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Asexuell, sexuelle Aversion, Libidoverlust?

*qGo0ldl/öckchexn*


Danke für eure Meinung!

DadeSwarn

An der Pille wird es bei mir sicher nicht liegen, da ich diese schon seit 8 Jahren nicht mehr verwende. ;-)

Sicher habt ihr Recht. Wahrscheinlich geht es mir aber noch zu gut.

Momentan stehe ich leider an dem Standpunkt, dass ich recht gut über meine Vergangheit sprechen kann,

aber ist es normal, dass ich mein "Problem" nicht als mein eigenes erkenne und das Gefühl habe von einer anderen Person zu sprechen als von mir selbst, wenn ich zB meiner Freundin von meinem Problem berichte klingt es so, als würde ich ihr aus einem Kindofilm erzählen, aber nicht von meinem wahren Problem. Wisst ihr wie ich meine?

Ich gebe mir quasi selbst das Gefühl, als wäre alles in Ordnung und bei einem Psychologischengespräch würde mich mein Berater belächeln und mir sagen das ich keiner Beratung würdig wäre.Vielleicht brauche ich noch ein wenig Zeit, um mich mit dem Gedanken der Beratung anzufreunden.

Momentan ist die Vorstellung zu einem Psychologen zu gehen für mich eher, als würd ich wegen einem Kratzer zur Notaufnahme rennen o:)

S9te,ffeCn K.


@ Goldlöckchen

Ich will mich nicht weiter in die Diskussion einmischen, habe nur ein wenig mit gelesen und habe kürzlich von einem anderen User einen interessanten Link gefunden: [[http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,358222,00.html]]

Das viel mir nur gerade ein, weil du sagtest, dass es an der Pille nicht liegen kann. Es hängt evtl. davon ab, was für eine Pille du genommen hast. Ich dachte dieser Hinweis könnte interessant sein, wenn du deinen Arzt besuchst.

Ich wünsche Dir alles Gute, dass Du und dein Mann zu einer besseren Lösung findet.

Ich glaube nämlich, dass es das wert ist im Leben guten Sex genießen zu können! Das werden dir sicher so gut wie alle User hier im Forum bestätigen können.

Und ich denke auch, dass ein Gang zu einem Tiefenpsychologe mit Sicherheit nur förderlich wäre (oft ist die erste Sitzung auch umsonst). Man selber kann das Ausmaß eines Problems, in das man selber verwickelt ist oft nicht richtig und objektiv wahrnehmen. Und ich meine, wenn die Chance besteht damit seine Lebensqualität um ein vielfaches zu steigern, warum nicht einfach mal einen Fachkundigen aufsuchen.

Ich bin übrigens sehr überrascht in diesem Forum Leute an zu treffen, die so konkrete Tipps zu Problemen geben können, indem sie auf Lehren von Freud und Erikson zurück greifen und sie richtig anwenden :) Das erinnert mich an meinen Pädagogikunterricht damals vorm Abi ^^ weiter so!

*)Gold(löcnkchenB*


Danke Steffen.

Ich habe die Pille erst mit 18 genommen bzw. hatte ich das Problem mit der Libido auch schon lange vor der Pille.

Trotzdem nett von dir mir den Link zu schicken *:)

*uGoldlKöckZcdhen*


Wäre eine Sexualtherapie für mich denn das Richtige?

Ich habe im Internet unter Beschreibung dieser Therapieform gelesen, das diese Form von Therapie hautpsächlich bei sexuellen Funktionsstörung und maximierung sexueller Erregbarkeit verwendet wird.

Beides trifft auf mich nicht zu.

Welche Therapieform wäre denn für mich die Richtige bzw. auf welchen Schwerpunkten sollte der Psychologe geschult sein?

DxadkeSkwa/rn


Ich würde sagen ein allgemeiner Psychologe wird sagen können, wo die Reise hingeht.

Qfueenx88


hey,

ich hab neulich erst einen bericht drüber gesehen und auch ein bisschen was drüber gelesen. es gibt wohl einige frauen mit einer sexuellen dysfunktion. definieren tut es sich vor allem auch über den leidensdruck, aber du leidest schon drunter unter?

es gibt spezielle sexualtherapeuten oder psychotherapeuten mit spezialgebiet sexuelle dysfunktionen, bei denen man sich behandeln lassen kann. meist wird es auch mit medikamenten behandelt. [[http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/sexualitaet/erotik/orgasmus/bekannte-stimulanzien_aid_20183.html]] unten stehen noch ein paar links.

hast du schonmal überlegt irgendwie deine hormone untersuchen zu lassen? sowas kann auch daran liegen

QKuee_n88


[[http://www.spiegel.de/sptv/magazin/]] >wenn frauen keine lust mehr haben eine von vielen dokus

K/iralkeinx07


Ich will Dich wirklich nicht entmutigen oder Dir die Hoffnung nehmen (auch nicht hinsichtlich einer Therapie).

