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Freundin hat keine Lust

T:oso


Falsch erzogen in dieser Hinsicht gibt es wohl nicht. Ungewöhnlich und für dich nicht nachvollziehbar vielleicht. Aber jedem das seine. Es gibt durchaus auch Paare, die sehr glücklich sind, ganz ohne Sex.

@ Kylinn

ja, wenn die Paare über 70 sind vielleicht ! Sicher gibt es solche Paare, aber das ist doch nicht die Normalität, oder ? Unter falsch erzogen verstehe ich, dass schon im Elternhaus das Thema Sexualität als Tabuthema betrachtet wurde. Es soll Eltern geben die zB verlangen, dass das TV-Programm umgeschaltet wird, wenn es zu einer erotische nSzene kommt. Was soll denn aus solchen Jugendlichen werden? Hier kann durchaus ein Paradebeispiel vorliegen.

Du anlaysierst da m.M. viel zu viel. Seine Freundin will nicht, kann nicht. Sage mir einen Grund, warum Mann sich damit rumärgern soll, wenn man keinen aber auch gar kein Entgegenkommen feststellen kann ? Genauso gut könnte er an die Schlafzimmerwand reden. Mal ehrlich, miteinaneinder reden gut und schön. Aber wie lange ? Irgendwann sollte man Konsequenzen ziehen. In diesem Fall gäbe es für mich nur eine.... *:)

KwyliYnxn


Und DU definierst, was richtig und was falsch ist? Ist klar...

Ich kenne durchaus Menschen, die SEHR christlich erzogen wurden und trotzdem eine - wie du es bezeichnest - "normale" Sexualität leben.

Seine Freundin will nicht, kann nicht. Sage mir einen Grund, warum Mann sich damit rumärgern soll, wenn man keinen aber auch gar kein Entgegenkommen feststellen kann ?

Da ich - wie schon geschrieben - nicht den ganzen Thread gelesen habe, versuche ich grade rauszufinden, was sie denn dazu sagt. Da ich in einer ähnlichen Situation wie seine Freundin bin (chronische Unlust..), ist es wohl verständlich, dass ich das etwas differenzierter sehe, oder?

R7otnaxse


@ Kylinn

Da ich in einer ähnlichen Situation wie seine Freundin bin (chronische Unlust..), ist es wohl verständlich, dass ich das etwas differenzierter sehe, oder?

Es macht aber einen riesigen Unterschied, ob der Partner die eigene Unlust auch als Belastung für die Beziehung sieht und Willens ist daran was zu ändern, oder ob eine Gesprächsverweigerung auf die Art "Ich habe ja kein Problem mit dem fehlenden Sex" herrscht. Im ersten Fall gibt es gute Chance, daß sich das Problem lösen läßt, im zweiten ist die Lage für alle Beteiligten nur frustrierend und verlängert das Leiden.

Das wichtige an so einer Situation ist, daß sich die Lage ändert, selbst wenn vielleicht einige Versuche daneben gehen oder nicht den gewünschten Erfolg bringen und daß alle Beteiligten aktiv und gemeinsam das Problem lösen versuchen. Wenn nur einer herumwerkt oder jeder für sich, ist die Versuchung zu groß, jeden Rückschlag der Unfähigkeit oder dem Unwillen des anderen zuzuschreiben. Ausreden suchen ist nun mal so viel einfacher als Lösungen zu suchen.

K(ylpinn


Es macht aber einen riesigen Unterschied, ob der Partner die eigene Unlust auch als Belastung für die Beziehung sieht und Willens ist daran was zu ändern, oder ob eine Gesprächsverweigerung auf die Art "Ich habe ja kein Problem mit dem fehlenden Sex" herrscht. Im ersten Fall gibt es gute Chance, daß sich das Problem lösen läßt, im zweiten ist die Lage für alle Beteiligten nur frustrierend und verlängert das Leiden.

Das wichtige an so einer Situation ist, daß sich die Lage ändert, selbst wenn vielleicht einige Versuche daneben gehen oder nicht den gewünschten Erfolg bringen und daß alle Beteiligten aktiv und gemeinsam das Problem lösen versuchen. Wenn nur einer herumwerkt oder jeder für sich, ist die Versuchung zu groß, jeden Rückschlag der Unfähigkeit oder dem Unwillen des anderen zuzuschreiben. Ausreden suchen ist nun mal so viel einfacher als Lösungen zu suchen.

