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Suche Medikamente zur Ausschaltung der Libido

t"oy


Georgionis,

folgen wir mal Deinen Annahmen und Schlussfolgerungen!

Gibt es keinen Markt für Stigmatisierte und sexuell geringwertige Wesen wie Dich?

Und wärst Du bereit, Dich auf diesem Markt feilzubieten und mit einer ausgehungerten, minderwertigen Frau (und ich meine jetzt die wirklich abstoßenden...so wie Du....), die sich ihres Stellenwertes bewusst ist und bar jeder Illusion nur noch nach ihresgleichen sucht, handelseinig zu werden?

Dir stände zur Verrichtung Deiner sexuellen Notdurft dann ein Körper zur Verfügung und Dein Selbstbild wäre bestätigt.

Hab mal ne Reportage über Leprakranke in Indien gesehen, die, auf einer Insel ghettoisiert, ihr Dasein fristeten und sich - nur unter ihresgleichen - auch verpartnerten und glücklich miteinander wurden.

Jedem sein Markt!

cDorax 66


Momentan leide ich, zumindest verglichen mit dem Zustand der vergangenen Monate, wieder relativ wenig unter der erzwungenen Asexualität (Die Betonung liegt auf "relativ" – sehr schmerzhafte Momente gibt es immer noch täglich, aber sie sind mittlerweile nicht mehr die Regel, sondern die Ausnahme). Das ist wohl darauf zurückzuführen, dass der Gedanke an Liebe, Sexualität und Partnerschaft für mich mental wieder in den Bereich des vollkommen Irrealen gerückt ist, das zu meinem Leben gar keinen Bezug hat und um das man sich deshalb auch kaum Gedanken macht.

nun ja, das ist immerhin eine möglichkeit mit dem mangel umzugehen. weißt du, eigentlich ist gar nicht so schlimm, trotz ausgeprägter libido keinen sex zu haben. was einem wirklich zusetzt, ist die angst, es könnte/würde immer so bleiben. wenn man diesen aspekt erfolgreich verdrängt, lässt sich damit ganz gut leben.

ich weiß, du tendierst zu der annahme, für dich würde sich das NIEMALS ausgehen und versuchst schon im vorfeld, das vermeintlich unabänderliche zu akzeptieren. in den allermeisten fällen kommt es dann aber ganz plötzlich und unerwartet doch noch zu einem happy end. dann ärgert man sich schwarz über die vielen trüben gedanken, mit denen man sich so lange herumgeschlagen und so viel wertvolle zeit verschwendet hat.

im ggs. zu dir tendiere ich dazu, einen tag nach dem anderen zu "überstehen". gestern, heute, morgen sind x-beliebige tage eines x-beliebigen zeitraumes. nicht mehr und nicht weniger. wie lange dieser zeitraum dauert weiß ich nicht. vielleicht ein jahr, vielleicht 10 oder 20 jahre, vielleicht "für immer". das kann ich erst hinterher beurteilen und ich versuche, mir jetzt noch keine gedanken darüber machen. dem "gestern" brauche ich nicht nachtrauern. das ist ohnehin vorbei und ich habe es überlebt. ebensowenig muss mich runterziehen, was an einem septemberdonnerstag im jahre 2023 sein oder nicht sein könnte. ich denke, du verstehst, was ich damit sagen will.

Mal sehen, ob das nur eine kurze Episode ist oder ob Frustration und Verbitterung in ein paar Wochen oder Monaten wieder voll durchbrechen.

vielleicht hilft dir in solchen momenten, es (ähnlich wie ich) von einer weniger dramtischen seite aus zu sehen.

G7eorgioAnxis


@ toy

Wie kommst Du darauf, dass ich körperlich unattraktiv sei? Das ist nämlich merkwürdigerweise keineswegs der Fall - ich bin über 1,90m groß, habe Idealgewicht, bin sportlich und ziemlich trainiert, habe ebenmäßige, symmetrische Gesichtszüge, keinerlei Krankheiten oder Entstellungen, bin sehr gepflegt und gut gekleidet. Nur nützt eine gute physische Erscheinung eben nichts bei kommunikativer Unfähigkeit.

HeermelXi/n7x6


Georgionis:

Ein entfernter Bekannter von mir hat mit Mitte 40 seine erste Frau kennengelernt, übrigens nicht irgendeine. Ich weiß nicht ob der davor schon mal Sex hatte, zumindest die letzten zehn Jahre die ich überblicke ist da absolut nichts gelaufen. Der Mann ist ähnlich kompliziert wie Du, sprich fünf Sprachen fließend und kann die Zusammenhänge Philosophie etc. der kompletten neuere und ältere Geschichte darstellen. Dafür hat er natürlich immer nur Bücher gelesen und in der Klappse ist er auch mal gelandet. Es geht also trotzdem.

Auf der anderen Seite gibt es Menschen die haben ab Mitte 40 keinen Sex mehr, weil die Frau nicht mehr will oder der Mann impotent ist, Beispiele finden sich hier im Forum genügend.

Und dann ist da ja noch die Sache mit dem altern an sich. Es ist nur sehr wenigen vergönnt auf Grund persönlicher Eigenschaften dauerhaft von attraktiven Frauen so geliebt zu werden, dass diese Frauen auch Sex haben wollen. Fast alle die es nicht schaffen ihre Ansprüche entsprechend zu senken haben also ebenfalls ein Problem.

Die Einsicht, dass Du mit Deinen Befindlichkeiten nicht der einzige bist hilft Dir allein natürlich nicht weiter denn offenbar kommst Du damit eben gar nicht klar, andere besser. Du brauchst eine Lösung.

