl. Übergriffe in der Vergangenheit kannst du auch nicht abschaffen.

Ich kann nicht sagen, dass ich Sex geil, befriedigend und was weiß ich finde. Ich kann nur sagen, dass mir langfristig etwas entgeht, wenn ich mich ihm nicht irgendwie annähere.

Versteh ich nicht. Ich finde Sex geil, hab aber leider keinen, aus Gründen die hier uninteressant sind, ich würde aber sehr viel dafür tun, guten Sex haben zu können. Ich finde auch Orgasmen GEIL und ich will sie.

Ich definiere mal den Widerspruch, den ich bei diesen Zeilen empfinde:

Wieso meinst du, dass dir langfristig etwas entgeht, wenn du jetzt Sex nicht geil findest, du offensichtlich auf ihn verzichten kannst?

Dann kannst du es doch lassen. O willst du auch nicht, sie sind dir relativ egal. Was liegt da vor, übt der Mann Druck aus? Du musst doch irgendeinen Grund dafür haben, wieder Sex zu wollen, obwohl du Sex völlig ungeil findest.

Meinst du, zur "perfekten Ehefrau" gehört die "geile Frau, die beim Sex hemmungslos abgeht"?

Fühlst du dich ohne die eigene Lust auf geilen Sex, ohne eigene Lust, unvollständig als Frau? Nicht perfekt genug?

lzisay_nxeu


Wenn man im "Rödelmodus" ist, muss man sich nicht mit seiner (Un)Lust auseinandersetzen. Oder man kann sich leichter vormachen, dass es ja kein Problem gibt, weil man keines sieht (vor lauter Arbeit usw.)... bin was diese Abwehrstrategien angeht ziemlich geübt. Umso schwieriger ist es, diese wieder zu deaktivieren und sich bewusst Zeit für Nähe und Lust zu nehmen. Sprich, man weiß nie, ob einen das Eis trägt...

welches Eis? Wovor hast du Angst?

Achtung, wir sind jetzt wieder bei den Gründen. :-) Da ist irgendwo Angst, ich kann das seit Tagen spüren. Es nützt nichts wenn du dich damit nicht auseinandersetzt.

Du führst uns hier ganz geschicht bewusst oder unbewusst - ich meine eher letzteres - auf die falsche Fährte, das ist alles Teil deiner Vermeidungsstrategie.

Du willst dich nicht ernsthaft damit auseinander setzen, das ist auch Teil der Abwehr-/Vermeidungssstrategie, die du ganz erfolgreich fährst, auch hier.

Wovor hast du Angst?

lPisa_nxeu


Das erste Mal nach dem Biss nen Hund zu streicheln wird niiiieeeemals emotional gesteuert sein. Die Überwindung kann nur rational sein. Das Gefühl wird jedem sagen: Finger weg, die Viecher sind nicht süß sonder bissig." Gleiches gilt - vernutlich - auch für mich und den Sex: Ich kann nicht sagen, dass ich Sex geil, befriedigend und was weiß ich finde. Ich kann nur sagen, dass mir langfristig etwas entgeht, wenn ich mich ihm nicht irgendwie annähere.

Nein, der Vergleich hinkt. Weil du vor dem Hund, der beissen könnte, Angst hättest, würdest du zögern.

Vor Sex hat man aber normalerweise keine Angst. Es gibt normalerweise keinen Grund, vor Sex zu zögern.

Du hast aber Angst. Die obigen Zeilen sind der Beweis dafür. Du leugnest es permanent auch dir selbst gegenüber, indem du Vermeidungs-/Verdrängungsstrategien en masse auffährst. :)z

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Vor Sex hat man aber normalerweise keine Angst. Es gibt normalerweise keinen Grund, vor Sex zu zögern.

Du hast aber Angst. Die obigen Zeilen sind der Beweis dafür. Du leugnest es permanent auch dir selbst gegenüber, indem du Vermeidungs-/Verdrängungsstrategien en masse auffährst.

:)^

Deshalb sucht sie auch jemanden, der ihr sagt, wann sie denn von der Theorie zur Praxis übergehen soll. Wenn's dann nicht ganz so läuft wie erwartet, kann sie für sich immer noch sagen, der Tip war falsch.

Im Grunde sucht sie nach einer vertretbaren Ausrede nicht aktiv werden zu müssen.

Erst muss alles ganz gang aber auch ganz sicher sein, nur dann...vielleicht...oder doch lieber nicht? :-/

Uent\erPalmNenTräumxerin


@ lisa_neu

Wovor hast du Angst?

Angst ist das falsche Wort. Nennen wir es massive Bedenken. Aber auch die habe ich schon angesprochen: Dass Sex hinter meinen eigenen Erwartungen zurück bleibt, dass es zu früh ist, mir deshalb der Sex nicht gefällt und ich mich in meiner Abwehr bestätigt fühle. Klar, all das sind Dinge, die ich nur herausfinden kann, wenn ich es drauf ankommen lasse, aber selbst da stellt sich mir die Frage: Wie? Mein letztes Mal ist sooo lange her, vermutlich werde ich viel zu viel denken um zu genießen - das macht mir schon jetzt ein wenig Kopfzerbrechen.

Und nein, ich möchte meine Entscheidung nicht abgeben. Keine Sorge! ;-)

Aber ich hoffe, dass sich eine Frau meldet, die sagt, ich hab mich damals "überwunden", es war .... und es hat sich gelohnt.

So, oder so ähnlich ;-)

Ich glaube, dass meine Situation hier für einige totaaaal fremd ist. Wer an Lust und Sex gewöhnt ist, für den sind meine Fragen pillepalle. Schon klar. Wer locker schwarze Buckelpisten fährt, für den ist die Nervosität eines Skianfängers nicht nachvollziehbar...

s<unsetD82


Also verzeiht mir bitte, wenn ich kapituliere, ich lese zwar schon lange mit, aber ihr habt es geschafft, in innerhalb eines halben Tages einen ganzen Roman hier zu schreiben. Die Zeit nehm ich mir jetzt nicht.

Aber warum ich mich nochmal melde, mit einem ganz einfachen Vorschlag an UnterPalmenTräumerin:

Treibst du Sport? Ich war heute wieder mal Tourenschigehen bei dem Schnee den wir draußen haben, und ich sage dir, Sport kann dir viel im Leben geben! Ich denke auch, dass sportliche Paare viel mehr Sex haben, als faule auf der Couch-Hocker. Sport bringt dir ein tolles Glücksgefühl, du spührst deinen Körper wieder einmal richtig, und dein Körper und Geist sind wieder viel aktiver und fitter. Versuchs mal! Kann bestimmt nicht schaden. Und am besten an der frischen Luft!

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