Dem stimme ich zu. Daher frage ich ja, wie die genaue Situation beim Threadersteller aussieht.

Thoxso


Ich kenne durchaus Menschen, die SEHR christlich erzogen wurden und trotzdem eine - wie du es bezeichnest - "normale" Sexualität leben.

Ich würde nicht mal sagen, dass das was mit "christlich" zu tun hat. Einfach Hemmungen, verklemmt, unfähig sich etwas gehen zu lassen, immerzu kontrolliert, ohne Trieb. Gut, für Letzters kann man nichts, manche sind eben so. Darum kann es ja sein, dass es eben nicht "passt". Nachdem was ich gelesen habe, macht sich die Freundin bei Weitem nicht den Kopf darüber, wie das der TE tut.

s4ensiXbelmaxn


Was soll denn aus solchen Jugendlichen werden? Hier kann durchaus ein Paradebeispiel vorliegen.

Nein, ich bin auch eher "verklemmt" erzogen worden und lebe dennoch eine qualitativ und quantitativ hochwertige Sexualität. Andererseits kenne ich auch Menschen, die eher freizügig "erzogen" wurden, aber sich dennoch davon distanzierten. Erziehung im Elternhaus, Einflüsse durch andere Menschen und Umgebungen und die eigene Persönlichkeit sind nicht einfach kausal auflösbar. Warum ein Mensch keine Lust zum Sex hat oder diesbezüglich verklemmt ist, kann sehr viele Ursachen haben (mitunter auch einfach hormonelle/organische).

MBaBnniDa~sMammxut82


Happy birthday to you, happy birthday to you...

Wer Geburtstag hat? Mein Faden wird heute ein Jahr alt.

Vielleicht nochmal die Jahresbilanz... Was ist passiert?

Bis zum Sommer etwas habe ich geredet und es ist garnichts passiert. Im Spätsommer hat sie ihre Schilddrüse prüfen lassen... aber ist ok.

Ich hab weiter geredet und Ende September hat sie die Pille abgesetzt. Seit dem hat sich nicht viel verändert.

Im letzten Jahr gabs es 3-4 mal Sex (nochmal weniger als im Jahr davor)

Mir wurde vorhergesagt, ich würde eine Frau treffen mit der ich sexuell eher eine Wellenlänge habe. Ich habe das nicht geglaubt, aber es ist tatsächlich so. Treu bin ich körperlich aber geblieben bislang.

Ein Ziel oder eine Besserung ist bislang nicht zu sehen und ich denke über eine Trennung nach, die mir aber gleichzeitig sehr schwer fallen würde. Ich frage mich was ich tun soll und eigentlich kann mir niemand einen Rat geben, weil es meine Entscheidung ist nur kann ich mich zu keiner durchringen im Moment.

Ok, das soweit.

Es haben ja schon wieder einige geschrieben in der Zwischenzeit. Ich geh mal der Reihe nach durch

@ Toso

Ja, die Sache ist ja nun schon länger im Gange. Aber so einfach ist das ja auch nicht. Ihre Regel hat nun auch nicht wieder eingesetzt. Also können ihre Hormone auch noch nicht normal sein. Das ich über die Trennung nachdenke, habe ich ja geschrieben. Aber unfair wär es auch, ihr gegenüber. Also mal angenommen, sie weiß garnicht, wie es ist Lust zu haben, durch die ganzen Hormone, die sie immer genommen hat.

@ Scheffchen

Ja, das glaube ich. Ich bin leider nicht sehr entschlussfreudig und kein Freund riesiger Veränderungen.

@ Kylinn

Nein, so großen Wert auf Sex hat sie wohl nie gelegt. Das ging eigentlich immer komplett von mir aus.

Störte dich das früher nicht?

Naja es hat mich nicht so gestört, da es ab und zu ja zu Sex kam und ich nicht immer abgeblitzt bin.

Ich hab immer das Gefühl, sie liebt mich, aber fühlt sich von mir nicht sexuell angezogen.

War das schon früher so?

Naja als sie noch etwas mehr Lust hatte noch nicht so, das hat sich so entwickelt durch die Ablehnung.

Diese ollen Baumwollbuchsen trägt sie schon von anfang an. Ich kenne das nicht anders, aber ich mag sie irgendwie nicht mehr.

Wie kann man sich das vorstellen? Einfache Slips oder das "Oma-Modell"?

Naja es sind einfache, einfarbige (wenigstens nicht fleichfarben...). Aber ein bisschen ist der übergang ja fließend.