Eine Möglichkeit wäre in der Tat das Problem chemisch anzugehen ob nun durch allgemeine Sedierung oder gezielte Eingriffe in den Hormon- bzwr Neurotransmitterhaushalt. Ich würde das an Deiner Stelle momentan noch nicht machen weil Du noch nicht alle Optionen ausgeübt hast. Diese wären:

1. Du nimmst Dein persönliches Optimierungsprogramm wieder auf, machst Sport, gehst wieder unter Menschen und besuchst Veranstaltungen die Dich nicht interessieren.

2. Du optimierst Deinen Standort, zumindest zeitweise. Du reist also in ein Land wo die Bedingungen eine Partnerin zu finden besser sind. Anbieten würden sich z.B. Thailand oder Brasilien. Der Übergang zum Paysex ist fließend. Ich bin dort auch mit Frauen gegangen die kein Geld wollten. In Deutschland ist es mir zwei mal passiert (als Teenager und obskuren Umständen) dass eine Frau mich angesprochen hat weil sie Sex für eine Nacht will. In den genannten Ländern passierte das so alle drei Wochen mal. Nur damit Du das Verhältnis siehst. Wenn du ein arges Optikproblem hast wie Du schreibst wirst Du wohl etwas nachhelfen müssen. Du mietest also einen schicken Bungalow und die Frau gleich mit. Die kocht dann, räumt auf, geht einkaufen, Du kannst mit ihr Tischtennis spielen, Ausflüge machen usw.. Natürlich hast Du mit ihr auch Sex. Alles ist so wie Du Dir eine Partnerschaft vorstellst. Ob und wie das funktioniert hängt auch dann von Dir ab selbst wenn die Bedingungen günstiger sind. Zwar kannst Du vieles mit Geld kompensieren aber nicht beliebig. Wenn Du die Frau zu Deinem Bungalow täglich auswechselst weil Du mit ihr nicht klar kommst wirst Du auch nicht unbedingt das Gefühl haben ein normales Leben zu führen.

3. Kannst Du Dir dann überlegen, ob Du das unter 2. beschriebene Verfahren auf Deutschland überträgst, sprich eine Frau für Dein jetziges Haus/Wohnung importierst. Das sollte man nicht pauschal abwerten. Ein Kollege von mir (leicht körperbehindert) hat sich eine Russin geholt und mit der jetzt ein Kind. Klar wird da auch mal getuschelt von wegen Katalogfrau aber was soll´s. Der hat jetzt als Krüppel ein erfülltes Sexualleben und eine Familie, bei seinem Nachbarn, der ach soll toll aussieht und überall beliebt ist geht vielleicht schon seit Jahren gar nichts mehr weil seine Lady keine Lust mehr hat, Migräne, was weiß ich.

In dem Sinne, viel Erfolg !

G*eoirvgpionixs


@ hermelin

Georgionis: Ein entfernter Bekannter von mir hat mit Mitte 40 seine erste Frau kennengelernt, übrigens nicht irgendeine. Ich weiß nicht ob der davor schon mal Sex hatte, zumindest die letzten zehn Jahre die ich überblicke ist da absolut nichts gelaufen. Der Mann ist ähnlich kompliziert wie Du, sprich fünf Sprachen fließend und kann die Zusammenhänge Philosophie etc. der kompletten neuere und ältere Geschichte darstellen. Dafür hat er natürlich immer nur Bücher gelesen und in der Klappse ist er auch mal gelandet. Es geht also trotzdem.

Auf der anderen Seite gibt es Menschen die haben ab Mitte 40 keinen Sex mehr, weil die Frau nicht mehr will oder der Mann impotent ist, Beispiele finden sich hier im Forum genügend.

Nun ja, eine gewisse Restwahrscheinlichkeit besteht immer. Aber abgesehen davon, dass ich a.) eher nicht glaube, dass es für mich außerhalb des Bordells jemals Frauen geben wird und ich b.) irgendwie auch kaum Lust habe, in 20 Jahren mal irgendwelche abgetakelten älteren Frauen zu bekommen, die nach dem 25. Disco-Alphamännchen nun einen langweiligen, aber gutverdienenden Versorger suchen, weil sie bei den Alphamännchen nicht mehr landen können, quält mich generell das Problem, dass die jugendliche Sexualität für mich unwiderruflich verloren und unbekannt ist.

Ich glaube, dass die zehn Jahre sexueller Frustration und krankhafter Besessenheit von dem Thema mich psychisch bereits so unterminiert haben, dass ich inzwischen zu verkorkst bin, um in dieser Hinsicht noch einmal uneingeschränktes Glück empfinden zu können, selbst dann, wenn morgen die ideale Traumbeziehung beginnen würde. Das alles könnte vermutlich nur noch mehr oder weniger wirksame Schadensminimierung sein, und mit jedem weiteren Jahr Frustration, Neid und sich im Kreis drehender Grübelei wird sie weniger wirkungsvoll sein.

Ich habe hier ja schon einmal das treffende Zitat aus Houellebecqs Debütroman "Ausweitung der Kampfzone" gepostet: Entscheidend für die seelische Gesundheit ist das Erlebnis jugendlicher Liebe und Sexualität. Wenn dieser elementare Aspekt für die psychische Entwicklung eines Menschen fehlt, wird immer eine schmerzhafte, klaffende Wunde zurückbleiben, die durch spätere Liebes- und Sexualerlebnisse gemildert, aber niemals beseitigt werden kann. Auch Kinder, die bspw. in jungen Jahren geschlagen und misshandelt wurden, können dieses Fehlen einer unbeschwerten Kindheit i.d.R. durch ein noch so gelungenes und glückliches Erwachsenenleben niemals ganz kompensieren.

