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A$zaJzial


für deren Wahrnehmung man allerdings auch keine psychologische Fachausbildung, sondern nur ein Mindestmaß an gesundem Menschenverstand und Kombinationsgabe benötigt.

das ist zwar theoretisch richtig, aber ziemlich borniert, sieht man mal davon ab, dass es einen kleinen widerspruch in sich hat. vielleicht bist du gestört ohne es zu merken und dein Mindestmaß an gesundem Menschenverstand und Kombinationsgabe sind flöten gegangen ]:D

Ich würde es geradezu als Beleidigung empfinden, wenn ein Psychologe, der höchstwahrscheinlich auch nicht intelligenter ist als ich, mir unterstellen würde, dass er mir geistig derart überlegen sei, Lösungswege erkennen zu können, die zu sehen ich nicht fähig war, obwohl ich von meinem Leben ja doch persönlich etwas direkter betroffen bin.

falsch, da hinter steckt eine annahme die sich seit freud schon nicht mehr halten kann, außerdem steckt wieder ein widerspruch drin. nur weil du das problem erkennen kannst und eine lösung findest, heißt das nicht, dass du es auch tatsächlich lösen kannst, du überschätzt den verstand und unterschätzt den körper.

der widerspruch ist einfach erklärt, du sagst es ja schon selbst der psychologe ist nicht du, daher kann er die ganze sache von außen betrachten.

sehr wohl auf wissenschaftlich überprüfbaren und falsifizierbaren Erkenntnissen der Physik

du liebst newton und hasst hawking oder? ;-D

G(eDorgiGonxis


@ Azazil

"du sagt dein sexuelles verlangen wäre normal, suchst aber nach lösungen wie du es unterdrücken kannst. "

Natürlich, weil ich aufgrund meiner mangelnden Attraktivität kein Sexualleben haben kann und den Druck des nicht befriedigbaren Sexualtriebes deshalb als sehr unangenehm und belastenden empfinde. Ist das so schwer nachvollziehbar?

"unter der annahme, dass du tatsächlich ansich kein problem mit deiner sexualität hast, liegt die vermutung also nahe, dass das problem tiefer liegt."

Das Problem liegt banalerweise darin, dass ich keine abkriegen kann und deswegen unter dem nicht auslebbaren Sexualtrieb leide.

"ich denke du glaubst, dass es so etwas wie richtig und falsch gibt und es für jedes problem eine korrekte lösung gibt, die nur gefunden werden muss, deswegen auch die verunglimpfung von "religiösen spinnern". "

Dass es sich in allen Sachfragen so verhält, ist logisch nicht bestreitbar. Und auch in subjektiven und emotionalen Fragen gibt es immer nur eine Lösung, die meinen persönlichen Prämissen am nahesten kommt. Die Festlegung dieser Prämissen selbst ist natürlich willkürlich, die sich daraus ergebenden logischen Konsequenzen sind dagegen zwingend.

"allerdings wenn ich richtig liege mit der vermutung, dass du ein starker nullsummenspieler bist spielt das ohnehin keine rolle, denn so jemanden kann man nicht helfen, der muss richtig auf die schnauze fliegen. "

Ich verstehe immer noch nicht, was du mir mit der Nullsummenspieler-Metapher sagen möchtest. Kannst du das etwas präzisieren? Wie definierst du einen "Nullsummenspieler", inwiefern bin ich einer und was leitest du daraus ab?

