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Asexuell, sexuelle Aversion, Libidoverlust?

*0Gold*löckchexn* hat die Diskussion gestartet


Guten Abend!

Ich blicke durch diese ganzen Begriffe trotz googeln nicht mehr durch.

Vielleicht kann mir hier jemand etwas dabei helfen?

Seit Jahren bin ich nun schon auf der Suche.

Warum ich kaum sexuelle Lust verspüre.

Als Teenager war ich interessiert an den Jungs. Knutschen war für mich eine Überwindung.

So richtig toll fand ich das noch nie. Ich habe mich schon immer geragt, was alle auch noch heute so schön daran finden?

Genauso ist die Brustwarzenstimulation für mich so weit ich denken kann schon immer eher unangenehm gewesen als angenehm. Geschweige stimulierend.

Lust auf Sex habe ich ich wirklich sehr sehr sehr selten. Vielleicht 1 mal im Jahr, wenn überhaupt, das ich sowas in der art spüre. Zum Sex kommt es in meiner Ehe nur, wenn mein Mann den ersten Schritt macht.

Das muss er nicht tun, weil ich mich nicht traue, aber wärend einer erotischen Massage steigt die Chance, das ich eine Libido entwickel min. auf 60% an. Wobei es dabei noch viele Tage gibt, wo ich nicht mal eine erotische Massage oder ähnliches Wünsche. Ich weis ihr denkt mein armer Mann.

Würde mein Mann mir nicht so leid tun, dann würde ich auch nichts ändern wollen. Weil ich persönlich kein Problem mit diesem Mangel habe. Es wird eben nur ein Problem in der Ehe.

Erst dachte ich an einen Libidomangel nun komme ich der sexuellen aversion irgendwie immer näher. ???

Wie kann ich für mich den Unterschied feststellen.

Bin ich eher asexuell? Wenn ich richtig informiert bin, dann kann man dagegen nichts tun?

Aber würde einer Asexualität nicht widersprechen, das ich zu 90% Orgasmusfähig bin?

Für eine Sexuelle Aversion würde doch auch die Ablehnung weitere sexuellen praktiken sprechen... wie küssen?

Küsschen auf den Mund ist Ok, aber auf Zungenküsse stehe ich überhaupt nicht.

Auch sämtliche Körperflüssigkeiten finde ich eher eklig.

Naja und ein Libidoverlust kann es doch nicht sein, oder? Schliesslich bin ich schon von Kind auf so.

Mh.. was denkt ihr?

Bisher konnte ich mit meinem FA dadrüber noch nicht sprechen.

Antworten
D$adeSGwxarn


Libidoverlust ist es nach deinen Informationen wahrscheinlich nicht, da die Empfindung ja anscheinend schon immer so war.

Interessant, um das weiter auszudifferenzieren wäre, zu erfahren ob du wirklich ein eigenständiges Verlangen danach hast. Wenn du völlig alleine wärst, hättest du dann von ganz alleine Lust, mal einen Orgasmus zu erfahren? Und sei es nur einmal im Jahr, das ist erstmal nicht so wichtig.

L,ulsatscxh73


Tach auch, also ich kann nur sagen, das wir dieses Jahr schon mehr Sex hatten als letztes Jahr. Und das ist auch nicht gerade viel gewesen, dieses Jahr. Aber es ist ok und ich kann damit leben.

Als ich mit meiner Frau zusammen gekommen bin und der erste Sex auf uns zukam (ja, wir beide waren jungfräulich) fragte ich sie wie sie es denn am liebsten hat. Also, wie streicheln, wie berühren, was sie erregen würde und so weiter. Dabei stellte es sich heraus das sie noch SB oder ähnliches gemacht hatte. Ob sie heute SB macht?? Keine Ahnung. Zumindest haben wir ein paar mal im Jahr Sex.

Und ob Du nun Asexuell oder was anderes bist, das kann ich Dir auch nicht beantworten. Jedenfalls stehst Du mit diesem "Problem" nicht alleine da. Es geht anderen Frauen ebenso. Ich persönlich denke, das Dir in diesem Fall, weil es aus Deiner Kindheit kommt, nur aussenstehende helfen können. Es kommt auf die Erziehung an, der Umgang mit der Sexualität usw.

Versuche Hilfe von Aussen (z.B.Freundin)zu Rate zu ziehen, um Deine eigene Sexualität kennen zu lernen und sie zu leben.

LUuKlVatsUchW73


Ups...

Dabei stellte es sich heraus das sie noch NIE SB oder ähnliches gemacht hatte.