Von mir selbst kann ich allerdings sagen, daß es mir im Grunde genauso geht wie Dir - und bei mir hat nichts, aber auch gar nichts geholfen.

Ich bin seit 12 Jahren verheiratet - der arme Mann - und ja, ich habe mir selbst schon gesagt, daß man unter diesem Umständen nicht heiraten sollte. Trotzdem hab ich es getan, da ich die Zweisamkeit brauche und mein Leben niemals alleine verbringen wollte.

Ich leide seit ich denken kann unter disem Problem.

Ich mag keine Zungenküsse, keine Berührungen auf meiner nackten Haut, keinen Sex. Selbst kuscheln ist manchmal ein Problem.

Es gibt Zeiten, da war es etwas besser, dann wieder geht monatelang gar nichts.

Mein Mann und ich haben alles versucht - reden, Pille absetzen, Pille wechseln, gar kein Verhütungsmittel, Homöopathie, Therapie, langsames Ausprobieren, sich rantasten, es über mich ergehen lassen......

Geändert hat es - leider, ich bedauere dies sehr - nichts bis sehr wenig.

Ich weiß nicht, ob assexuell die richtige Bezeichnung dafür ist - ich weiß nur, daß ich offenbar so veranlagt bin.

Auch bei mir spielt die Kindheit und die Eltern eine Rolle (das wurde in der Therapie erarbeitet). Geholfen hat das aber auch nicht.

Ich wünsche Dir trotzdem viel Erfolg - vielleicht hast Du mehr Glück als ich @:)

*9Goldlöc?kchUexn*


Hallo Kira,

das tut gut zu hören eine Leidensgenossin zu haben. x:)

Liebe Grüße

*4GoMldlö@ckclhen*


Sagt mal soweit ich weis ist das Testosteron allein für den Sexualltrieb verantwortlich?

Angenommen mir würde dieses Hormon fehlen bzw., nicht ausreichend vorhanden sein. Hätte ich in diesem Fall nicht noch andere Merkmale des mangelnden Hormons oder nicht umbedingt?

sdaZlvHixa


also hab diesen faden nur zufaellig entdeckt, und da erinnerte ich mich dass ich vor kurzem auf diese website kam, leider nur in english:

[[http://www.asexuality.org/home/]]

und hier, auch auf englisch:

[[http://www.asexuality.org/wiki/index.php?title=Research_relating_to_asexuality]]

im prinzip geht es doch darum die asexualitaet zu akzeptieren, und dafuer zu kaempfen dass man sich nicht rechtfertigen muss dass man keine lust auf koerperliche intimitaet hat. dass man nicht abnormal ist, sondern man nur zu einer weiteren sparte gehoert: hetero/homo/dauerrallig/nie rallig/schwarz/weiss/grau etc etc.

auch wenn ich keine fachfrau bin, logischerweise ist es doch wichtig dass man irgendwann zur ruhe kommt, frieden findet und mit sich ins reine kommt. dass man aufhoert gegen sich und wie man ist anzukaempfen. sich staerkt und von keinem sagen laesst man ist abnormal oder man muss sich aendern.

akzeptanz zu lernen, von anderen und fuer sich selbst.

und das beste sich in entsprechenden foren zu bewegen und auszutauschen mit leuten denen es genau so geht. ausserdem vorsicht mit pseudo wissenschaftlichem rat von jederman ;-)

A)chim Grfabbe


akzeptanz zu lernen, von anderen und fuer sich selbst.

So ist es, nur genau das ist in den Partnerschaften nicht der Fall, weil einer immer mehr oder weniger als der andere will und es zwangsläufig zu Konflikten darüber kommt.

Keiner will den Asexuellen ihre Neigung nehmen, nur passt diese üblicherweise nicht in die erwünschte Partnerschaft hinein, das ist eigentlich alles (so traurig es im konkreten Fall sein mag). Klar gehört man dann in eine Sparte, aber das ist gewöhnlich nicht die, in die man hineinerwartet wurde/wird.

Und der Idealfall, dass sich asexuelle Frau und asexueller Mann zusammen tun, dürfte wohl äußerst selten auftreten. Dann hätten beide das erwünschte Zusammensein/-leben und müssten nicht um den Sex herum leben, sondern ohne ihn. Wünschenswert, aber sicherlich kaum in Real Life anzutreffen.

