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Suche Medikamente zur Ausschaltung der Libido

aIgLent0x0


Die Mühe den alten Thread auszugraben hättest du dir eigentlich sparen können körperhomomorphismus. Der TE hat sich seit 2 Jahren nicht mehr gemeldet, und ich denke das auch nicht, dass es wirkliches Gegenmittel gegen das sexuelle Intersse gibt. Warum dann auch, das ist ein natürlicher Trieb der in den Menschen verankert ist.

Zugegeben ich wäre auch sehr dankbar, wenn man das Intersse an Frauen abzuschalten. An den Frauen interssiert zu sein, ohne auch nur den kleinsten hauch einer Chance zu haben kann mitunter sehr deprimierend sein. Es wäre wesentlich wenn das abschalten könnte, und einen die Frauen komplett egal sind . Aber so spielt es sich leider nicht.

Nur deswegen gleich radikal Methoden anzuwenden finde ich persönlich ziehmlich daneben und bedenklich. Seinen Körper sowas anzutun grenzt ja fast schon an Selbsthass.

DjD9emxon


Auch wenn dieser Tread sehr alt ist, ist es ein viel gegenwärtigeres Problem, als angenommen.

Ich selbst kann mich sehr gut mit dem Treadersteller identifizieren, und ja, er ist mir in jeder Meinung sympathisch und ich kann ebenfalls in jeder Einzelheit nachvollziehen, warum er das so schrieb, wie er es schreiben mußte.

Leider kann ich auch sämtliche sozial aus den Fugen und nicht zielführenden Bemerkungen sehr bestätigen.

Dieses ist kein Einzelfall sondern geht längst durch die Mitte der Gesellschaft.

Gerade deshalb bin ich darauf aufmerksam geworden, weil auch ich von der Damenwelt in meiner Lebensmitte nur ausgenutzt und weggeworfen wurde. Leider trifft man mit GENAU SELBIGEM SYMPTOM immer nur Männer und immer auch gleichartige Reaktionen von Frauen, wie auch von Männern. Es ist mitnichten so, dass wir zu blöd oder unter zu geringer Denk- und Merkfähigkeit, sowie unter mangelnder Attraktivität leiden würden.

Es ist DAS EINE Thema, bei dem wir Individuen scheit4ern müssen, sollten wir etwas wie Lebensplanung oder Erwartung haben, denn es gibt mindestens eine Vielzahl so andersdenkender, dass selbst die Disskursion hoffnungsloses Missverständnis hervorruft.

Die Entscheidung, nun sich selbst medizinisch, emotional und auch gegenüber sich selbst, sich chemisch kastrieren zu lassen ist ebenfalls eine freie Entscheidung und ein sehr gegen die eigene Lebensbevorzugung laufende Schadensbegrenzung. Das hat also auch nichts mit Selbsthass zu tun, sondern ebenfalls mit Selbstliebe.

Denn was will ich mit einer so frustrierenden Frauenwelt anfangen, die nicht fähig ist, einen selbst als Mensch dort herauszuholen und einen nur als krank ebenfalls wieder zu entsorgen. Aber gut, mir mein Geld, meine Zeit und meine Freuden nach so einer Behandlung. An alle intelligenten Männer, die gleiches erleiden müssen, sucht wirklich nach DER EINEN Lösung, damit der "Markt" ausgewogener wird für den Rest der Menschheit. (oder soll ich gleich sagen - entartete Primaten?)

... wenn Intelligenz im Wege ist, braucht es auch keine Vergesellschaftung !!!!

LG DD

aEfri


Wow, da hat aber jemand eine Laune...

Ich hatte "nur" einmal eine langjährige Beziehung, die quasi sexlos war. Gelegentlich habe ich mir ebenfalls gewünscht, den Trieb los zu sein, zumal ich mit Mitte 20 voll im Saft stand und die Beziehung ansonsten sehr erfreulich war.

Irgendwann, als ich endgültig die Schnauze voll hatte, habe ich mich neu orientiert und meine Lethargie in der quasi sexlosen Beziehung aufgegeben. Die Folge war u.a. eine Frau, mit der ich heute verheiratet bin und die mich begehrt, statt mich körperlich abzulehnen.