Gkeor&gionxis


@ Azazil2

"das ist zwar theoretisch richtig, aber ziemlich borniert, sieht man mal davon ab, dass es einen kleinen widerspruch in sich hat. vielleicht bist du gestört ohne es zu merken und dein Mindestmaß an gesundem Menschenverstand und Kombinationsgabe sind flöten gegangen"

Einspruch! Eine psychische Störung (Unter der ich natürlich leiden könnte, auch wenn ich es eher nicht glaube) impliziert keineswegs notwendig eine Minderung der logischen und kognitiven Fähigkeiten sowie der Kombinationsgabe. Wenn eine objektiv falsche, wahnhafte Realitätswahrnehmung und eine starke Minderung der normalen intellektuellen und kognitiven Fähigkeiten vorliegen, handelt es sich nicht um eine psychische Störung, sondern um eine Geisteskrankheit. Und, mit Verlaub: Ich habe bereits zwei ausgezeichnete Studienabschlüsse und erhalte auch in meinem aktuellen Studium nur Bestzensuren, halte es also für eher unwahrscheinlich, dass bei mir eine massive Einschränkung der intellektuellen Leistungskraft vorliegt.

"falsch, da hinter steckt eine annahme die sich seit freud schon nicht mehr halten kann"

Freud ist bestenfalls ein mäßiger Literat, aber mit wissenschaftlichem Arbeiten hat er ungefähr soviel zu tun wie Uri Geller mit seriöser Experimentalphysik. Freud wird daher auch heute an keiner Universität mehr inhaltlich, sondern nur noch als historisch interessantes Phänomen behandelt.

"nur weil du das problem erkennen kannst und eine lösung findest, heißt das nicht, dass du es auch tatsächlich lösen kannst."

Korrekt, aber das kann ein Wildfremder, der über keinerlei besondere Fähigkeiten verfügt, erst recht nicht.

"du liebst newton und hasst hawking oder?"

Nicht zwangsläufig.

H1omoA\nim~alEst


Der Unterschied zwischen asketischen religiösen Spinnern und mir besteht darin, dass diese Menschen sich aufgrund ihrer Geisteskrankheit bewusst und freiwillig für die Enthaltsamkeit entschieden haben, weil sie glauben, damit einem höheren Ideal zu dienen, wohingegen ich nur deshalb asexuell leben muss, weil keine Frau auf die Idee kommen würde, bei meinem Anblick irgendeinen Gedanken zu empfinden, der auch nur entfernt etwas mit Sexualität zu tun hat...

Möglicherweise habe ich deine Intention nicht ganz durchblickt. In Wahrheit spielt das aber eine unbedeutende Rolle, denn dein Problem ist so alt wie die gesamte sexuelle Evolution. Es sei dir versichert, dass du nicht der erste und genausowenig der klügste bist, der sich darüber sein Oberstübchen zerbrochen hat. Allein in diesem Forum finden sich zahlreiche Personen, die anno dazumals ihre ausweglose Situation proklamiert und beanstandet (z.B. Grüner Kaktus), früher oder später jedoch eine partielle geistige Weiterentwicklung erfahren haben.

Ich bleibe dabei: Askese ist möglich und auch befriedigend, wenn man wirklich von ihr überzeugt ist. Andernfalls existieren noch verdrängte Zweifel, die deinem doch so vortrefflichen Verstand offenbar entflohen sind. Trifft letzteres wirklich auf dich zu, solltest du, wie bereits erwähnt, den Weg zurück zur Ursache antreten, dort Veränderungen setzen, und nicht Symptome bekämpfen.

Gteorgmio^nis


@ wiseman

"schönheit liegt im auge des betrachters und bloss weil du dich unaktraktiv findest, heißt das nicht, dass alle anderen das auch tun! "

Dass ich auf dem Partnermarkt keine Chancen habe, leite ich auch nicht aus der Tatsache ab, dass ich mich selbst als nicht sonderlich attraktiv empfinde, sondern aus empirischer Erfahrung. Mehrere hundert Körbe gegen 0,00 Erfolge, ständige Beleidigungen und Demütigungen und die Tatsache, dass in 25 Jahren noch keine Frau jemals auch nur das allergeringste Interesse an mir gezeigt hat, sind mE doch recht starke Indizien dafür, dass meine Selbstwahrnehmung recht genau mit der Außenwahrnehmung übereinstimmt. Außerdem habe ich ja schon mehrfach betont, dass meine körperliche Unattraktivität nur einen Teil meiner Unattraktivität ausmacht. Wäre ich NUR hässlich, hätte ich in der Tat gewisse Erfolgsaussichten. Wenn man hingegen hässlich, schweigsam, introvertiert, exzentrisch, smalltalkunfähig, kommunikativ völlig gehemmt ist, die Mimik und Gestik eines Steinblocks und die Körperhaltung eines Holzbretts hat - dann sieht es einigermaßen düster aus.