Naja, wenn sie dich anmacht und dann keinen Sex will, bist du wohl auch nicht begeistert. Kann schon verstehen, dass sie dich nicht anmacht, wenn sie eben keinen Sex will. Alles andere wäre ja unfair. Oder würdest du das wollen!?

Nein sowar das nicht gemeint. Eher so, das sie dann eben auch wollen würde. Nur eben das ist ja nicht der Fall.

Es sei denn, man kann diesen Konflikt gemeinsam lösen, indem man die Bedürfnisse ausserhalb der Partnerschaft auslebt. Habt ihr (gemeinsam!) diese Lösung mal in Erwägung gezogen?

Das würde für uns beide nicht in Frage kommen. Sie würde dann ja die gleichen Rechte haben, aber damit würde ich nicht klarkommen und sie wohl genausowenig.

Sie hat wirklich keine Lust und es ist eben dann auch nicht schön für sie, wenn ich sie anfasse.

Ist das generell so? Auch bei im Wesentlichen nicht sexuell motivierten Berührungen? Massieren am Rücken, streicheln am Rücken, Schultern, Arm, ..

Das kommt natürlich sehr auf die Situation an, aber generell hat sie damit eigentlich keine Probleme und mag das auch. Nur wenn ich mich der "verbotenen Zone" nähere, dann mag sie das nicht mehr.

Was sagt SIE zu dem ganzen? Hast du versucht mit ihr zu sprechen? Habt ihr gemeinsam nach Lösungen gesucht? Gab es Untersuchungen, Therapie oä.? Was sagt sie zu deinen Bedürfnissen?

Ja, das steht alles schon irgendwo. Aber ist wirklich sehr viel zu lesen.

Naja was soll sie dazu sagen? Sie stört das eigentlich garnicht. Ich denke (mittlerweile) sie kennt es auch garnicht anders, weil sie die Pille schon lange nimmt. Ja, wir haben drüber gesprochen. An mir liegt es nicht, meint sie. Sie ist glücklich und liebt mich. Nach Lösungen habe im wesentlichen ich gesucht. Naja sie hat ihre Schilddrüse untersuchen lassen, aber war ok. Ansonsten hat sie die Pille abgesetzt. Viel mehr ist nicht passiert in der Zeit. Zu meinen Bedürfnissen sagt sie, das sie nicht weiß, warum sie keine Lust hat und fragt ob ich so unglücklich bin. Das sie aber im Moment nichts machen kann oder nicht weiß was.

@ Sensibelman

So wie du es beschreibst, scheint es nicht so zu sein. Zudem: Dann würde sie für deine sexuelle Sehnsucht mehr Verständnis aufbringen und die Beziehung öffnen oder beenden...

Ich glaube mittlerweile, das sie das garnicht wirklich verstehen kann, weil sie nicht weiß wie das ist.

Das macht es zwar nicht leichter, abe rich wollte es zumindest erwähnen.

B$odWhrxan


Gibt es denn weitere gemeinsame Interessen außer der, wie Bruder und Schwester nebeneinander her zu leben?

sRensib3elmxan


Ich glaube mittlerweile, das sie das garnicht wirklich verstehen kann, weil sie nicht weiß wie das ist.

Um Verständnis dafür aufzubringen, muss sie auch nicht zwingend wissen, wie das Lustgefühl ist- sie sollte mindestens deine Unzufriedenheit zur Kenntnis nehmen können und darauf entsprechend reagieren, wenn sie nicht ganz empathieunfähig rüberkommen will..

KOyli4nn


So wie du es beschreibst, scheint es nicht so zu sein. Zudem: Dann würde sie für deine sexuelle Sehnsucht mehr Verständnis aufbringen und die Beziehung öffnen oder beenden...

Ich glaube mittlerweile, das sie das garnicht wirklich verstehen kann, weil sie nicht weiß wie das ist.

Ich denke schon, dass sie das verstehen könnte. Ich bin ja nun in einer ähnlichen Situation wie sie. Der (kleine?) Unterschied ist aber, dass ich zu Anfang der Beziehung und auch die Jahre danach durchaus Lust hatte, sehr viel sogar, mehr als mein Partner befriedigen konnte/wollte. Da wir aber bis zu 3x am Tag Sex hatten, konnte ich den "Rest" mit SB befriedigen. Nun ist es seit ca. 3 Jahren so, dass ich sehr selten Lust habe auf Sex. SB ist zwar auch weniger geworden, aber noch vorhanden (1-4x pro Woche). Sex gibt's derzeit so alle 4-6 Wochen, je nachdem wie es läuft.