Ich lese/schreibe seit ca. mitte Dezember 2009 hier mit, geschätzt ca. die Hälfte der Posts dreht sich um genau dieses Thema. Warum wohl?

Achim

D;ad@eSwaTrn


Sagt mal soweit ich weis ist das Testosteron allein für den Sexualltrieb verantwortlich?

Das stimmt so nicht. Testosteron ist zwar maßgeblich beteiligt, aber es gibt zig unterschiedliche andere Einflüße, die bis heute nicht vollständig erforscht sind.

scalvxia


Achim, wenn Du sagst ca. 50% der Beitraege handeln von diesem Thema, was genau meinst Du, welches Thema? Keine Lust auf Sex?

Ich stimme Dir vollkommen zu, dass es extrem schwierig ist als asexueller (angenommen man ist wirklich asexuell von Geburt an) in einer Parnterschaft zu leben mit jemanden fuer den Sex und Intimitaet sehr wichtig ist.

Generell bin ich jedoch ein Advocat fuer Akzeptanz, und differenziere zum Thema "keine Lust auf Sex", "niedrige Libido" und "Asexualitaet".

Angenommen jemand findet nach Jahren heraus, Jahre die vielleicht sogar Therapie beinhalten, er ist asexuell, dann ist es irgendwann wirklich wichtig, dass er/sie das als Fakt akzeptiert. Ich sehe das allen ernstes so wie jemand der entdeckt dass er homosexuell ist.

Als Grundvoraussetzung muss ich klarstellen, dass ich fest davon ueberzeugt bin, dass sexuelle Orientierung NICHT waehlbar ist.

Ist jemand also asexuell, wird auch keine Therapie helfen, egal wie lang und mit wem.

Das einizgste was dann hilft ist es zu akzeptieren, und anschliessend muss dann angefangen werden es als festen Teil der Persoenlichkeit zu akzeptieren und sich mit Gleichgesinnten zusammentun.

Nun ist mir voellig klar in welcher Minderheit Asexuelle sind, jedoch gibt es etliche Minderheiten, Asexuellitaet jedoch scheint noch nicht offiziell anerkannt und akzeptiert zu sein.

Mit meinem Beitraeg will ich nur einen weiteren der vielen Moeglichkeiten auftun, und mir ist aus eigener Erfahrung voellig klar, dass der Weg nach der sexuellen Identitaet lang und steinig sein kann.

Goldloeckchen hat eine so lange Erklaerung ihrer Sexualitaet gegeben, und ich hoffe dass Goldloeckhen sich bewusst ist, dass sie hier im Forum nur Unterstuetzung, Ideen und vielleicht TIpps bekommt, meist (inklusive mir) aber Halbwissen, und der einzig wirkliche Weg ist einen Therapeuten aufzusuchen der spezialisiert ist in Sexualtherapie.

Wir haben ja schon oft von Therapeuten gehoert die versuchen Homos in Heteros zu verwandeln...

Die Therapeutenwahl ist also extrem wichtig und ich hoffe fuer Goldloeckchen dass ihr Mann ihr beisteht, er scheint sie ja zu lieben.

GTrün>er bKakxtus


Angenommen jemand findet nach Jahren heraus, Jahre die vielleicht sogar Therapie beinhalten, er ist asexuell, dann ist es irgendwann wirklich wichtig, dass er/sie das als Fakt akzeptiert. Ich sehe das allen ernstes so wie jemand der entdeckt dass er homosexuell ist.

Als Grundvoraussetzung muss ich klarstellen, dass ich fest davon ueberzeugt bin, dass sexuelle Orientierung NICHT waehlbar ist.

So sehe ich das auch. Sehr schön formuliert! :)^ :)^ :)^

Das einizgste was dann hilft ist es zu akzeptieren, und anschliessend muss dann angefangen werden es als festen Teil der Persoenlichkeit zu akzeptieren und sich mit Gleichgesinnten zusammentun

:)^ :)^

Asexuellitaet jedoch scheint noch nicht offiziell anerkannt und akzeptiert zu sein

:)z Man sieht das hier im Forum. Kaum jemand akzeptiert das; fast alle antworten mit "Geh zum Therapeuten" oder "Setz die Pille ab". Natürlich könnte auch eine Störung der Sexualität vorliegen, z.B. verursacht durch Verhütungsmittel.

Aber dass diese Asexualität auch einfach die "sexuelle Neigung" dieser Person ist, auf diese Idee kommt kaum jemand.

Wir haben ja schon oft von Therapeuten gehoert die versuchen Homos in Heteros zu verwandeln

:-o :-o Sowas gibt's wirklich!? Ich dachte heutzutage wäre Homosexualität genauso anerkannt wie die Sexualität zwischen Mann und Frau!?

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