@ homoanimalest

"Askese ist möglich und auch befriedigend"

Natürlich ist sexuelle Askese möglich, aber mE bei 99,999999999999999% aller Menschen mit normal entwickelter Libido und Potenz nur unter massivem Leiden.

"wenn man wirklich von ihr überzeugt ist."

Das bin ich aber nicht. Ich finde Sexualität phantastisch und glaube, dass ein sexuell erfülltes Leben der Gipfelpunkt an persönlicher Zufriedenheit sein muss - nur ist mir eben der Weg zu diesem Gipfel versperrt.

Axzazxil


Dass es sich in allen Sachfragen so verhält, ist logisch nicht bestreitbar. Und auch in subjektiven und emotionalen Fragen gibt es immer nur eine Lösung, die meinen persönlichen Prämissen am nahesten kommt. Die Festlegung dieser Prämissen selbst ist natürlich willkürlich, die sich daraus ergebenden logischen Konsequenzen sind dagegen zwingend.

genau wie ich früher, sogar das geschwollene gelaber passt ;-D

Ich verstehe immer noch nicht, was du mir mit der Nullsummenspieler-Metapher sagen möchtest. Kannst du das etwas präzisieren? Wie definierst du einen "Nullsummenspieler", inwiefern bin ich einer und was leitest du daraus ab?

ein nullsummenspieler ist jemand, der nur sieg oder niederlage kennt, es gibt nur richtig oder falsch.

damit lässt sich natürlich ein wunderbar simples weltbild konstruieren, in dem alles in ein ganz feines netz aus schwarz und weiß eingebettet wird. ableiten tu ich das aus sätzen wie diesen:

Dass es sich in allen Sachfragen so verhält, ist logisch nicht bestreitbar. Und auch in subjektiven und emotionalen Fragen gibt es immer nur eine Lösung, die meinen persönlichen Prämissen am nahesten kommt.

ich kann dir nicht helfen, das kann hier keiner. du wirst richtig auf die fresse fliegen, vielleicht nicht heute oder morgen, aber ich vermute definitiv innerhalb der nächsten 5 jahre und so wie es aussieht bahnt es sich schon an.

wEis5emazn86


Wenn man hingegen hässlich, schweigsam, introvertiert, exzentrisch, smalltalkunfähig, kommunikativ völlig gehemmt ist, die Mimik und Gestik eines Steinblocks und die Körperhaltung eines Holzbretts hat - dann sieht es einigermaßen düster aus.

ich sehe da 2 wege:

1) du gibts dich damit zufrieden und bekämpfst das symptom => du schaltest irgendwie deinen sexualtrieb ab...

ODER

2) du bekämpfst die ursache und versuchst das zu ändern...

kein mensch ist grundsätzlich unfähig mit anderen zu kommunizieren, man kann an allem arbeiten, wenn man es nur will

und weil du im studium ja so erfrolgreich bist, bist das das arbeiten ja gewohnt => jetzt musst du diese arbeitshaltung mal auf diesen bereich umsetzen ;-)

btw: 2 fertige studien und jetzt noch ein drittes?? darf ich fragen warum? und was willst du mal arbeiten, wenn du im bereich teamwork total unbegabt bist, wie du sagst?

H_omoA@nimbalEsxt


@ den Nullsummenspieler

Außerdem habe ich ja schon mehrfach betont, dass meine körperliche Unattraktivität nur einen Teil meiner Unattraktivität ausmacht. Wäre ich NUR hässlich, hätte ich in der Tat gewisse Erfolgsaussichten. Wenn man hingegen hässlich, schweigsam, introvertiert, exzentrisch, smalltalkunfähig, kommunikativ völlig gehemmt ist, die Mimik und Gestik eines Steinblocks und die Körperhaltung eines Holzbretts hat - dann sieht es einigermaßen düster aus.