F'ortixs


Und da heiratest du einen normal veranlagten Mann, obwohl du dir schon zuvor bewusst war, dass du praktisch kein Bock auf Sex und Zärtlichkeiten hast ??? Im Grunde genommen ist das ein klarer Eheauflösungsgrund und eine Art vorsätzlicher Betrug. Auch wenn du vielleicht nichts dafür kannst-da hättest du dir einen Mann suchen müssen, der diesbezüglich die gleichen Anomalien aufweist oder ledig bleiben.

*FGold{löc{kch{en*


DadeSwarn

Mein eigenständiges Verlangen hält sich wirklich sehr in Grenzen.

Aber um deine Frage zu beantworten, ja es ist vorhanden ;-) Ich würde sagen alle 2-3 Monate.

Wobei ich nicht sagen kann das dieses Verlangen sehr intensiv ist.

Lulatsch73

Versuche Hilfe von Aussen (z.B.Freundin)zu Rate zu ziehen, um Deine eigene Sexualität kennen zu lernen und sie zu leben.

Wie meinst du das? Wie sollte meine Freundin mir helfen können meine Sexualität kennen zu lernen?

Sie hat ja eine und ich bin ehrlich gesagt sehr überrascht, das eine Mensch solche Lustemfindungen verspüren kann.

In mir ist eher eine sexuelle Aversion... je nach Tagesform ausgeprägt.

Fortis

Interessante Theorie ;-D

Aber ich bin nicht katholisch erzogen.

Mein Mann kennt mein Problem schons seit 10 Jahren.

Wir haben viel geredet und probiert.

Auch vor der Ehe, daher wusste er denke ich scho wodrauf er sich einlässt.

Es steht ja nun auch nicht meine Ehe auf dem Spiel und das Thema Sex ist auch kein Steitthema bei uns.

Vielleicht habe ich mit meinem Mann einfach auch Glück gehabt.

**GolddlöckcNhen*


sorry... ´für die ganzen Tippfehler o:)

D<adkeShwaxrn


Wenn du ein eigenständiges Verlangen nach sexuellen Gefühlen hast (und sei es auch noch so schwach) sind ja schonmal 2 Kategorien von Asexualität eliminiert.

1. Hast du das innige Zusammensein mit deinem Partner irgendwann schon einmal genossen, oder war wirklich jedes einzelne Mal eher gequält?

2. Wenn du eine "durchschnittliche", nicht autosexuelle Erfahrung nimmst, hat die Erinnerung mehrere Facetten, oder ist es ein vollständig negatives Erlebnis?

3. Wie steht es mit Kuscheln. Bist du deinem Partner gerne körperlich, aber asexuell nahe?

*4GoGldlö`ckchZen*


DadeSwarn

1. Hast du das innige Zusammensein mit deinem Partner irgendwann schon einmal genossen, oder war wirklich jedes einzelne Mal eher gequält?

Ja, ich habe es auch schon mal "genossen". Leider geht es meist nur für wenige Minuten (2-3), danach bricht meist alles zusammen und das Gefühl stellt sich wie mit einem Lichtschalter ab.

2. Wenn du eine "durchschnittliche", nicht autosexuelle Erfahrung nimmst, hat die Erinnerung mehrere Facetten, oder ist es ein vollständig negatives Erlebnis?

Ja, im grossen und ganzen sind die Erlebnisse facettenreich. Vollständig negative Erlebnisse kommen trotzdem mal vor.

3. Wie steht es mit Kuscheln. Bist du deinem Partner gerne körperlich, aber asexuell nahe?

Es gibt zur Zeit viele Tage an den mir die körperliche Nähe zuviel ist. Aber im grossen und ganzen bevorzuge ich regelmässig das Kuscheln. Spüre ich Erregung meines Mannes, dann ist es mit dem kuscheln unangenehm.

G?$ner LKaktus


Goldlöckchen

Darf ich fragen, weshalb Du diesen Faden eröffnet hast?

Oder - anders gefragt: Fehlt Dir etwas im Leben, nur weil Du keinen Sex hast (und auch nicht magst)?

Du schreibst ja, dass Dein Mann kein Problem damit hat, dass er wusste, worauf er sich einlässt.

D^adVe^Swarxn


Würde mein Mann mir nicht so leid tun, dann würde ich auch nichts ändern wollen. Weil ich persönlich kein Problem mit diesem Mangel habe. Es wird eben nur ein Problem in der Ehe.

Also nach dem Ausschlußverfahren hast du grundsätzlich eine Libido. Sie wird nur gestört durch andere Umstände. Asexualität ist glaub ich eher unwahrscheinlich.