Ich bin jetzt Mitte 20 - die atemberaubende Kombination von tastendem Eintritt ins Erwachsenenleben bei Resten kindlicher Naivität und Frische mit dem ersten Kennenlernen von Liebe und Sexualität, dieser Vorstoß ins Geheimnisvolle, ist für mich gestorben, ich werde dieses Erlebnis nie, nie, nie nachholen können, egal, was in meinem Leben noch geschehen mag. Liebe und Sexualität mögen in jedem Lebensalter ihre eigenen Qualitäten haben, aber wahrscheinlich gibt es nichts so Zauberhaftes wie ein erstes jugendliches Lieben und Geliebtwerden - nicht umsonst ist diese erste Jugendliebe in Literatur und Bildender Kunst das Thema Nummer eins.

Balthus, der wegen seiner freizügigen, märchenhaften Gemälde nackter jugendlicher Nymphen, die gerade in das Zwischenreich zwischen Kindheit und Erwachsensein vorstoßen, immer etwas im Ruf der Pädophilie oder Päderastie stand, hat seine Bevorzugung junger Mädchen damit begründet, dass bei einer erwachsenen Frau das Geheimnis bereits gelöst und entfaltet sei, es somit künstlerisch nichts mehr darzustellen gebe.

Und eben das trifft den Punkt genau! Wenn ich im Laufe meines Lebens noch eine Beziehung haben sollte, hätte es nichts mehr von Geheimnis und Traum wie die erste Liebe zweier Jugendlicher. Es wäre nur noch eine nüchterne Sollerfüllung, kein Wunder.

Kürzlich habe ich Orffs "Catulli carmina" gehört, und da gibt es eine Stelle, die man als süßlich oder sentimental bezeichnen könnte, die mich aber traf wie ein elektrischer Schlag und mich buchstäblich im Sessel zusammensinken und bleich werden ließ: Urplötzlich erhebt sich aus dem Nichts ein Chor hoher, man könnte sagen "engelhafter" Mädchenstimmen und singt eine ganz einfache, bescheidene, aber unendliche Harmonie ausströmende Melodie. Bei Gott, es klang genauso wie dieses Erwachen des Erwachsenen aus dem märchenhaften Halbschlaf der Kindheit und das ich niemals erleben werde. Ich konnte minutenlang nicht weiterhören, musste minutenlang weinen, weil mir wieder zum Bewusstsein gekommen ist, dass das Schönste, Bezauberndste und Erfüllendste, was es im menschlichen Leben gibt, an mir vorübergezogen ist und dass es niemals irgendeine Möglichkeit geben wird, dieses Erlebnis, das meistens als Höhepunkt des Lebens betrachtet wird, nachzuholen.

Ich habe das mit Abstand Beste und Schönste verpasst, was es im Leben eines Menschen geben kann, und diese brutale Wahrheit tritt mir immer deutlicher und schmerzhafter vor Augen, in ihrer ganzen grausamen Unabänderlichkeit.

Jeder Versuch, mit einer 16-Jährigen nachzuholen, was ich verpasst habe, wäre höchstens eine raffinierte Art von Perversion, die reizvoll und erotisch entflammend sein mag, aber damit so ziemlich das Gegenteil dessen wäre, unter dessen Fehlen ich leider. Eine Lösung dafür gibt es nicht. Mal abgesehen davon, dass ich heute natürlich genausowenige Möglichkeiten habe, irgendetwas zu kompensieren, wie ich vor sieben oder acht Jahren die Möglichkeit hatte, das Original zu erleben...

2. Du optimierst Deinen Standort, zumindest zeitweise. Du reist also in ein Land wo die Bedingungen eine Partnerin zu finden besser sind. Anbieten würden sich z.B. Thailand oder Brasilien. Der Übergang zum Paysex ist fließend. Ich bin dort auch mit Frauen gegangen die kein Geld wollten. In Deutschland ist es mir zwei mal passiert (als Teenager und obskuren Umständen) dass eine Frau mich angesprochen hat weil sie Sex für eine Nacht will. In den genannten Ländern passierte das so alle drei Wochen mal. Nur damit Du das Verhältnis siehst.

Ach, ich weiß nicht. Mit Prostitution habe ich ja schon genug Erfahrungen, das ist im Grunde auch nur Masturbation unter Mithilfe einer zweiten Person. Geeignet, um mal etwas Druck abzubauen, aber keine Lösung für mein Problem.

Wenn du ein arges Optikproblem hast wie Du schreibst wirst Du wohl etwas nachhelfen müssen.

Hm? Wie kommst Du denn darauf? Das Gegenteil ist der Fall, siehe hierzu mein letztes Posting. Skurrilerweise habe ich zu Beginn meines Studiums sogar kurzzeitig mal etwas Geld als Fotomodell für einen Modeladen dazuverdient.

Kannst Du Dir dann überlegen, ob Du das unter 2. beschriebene Verfahren auf Deutschland überträgst, sprich eine Frau für Dein jetziges Haus/Wohnung importierst. Das sollte man nicht pauschal abwerten.

Ich werte das keineswegs ab, sondern halte das für einen fairen Handel zwischen zwei Erwachsenen. Wenn das jemanden glücklich macht, soll er es tun. Nur ist das eben nicht, was ich suche.