Wo wir schließlich und endlich beim Eingemachten angekommen wären, noch ein Kommentar meinerseits:

Das ganze Leben ist ein Lernprozess. Oft gehört, meist schon einige Male zu oft, aber dennoch eine "Naturkonstante". Ich sage eher: Das Leben ist eine Optimierungsaufgabe.

Der Mensch kann nicht nur Vernunft und Logik lernen, er kann auch Emotion und daran gekoppeltes Verhalten lernen. Ein Fall für den Verhaltenspsychologen. Ich selbst neige zu zwanghaftem Perfektionismus. Das Perfekte ist aber nicht stets extrem, sondern stets optimal!

GCejorgioxnis


@ Azazil

"genau wie ich früher, sogar das geschwollene gelaber passt"

Danke für die Blumen, aber ich empfinde meine Sprache als vollkommen präzise, klar und prägnant. Mein Logikprofessor teilte diese Ansicht übrigens.

"ein nullsummenspieler ist jemand, der nur sieg oder niederlage kennt, es gibt nur richtig oder falsch."

Wenn du mir eine einzige konkrete Situation nennen kannst, in der es zwei Optionen gibt, die genau gleich richtig oder falsch sind, werde ich mich dafür einsetzen, dass du für diese bahnbrechende Entdeckung einen Lehrstuhl für Logik erhältst.

"damit lässt sich natürlich ein wunderbar simples weltbild konstruieren, in dem alles in ein ganz feines netz aus schwarz und weiß eingebettet wird."

Das ist kein "wunderbar simples Weltbild", sondern wissenschaftliche Weltauffassung. Dass dieses esoterische, schwulstige "Irgendwie haben ja alle Recht und jede Ansicht stimmt irgendwie auf ihre Weise" für einen harten Logiker unerträglich ist, kannst du hoffentlich nachvollziehen.

"ich kann dir nicht helfen, das kann hier keiner. du wirst richtig auf die fresse fliegen, vielleicht nicht heute oder morgen, aber ich vermute definitiv innerhalb der nächsten 5 jahre und so wie es aussieht bahnt es sich schon an. "

Nun bin ich immer noch nicht wirklich schlauer. Deshalb drei Fragen:

a.) Wie wird dieses "Auf die Fresse fliegen" aussehen, welche konkrete Form wird es deiner Ansicht nach haben?

b.) Welche Verhaltensweisen von mir sind dafür verantwortlich, dass ich "auf die Fresse fliegen" werde, und wie müsste ich mich deiner Ansicht nach alternativ verhalten, damit Selbiges nicht geschieht?

c.) Wodurch bahnt sich das Auf-die-Fresse-fliegen deiner Ansicht nach an?

@ wiseman

"1) du gibts dich damit zufrieden und bekämpfst das symptom => du schaltest irgendwie deinen sexualtrieb ab... "

Und eben dafür sollte dieser Thread eigentlich gut sein.

"kein mensch ist grundsätzlich unfähig mit anderen zu kommunizieren, man kann an allem arbeiten, wenn man es nur will "

Zunächst einmal bin ich ziemlich sicher, dass auch dann keine Frau mich als Sexualpartner in Erwägung ziehen würde, wenn ich locker mit ihr kommunizieren könnte. Und zweitens würde mich interessieren, wie dieses "an sich arbeiten" eigentlich konkret aussehen soll: Beratungsgeschwätz mit einem Therapeuten über meine Kindheit und meine Träume, das auf wundersame Weise dazu führen wird, dass ich plötzlich ein lockerer, heiterer, umgänglicher und humorvoller Mensch bin? Oder welche konkreten Arbeitsschritte stellst du dir vor? Ob ein Mensch introvertiert oder extrovertiert, schweigsam oder kommunikativ, "verkrampft" oder "locker" ist, hängt mE nahezu ausschließlich von der genetischen und hormonellen Konditionierung eines Menschen ab und ist spätestens nach dem Ende der Kindheit nahezu nicht mehr beeinflussbar.