Man kann aufgrund verschiedener Erfahrungen nicht auf alle und alles schließen. Wenn es mit einem Partner nicht funktioniert, sollte man sich nach einem oder einer anderen umsehen. Der Markt ist voll. Und wenn es auch nach mehreren Anläufen nicht klappt, dann ist Selbstreflexion eine gute Idee, was nicht heißen soll, dass man sich selbst verleugnet. Aber die eigene Erwartungshaltung kann durchaus mal eine Revision vertragen, wenn es auf dem Lebenspartnermarkt nicht ganz so läuft wie gewünscht.

Verkehrt in meinen Augen ist (Stand heute): die sind alle doof, ich will nicht mehr ich sein, sondern ich minus Sextrieb. Richtig in meinen Augen ist: es gibt sie/ihn dort draußen und ich will sie/ihn jetzt finden, ich probiere das jetzt abermals, das klappt jetzt sehr bald.

DkDemxon


Warum soll ich was suchen, was es für mich nicht gibt?

Es beginnt schon damit, dass die Individualitäten nicht mehr passen. Ich habe meine unverhandelbaren Gründe, genau wie sie auch von einem Gegenüber akzeptiert werden könnten. Nur weil es tausendfach nachgeplappert wird, wird es dadurch nicht richtiger. Und es muß ja auch mir überlassen bleiben, eben keine Partnerin begehren zu müssen. Es ist nur die Antwort auf das mir entgegengebrachte. Es ist nur eine blöde Modeerscheinung, genau wie man heute schon Kinder im Grundschulalter für die Sexualität konditioniert. Es ist nicht ungesund, keine Sexualität zu haben, wenn man ebenfalls einen glücklichen Weg ohne dieses Gedöns finden kann. Denk mal daran, wenn es plötzlich klappt und die Dame schwanger wird, weil sie Dich betrogen hat und sich dann trennt. Dann erkundige Dich mal, was dann für Ungerechtigkeiten losgehen. Ehrlich, DAS kann man sich doch sehr gerne sparen.

Oder was denkst Du, warum plötzlich 78% der Männer in Zeugungsstreik treten?

(Dann hat sich das mit der Libido sehr schnell erledigt - vielleicht nennt man das denn zweckgerichtet Jobido :-D)


Wenn man bei Google nach einer medizinischen Lösung sucht, wird man zu 100% für Stärkung der Libido fündig.

Vielleich genau so ein Kalkül, warum es keine Pille für den Mann gibt?!

Nicht, weil kein Interesse da wäre, sondern, weil man so bestimmt nicht aus der Schußlinie herauskommt und sich im nachhinein sagen lassen muß, dass man in bio nicht aufgepasst hätte.

(ich habe meinen Grund, nie wieder einer Frau zu trauen - aber auch möchte ich nicht an der Lieblosigkeit so leiden - ich hoffe, dass das mal endlich verstanden wird.)

a0fri


Es ist nur eine blöde Modeerscheinung, genau wie man heute schon Kinder im Grundschulalter für die Sexualität konditioniert.

Wenn du mit Modeerscheinung die sexuelle Kompatibilität von erwachsenen Menschen meinst, ist das falsch. Das ist keine Modeerscheinung, sondern der s.g. Normalfall.

Und warum man schon im Grundschulalter damit anfängt, die Kinder "zu konditionieren", dient genau deiner Situation, sie nämlich zu vermeiden, weil Sexualtität und damit zusammenhängende Dinge eben nicht verteufelt werden.

Du magst einschlägige Erfahrungen gemacht haben, kannst damit aber nicht auf den Rest der Menschheit schließen. Nicht alle Frauen lassen sich ein Kuckukskind machen und verklagen dann den unechten Vater auf Unterhalt. Das dürfte sogar eine kleine Ausnahme sein, die durch einen einfachen Gentest schnell aus der Welt zu schaffen ist.

Dein Wunsch nach libidobeseitigenden Medikamenten kann ich verstehen und unterstütze ihn. Der Grund, warum es sowas nicht zu geben scheint, liegt aber vermutlich darin, dass es noch keinem hinreichend gelungen ist, sowas zu entwickeln. Ganz sicher scheint mir aber, dass keine Verschwörung böser Frauen dahinter steckt.

DtDeemon


Ich denke eher, dass die schon existierenden Mittel zwar geeignet sind, aber die Nebenwirkungen einfach nicht zu ignorieren sind.