Bei den Details die du so genannt hast würde ich auf psychische Probleme tippen, die deine Libido beeinträchtigen. Möglicherweise gibt es organische Ursachen dafür, aber bei den Details (der Ekel vor Körperflüssigkeiten, das Bedürfnis nach Nähe die aber regelmäßig von Angst davor überwogen wird) hätte ich 2 Tipps.

Der erste geht in die Richtung deiner Elternbindung. Vielleicht bist du nicht prüde erzogen worden, aber zu distanziert. Kennst du deine Eltern als zärtliche Menschen? Dir oder sich gegenüber? Ich würde das entweder irgendwo da einordnen; Oder aber es gab irgendeine traumatische Erfahrung als Baby(Kleinkind) die dein Urtvertrauen erschüttert hat.

Der zweite lehnt direkt daran an. Unterdrückung, Ekel, innerer Widerstand in Zusammenhang mit Sex können immer ein Indiz für frühen Missbrauch darstellen.

An deiner Stelle würde ich erstmal organische Ursachen abklären. Hormonhaushalt, Schilddrüsenwerte usw. Ein guter Arzt wird da weiterhelfen können.

Wenn alle potentiellen organischen "Störenfriede" ausgeschlossen werden können, ist das ein ziemlich starker Hinweis darauf, dass deine Psyche dir den Spaß klaut. Das anzugehen, ist natürlich mit einem gewissen Aufwand verbunden.

Er ist es aber sicherlich wert. Schon rein aus egoistischen Gesichtspunkten. Die positiven Facetten, die ich vorhin meinte sind ja nur ein ganz schwacher Vorgeschmack von dem was dich erwartet. Stell dir vor, diese schöne Art von Empfindung ungetrübt, mehrere Minuten lang und viel stärker genießen zu können.

Und dann nimm noch die Dimension dazu, die deinen Partner und eure Beziehung betrifft. Um die weißt du wohl besser als so ziemlich jeder.

Falls du es angehst wünsche ich jedenfalls viel Erfolg :).

D~adePSwaxrn


Oh, mir ist ein Fehler unterlaufen. Das zitat sollte eine Antwort auf die Frage des grünen Kaktus sein.

*kGoldl0öckcKhenx*


DadeSwarn

Also nach dem Ausschlußverfahren hast du grundsätzlich eine Libido. Sie wird nur gestört durch andere Umstände. Asexualität ist glaub ich eher unwahrscheinlich.

Du meinst in mir steckt wirklich eine Libido, so wie es anscheind "fast" jeder besitz :-D

Aus jetziger Sicht schwer vorzustellen.

Der erste geht in die Richtung deiner Elternbindung. Vielleicht bist du nicht prüde erzogen worden, aber zu distanziert. Kennst du deine Eltern als zärtliche Menschen? Dir oder sich gegenüber? Ich würde das entweder irgendwo da einordnen; Oder aber es gab irgendeine traumatische Erfahrung als Baby(Kleinkind) die dein Urtvertrauen erschüttert hat.

Endweder kannst du hellsehen oder du weist wovon du schreibst.

Gerade was meine Elternbindung an geht hast du ins schwarze getroffen.

Sex etc. war immer ein Tabuthema bei uns.

Aber das dies ein Zusammenhang zwischen meinen Eltern und meiner "Libido" geben könnte hätte ich nicht gedacht.

Der zweite lehnt direkt daran an. Unterdrückung, Ekel, innerer Widerstand in Zusammenhang mit Sex können immer ein Indiz für frühen Missbrauch darstellen.

Ja, auch hier hast du recht, aus Kindheitstagen erinnere ich einiges.

Es ist nun schon eine Ewiigkeit her. Aber bei einer meiner letzten U Untersuchungen musste ich mich vor meinen KIA ausziehen und er wollte meine Brust abtasten. Glaub ich war 9 Jahre?

Das weis ich heute noch bzw ist es in negativer Erinnerung geblieben.

Meinst du sowas könnte auch mit reinspielen?

Und in meiner Teenagerzeit stand anscheind auf meiner Stirn "SINGEL bitte anfassen".

Auch da gibt es 2 nicht so schöne Situationen.

Ich finde Missbrauch ein sehr hartes Wort und würde es auch in dem Fall nicht ausprechen, aber wo beginnt der eigentlich Missbrauch? Sobald ein klares NEIN überhort wird?

An deiner Stelle würde ich erstmal organische Ursachen abklären. Hormonhaushalt, Schilddrüsenwerte usw. Ein guter Arzt wird da weiterhelfen können.

