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Kampf der Unlust - *nur für Frauen*

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Einsamkeit! Das Suchen der Zweisamkeit. Allerdings mit deutlichem Desinteresse allem körperlichen gegenüber.

O.k.! Ist ja schön und gut, wenn beide Parteien damit gut leben können. Wenn es aber nur einer ist, wird es schwierig. Wie gesagt, ich kenne das eher umgekehrt. Also mein Mann hatte so eine Lustlosphase. Das war die reinste Hölle! Jetzt muss der Partner, dem ohnehin vieles fehlt, auch noch das Riesenverständnis für denjenigen haben, der partout keine Anstalten macht, um etwas zu ändern. Wieso auch? Ihm fehlt ja nichts!

Für mich ist Liebe und Nähe auch gleich Körperlichkeit und alles andere als nebensächlich! Nebensächlich ist Sex nur dann, wenn alles prima läuft. Läuft irgendetwas nicht, wird die Nebensächlichkeit plötzlich zur wichtigsten Sache der Welt. Bekomme ich diese nicht, zweifele ich gleichzeitig am Wahrheitsgehalt anderer Liebesbezeugungen. Für mich ist ohne Sex Liebe erst gar nicht möglich, umgekehrt schon eher. ;-)

Ach ja! Wenn ich Zweisamkeit ohne Körperlichkeit suche, kaufe ich mir einen Hund und gehe spazieren! ]:D

MRr. Lover' Lovzer 6x4


@ Ich73

Für mich ist ohne Sex Liebe erst gar nicht möglich, umgekehrt schon eher.

Respekt! Das ist für eine Frau, eher eine ungewöhnliche Aussage. Ich teile sie! Ich bin aber auch ein Mann. Aber die meisten Frauen "müssen" demgegenüber, doch erst "verliebt" sein, ehe sie sich auf die körperliche Ebene der Sexualität einlassen! Das ist ja das Drama! :=o

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Oft ist es aber eher so, dass die sexuelle Anziehungskraft im Laufe der Beziehung einschläft.

Das halte ich für einen Mythos!

:)^ Ganz recht! Nach 16 Jahren habe ich mit meinem Süßen besseren Sex denn je. Der Mensch und der Sex ändert sich im laufe der Jahre, was die Sache nicht minder spannend macht. Es gibt immer Neues zu entdecken, da lernt man nie aus! Und was die Anziehungskraft betrifft, reicht ein zweideutiger Blick meines Gatten und ich bin hin und weg! Da schläft gar nichts ein, so lange man sich nicht allzu bequem einrichtet und sich gegenseitig anfängt "Papi" und "Mami" zu nennen. :=o

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Aber die meisten Frauen "müssen" demgegenüber, doch erst "verliebt" sein, ehe sie sich auf die körperliche Ebene der Sexualität einlassen! Das ist ja das Drama!

Halte ich für ein Gerücht! Die meisten Frauen wurden nur dahingehend erzogen und geprägt. Das hat weniger mit freier Sexualentfaltung als vielmehr mit Gehirnwäsche zu tun.

Frauen glauben daran, weil es ihnen seit Generationen nicht anders beigebracht wird. Daran hat sich bis heute leider wenig geändert.

MLr. Lov%er Lovexr 64


@ Ich73

Ganz recht! Nach 16 Jahren habe ich mit meinem Süßen besseren Sex denn je. Der Mensch und der Sex ändert sich im laufe der Jahre, was die Sache nicht minder spannend macht. Es gibt immer Neues zu entdecken, da lernt man nie aus! Und was die Anziehungskraft betrifft, reicht ein zweideutiger Blick meines Gatten und ich bin hin und weg! Da schläft gar nichts ein, so lange man sich nicht allzu bequem einrichtet und sich gegenseitig anfängt "Papi" und "Mami" zu nennen. :=o

Gratuliere Dir! :)^ So stelle ich mir wirklich sehr guten Sex vor. Genau so war es zwischen meiner Exfrau und mir. Der Sex wurde im Laufe der Beziehung immer abgründiger, versauter, und leidenschaftlicher. Wirklich guten Sex, gibt es wirklich nur in langen partnerschaftlichen Beziehungen. Beide Partner müssen natürlich dafür offen sein und generell sehr sexuell sein. Aber sexuell zu sein, bedeutet ja auch, "geschlechtlich" zu sein, also sich selbst wie auch gegenseitig, sich als Mann und Frau wahrzunehmen. Womit ich mich, dann wieder am Ausgangspunkt meiner Argumentation befinde! ;-)

MOr. Lover FLover w6x4


@ Ich73

Halte ich für ein Gerücht! Die meisten Frauen wurden nur dahingehend erzogen und geprägt. Das hat weniger mit freier Sexualentfaltung als vielmehr mit Gehirnwäsche zu tun.