G1eorgi0onixs


Sex ist, wie ich schon oft genug betont habe, völlig zweitrangig. Ich habe meine Bordellerfahrungen - immerhin 14 - durchweg als wesentlich "schlechter" als Masturbation empfunden und würde Sex an sich kein hohes Gewicht beimessen. Der Grund, warum ich dennoch viel Geld ausgebe, um zu Prostituierten zu gehen, ist ein anderer. Erstens ist es ein wunderschönes Gefühl, ganz einfach die Wärme des lebendigen Körpers eines anderen Menschen an seiner Haut zu spüren, noch dazu empfinde ich den Körper einer jungen Frau als wunderschön. Das ist eine Erfahrung, die wirklich süchtig macht - viel süchtiger als der sexuelle Akt an sich, auf den ich zur Not auch sehr lange verzichten könnte, ohne darunter allzusehr zu leiden. Diese Erfahrung der Berührung eines anderen Menschen, von körperlicher Wärme und Intimität ist offensichtlich für die meisten Menschen ein psychisch fast ebenso überlebensnotwendiges Grundbedürfnis, wie Luft und Wasser physisch überlebensnotwendige Grundbedürfnisse sind. Zumindest geht es mir so, und ich leide geradezu unter Entzugserscheinungen, wenn ich dieses Minimum an physischer Intimität mehrere Monate lang nicht mehr gehabt habe.

Zweitens liefert Prostitution eine, wenn auch lückenhafte und oft fadenscheinige, Simulation von Normalität. Ohne die Möglichkeit, sich, während man eine Prostituierte umarmt, der Illusion hinzugeben, dass es sich dabei um eine Frau handle, die das nicht etwa tue, weil es ihr Beruf ist und man sie dafür bezahlt hat, sondern weil sie stark für einen empfindet, würde kaum ein Mann ins Bordell gehen.

Damit kommen wir zum Kern der Sache. Ich glaube, dass das individuelle Lebensglück der großen Mehrheit aller Menschen ausschließlich oder nahezu ausschließlich von einem einzigen Punkt abhängt (Sofern man die Deckung überlebensnotwendiger Bedürfnisse wie Hunger, Durst und Schutz vor Kälte mal als erfüllt voraussetzt): Der Frage, ob sie geliebt werden oder nicht. Wer weiß, dass er geliebt wird, wird auch glücklich sein - unter nahezu allen Lebensbedingungen. Wer hingegen weiß, dass niemand ihn liebt, wird auch niemals glücklich sein - auch nicht dann, wenn alle anderen Lebensumstände perfekt sind. Geld, Macht, Ansehen, Karriere: Das alles sind mE in den meisten Fällen entweder Kompensationen für Mangel an Liebe oder verzweifelte Versuche, geliebt zu werden, über den Hintereingang an Liebe zu kommen. Zumindest mir geht es so: Wenn ich mir ausmale, reich, berühmt, angesehen usw. zu sein, dann fast nur aus dem Grund, dass ich davon phantasiere, unter diesen Umständen mit höherer Wahrscheinlichkeit geliebt zu werden.

Es ist wahr: Ich habe im Leben buchstäblich an nichts Freude. Früher konnte mir die Beschäftigung mit Kunst, Literatur und Philosophie zeitweise Momente wirklichen Glücks bescheren, aber auch das war erstens selten und schwächt sich zweitens immer mehr ab. Nach dem tausendsten Gemälde schwindet langsam die emotionale Kraft der Malerei. Nach der tausendsten Sinfonie schwindet langsam die emotionale Kraft der Musik. Nach der tausendsten philosophischen Spekulation schwindet langsam die Befriedigung, die man aus reiner Intellektualität hat ziehen können. 80% des Lebens empfinde ich als grau, langweilig, uninteressant und stumpfsinnig, 15% als schmerzhaft und furchteinflößend und 5% als zeitweise etwas erfreulich. Ich stelle also mit jedem Tag mehr fest, dass die Welt mich so zu Tode anödet und ermattet, dass ich schlechterdings nicht mehr aktiv an ihr teilnehmen kann - und auch gar keinen Willen mehr habe, irgendeine aktive Rolle in etwas so Ödem, Dummen und Ermüdenden zu spielen.

Von Kunst und intellektueller Betätigung im weiteren Sinne abgesehen habe ich also im Leben absolut nichts gefunden, das es irgendwie erträglich machen und es sinnvoll erscheinen lassen könnte - und deren Wirkung wird immer schwächer. Ich habe folglich nur noch eine einzige Hoffnung: Dass das Gefühl erwiderter Liebe, das ich aus der Realität ja nicht kenne, ein so starkes Medikament sein könnte, dass es einen über die zu erwartenden Jahrzehnte hinweg tragen könnte, ohne in Verzweiflung und Idiotie zu versinken. Man kann sich meine Situation wie die eines Schwerkranken vorstellen, der langsam innerlich zerfressen wird und bei dem jede übliche Arznei versagt hat. Da hört er aber, dass es ein phantastisches Wundermittel gebe, das stärker sei als alle anderen Arzneien zusammengenommen und das unter Umständen jedes Leid heilen oder zumindest bis zu einem erträglichen Maß lindern kann. Hellhörig geworden, versuche ich natürlich verzweifelt, an diese Arznei zu gelangen, aber es geht nicht. In welche Apotheke ich auch gehe, sie wird mir brüsk verweigert. Und schlimmer noch: Ich sehe, dass außer mir jeder, aber auch wirklich jeder Idiot, jeder Dummkopf, jeder Verbrecher und jeder Clown dieses Medikament an jeder Straßenecke im Überfluss gratis bekommt, obwohl er vielleicht viel weniger krank ist und es oft nicht im Geringsten zu schätzen weiß. Sobald ich an dieselbe Straßenecke eile und darum bettle, dass man mir doch auch ein bisschen davon zu welchem Preis auch immer geben möge, werde ich im besten Fall weggejagt und bekomme im schlimmsten Fall einen kräftigen Faustschlag ins Gesicht für meine Unverfrorenheit. Das führt unweigerlich irgendwann zu Neid, Hass und einer so grenzenlosen Bitterkeit, dass normale Menschen sich von ihr keine Vorstellung werden machen können. Mangel an Liebe führt immer zu Hass.