Es könnte möglich sein, die Wirkungen zu "addieren" unter Minimierung der Nebenwirkungen. Wenn die zusammenzubringenden Stoffe nicht nachteilig miteinander reagieren und sich in ihrer Wirkung trotzdem kumulieren können, bräuchte man vielleicht nur so wenig von einer "Zutat", dass die Nebenwirkungen gut gestreut minimiert sind. Nun, wie gesagt, es wäre mir wert lieber 5 Jahre meiner Lebenserwartung hinten dran zu opfern, als noch mindestens 30 Jahre unglücklich den nicht kompatiblen Frauen auch nur eines Blickes zu würdigen.

Und nebenbei gesagt erhöht es ungemein die Wertschätzung der dann noch übrigen Männer ebenfalls, da sie am "Markt" rarer gesät sind. Ehrlich, was gäbe es schöneres, als glücklich zu sein, ohne diese Begehr?!

(Ein sexerfülltes Leben endet eben schneller als eine Lebenserwartung es hergibt und erfolglose Partnersuche kotzt mich ehrlich gesagt wirklich an.)

Ksru9ido2x5


Ich habe mir die ersten drei Seiten des Threaderstellers durchgelesen und muss sagen: mein Gott, wenn er das hochtrabende Gelaber auch den Frauen aufs Ohr drückt, dann ist es kein Wunder, dass ihn keine will. Und das sage ich als jemand, der die gleiche Probleme hat wie der TE (kein besonders tolles Aussehen + Introvertiertheit). Die meisten Menschen sind nunmal keine Akademiker und können mit seiner Ausdrucksweise kaum etwas anfangen, zudem klingt es einfach nur elend langweilig, wie Spock aus Star Trek...

Aber es ist fakt, dass es mittlerweile vielen Männern so geht, dass sie von Frauen einfach nicht gewollt werden. Es gibt eine gerne zitierte Regel, die besagt: 20% der Männer fi**en 80% der Frauen. Ist sicherlich übertrieben dargestellt aber ein Stück Wahrheit ist dabei. Eine durchschnittliche Frau will eben in vielen Fällen keinen durchschnittlichen Mann, sondern einen überdurchschnittlichen Mann. Und diese überdurchschnittlichen Männer wissen um ihre Fähigkeiten, daher benehmen sie sich auch arschlochhaft. Das führt wiederum zur Annahme, Frauen stünden auf Arschlöcher. Aber das ist ein Fehlschluss und etwas anderes ist der Fall: Die Männer, die auf Frauen gut wirken, können es sich leisten, sich wie Arschlöcher zu benehmen weil die nächste aus dem 80%-Topf schon bereit steht.

Meiner Erfahrung nach, auch durch Beobachtungen im Bekanntenkreis, braucht Mann eines der folgenden Dinge, um von einer Frau erwählt zu werden: Aussehen, Geld, Berühmtheit, Persönlichkeit/Charisma. Wer keines davon hat, und das sind viele Männer, der wird es schwer bis unmöglich haben eine Frau abzubekommen. Auch da gibt es freilich Ausnahmen. Eine > 100 kg Frau wird es auch schwer haben, an einen Partner zu kommen (wobei auch hier wiederum Sex relativ einfach beschaffbar ist für die Frau). Und das sind dann eben die Frauen, die für Männer übrig bleiben, die über keine der vier genannten Eigenschaften verfügen. Früher, als Frauen finanziell noch vom Mann abhängig waren, hat es sich nunmal ergeben, dass man dann doch einen Mann genommen hat. Auch wenn er keine dieser vier Eigenschaften erfüllt - einfach um finanziell abgesichert zu sein. Doch heute verdienen Frauen so gut wie Männer und haben auch die gleichen Rechte, noch dazu viele weitere Privilegien, die Männer nicht haben. Da lebt es sich selbsterständlich unbekümmert.

Insgesamt hat es die Natur leider so eingerichtet, dass Frauen in der heutigen Zeit klar im Vorteil sind. Frauen verdienen 6% weniger im gleichen Job? Gütiger Gott, für das Privileg jederzeit kostenlosen Sex haben zu können, bei der Beziehungsanbahnung im Grunde nur aus dem ständigen Angebot mehrerer Männer auf einen zeigen zu müssen und sonst nicht viel machen zu müssen würde ich mich mit einem deutlich größeren Lohnminus als 6% zum anderen Geschlecht liebend gerne abfinden.

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