Zurück zum Thema: Auch wenn man keine Lust hat, finde ich, dass man ein gewisses Verständnis für die Situation des Partner aufbringen muss. Mein Partner ist schliesslich nicht irgendein Trottel, mit dem ich eben zusammen lebe, sondern der Mensch, den ich liebe. Und genauso ihm meine Bedürfnisse (zB nach Nähe, Kuscheln, vom Tag erzählen..) nicht egal sind, ist es umgekehrt so, dass mir seine (zB Auszeit nach der Arbeit, Sex generell, Sex mit anderen Frauen, ..) nicht egal sind. Im Gegenteil: es tut mir in der Seele weh, ihn so zu sehen und es tut mir dann auch immer furchtbar leid und mir liegt etwas daran, die Situation für ihn besser zu machen.

In manchen Fällen ist das leichter - er zB mag Jazz sehr gerne, ich gar nicht, also geht er mit jemand anderem in die Jazzbar - in manchen Fällen eben schwerer. Gut, wir haben nun für uns die Lösung gefunden, dass wir die Beziehung geöffnet haben. Das ist für mich (mittlerweile!) nicht mehr nur eine Notlösung, sondern ich würde es gar nicht anders haben wollen, auch mit mehr Lust auf meiner Seite nicht. Wir suchen allerdings gleichzeitig auch gemeinsam nach der Ursache für die Unlust (Hormonstatus, Pille absetzen, ggf Therapie..). Aber sei's drum, für euch kommt diese Lösung ja nicht in betracht.

Dann sollte sie aber wenigstens so fair sein, überhaupt gemeinsam mit dir nach einer Lösung zu suchen, bereit zu Gesprächen sein, deine Gefühle und Bedürfnisse sollten ihr nicht egal sein, auch wenn sie sie in dem Moment nicht befriedigen kann. Ich jedenfalls habe Mitleid mit meinem Partner. Nicht diese abfällige Art Mitleid, sondern ich leide wirklich mit. Deshalb kann ich es absolut nicht verstehen, wenn einem der Partner so egal ist. Das ist für mich eigentlich das Zeichen, dass in der Beziehung etwas nicht stimmt - nicht der Mangel an Sex.

Und das wäre für mich auch ein Trennungsgrund, der meiner Meinung nach absolut legitim ist und wo man sich nichts vorzuwerfen hat. Wo man auch nicht mit "ich muss ihr einfach nur mehr Zeit geben, bis sich ihr Hormonhaushalt vielleicht reguliert hat" argumentieren kann. Wenn sich ihr Hormonhaushalt nach einiger Zeit reguliert, besteht das Anzeichen für dieses Beziehungsproblem vielleicht nicht mehr, aber es ist ja dennoch da. Solang alles nach ihren Wünschen läuft, ist alles okay, wenn nicht, lässt sie dich hängen, weil es ihr nur drum geht, dass sie zufrieden ist.

Sicher, etwas überspitzt geschrieben. Und du empfindest das vielleicht gar nicht so, weil sie dich ja liebt und es dir zeigt. Aber sieh mal genau hin!

Ich bin echt nicht diejenige, die sofort zur Trennung rät, schon gar nicht allein wegen zu wenig Sex. Aber in deinem Fall ist das echt der beste Rat, den ich dir geben kann. :)*

T[oso


Es gibte einige ähnliche Threads hier und ich frage mich immer, warum die Frauen immer nur unter Voll-Lust bereits sind mit Ihrem Partner Sex zu haben. Sie könnten ihm ja auch mal einen Gefallen tun und mit etwas weniger Lust mit ihm schlafen. Sicherlich gibt es genug Situationen in anderen Bereichen des Lebens, die man auch ohne Lust machen muss, wie morgens aufstehen und arbeiten gehen, das Klo putzen, Staubsaugen, .... usw.

Hier ist ein Partner betroffen, dann frau offensichtlich liebt. Aber liebt sie denn die o.g. Tätigkeiten mehr, weil sie es trotzdem macht ?

Manchmal kommt die Lust auch erst mit dem Vorspiel usw., wenn der Mann es versteht sie richtig geil zu machen. Wenn frau aber nur immer über ihrer Unlust nachdenkt, kommt die Lust nie.