Ich sehne mich in erster Linie nach erwiderter Liebe, weil sie das einzige ist, was mich vielleicht noch heilen könnte, weil jede Faser meines Körpers sich bis zum Wahnsinn danach sehnt und weil sie mir das einzige zu sein scheint, wofür es sich zu leben lohnt. Dass man nun aber ums Verrecken keine Chance hat, diese einzige Arznei, die einen retten könnte, wenigstens ganz kurz einmal auszuprobieren, ist entsetzlich genug und entwertet das gesamte sonstige Leben. Noch verschärft wird dieser Schmerz aber dadurch, dass er mit Erniedrigung und Peinlichkeit gepaart ist, denn wie gesagt: Jeder Mensch außer einem selbst bekommt das, dem ich mit den verzweifeltetsten Anstrengungen nicht einmal nahekommen kann, andauernd einfach geschenkt, und wenn es sich um den dümmsten, hässlichsten, boshaftesten und langweiligsten Kerl unter der Sonne handelt. Der vollständige Ausschluss vom Partnermarkt ist automatisch auch der vollständige Ausschluss aus der menschlichen Gemeinschaft an sich. Wer nicht zum Partnermarkt gehört, gehört auch niemals wirklich zur Menschheit, er ist im besten Fall ein geduldeter Beobachter, aber niemals ein aktiver Teilnehmer, denn er ist ausgeschlossen von demjenigen Teil des Lebens, um den sich in Wirklichkeit jede menschliche Energie und Aktivität dreht und für die alle anderen Lebensaspekte eigentlich nur Dekoration und/oder Hilfsmittel sind. Ein Leben, aus dem der Bereich Liebe und Sexualität entfernt wurde, kann keinen Inhalt mehr haben, es ist ein völlig leeres Dahinvegetieren ohne Ziel und Aussicht.

Wenn Gott oder Satan oder wer auch immer mir anbieten würde, dass ich ein Jahr lang erwiderte Liebe erfahren darf, im Gegenzug aber sofort nach Ablauf dieser Zeitspanne eines qualvollen Todes sterben werde: Ich würde sofort ohne Zögern annehmen und mich überschwenglich für mein Glück bedanken.

Das Dilemma ist also dieses: Liebe ist das einzige, wonach ich mich im Leben wirklich sehne und das einzige, was das Leben für mich gehaltvoll, bedeutend und lebenswert machen könnte. Gleichzeitig ist es aber auch das einzige, wovon ich völlig ausgeschlossen bin und wozu ich keinen Zugang habe, es ist eine mir versperrte Welt, deren Tür sich für mich niemals auch nur einen Millimeter öffnet. Das ist mein Problem - und keine "Depression", kein Serotoninmangel und keine "bipolare Störung".

H:e:rme.l8in7x6


im ggs. zu dir tendiere ich dazu, einen tag nach dem anderen zu "überstehen". gestern, heute, morgen sind x-beliebige tage eines x-beliebigen zeitraumes. nicht mehr und nicht weniger. wie lange dieser zeitraum dauert weiß ich nicht. vielleicht ein jahr, vielleicht 10 oder 20 jahre, vielleicht "für immer". das kann ich erst hinterher beurteilen und ich versuche, mir jetzt noch keine gedanken darüber machen. dem "gestern" brauche ich nicht nachtrauern. das ist ohnehin vorbei und ich habe es überlebt. ebensowenig muss mich runterziehen, was an einem septemberdonnerstag im jahre 2023 sein oder nicht sein könnte. ich denke, du verstehst, was ich damit sagen will.

@ cora66

Wenn eine Frau sich in Deutschland nicht innerhalb einer Woche einen Sexpartner organisieren kann dann sieht die in meiner Vorstellung aus wie ein Gespenst und verhält sich auch so. Ich nehme an Du bist kein Gespenst.

Wo bitte ist Dein Problem? Schreib doch Georgionius einfache eine PM, scheint ein lecker Typ zu sein, wahrscheinlich U30, 190 groß, durchtrainiert, gebildet. Ein paar Worte zu sagen hast Du ihm offenbar auch. Also, ab dafür...

czora 6x6


@ Hermelin76

danke für den gutgemeinten rat. nur bin ICH hier nicht das thema. *:)

HBerm,elinx76


@ Georgionus

Ich habe mir den Anfang des Thread nochmal durchgelesen. Du scheinst mir weitgehend beliebig hin und her zu springen.

Wenn Du meinst, dass Dir Liebe fehlt, warum willst Du dann Deinen Sexualtrieb abschalten? Wenn Dir körperliche Nähe fehlt, warum geht dann nicht auch eine abgetakelte Alte die unattraktiv für Alphamännchen geworden ist?

Ich bin jetzt Mitte 20 – die atemberaubende Kombination von tastendem Eintritt ins Erwachsenenleben bei Resten kindlicher Naivität und Frische mit dem ersten Kennenlernen von Liebe und Sexualität, dieser Vorstoß ins Geheimnisvolle, ist für mich gestorben, ich werde dieses Erlebnis nie, nie, nie nachholen können, egal, was in meinem Leben noch geschehen mag. Liebe und Sexualität mögen in jedem Lebensalter ihre eigenen Qualitäten haben, aber wahrscheinlich gibt es nichts so Zauberhaftes wie ein erstes jugendliches Lieben und Geliebtwerden – nicht umsonst ist diese erste Jugendliebe in Literatur und Bildender Kunst das Thema Nummer eins.