"2 fertige studien und jetzt noch ein drittes?? darf ich fragen warum?"

Privates Interesse und nicht sonderlich berauschende Berufsaussichten: Mit meinen beiden ersten Studiengängen - Musikwissenschaft und Philosophie - kann man sich auch gleich für Hartz IV vormerken lassen. Jetzt studiere ich noch Mathematik.

A5nnaleunax64


Eine psychische Störung (Unter der ich natürlich leiden könnte, auch wenn ich es eher nicht glaube) impliziert keineswegs notwendig eine Minderung der logischen und kognitiven Fähigkeiten sowie der Kombinationsgabe. Wenn eine objektiv falsche, wahnhafte Realitätswahrnehmung und eine starke Minderung der normalen intellektuellen und kognitiven Fähigkeiten vorliegen, handelt es sich nicht um eine psychische Störung, sondern um eine Geisteskrankheit. Und, mit Verlaub: Ich habe bereits zwei ausgezeichnete Studienabschlüsse und erhalte auch in meinem aktuellen Studium nur Bestzensuren, halte es also für eher unwahrscheinlich, dass bei mir eine massive Einschränkung der intellektuellen Leistungskraft vorliegt.

Falsch!

Viele psychisch kranke oder verhaltensauffällig oder neurotische Menschen sehen selbst ihr Verhalten nicht als behandlungswürdig an - und das hat rein gar nicht mit Intelligenz zu tun!!!

Genauso wie deine intellektuellen Fähigkeiten dir nicht unbedingt dazu verhelfen können psychische Auffälligkeiten zu bekämpfen.

(By the way: die allermeisten Menschen, die einen Therapeuten aufsuchen leiden nicht unter einer Geisteskrankheit sondern suchen Hilfe zur Bewältigung von Problemen im menschlichen Miteinander oder bei z.B. zwanghaftem Verhalten)

Zwar ist das (intellektuelle) Erkennen eines Problems schon mal der 1. Schritt in die richtige Richtung. aber erkennen heißt nicht vermeiden oder gar ändern können.

Und noch einmal: DAS hat mit Intelligenz absolut NICHTS zu tun.

Ich sehe das so: du hast dir für dich und deine Lebenssituation ein bestimmtes Bild gemacht, von dem nicht abrücken kannst weil du glaubst aufgrund deiner Intelligenz und Begabung auf naturwissentschaftlichem Gebiet gleich das ganze Gebiet der Psychologie und Psychiatrie mit zu verstehen und zu beherrschen.

Ich fürchte nur, deine sogenannte "emotionale Intelligenz" läßt diesbezüglich zu wünschen übrig.

Versuch einmal deine Voreingenommenheit ausser Acht zu lassen und dich auf das einzulassen was dir hier von den anderen Usern empfohlen/geraten/erklärt wird.

A.

FY.9x9.


kein mensch ist grundsätzlich unfähig mit anderen zu kommunizieren, man kann an allem arbeiten, wenn man es nur will

:)^

Fx.-99.


Schnapp dir doch einfach deine Kumpels, geh unter Leute und hab Spaß. Dann wirst du bestimmt bald ein nettes Mädel kennenlernen, und dann klappts auch wieder mit dem Sex ;-)

Ach, und red dann einfach ganz "locker" mit ihr.... ;-D

HFomo>AnikmalExst


Ich verstehe einfach nicht, wie du die eine Seite der Medaille (Änderung der Lebenseinstellung) konsequent ablehnen kannst, der anderen Seite (innere Zufriedenheit über günstige externe Einflüsse) aber lüstern nachstierst. Dein Ziel wirst du ehestens (!) über beide Wege erreichen.

Angesichts dieser Einstellung frage ich mich ernsthaft, ob dir das Philosophiestudium für dein praktisches Leben etwas gebracht hat.