Das kann sicher nicht schaden.

Das anzugehen, ist natürlich mit einem gewissen Aufwand verbunden

Was meinst du für ein Aufwand bzw was würde auf mich zu kommen?

Er ist es aber sicherlich wert. Schon rein aus egoistischen Gesichtspunkten. Die positiven Facetten, die ich vorhin meinte sind ja nur ein ganz schwacher Vorgeschmack von dem was dich erwartet. Stell dir vor, diese schöne Art von Empfindung ungetrübt, mehrere Minuten lang und viel stärker genießen zu können.

Es gibt zwar positive Facetten. Zwar weis ich, das es ganz schön sein kann, aber wie gesagt.. ich empfinde es als "nur ganz nett

Wenn mir jemand seinen Sexakt als Extase oder ähnliches beschreibt, das klingt für mich genauso unverständlich, wie als wenn man einem "normalen" das Universum erklären will ;-D

Ok, blödes Beispiel. Aber du hast schon recht. Von alleine wird sich mein Problem nicht lösen.

Nun muss ich nur noch "einfach" über meinen Schatten springen und das Thema beim FA ansprechen.

Gar nicht so leicht.

LCulat1scxh73


Versuche Hilfe von Aussen (z.B.Freundin)zu Rate zu ziehen, um Deine eigene Sexualität kennen zu lernen und sie zu leben.

Wie meinst du das? Wie sollte meine Freundin mir helfen können meine Sexualität kennen zu lernen?

Sie hat ja eine und ich bin ehrlich gesagt sehr überrascht, das eine Mensch solche Lustemfindungen verspüren kann.

In mir ist eher eine sexuelle Aversion... je nach Tagesform ausgeprägt.

Dieses ist jetzt eh hinfällig, meiner Meinung nach. Deine Freundin wird Dir bei diesem Problem nicht weiterhelfen können, höchstens ünterstützen könnte sie Dich dabei.

Der erste geht in die Richtung deiner Elternbindung. Vielleicht bist du nicht prüde erzogen worden, aber zu distanziert. Kennst du deine Eltern als zärtliche Menschen? Dir oder sich gegenüber? Ich würde das entweder irgendwo da einordnen; Oder aber es gab irgendeine traumatische Erfahrung als Baby(Kleinkind) die dein Urtvertrauen erschüttert hat.

Endweder kannst du hellsehen oder du weist wovon du schreibst.

Gerade was meine Elternbindung an geht hast du ins schwarze getroffen.

Sex etc. war immer ein Tabuthema bei uns.

Aber das dies ein Zusammenhang zwischen meinen Eltern und meiner "Libido" geben könnte hätte ich nicht gedacht.

Der zweite lehnt direkt daran an. Unterdrückung, Ekel, innerer Widerstand in Zusammenhang mit Sex können immer ein Indiz für frühen Missbrauch darstellen.

Ja, auch hier hast du recht, aus Kindheitstagen erinnere ich einiges.

Es ist nun schon eine Ewiigkeit her. Aber bei einer meiner letzten U Untersuchungen musste ich mich vor meinen KIA ausziehen und er wollte meine Brust abtasten. Glaub ich war 9 Jahre?

Das weis ich heute noch bzw ist es in negativer Erinnerung geblieben.

Meinst du sowas könnte auch mit reinspielen?

Und in meiner Teenagerzeit stand anscheind auf meiner Stirn "SINGEL bitte anfassen".

Auch da gibt es 2 nicht so schöne Situationen.

Aber so wie Du es beschrieben hast, wird in meinen Augen es nicht unumgänglich sein fachlichen Rat durch z.B. einen Therapeuten in Anspruch zu nehmen um dieses Verarbeiten zu können.

DHade.Swarxn


nicht unumgänglich

Hihi, eine doppelte Negation :). Aber ich gebe dir absolut recht, Lulatsch73.

Es gibt ja nicht nur schwarz und weiß. Es könnte z.B. sein, dass dich psychische und organische Ursachen kombiniert beeinträchtigen, die einzeln viel schwächer wären. Die Pille z.B. hemmt bei vielen Anwenderinnen die Libido. Das Thema ist sehr kompliziert, da spielen sehr viele Faktoren eine Rolle.

Sobald die organischen Ursachen ausgeschlossen sind, solltest du professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, falls du dem Problem wirklich an den Kragen willst. Bei allen Informationen weisen schon viele Indizien daraufhin, dass das Hauptproblem psychischer Natur ist (bei der Vergangenheit auch nicht so wirklich verwunderlich).

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