Als jugendlich würde ich Dich durchaus noch bezeichnen. Wann Liebe und Sexualität kennengelernt wird hat mit Alter direkt gar nichts zu tun. Du kannst mit 15 eine 15jährige treffen die schon 10 Partner hatte. Dann ist da nicht mehr viel mit Vorstoß ins geheimnisvolle. Du kannst aber auch eine 30jährige Jungfrau treffen. Also, "nachholen" geht.

Wenn du ein arges Optikproblem hast wie Du schreibst wirst Du wohl etwas nachhelfen müssen.

Hm? Wie kommst Du denn darauf? Das Gegenteil ist der Fall, siehe hierzu mein letztes Posting. Skurrilerweise habe ich zu Beginn meines Studiums sogar kurzzeitig mal etwas Geld als Fotomodell für einen Modeladen dazuverdient.

[[http://www.med1.de/Forum/Sexualitaet/520083/14206596/]]

Hier schreibst Du dann noch mal von physischen Ekelmerkmalen

[[http://www.med1.de/Forum/Sexualitaet/520083/14207202/]]

Ich hoffe, dass norisches Lügen nicht eines Deiner psychischen Ekelmerkmale ist.

Zweitens liefert Prostitution eine, wenn auch lückenhafte und oft fadenscheinige, Simulation von Normalität. Ohne die Möglichkeit, sich, während man eine Prostituierte umarmt, der Illusion hinzugeben, dass es sich dabei um eine Frau handle, die das nicht etwa tue, weil es ihr Beruf ist und man sie dafür bezahlt hat, sondern weil sie stark für einen empfindet, würde kaum ein Mann ins Bordell gehen.

Kaum ein Mann geht in ein Bordell um sich umarmen zu lassen. Wir reden von PaySEX und der kann genauso gut oder schlecht sein wie der Sex mit einer Frau die man "natürlich" kennengelernt hat. Ich habe auch lange gedacht es ist alles nur Simulation und dann einfach mal eine Prostituierte mit der ich in einem Club SmallTalk hielt gefragt. Die hat mich ungläubig angesehen und gesagt: klar kommen die wenn sie geleckt werden, was denkst Du denn?

Danach hatte ich einige sehr schöne Erlebnisse.

Also mal als Tip: geh nicht einfach rein, Schein auf den Tisch, einmal blasen bitte... sondern spiele mir ihr so wie Du es auch im "richtigen" Leben machen würdest. Liebe gibt es dann zwar immer noch nicht aber das Gefühl eine junge, schöne Frau die man begehrt mit seinem eigenen Körper sehr glücklich machen zu können ist schon viel wert.

Das ist mein Problem – und keine "Depression", kein Serotoninmangel und keine "bipolare Störung".

Dein Problem sind in erster Linie Deine hohen Ansprüche an das Leben und an andere Menschen.

dKeSevlby


Sach ma, Meister Georg (Glöckner und Adonis in einer Person), wieso sollte die tausendste Frau oder die tausendste Liebe Dich nicht genauso langweilen wie die tausendste Sinfonie, das tausendste Gemälde und die tausendste philosophische Spekulation?

HVajor


Hallo,

da ich aus psychischen Gründen kein Sexualleben haben kann, suche ich schon seit längerer Zeit nach (wenn möglich, frei erhältlichen) Medikamenten, die das sexuelle Verlangen dauerhaft betäuben können, d.h. nicht nur die Potenz, sondern auch die Libido so weit wie möglich ausschalten. Homöopathische Mittel wie Mönchskraut sind mir schon bekannt, allerdings ist ihre Wirkung sehr schwach, sodass ich nach effektiveren Möglichkeiten suche.

Mail doch mal den Papst an und lass dir ein paar Tipps geben, wie er's macht, seinen Geschlechtstrieb zu "besiegen" - bzw. wie er's früher gemacht hat. ;-D

Nee, im Ernst:

Wenn diese Frage ernst gemeint sein sollte und nicht, dann solltest du vielleicht mal zum Psychiater gehen und das ganze mit ihm im Vertrauen bereden.

Natürlich gibt es Medikamente wie "Androkur(R)" (siehe: [[www.diagnosia.com/ch/medikament/androcur]] ), die z.B. auch - auf freiwilliger Basis - männlichen Vergewaltigern und Kinderschändern verschrieben werden. Aber die Betonung liegt auf verschrieben - von einem Arzt nach eingehender Untersuchung. Denn solche Medikamente können auch Nebenwirkungen haben: Muskelabbau, Verschiebung des prozentualen Verhältnisses Muskelmasse-Fettmasse zu Gunsten der Fettmasse, Gewichtszunahme, Verweiblichung.

Bei ganz "harten" Fällen gibt es auch immer noch die klassische Kastration - wird ganz schmerzfrei unter Narkose von einem erfahrenen Chirurgen durchgeführt und die Hoden werden im Hodensack durch "Hodenprothesen", eine Art kleinere Tischtennisbälle, ersetzt, so dass selbst unter der Dusche man(n) nichts mehr sieht. (Penis bleibt ja erhalten.)

Also: Wenn du sowieso "aus psychischen Gründen" keinen Geschlechtsleben haben kannst oder willst, dann gehe zum Psychiater und berede es ausführlich mit ihm.

m1ullnemalus81


Da weiß man gar nicht wie und wo man anfangen soll...