Wir werden die Frauen nie ganz verstehen..... ???

bPerHkxel


Hmm... ich habe hier ja eine ähnliche Situation an der Hand. Meine Frau hatte auch die Pille genommen, schon bevor ich sie kennengelernt habe und hat sie jetzt bereits seid November 2009 abgesetzt. Ich denke da so ähnlich wie Manni, das sie vorher überhaupt keine Ahnung davon hatte, wie sehr einen diese fehlende Nähe und Zärtlichkeit überhaupt quälen kann. So das es im letzten August und auch in den letzten Tagen/Wochen bei uns zum Sex gekommen ist, aber gleichzeitig auch so viel Unsicherheit, als wenn sie nicht so recht wüsste, wie sie damit umgehen soll – als ob diese Gefühle "ganz neu" für sie wären. ":/ Es würde zumindest, finde ich auch wie Manni, erklären, warum sie da bisher so "kalt" wirkte – sie kennt/fühlte es einfach nicht... :-|

K+ylinxn


Es gibte einige ähnliche Threads hier und ich frage mich immer, warum die Frauen immer nur unter Voll-Lust bereits sind mit Ihrem Partner Sex zu haben.

Es geht hier nicht um den Unterschied zwischen "etwas Lust, aber unentschlossen" und "absolut geil", sondern darum gar keine Lust zu haben.

Sie könnten ihm ja auch mal einen Gefallen tun und mit etwas weniger Lust mit ihm schlafen.

Wenn ich meinem Partner "einen Gefallen" tun wollte, indem ich trotz Unlust Sex mit ihm habe, würde er das sofort merken und 1. selbst keine Lust mehr haben und 2. zu recht ein riesen Theater machen, dass er keinen Nerv drauf hat, was vorgespielt zu bekommen. Mal abgesehen davon, dass ich mir hinterher vermutlich wie vergewaltigt vorkommen würde, weil ich nunmal einfach keine Lust auf Sex hatte. Nicht weil ER mich dazu gezwungen hätte, sondern weil ich mich selbst dazu gezwungen hätte. Leidenschaft und Geilheit kann man nunmal nicht erzwingen. Genau so wenig wie Liebe oder Vertrauen. Das sind alles Gefühle, die man mit Zwang zerstört.

Ich würde im Leben nicht auf die Idee kommen, meinem Partner zu sagen "tu mir den Gefallen und hab Sex mit mir, auch wenn du keine Lust hast". Ist mir ein absolutes Rätsel, wie man auf so eine mMn völlig absurde Idee kommt. ":/

Sicherlich gibt es genug Situationen in anderen Bereichen des Lebens, die man auch ohne Lust machen muss, wie morgens aufstehen und arbeiten gehen, das Klo putzen, Staubsaugen, .... usw.

Das ist etwas völlig anderes. Hier sind nicht Gefühle wie Vertrauen, Zuneigung, Bedürfnis nach körperlicher Nähe von Nöten oder im Falle von Zwang (auch Zwang von sich selbst) gefährdet. Die Unlust zu putzen (wenn ich es denn trotzdem mache) gefährdet meine Beziehung nicht im geringsten. Notwendig ist die Lust zum putzen auch nicht, um das zu erledigen. Leidenschaft, Geilheit und Vertrauen sind zum partnerschaftlichen Sex jedoch meiner Meinung nach essentiell.

Ich frage mich immer wieder, wieso der Vergleich in jedem ähnlich gelagerten Thread wieder kommt... *seufz*

T=oso


Da sind wir Männer eben viel unkomplizierter und benutzen weniger unser Hirn. ]:D Darum können wir auch aus fast jeder Situation heraus geil werden.

Meiner Meinung nach denkt sie kaum darüben nach was er empfindet. Eine halbwegs erfahrene Frau sollte wisssen, dass die Jungs eben anders ticken. Männer wissen ja auch, dass Frauen stundenlang im Kaufhaus Slalom laufen können o.ä.

Und ich vermute mal, dass es viele, viele Partnerschaften und Ehen gibt, bei denen vorallem die Frauen auch nur um einen Gefallen zu tun, mit dem Mann zu schlafen. Es gibt weitaus Schlimmeres im Leben. Vllt. sollten sie es den Männern gleich tun und einfach mal das Hirn abschalten.

K^yli7nxn


Vllt. sollten sie es den Männern gleich tun und einfach mal das Hirn abschalten.

Um deiner Logik mal zu folgen: Warum schalten Männer ihr (meistens vorhandenes) Hirn nicht mal ein?

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