G0eor%gidonis


@ Annalena

"Viele psychisch kranke oder verhaltensauffällig oder neurotische Menschen sehen selbst ihr Verhalten nicht als behandlungswürdig an - und das hat rein gar nicht mit Intelligenz zu tun!!!"

Natürlich, das habe ich doch nirgends bestritten. Nun habe ich allerdings zwei Einwände: Erstens bestreite ich ja prinzipiell, dass Psychologen und Psychotherapeuten irgendjemandem mit psychischen Problemen eine Hilfe leisten können, die über den erwähnten autosuggestiven Placebo-Effekt hinausgeht. Wie genau soll man einem Menschen mit psychischen Leiden schon helfen? Zu glauben, dass man im Rahmen einer Berufsausbildung technische Arbeitsschritte auswendig lernen könne, mit denen das psychische Leid anderer Menschen zu beheben wäre, ist schon sehr naiver Aberglaube. Die einzige Hilfe gegen psychische Leiden sind Psychopharmaka, und die sind eine Errungenschaft der Pharmazie und nicht der Pseudowissenschaft Psychologie. Wenn du das anders siehst - erläutere mir bitte detailliert, durch welche technischen Arbeitsschritte ein Verhaltenstherapeut das Leid seiner Patienten deiner Ansicht nach lindern oder beseitigen kann.

Und zweitens sehe ich bei mir kein therapiebedürftiges Verhalten. Selbst, wenn ich daran glauben könnte, dass Psychotherapien wirksam sein können, würde ich nur solche Verhaltensweisen als therapiebedürftig einschätzen, die zu asozialem Verhalten und einer Gefährdung der Umwelt führen können. Ich bin hingegen ein vollkommen friedlicher und unauffälliger Mensch. Mein Problem besteht nicht in meinem Verhalten, sondern darin, dass ich schlicht sexuell nicht begehrenswert bin - daran kann aber kein Mensch etwas ändern.

"Zwar ist das (intellektuelle) Erkennen eines Problems schon mal der 1. Schritt in die richtige Richtung. aber erkennen heißt nicht vermeiden oder gar ändern können."

Natürlich, aber wie gesagt: Ein Therapeut kann mein Problem noch weniger lösen. Stimmst du mir zu, dass sehr viele Probleme nicht lösbar sind, durch niemanden? Oder vertrittst du den naiven Aberglauben, dass ausnahmslos jedes Problem sofort lösbar sei, wenn man sich nur an der richtigen Stelle "professionelle Hilfe" holt?

"Ich sehe das so: du hast dir für dich und deine Lebenssituation ein bestimmtes Bild gemacht, von dem nicht abrücken kannst weil du glaubst aufgrund deiner Intelligenz und Begabung auf naturwissentschaftlichem Gebiet gleich das ganze Gebiet der Psychologie und Psychiatrie mit zu verstehen und zu beherrschen. "

Naturwissenschaftlich bin ich leider sehr unbegabt. Um zu erkennen, dass die Psychologie nichts mit Wissenschaft zu tun hat, muss man nur etwas von Logik und Wissenschaftstheorie verstehen. Natürlich wäre es theoretisch möglich, dass auch eine nichtwissenschaftliche Quacksalberei wie die Psychologie sich zufälligerweise positiv auswirkt - das wäre aber auch bei einem Voodoo-Priester oder einem hinduistischen Guru theoretisch möglich.

G(eorgpi0onois


@ homoanimalest

"Ich verstehe einfach nicht, wie du die eine Seite der Medaille (Änderung der Lebenseinstellung) konsequent ablehnen kannst, der anderen Seite (innere Zufriedenheit über günstige externe Einflüsse) aber lüstern nachstierst. "

Weil die Lebenseinstellung eines Menschen keine freie Willensentscheidung darstellt und nicht bewusst beeinflussbar ist.

Wie würde überhaupt die von dir als richtig betrachtete Lebenseinstellung aussehen?

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