Zunächst: Vielen Dank Georg für diesen unheimlich unterhaltsamen thread! x:)

Vieleicht zum Einstieg mal zu erwähnen warum ich hier gelandet bin... ich lebe in einer festen Bez. und kann meine Augen nicht von Männern lassen, schon immer! Es hört nicht auf und es macht mich wahnsinnig. Früher habe ich die Bez. immer beendet sobald irgendwas ernst wurde. Aber das kann es einfach nicht sein! Mein Freund ist der absolute Traummann, alles was man sich vorstellen kann... aber nach 2 Jahren empfinde ich mein Männchen nicht mehr sexuell anziehend und habe kein Verlangen mehr nach Sex... mit ihm!!! Ich muss mich nach neuem umsehen.

Dieses Verlangen wird so stark, dass ich gar nichts mehr lesen kann, keinen einzigen Satz ich kann nicht mehr schlafen weil ich nur noch an Sex denke und ich empfinde das als unheimlich nervig vor allem, weil ich mir als Bezugspunkt nur Männer aussuche, die entweder schwul sind oder einen extremen Dachschaden haben und mich tatsächlich nicht wollen. (Ich will hier jetzt nicht angeben aber mit 183cm, 67kg und Po-langen Haaren und hübschem Gesicht ist das eine Kunst ;-) )

Solch ein Zustand kann mehrere Monate anhalten. Bis jetzt. Denn ich habe nicht vor meinen Freund zu verlassen. Aber so kann es nicht weiter gehen sonst hänge ich irgendwann als rosa Glibber von der Decke... Ein Medikament wäre schon was, damit könnte ich dann mein Verlangen nach anderen Männern vielleicht zügeln, (Allerdings liefe dann mit Meinem Freund ja auch gar nichts mehr ":/ ) denn früher oder später werde ich einen Fehler machen und wir haben ja nun in dieser Gesellschaft bestimmte Regeln, wie man sich in einer Bez. zu verhalten hat.

In einen Puff kann ich nicht gehen, denn als Frau will man einen Mann der etwas darstellt und ein Nutter (wie soll ich es nennen?) ist für mich ein Looser sondergleichen, Männern ist die Optik wichtig Frauen der Beruf (Oberflächlich gesprochen und da muss ich bitte auch nicht weiter drauf eingehen, kennen wir ja alle das Thema).

Womit wir beim Thema, also bei Dir sind Georg. Ich finde Dich wirklich unheimlich spannend. Du bist witzig und hast unheimliche Ausdauer, dein Schreibstil ist wunderbar, Du bist phantasievoll und kreativ. Außerdem verfügst du über einen enormen Wort – und Wissensschatz und wirst nicht ausfallend und respektlos (Soweit ich gelesen habe) . Klasse, von mir ein mehrfaches :)^ !! :-D

Menschen wie Du naja, vielleicht nicht ganz so krasse, sind genau mein Thema, ich bin selber total extrovertiert, schäume über vor Emotionen bin immer gut gelaunt und mein Kessel mit positiver Energie schäumt förmlich über. Ich finde sie, dort wo niemand hinsieht in den Ecken und allein dann nehme ich sie bei der Hand und nehme sie ein Stück mit meines Weges. Einem Menschen in dieser Form zu helfen ist das absolut größte (natürlich neben wilden hemmungslosen Sex) ;-) Es ist so schade, dass die meisten Leute so blöde sind und vor allem die Frauen, denn in den Ecken sitzen teilweise die größten Diamanten und werden nicht gesehen. Gut für mich! :-) Trotzdem kann man nicht immer anderen die Schuld geben.

Kleines Beispiel: auf unserem Campus läuft ein vermutlich genaues Abbild von Dir herum. (Nicht bös sein bitte) Er ist etwa so gross wie ich, spaddelig, Mönchskopf, Brille, lächelt nie, sieht aus wie jemand den man sofort vergisst, noch während man wieder weg guckt, und zu allem überfluss redet er auch noch mit sich selbst. (Er ist weder Physiker noch Mathematiker, was es echt gruselig macht, denn es ist ja allgemein bekannt dass man dort von Jungfr... männern umgeben ist)

Es hat sich nun ergeben, dass ich mit ihm in Kontakt treten musste oder wollte wie auch immer und er hat sich einfach geweigert und ist diesem aus dem Weg gegangen, 2x hab ichs dann noch Versucht mit grüssen... nix... mir ist schon klar, dass jener welcher immer der Klassenarsch war und seine Erfahrungen gemacht hat. Aber da muss ich sagen, Junge Du hast keine Freunde und da kommt jemand und will Dir eine Chance auf sozielan Umgang geben und Du willst nicht?? Was ich damit sagen will, wenn Dir jemand ein Signal auf Kommunikationsbereitschaft (und sei es noch so klein) gibt, dann nimm sie wahr! Und wenn Dir niemand ein Signal gibt, dann leigt es vermutlich daran, dass die Menschen Angst vor Dir haben. Ich habe mittlerweile auch Angst vor dem Typ, vor allem nach dem Selbstgesprächen. Man weiss ja nie und vielleicht wird das eine oder andere nicht befreidigte Gefühl bei denen nach Kontaktaufnahme auch so übermachtig... naja, wie auch immer...