Frauen glauben daran, weil es ihnen seit Generationen nicht anders beigebracht wird. Daran hat sich bis heute leider wenig geändert.

Ich bin vollkommen Deiner Meinung! Ich hatte ja auch nicht geschrieben, warum das so ist, das hast du richtiger Weise getan. Ich habe lediglich das bedauerliche Resultat dieser "Gehirnwäsche", - wie du es bezeichnest – dargelegt.

lIisa_nxeu


Wenn es aber nur einer ist, wird es schwierig. Wie gesagt, ich kenne das eher umgekehrt. Also mein Mann hatte so eine Lustlosphase. Das war die reinste Hölle! Jetzt muss der Partner, dem ohnehin vieles fehlt, auch noch das Riesenverständnis für denjenigen haben, der partout keine Anstalten macht, um etwas zu ändern. Wieso auch? Ihm fehlt ja nichts!

Ähem... ich sehe nicht, dass Träumerin nicht versuchen würde, etwas zu verändern.

Das passt überhaupt nicht, was du da schreibst.

Sie will ja wieder. Du stellst sie so dar, als ob ihr das ganze Thema egal sei.

Derjenige, der Sex unbedingt will, und nicht dazu fähig ist, eine lustlose Phase, die in jeder Beziehung mal vorkommen kann und auch vorkommt (alles andere halte ich für eher sehr selten), zu überstehen, ist für mich einfach nur ein Egoist.

Ein egoistischer Mensch, (egal, ob männlich oder weiblich), der sein Gegenüber mit seinem Drang, seiner Gier nach Sex bedrängt, in die Ecke treibt und nur zu bemitleiden ist - denn Drängen ist nicht weit entfernt von Betteln - ist einfach nur erbärmlich, bzw. treibt den lustlosen Part noch weiter in die Defensive und evt. sogar in Schuldgefühle.

Menschen, die auf Sex drängen, weil sie meinen, ohne nicht mehr zu können: :(v :(v :(v

MFrO. LoveIr Lomver x64


@ lisa_neu

Hallo Lisa

denn Drängen ist nicht weit entfernt von Betteln

Drängen ist Betteln!

Menschen, die auf Sex drängen, weil sie meinen, ohne nicht mehr zu können

… haben bereits jeglichen Stolz und Würde verloren! Ich würde gehen! So einfach ist das. :=o

I"ch7L3


Menschen, die auf Sex drängen, weil sie meinen, ohne nicht mehr zu können: :(v :(v :(v

Ich akzeptiere Deine Meinung ohne weiteres! Kein Thema! Ich muss sie dennoch nicht teilen.

Klar gibt es wildere und mildere Phasen im Leben, das ist halb so tragisch und kommt und geht.

Aber alles hat Grenzen für die meisten "Leidenden".

Einen Monat keinen Sex lässt keinen die Wände hoch gehen, aber jahrelang sporadisch bis gar nicht, wäre für mich ein erstklassiger Trennungsgrund. Du kannst es gerne Egoismus nennen; für mich ist es eher Selbsterhaltungstrieb. Ich meine nicht, ohne nicht mehr zu können, ich kann nicht ohne. Das ist keine Einbildung, das ist als ob man mir die Luft zum Atmen nimmt.

Natürlich sehe ich das die TE etwas an ihrer Situation ändern will, gleichzeitig kommt mir aber der Gedanke, dass sie es für sich selbst (noch) nicht verinnerlicht hat. Warum will sie etwas ändern? Weil sie es selbst will oder die Drängeleien ihres Gatten leid ist? Hmm...ich tippe auf letzteres. Aber möglicherweise ist auch das der Weg der zum Ziel führt. :-)

lqinsa_nxeu


Ja natürlich ist Drängen Betteln!

Ja natürlich, ist eine lange Zeit völlig ohne Sex, und ohne Aussicht auf Besserung, ein Trennungsgrund, würde ich auch nicht anders handhaben. Ich kann ja auch nicht ohne. Aber ich würde nie einen Menschen bedrängen. Ich würde dann lieber reinen Tisch machen, als so ein Gewürge endlos lang auszuhalten.

Dass Träumerin noch nicht am Ende ihrer Gedanken, ihrer Selbstverwirklichung inclusive ihrer Sexualität ist, sage ich ja hier schon lange. Sie hat es abgespalten. Und da muss sie wieder ran, auch wenns weh tut.

Warum will sie etwas ändern? Weil sie es selbst will oder die Drängeleien ihres Gatten leid ist? Hmm...ich tippe auf letzteres.