Dein Problem ist heftig, ich kann es absolut nachvollziehen, wenn auch unter völlig anderen Umständen. Auch wenn mein Problem vielleicht banal ist, denn was ist schon ein kleiner Seitensprung :|N . Ganz wichtig, lege Deinen Sexuelatrieb nicht lahm, dann gehst Du ein und Das woll´n wir doch nicht. Auch wenn ich auf der einen Seite total leide ist es gleichzeitig auch so ein unheimlich tolles starkes wahnsinniges, schreiendheisses Gefühl und ich bin süchtig danach, ja bin ich und es ist gut so. Ich lebe!! ;-D

Und ich muss sagen, Dir kann geholfen werden! Eigentlich bin ich selber total dagegen, weil ich es abartig finde aber die speziellen Umstände zwingen mich zum Umdenken (dieses eine Mal)

In Asien liegen die Verhältnisse völlig anders, ich denke Du bist im Bilde. Diese Frauen sind in der Lage einen Mann wie Dich aufrichtig zu lieben. Einfach auf Grund ihrer Erziehung und ihrer Kultur. In Deinem Fall ist es nichts verwerfliches, denn Du bist intelligent und siehe weiter oben und wenn Du denn verdammt nochmal endlich beruflich mit dem Arsch an die Wand kommst und Geld verdienst wäre es ein Geben und nehmen! Erasmus nach Asien wäre ein Anfang, dann kannst Du vielleicht auch eine Frau mit Bildung ergattern und musst nicht unbedingt auf die Landbevölkerung ausweichen. Asiatinnen stehen extrem auf Europäer!! Bist Du blond?? :)z

Also vielen Dank für die Aufmerksamkeit, ich hoffe es war nicht zu durcheinander (ist ja schon spät ;-) ), vielleicht hat es ein bisschen geholfen und vielleicht hat sich ja auch schon alles erledigt innerhalb des letzten Jahres... Ich Drück Dir beide Daumen, mir hat das schreiben hier jetzt schon geholfen! ;-)

Beste Grüsse von mir aus hier!! *:)

S!hinx-Kun


Hallo Georgionis!

Ich habe mir jetzt mal nicht die Mühe gemacht alle Beiträge zu lesen, sondern nur den Anfang. Es stimmt nicht, dass Männer, die – wie du jetzt sagst – unattraktiv sind, keinen Sex haben. Ich kenne da einige aus meinem Bekanntenkreis, mit denen ich mir keine Beziehung vorstellen könnte und doch haben sie eine Freundin. Sogar eine echt attraktive.

Jeder Mensch hat nunmal seine Vorlieben und seine Wünsche, doch letzendlich ist wirklich Wahrheit dran, dass die Liebe hinfällt wo sie will. Und mit der Liebe kommt die Sexualität.

Man muss versuchen Geduld zu haben, aber du wirst es sehen, die Richtige kommt schneller als du denkst und sie wird dich auch mit deinen Macken nehmen. :)z

Kopf hoch, es wird schon. :-)

syunneMwirb6eUli


@ georgionis

ich höre da sehr viel popper aus deinen argumentationen heraus :)

teilweise kann ich nachvollziehen, welche gründe dich dazu bewegen, eine solche "problemlösung" anzustreben.

ich möchte dich auch nicht argumentativ davon überzeugen, dass deine angestrebte lösung suboptimal ist.

aber: je älter die menschen werden, desto geringer ist der einfluss von faktoren wie körperlicher attraktivität oder smalltalk-kompetenzen auf die partnerwahl. sehr viel wichtiger werden andere faktoren wie der soziale status. hierzu gibt es empirische hinweise (selbstverständlich nicht generalisierbar und weder endgültig zu verfizieren noch falsifizieren). es sei nun dahingestellt, ob man lieber aufgrund von schönheit oder beruflichem erfolg oder wohlstand als attraktiv empfunden werden möchte ;-)

zu deinen aussagen über die psychologie: hier muss ich vehement deinen unzulässig generalisierten aussagen widersprechen. die psychologie und die physik haben durchaus gemeinsame wurzeln, die in der psychophysik begründet liegen. die psychologie ist daher durchaus eine empirische wissenschaft anzusehen, die nicht nur beobachtet, sondern auch misst, als beispiel können hier z.b. reaktionszeitbasierte messverfahren im rahmen von impliziten assoziationstest angeführt werden.

selbstverständlich gibt es AUCH in der psychologie wissenschaftlich fragwürdige methoden, verfahren und ansätze. auch ist mir bewusst, dass einige statistische maße, die in der psychologie weit verbreitet anwendung finden (z.B. bestimmte korrelationskoeffizienten) mathematisch schlicht nicht haltbar sind.

dennoch ist verhaltenstherapie wirksam, vermutlich kennst du zumindest ansatzweise das prinzip der pawlow'schen konditionierung und bist dir daher dessen bewusst, dass sogar physische vorgänge wie z.B. der speichelfluss durch konditionierung beeinflusst werden können. hier hast du also ein beispiel für eine erfolgreiche technik, die in der psychologie anwendung findet.

übrigens soll es frauen geben, für die der intellekt des partners und die daraus resultierende fähigkeit zur gedanklichen abstraktion, die gute gespräche und diskussionen ermöglicht, durchaus faktoren sind, die einen mann erst attraktiv werden lassen ;-)

<3liche grüße!

k}örp(e>rhomo%morphxismuxs


Hallo TE,

da ich in einer nahezu identischen Situation bin wollte ich nachfragen, ob und wie du dein Problem lösen konntest?!

Fakt ist auch bei mir, dass mir der sexuelle Entzug, die fehlende körperliche Zuneigung dermaßen zu schaffen machen, dass sich das auch auf andere erfüllende Bereiche meines Lebens (Sport, Studium), in denen ich sehr erfolgreich bin und die mir auf eine andere Art und Weise Glück und Zufriedenheit verschaffen, negativ auswirkt.

Bevor es zu spät ist und mein Leben komplett den Bach 'runtergeht, muss ich bei der Wurzel allen Übels ansetzen. Der Thread ist leider schon etwas älter, ich hoffe trotzdem, dass sich noch jemand meldet - im Idealfall der Threadersteller.

Gruß

körperhomomorphismus

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