Ich auch. Das ist aber meiner Meinung nach nicht zielführend. Einem drängelnden Mann nachzugeben.

I`ch87_3


Drängen ist Betteln!

Nicht ganz! Drängen kann man auf verschiedene Art und Weise. Das Gespräch am Laufen halten, um am Ball zu bleiben, beispielsweise. Man kann zusammen über Lösungen nachdenken. Drängen ist manchmal sogar wichtig, damit eine Änderung überhaupt erst in Erwägung gezogen wird. Einfach nur nicht schleifen lassen.

Betteln ist armseelig! Das ist auf die Tränendrüse zu drücken und um Mittleid heucheln. Pfui!

M@r. Lovv$er/ LHoverx 64


@ Ich73

Ich meine nicht, ohne nicht mehr zu können, ich kann nicht ohne. Das ist keine Einbildung, das ist als ob man mir die Luft zum Atmen nimmt.

Schade, dass du schon vergeben bist! :°( Du bist mir eine Schwester im Geiste! @:)

M4r. YLoverg L_ov,er 6x4


@ lisa_neu

Ja natürlich, ist eine lange Zeit völlig ohne Sex, und ohne Aussicht auf Besserung, ein Trennungsgrund, würde ich auch nicht anders handhaben. Ich kann ja auch nicht ohne. Aber ich würde nie einen Menschen bedrängen. Ich würde dann lieber reinen Tisch machen, als so ein Gewürge endlos lang auszuhalten.

:)^ Exactly!

lTi\sa_xneu


Drängen kann man auf verschiedene Art und Weise. Das Gespräch am Laufen halten, um am Ball zu bleiben, beispielsweise. Man kann zusammen über Lösungen nachdenken. Drängen ist manchmal sogar wichtig, damit eine Änderung überhaupt erst in Erwägung gezogen wird. Einfach nur nicht schleifen lassen.

Finde ich nicht.

Dafür, dass das nicht "schleift", beim lustlosen Partner, muss m. Erachtens nicht gesorgt werden, denn der lustlose P. wird schon selbst merken, dass was nicht stimmt, dass das irgendwie "unnormal" ist und er wird auch versuchen, was zu ändern. Ich glaube sicher, dass lustlose Menschen sowieso schon leiden, sofern sie nicht asexuell sind - was ja hier nicht der Fall zu sein scheint.

Das "gemeinsam über Lösungen nachdenken" würde ich nicht als Drängen bezeichnen, wenn es denn sachlich und evt. mit Hilfe eines Fachmannes geschieht.

Die Fähigkeit, sachlich über Lösungen bei solchen Sex-/Unlustproblemen zu reden, halte ich jedoch bei nicht sehr vielen Menschen für hoch entwickelt. Ich glaube i.d.Regel wird daraus eher Streit; Schuldzuweisungen werden gemacht ("du begehrst, liebst mich nicht mehr" etc pp), Vorwürfe usw, usf. Wenige Menschen können in solch einem emotional vergifteten Klima noch sachlich miteinander reden und nach Lösungen, die auch konstruktiv für beide // sind, und eventuell //Zeit brauchen, reden.

Fazit: Ich persönlich halte Drängen in welcher Form auch immer, für kontraproduktiv, weil es die "Fronten" weiter verhärtet.

Mnr.B LoverS Lovexr 64


@ Ich73

Drängen ist Betteln!

Nicht ganz! Drängen kann man auf verschiedene Art und Weise. Das Gespräch am Laufen halten, um am Ball zu bleiben, beispielsweise. Man kann zusammen über Lösungen nachdenken. Drängen ist manchmal sogar wichtig, damit eine Änderung überhaupt erst in Erwägung gezogen wird. Einfach nur nicht schleifen lassen.

Ne! Dann ist es schon zu spät! Ich sage mir immer, ich muss immer und jederzeit in der Lage sein, meine Partnerin zum Sex verführen zu können. Und selbst wenn die Verführung so aussieht, das ich sie aufs Bett werfe und ihr die Bluse vom Leib reiße! Hab ich tatsächlich schon einmal gemacht. Ich wusste aber, dass die Bluse nicht ihre Lieblingsbluse war, und ich keine Grenze bei ihr überschritt. Die Verführung bestand im Überraschungsmoment und sie hat es sichtlich genossen. Wenn ich aber anfangen muss zu diskutieren, zu drängeln. Dann ist der Zauber weg. Dann habe ich bereits ein Beziehungsproblem. Entweder es lässt sich adäquat lösen, oder ich beende die Beziehung. So einfach geht das! :=o

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